DE729374C - Handharmonika o. dgl. - Google Patents

Handharmonika o. dgl.

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Publication number
DE729374C
DE729374C DEO25063D DEO0025063D DE729374C DE 729374 C DE729374 C DE 729374C DE O25063 D DEO25063 D DE O25063D DE O0025063 D DEO0025063 D DE O0025063D DE 729374 C DE729374 C DE 729374C
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DE
Germany
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sound
soundboards
curved
reed blocks
arched
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Expired
Application number
DEO25063D
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English (en)
Inventor
Kurt Walter Oczenascheck
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KURT WALTER OCZENASCHECK
Original Assignee
KURT WALTER OCZENASCHECK
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D11/00Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Soundproofing, Sound Blocking, And Sound Damping (AREA)

Description

  • Handharmonika o. dgl. Die Handharrizonilzen .(Akkordions, Bandon.ions und Concertinas) sind durchweg zur Befestigung der Stimmstöcke oder Stimmzellen im Diskant- wie auch Baßteil mit sog. Resonanzböden ausgestattet, die nach allen Seiten eine gerade Form aufweisen und auf denen auch teilweise .die Klaviaturen aufgesetzt sind. Diese Böden sowohl als auch die daran befestigten Stimmstöcke üben einen wesentlichen Einfluß auf die Klangwirkung der Instrumente aus, und man hat Rücksicht darauf genommen, indem man die verschiedensten Hölzer oder Holzkombinationen bei der Anfertigung dieser Teile verwendete. Besonders kräftige Klangwirkung versuchte man durch Leichtmetallböden und wesentliche Vergrößerung oder Verdoppelung der Resonanzböden zu erreichen. Trotz der verschiedensten Versuche zur Verbesserung :der Klangwirkung blieben aber noch vielerlei Wünsche offen, und außerdem zeigten sich technische Mängel insofern, daß- sich :die Resonanzböden und auch die Stimmstöcke nach einiger Zeit verzogen hatten und dadurch zwischen Resonanzboden und Stimmstöcken Spalten entstanden, durch die ein wesentlicher Teil der zum Ansprechen der Tonzungen erforderlichen Luft abgeleitet wird. Die Lautstärke und Klangfülle der Instrumente wird dadurch ungleichmäßig und verliert besonders in den mittleren Tonlagen ganz auffällig.
  • Eine Beseitigung der geschilderten Nachteile und damit eine ungewöhnliche Klangverbesserung wird gemäß der Erfindung dadurch erzielt, daß die Stimmstöcke auf gebogenen Resonanzböden angeordnet sind. Die Klangwirkung wird noch dadurch unterstützt, wenn auch die die Stimmstöcke längs durchlaufenden Zwischenwände gewölbt sind oder einen gewölbten Zwischenraum einschließen.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. i ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes mit Resonanzböden und Stimmstöcken im böden, die nachdem Innern des Instrumentes gebogen sind; sie können aber auch nach außen gebogen sein. Die Abb. 2 und 3 zeigen einen gebogenen Resonanzboden bzw. einen Stimmbock ohne Zungenplatten in schaubildlicher Darstellung mit den gewölbten Zwischenwänden.
  • Hierdurch werden mehrere Vorteile zugleich erreicht, und zwar i. die Resonanzböden bekommen durch die runde Biegung eine stabile und widerstandsfällige Form, die eine nachträgliche Fortnveränderung ausschließt, 2. durch die gebogene Form bekommt der Resonanzboden in sich eine feste Spannung, wodurch Tonschwingungen kräftiger zurückgegeben und störende Nebenschwingungen unterbunden werden, 3. dis gebogene Form der zweiteiligen Stimmstockzwischenwände (Abb. i und 3, Buchstabe B ) gewährleistet eine unveränderliehe Form des Stimmstocks in der Längsrichtung; ein Durchbiegen bzw. Abheben vom Resonanzboden wird vermieden, .i. durch das Zusammenfügen der Stimmstockzwischenwände mit der Hohlfläche nach innen wird ein Hohlraum gebildet, der die Tonwiedergabe noch weiter verbessert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Handharmonika o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Stimmstöcke auf gebogenen Resonanzböden (<d) angeordnet sind.
  2. 2. Handharmonika nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stimmstöcke längs durchlaufenden Zwischenwände (B) gewölbt sind.
  3. 3. Handharmonika nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gewölbten S.timmstockzwischenwände (B) einen Hohlraum einschließen.
DEO25063D 1941-07-08 1941-07-08 Handharmonika o. dgl. Expired DE729374C (de)

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