DE728052C - Vakuumverschliessmaschine - Google Patents

Vakuumverschliessmaschine

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Publication number
DE728052C
DE728052C DEC56406D DEC0056406D DE728052C DE 728052 C DE728052 C DE 728052C DE C56406 D DEC56406 D DE C56406D DE C0056406 D DEC0056406 D DE C0056406D DE 728052 C DE728052 C DE 728052C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
outlet
lock
inlet
cans
vacuum
Prior art date
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Expired
Application number
DEC56406D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudi Lueddecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Clemens & Vogl
Original Assignee
Clemens & Vogl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Clemens & Vogl filed Critical Clemens & Vogl
Priority to DEC56406D priority Critical patent/DE728052C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE728052C publication Critical patent/DE728052C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/24Special measures for applying and securing caps under vacuum

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vacuum Packaging (AREA)

Description

  • Vakuumverschheßmaschine Es sind Maschinen zum Verschließen von Dosen unter Vakuum bekannt, bei, denen die auf einem laufenden Band herangebrachten gefüllten und mit einem aufgelegten Dieckel versehernen Dosen mittels eines absatziweise drehbaren Mehrkammerventils meine zylindrische Vakuumkammer hineingeschleust werden, in der sie von einem Drehtisch unrer die Verschließvorrichtung .gebracht und anschließend absatzweise weitergefördertwerden, bis sie unter Verwendung desselben Mehrkammerventils wieder herausgeschleust und auf das laufende Band abgesetzt werden.
  • Weiter sind Maschinen zum Verschließen von Do,s;en unter Vakuum nicht neu, bei denen die maschinell herangeführten Dosen zunächst in eine durch zwei Ventilteller absperrbare Einlaßkammer und danach in einen im wesentlichen langgestreckten luftleeren Verschließraum gefördert werden. Diesen Raum verlassen die Dosen wieder durch eine Auslaßkammer, d.ie mittels zweier absatzweise wirksam werdender Ventilteller absperrbar ist, die ebenso wie die Einlaßkammer rechtwinklig zu der Förderrichtung der Dosen liegt und auch durch, eine besondere Leitung mit einem eingebauten Mehrweghahn abwechselnd mit der Absautgleitung und der freien Außenluft in Verbindung zu bringen ist.
  • Bei den bekannten Maschinen müssen die zu verschließenden Dosen in der Evakuier-und Verschließvo@rrichtung eine mehr oder weniger große, von der Förderrichtung abweichende Schleife zurücklegen, durch deren Einbau die ..ganze Anlage zum Füllen. und, Verschließen der Dosen,erheblich vergrößert, verteuert und in der überwachung unübersichtlich ;gemacht wird.
  • Außerdem weisen die Maschinen ;große Räume in den Einschleusvorrichtungen und in dem Vakuumraum auf, wodurch das Einhalten eines hohen Vakuums und die Abdichtung erschwert werden. Schließlich ergeben sich lange Durchl,aufreiten für die Behandlung.
  • Diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden, durch die ein nahezu geradliniger, äußerst kurzer und in der Förderrichtung liegender Förderweg durch die Evakuier-und Verschließvorrichtung erreicht wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß am Anfang und .am Ende eines an sich bekannten gestreckten Vakuumbehälters je eine einkammerige Schleuse zum Ein- und Hinausführen der im Behälter zu,evakuierenden und zu verschließenden Dosen vorgesehen ist und daß in der Eirila DSChlelise eile von außen zii betätigender Mitnehmer und in der Auslaßschleuse ein nach dem Auslauf zti schräg abfallender Boden vorgesehen ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt im Grundriß den langgestreckten Vakuumbehälter i, der an der Stelle 2 durch eine Rohrleitung mit einer die Luft absaugenden Pumpe in Verbindung steht. All der Vorderseite weist der Vakuumbehälter i eine Öffnung 3 auf, die durch einen ein Fenster tragenden Rahmen unter Einschaltung einer Gummileiste nach ,außen dicht abgeschlossen ist. An der linken Seite des Vakuumbehälters bildet eine um i so schwenkbare Einlaßschleuse .l und all der rechten Seite eine um den gleichen Winkel schwenkbare Auslaßschleuse 5 den luftdichten. Abschlu:ß.
  • Die in Richtung des Pfeiles 6 zugeführten gefüllten offenen Dosen mit aufgesetzten und mindestens an einzelnen Stellen um den Bördelrand des Dosenrumpfes herum angekippten Deckeln gelangen zunächst in die einkam@merige Einlaßschleuse ,1, die um eine senkrechte Achse um igö hin und her schwenkbar gelagert ist. Die Schwenkbewegung der in dem Gehäuse 7 des Vakuumbehälters dicht eingepaßten Einlaßschleuse .1 wird durch eine Zahnstange 8 herbeigeführt, die durch ein Zahnrad 9 mit der Einlaßschleuse 4. in Bewegungszusammenhang steht und die unter Vermittlung eines Lenkers i o, eines Kurbelarmes i i von Seiner Welle 12 angetrieben wird. Dias die schwenkbare Einla.ßschleUse.l umschließende Gehäuse 7 weist auf den beiden einander gegenüberliegenden Seiten Öffnungen 13, 14 zum Durchtritt der zu verschließenden Konservendosen auf. In der Kammer 15 der Einlaßschleus,e .1 ist um eine exzentrisch gelagerte senkrechte Welle 16 ein Mitnehmer 17 schwenkbar, der die in die Schleuse .l eingebrachte Dose nach einer Verschwenkung der Einlaßschleuse um i 8o durch die öffnung 14 in die Vakuumkammer 18 hineinfördert. Der Antrieb des Mitnehmers 17 wird voll :einem Kurbelarm i9 (Fig. 2) bewirkt, der auf einer durch Vermittlung zweier ineinaslder.greifender Zahnräder 2o, 2 i von der i angetriebenen Welle 12 aus in Drehung versetzten Welle 22 befestigt ist. Der Kurbelarm 19 steht durch einen Lenker 23, durch einen einarmigen Hebel 24, durch einen eine Rolle 25 tragenden und unter der Wirkung einer Feder 26 stehenden Winkelhebel 27 mit der in der Einlaßschleuse .1 dicht eingepaßten Schwenkachse 16 des Mitnehmie'rs 17 in Verbindung. In Fig. i ist die Stellung der Einz# gezeigt, in der sie die in der Förderrichtung zugeführte zii verschließende Dose gerade aufgenommen hat, während Fig. 2 die um i 8o' verschwenkte Einlaßschleuse 4 in dem Augenblick wiedergibt. in dem die eingeschleuste Dose aus der Einlaßschleuse .l durch die Öffnung 14 in die Vakuumkammer i 8 hineingefördert werden soll. In dieser Stellung der Schleuse .1 verschwenkt der Kopf des nach oben bewegten einarmigen Hebels 2.1 den Winkelhebel 27 und damit Auch den Mitnehmer 17 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles 28, so daß die Dose aus der Einlaßschleuse .l durch die Öffnung 17 in die Vakuumkammer 18 hineingeschoben wird.
  • In der langgestreckten Vakuumkammer i S sind drei. Stellungen für die zu evakuierenden und zu verschließenden Dosen vorgesehen. Der Vorschub der Dosen aus einer dieser drei Stationen der Vakuumkammer i 8 in die nächste bzw. in die anschließende Auslaßschleuse wird durch die an zwciarmigerl Hebeln 29 befestigten Wangen 3o herb:eigeführt. Die zweiarmigen Hebel 29 sind je an umlaufenden Kurbelzapfen 31 schwenkbar gelagert, und ihre inneren Hebelarme sind mit aufgesetzten Rollen 32 in Parallelführungen 33 (Fi,g.3j verschiebbar, deren Längsrichtung senkrecht zur Förderrichtung der Doseli in der Vakuumkammer iS liegt. Der Antrieb der Mitnehmerhebel 29 erfolgt unter Einschaltung entsprechender Zahnräder voll dem Zahnrad 21 aus, das die Welle 22 d(--s Kurbelarmes i9 in Drehung versetzt.
  • In der ersten Station im Innern der Vakuumkammer 18 erfolgt das Evakuieren der Dose, während in der zweiten Station durch elitsprechende, z. B. umlaufende \'erschlieläwerkzeuge die Doppelfalznaht zwischen Dos@ndeckel und Dosenrumpf ausgeführt wird. Die dritte Station ist die Bereitschaftsstellulig für den übergan,g der fertig verschlosseneli Dosc in die Au.slal>schleuse. Die Auslaßsclileus:c 5. die in einen entsprechenden Gehäuseteil 34 der Verschließmaschine dicht eingepaßt ist. trägt im Innern ihrer Kammer 35 einen in. eine Zylinderschale 36 auslaufenden Anschlag 37. Das Gehäuse 3.1 der ebenfalls um 18o hin und her schwenkbaren Auslaßschleuse 5 weist zwei einander gegenüberliegende öffnungen 38, 39 für den. Durchtritt der verschlossenen Dosen auf. Die Auslaßschleuse 5 nimmt .eine durch die Wange 30 des, letzten. Mitnehmerförderers 29 in der Vakuumkammer 18 durch die öffnung 38 vorgeschobene Dose auf, worauf während des Betriebes der Verschließmaschine ihre Drehung um 18o° erfolgt. Der hin und her gehende Antrieb der Auslaßschleuse 5 erfolgt durch drei hintereinanderliegende und in Zahnemgriff miteinander stehende Zahnräder 4,9, 41, 42 von :einem auf der Schwenkachse der Einlaßschleuse 4 aufgekeilten Zahnrad 43 ;aus. Die Kammern der Auslaßschleuse 5 haben einen festen Boden 44, der von .einer Kante 43 in seiner Mitte nach der Auslaßöffnung 39 zu schräg abfällt.
  • Die aus deT Vakuumkammer 18 herausgeförderten, evakuierten und verschlossenen Doset. werden je durch den letzten Mitnehmerheb:el a9 in die Zylinderschale 36 der um i8o° zurückgedrehten Auslaßschleuse 5 eingeschoben. Bei der Drehung der Auslaßschleuse 5 wird jede Dose auf dem Boden 44 mehr und mehr nach dem schräg abfallenden Teil zu verschoben, bis ihr Schwerpunkt über der Schräge liegt und sie dann aus der Auslaßöffnung 39 der Auslaßschleuse einfach herausfallen kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vakuumverschließmaschine mit Ein-und Auslaßschleuse und einer Mitnehm:erfärderugg, dadurch gekennzeichnet, daß in der Einlaßschleuse (4) ein von außen zu betätigender Mitnehmer (17), in der Auslaßschleuse (5) ein nach dem Auslauf (39) zu schräg abfallender Boden (44) und innerhalb der dazwischen angeordrieten Vakuumkammer (18) mehrere kurbelarti,g bewegte Mitnehmer (30) zur Fürderung der Dosen innerhalb der Kammer (18) vorgesehen sind.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (30) in der Vakuumkammer (18) j e aus zweiarmigen. Mitnehmerhebeln (29) bestehen, die um ,gemeinsam umlaufende Knirbelzapfen (31) schwenkbar sind und dessen innere Hebelarme in senkrecht zur Förderrichtung stehenden Parallelführungen (33) ,geführt sind, während die äußeren Hebelarme bei der Förderung mit Wangen (30) an den .auf dem Boden des Vakunmbe,-hälters (18) entlang ,gleitenden Dosen anliegen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch ;gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Herausfördern der Dosen .aus der Einlaßschleuse (4.) in den Vakuumbehälter (18) aus einem exzentrisch zur Einlaßschleusenschwenkachse ,gelagerten, im Innern der Schleusenkammer (15) ,angeordneten drehbaren Mitnehmer (17) besteht, der über einen auf seiner Drehachse (16) befestigten Winkelhebel (27) Beinen Druckhehel (24) und einen Lenker (23) mit einer Kurbel (i 9) in Verbindung steht, von der aus Über einen Lenker (i o) und .einei Zahnstange (8) die Einlaßschle,use (4) in Drehung versetzt wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Hinausfördezm der Dosen aus der drehbaren Auslaßschleuse (5) aus einer exzentrisch zur Achse der AuslaßschleLts-e (5) an dieser fest ,angeordneten Zylinderschale (36) und einem die Auslaßschleuse nach unten abschließenden, schräg .abfallenden Boden (44) besteht.
DEC56406D 1941-03-11 1941-03-11 Vakuumverschliessmaschine Expired DE728052C (de)

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