DE72770C - Schleudermaschine mit Doppelmantel - Google Patents
Schleudermaschine mit DoppelmantelInfo
- Publication number
- DE72770C DE72770C DENDAT72770D DE72770DA DE72770C DE 72770 C DE72770 C DE 72770C DE NDAT72770 D DENDAT72770 D DE NDAT72770D DE 72770D A DE72770D A DE 72770DA DE 72770 C DE72770 C DE 72770C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- centrifugal machine
- drum
- vapors
- centrifuge
- double jacket
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 3
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 3
- 230000001066 destructive effect Effects 0.000 description 2
- 239000003517 fume Substances 0.000 description 2
- 239000002253 acid Substances 0.000 description 1
- 150000007513 acids Chemical class 0.000 description 1
- 239000000872 buffer Substances 0.000 description 1
- 239000003518 caustics Substances 0.000 description 1
- 238000005119 centrifugation Methods 0.000 description 1
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 230000009931 harmful effect Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 231100000614 poison Toxicity 0.000 description 1
- 230000007096 poisonous effect Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B7/00—Elements of centrifuges
- B04B7/02—Casings; Lids
- B04B7/04—Casings facilitating discharge
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B15/00—Other accessories for centrifuges
- B04B15/08—Other accessories for centrifuges for ventilating or producing a vacuum in the centrifuge
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Centrifuge ist für solche Industriezweige bestimmt, welche in der Centrifuge
durch Abschleudern Stoffe oder Körper trocknen, die mit Säuren, starken Alkalien und ähnlichen
scharfen Substanzen behandelt sind, also beim Ausschleudern unangenehme , scharf
riechende, ätzende, giftig und zerstörend wirkende Dampfe, Dünste oder Gase aushauchen;
sie hat den Zweck, um die schädlichen Einwirkungen dieser letzteren zu verhindern, dieselben
selbstthätig ununterbrochen in eine geschlossene Leitung abzusaugen, so dafs sie beim
Oeffnen des Centrifugendeckels zwecks Herausnehmens des Korbes nicht in den übrigen
Arbeitsraum gelangen und somit weder die Arbeiter an Leben und Gesundheit schädigen,
noch auf sonstige in dem Arbeitsraum befindliche Gegenstände, speciell bessere Maschinentheile,
Treibriemen, Metallrohrleitungen und dergleichen, einen zerstörenden Einflufs ausüben
können.
Die Centrifuge ist in Fig. 1 im Längsschnitt,
in Fig. 2 in der Ansicht von oben dargestellt, während Fig. 3 und 4 ein Detail in gröfserem
Mafsstabe zeigen.
Um den beabsichtigten Zweck zu erreichen, ist zunächst der den Korb oder die Lauftrommel
A umschliefsende Centrifugenmantel B so gebaut, dafs der Boden α desselben, der vom
Aufsenrand nach der Mitte zu ansteigt und hier eine kreisförmige Oeffhung c freiläfst, am
Rande in ein Stück von ' U - förmigem Querschnitt übergeht, welches nach oben in zwei
mit geringem Zwischenraum neben einander angeordnete ringförmige Seitenwände b und ^1
ausläuft und auf jeder derselben einen leicht abnehmbaren Kugel- oder Deckelring e und ex
trägt.
Diese Deckelringe reichen bis über die Mittelöffnung
der Lauftrommel A und wird die letzte verbleibende Kreisöffnung durch einen
Deckel e2 geschlossen. Durch diese Einrichtung einer doppelten Seitenwand und eines
doppelten Kuppelringes wird in dem Centrifugenmantel B zum Theil über, zum Theil
neben dem Innenraum I, der die Lauftrommel A birgt und zum Auffangen der aus dieser
abgeschleuderten Flüssigkeit dient, ein gesonderter Raum II gebildet zum Auffangen
und Abführen der über der Mittelöffnung der Lauftrommel unter dem Deckel e2 sich sammelnden
Dämpfe und Dünste. Sodann ist unterhalb des Mantels B ein rings geschlossenes
Gefäfs C zum Aufsammeln der aus der Trommel durch B hineingeführten Dämpfe und
Dünste angeordnet. Auf dem oberen Rande der Seitenwand g dieses Gefä'fses ruht der
Centrifugenmantel B, rundum abdichtend, auf, während die Seitenwand g ihrerseits abgedichtet
auf dem zugleich als Fundamentplatte dienenden Boden h ruht. Dieser Boden h
fällt von der Mitte aus nach allen Seiten ab, so dafs alle aus den im Gefäfs C gesammelten
Dünsten und Dämpfen niedergeschlagene Flüssigkeit nach dem Aufsenrande des Bodens läuft,
von wo sie durch ein Rohr u abgelassen werden
kann.' Seitlich an der Wand g befindet sich ein Abzugsrohr 2 für die Dämpfe, in
welchem ein intensives Saugen erzielt wird durch Vermittelung des Injectorröhrchens Z1,
das einen Strahl von Dampf, comprimirter Luft, fein zerstäubtem Wasser oder alkalischer
Lauge in i spritzt. Da, wo die den Korb A tragende Welle q durch die Mitte des Bodens h
nach unten tritt, ist, theils um die Oeffnung in der Bodenmitte so zu verschliefsen, dafs kein
Dampftheilchen nach unten durchtreten und den Betriebsriemen 5 angreifen können, theils
um das Schlagen der Trommel, welches die durch die Höhe des Gefä'fses C bedingte
gröfsere freie Länge der Achse q zwischen dem Spurlager r und dem Halslager k begünstigt,
zu beschränken, noch ein zweites Halslager D unterhalb des Bodens h dicht über dem Betriebsriemen
5 angeordnet. Dieses Halslager ist in den Fig. 3 und 4 in gröfserem Mafsstabe
dargestellt. Es ruht auf und in einem von . der Fundamentplatte h gebildeten oder gesondert
an derselben angebrachten Gehäuse p, in welchem es durch Gummi- oder Federbuffer
0 0 centrisch so gehalten ist, dafs es nebst der Achse q kleinen momentanen Abweichungen
der letzteren von der Senkrechten nachgeben kann. Somit ist also ein Klemmen der Achse in den Lagern selbst bei einseitiger
Belastung der Lauftrommel A ausgeschlossen, da auch das obere Halslager k vermittelst
Stangen m und JM1 elastisch auf den aufserhalb
des Gefäfses C geschützt vor den Einwirkungen der Dämpfe angebrachten Nocken / und /,
gehalten wird.
Mit dem Buchstaben t, Fig. 2, sei die Bremsvorrichtung bezeichnet.
Die Arbeitsweise der Centrifuge ist die folgende : Um den Korb oder die Lauftrommel A
auszuheben oder einzusetzen, hat man die Ringe e ex aufser dem die Mittelöffnung von ey verschliefsenden
Deckel e2 abzuheben, während man beim Einfüllen von Stoffen in den in
der Centrifuge befindlichen Laufkorb A oder beim Herausnehmen derselben aus diesem nur
den Deckel e.2 abzunehmen bezw. wieder aufzusetzen
braucht. Während all dieser Operationen bei offener, geschlossener, stillstehender
oder arbeitender Maschine ist der Injector I1 ununterbrochen in Thätigkeit, saugt
also fortwährend die gebildeten Dämpfe ab. Letztere werden zwischen den Ringen e und e,,
sodann zwischen den beiden Ringwänden b und by herab durch Oeffhungen oder Schlitze d
in dem U - förmigen Stück des Bodens a in das Gefä'fs C herabgesaugt und von hier durch
das Rohr i fortgeleitet. Die beim Ausschleudern innerhalb des vom Boden α und der
Seitenwand b gebildeten Raumes gesammelte Flüssigkeit wird durch ein Rohr / abgeführt.
Selbstredend könnte auch das Abzugsrohr i unmittelbar am Mantel b1 sitzen, um von hier
die Dämpfe abzusaugen, doch würde das stets nur an. einer Seite stattfindende Saugen die
Dämpfe nicht gleichmäfsig am ganzen Centrifugenumfang fortnehmen, was bei Zwischenschaltung
des Dämpfesammlers C besser ermöglicht ist. Vielleicht würde es für ein ganz
gleichmäfsiges Absaugen noch besser sein, sei es, mehrere Rohre, auf allen Seiten von der
Seitenwand b1 abzweigend oder an die Schlitze d
anschliefsend, ziemlich unterhalb der Centrifugenmitte,
also nahe der Achse q zu vereinigen oder das Gefäfs C von oben aus
konisch nach unten in der Nähe von q zu verengen und von dieser tiefsten Stelle bezw.
von dem Vereinigungspunkt der Rohre aus das Dampfabzugsrohr i abzweigen zu lassen;
doch dürfte dies baulich nicht so praktisch sein, wie die von mir gezeichnete Einrichtung.
Claims (2)
1. Eine Schleudermaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs der Mantel (B) zur Schaffung
eines besonderen Dämpfeabführungsraumes aus zwei auf gemeinsamem Boden (a) angeordneten
Seitenwänden (b und O1). besteht,
deren obere Fortsetzung zwei abnehmbare Deckel- oder Kuppelringe (e und e-y) bilden, die bis über die Mittelöffnung
der Lauftrommel reichen, wobei dieser Dämpfeabführungsraum mit einem mit Injector (ij versehenen Abführungsrohr (i) für die Dämpfe in Verbindung gebracht
ist.
2. Bei einer Schleudermaschine nach Anspruch ι. die Zwischenschaltung eines
Dämpfesammlers (C) zwischen Trommel und Abführungsrohr (i), unterhalb dessen
ein zweites Halslager (D) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72770C true DE72770C (de) |
Family
ID=345969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72770D Expired - Lifetime DE72770C (de) | Schleudermaschine mit Doppelmantel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72770C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6383662B1 (en) | 1996-08-27 | 2002-05-07 | Georg Frommeyer | Light weight steel and its use for car parts and facade linings |
-
0
- DE DENDAT72770D patent/DE72770C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6383662B1 (en) | 1996-08-27 | 2002-05-07 | Georg Frommeyer | Light weight steel and its use for car parts and facade linings |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3152066A1 (en) | Centrifugal separator | |
| DE1105350B (de) | Zentrifuge zum kontinuierlichen Trennen von Feststoff-Fluessigkeits-Gemischen, insbesondere Zuckerzentrifuge | |
| DE19508488C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von deponiefähigen oder weiterverarbeitbaren Verbrennungsrückständen aus einer Abfallverbrennungsanlage | |
| DE72770C (de) | Schleudermaschine mit Doppelmantel | |
| DE4436003A1 (de) | Vorrichtung zum Entsorgen von flüssigen Medien | |
| CH629400A5 (en) | Apparatus for washing particulate, floatable products, in particular shreds of plastic sheets and strips | |
| DE252907C (de) | ||
| EP0571394A1 (de) | Entfettungsvorrichtung für massenteile. | |
| DE130777C (de) | ||
| DE272029C (de) | ||
| DE53099C (de) | Verfahren und Einrichtungen zur Aufbereitung von Abfällen, insbesondere von Kehricht | |
| DE2131657A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Materieteilchen,insbesondere Staub,aus einem Gas | |
| DE879829C (de) | Entlueftungs- und Entgasungsvorrichtung an Schleudern | |
| DE492629C (de) | Vorrichtung zum Reinigen von Eiern mittels Sandstrahls | |
| DE69482C (de) | Pülpefänger | |
| DE2800897A1 (de) | Anlage zum kontinuierlichen abtrennen durch zentrifugieren, insbesondere fuer zum raffinieren bestimmten zucker | |
| DE651127C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Staub aus Staubabscheidern in Gasleitungen | |
| DE128721C (de) | ||
| AT225164B (de) | Staubabscheideanlage | |
| DE434087C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Austragen des Gutes aus Drehringtelleroefen | |
| DE13262C (de) | Neuerungen, um Oel und Fett, sowie öl- und fetthaltige Substanzen aus der Wolle und anderer Masse zu extrahiren, in Verbindung mit den dazu angewandten Apparaten | |
| DE180863C (de) | ||
| DE76084C (de) | Gasreinigungsmaschine | |
| DE9415521U1 (de) | Vorrichtung zur mechanischen Gewinnung von pflanzlichem Öl | |
| DE319664C (de) | Vorrichtung zum Extrahieren von Fetten aus fetthaltigen, nassen, feinkoernigen oder staubfoermigen Stoffen |