DE72770C - Schleudermaschine mit Doppelmantel - Google Patents

Schleudermaschine mit Doppelmantel

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Publication number
DE72770C
DE72770C DENDAT72770D DE72770DA DE72770C DE 72770 C DE72770 C DE 72770C DE NDAT72770 D DENDAT72770 D DE NDAT72770D DE 72770D A DE72770D A DE 72770DA DE 72770 C DE72770 C DE 72770C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
centrifugal machine
drum
vapors
centrifuge
double jacket
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72770D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. BURKHARD in Düren, Schiefswollfabrik
Publication of DE72770C publication Critical patent/DE72770C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B7/00Elements of centrifuges
    • B04B7/02Casings; Lids
    • B04B7/04Casings facilitating discharge
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B15/00Other accessories for centrifuges
    • B04B15/08Other accessories for centrifuges for ventilating or producing a vacuum in the centrifuge

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Centrifuge ist für solche Industriezweige bestimmt, welche in der Centrifuge durch Abschleudern Stoffe oder Körper trocknen, die mit Säuren, starken Alkalien und ähnlichen scharfen Substanzen behandelt sind, also beim Ausschleudern unangenehme , scharf riechende, ätzende, giftig und zerstörend wirkende Dampfe, Dünste oder Gase aushauchen; sie hat den Zweck, um die schädlichen Einwirkungen dieser letzteren zu verhindern, dieselben selbstthätig ununterbrochen in eine geschlossene Leitung abzusaugen, so dafs sie beim Oeffnen des Centrifugendeckels zwecks Herausnehmens des Korbes nicht in den übrigen Arbeitsraum gelangen und somit weder die Arbeiter an Leben und Gesundheit schädigen, noch auf sonstige in dem Arbeitsraum befindliche Gegenstände, speciell bessere Maschinentheile, Treibriemen, Metallrohrleitungen und dergleichen, einen zerstörenden Einflufs ausüben können.
Die Centrifuge ist in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig. 2 in der Ansicht von oben dargestellt, während Fig. 3 und 4 ein Detail in gröfserem Mafsstabe zeigen.
Um den beabsichtigten Zweck zu erreichen, ist zunächst der den Korb oder die Lauftrommel A umschliefsende Centrifugenmantel B so gebaut, dafs der Boden α desselben, der vom Aufsenrand nach der Mitte zu ansteigt und hier eine kreisförmige Oeffhung c freiläfst, am Rande in ein Stück von ' U - förmigem Querschnitt übergeht, welches nach oben in zwei mit geringem Zwischenraum neben einander angeordnete ringförmige Seitenwände b und ^1 ausläuft und auf jeder derselben einen leicht abnehmbaren Kugel- oder Deckelring e und ex trägt.
Diese Deckelringe reichen bis über die Mittelöffnung der Lauftrommel A und wird die letzte verbleibende Kreisöffnung durch einen Deckel e2 geschlossen. Durch diese Einrichtung einer doppelten Seitenwand und eines doppelten Kuppelringes wird in dem Centrifugenmantel B zum Theil über, zum Theil neben dem Innenraum I, der die Lauftrommel A birgt und zum Auffangen der aus dieser abgeschleuderten Flüssigkeit dient, ein gesonderter Raum II gebildet zum Auffangen und Abführen der über der Mittelöffnung der Lauftrommel unter dem Deckel e2 sich sammelnden Dämpfe und Dünste. Sodann ist unterhalb des Mantels B ein rings geschlossenes Gefäfs C zum Aufsammeln der aus der Trommel durch B hineingeführten Dämpfe und Dünste angeordnet. Auf dem oberen Rande der Seitenwand g dieses Gefä'fses ruht der Centrifugenmantel B, rundum abdichtend, auf, während die Seitenwand g ihrerseits abgedichtet auf dem zugleich als Fundamentplatte dienenden Boden h ruht. Dieser Boden h fällt von der Mitte aus nach allen Seiten ab, so dafs alle aus den im Gefäfs C gesammelten Dünsten und Dämpfen niedergeschlagene Flüssigkeit nach dem Aufsenrande des Bodens läuft, von wo sie durch ein Rohr u abgelassen werden kann.' Seitlich an der Wand g befindet sich ein Abzugsrohr 2 für die Dämpfe, in welchem ein intensives Saugen erzielt wird durch Vermittelung des Injectorröhrchens Z1, das einen Strahl von Dampf, comprimirter Luft, fein zerstäubtem Wasser oder alkalischer
Lauge in i spritzt. Da, wo die den Korb A tragende Welle q durch die Mitte des Bodens h nach unten tritt, ist, theils um die Oeffnung in der Bodenmitte so zu verschliefsen, dafs kein Dampftheilchen nach unten durchtreten und den Betriebsriemen 5 angreifen können, theils um das Schlagen der Trommel, welches die durch die Höhe des Gefä'fses C bedingte gröfsere freie Länge der Achse q zwischen dem Spurlager r und dem Halslager k begünstigt, zu beschränken, noch ein zweites Halslager D unterhalb des Bodens h dicht über dem Betriebsriemen 5 angeordnet. Dieses Halslager ist in den Fig. 3 und 4 in gröfserem Mafsstabe dargestellt. Es ruht auf und in einem von . der Fundamentplatte h gebildeten oder gesondert an derselben angebrachten Gehäuse p, in welchem es durch Gummi- oder Federbuffer 0 0 centrisch so gehalten ist, dafs es nebst der Achse q kleinen momentanen Abweichungen der letzteren von der Senkrechten nachgeben kann. Somit ist also ein Klemmen der Achse in den Lagern selbst bei einseitiger Belastung der Lauftrommel A ausgeschlossen, da auch das obere Halslager k vermittelst Stangen m und JM1 elastisch auf den aufserhalb des Gefäfses C geschützt vor den Einwirkungen der Dämpfe angebrachten Nocken / und /, gehalten wird.
Mit dem Buchstaben t, Fig. 2, sei die Bremsvorrichtung bezeichnet.
Die Arbeitsweise der Centrifuge ist die folgende : Um den Korb oder die Lauftrommel A auszuheben oder einzusetzen, hat man die Ringe e ex aufser dem die Mittelöffnung von ey verschliefsenden Deckel e2 abzuheben, während man beim Einfüllen von Stoffen in den in der Centrifuge befindlichen Laufkorb A oder beim Herausnehmen derselben aus diesem nur den Deckel e.2 abzunehmen bezw. wieder aufzusetzen braucht. Während all dieser Operationen bei offener, geschlossener, stillstehender oder arbeitender Maschine ist der Injector I1 ununterbrochen in Thätigkeit, saugt also fortwährend die gebildeten Dämpfe ab. Letztere werden zwischen den Ringen e und e,, sodann zwischen den beiden Ringwänden b und by herab durch Oeffhungen oder Schlitze d in dem U - förmigen Stück des Bodens a in das Gefä'fs C herabgesaugt und von hier durch das Rohr i fortgeleitet. Die beim Ausschleudern innerhalb des vom Boden α und der Seitenwand b gebildeten Raumes gesammelte Flüssigkeit wird durch ein Rohr / abgeführt. Selbstredend könnte auch das Abzugsrohr i unmittelbar am Mantel b1 sitzen, um von hier die Dämpfe abzusaugen, doch würde das stets nur an. einer Seite stattfindende Saugen die Dämpfe nicht gleichmäfsig am ganzen Centrifugenumfang fortnehmen, was bei Zwischenschaltung des Dämpfesammlers C besser ermöglicht ist. Vielleicht würde es für ein ganz gleichmäfsiges Absaugen noch besser sein, sei es, mehrere Rohre, auf allen Seiten von der Seitenwand b1 abzweigend oder an die Schlitze d anschliefsend, ziemlich unterhalb der Centrifugenmitte, also nahe der Achse q zu vereinigen oder das Gefäfs C von oben aus konisch nach unten in der Nähe von q zu verengen und von dieser tiefsten Stelle bezw. von dem Vereinigungspunkt der Rohre aus das Dampfabzugsrohr i abzweigen zu lassen; doch dürfte dies baulich nicht so praktisch sein, wie die von mir gezeichnete Einrichtung.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Schleudermaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs der Mantel (B) zur Schaffung eines besonderen Dämpfeabführungsraumes aus zwei auf gemeinsamem Boden (a) angeordneten Seitenwänden (b und O1). besteht, deren obere Fortsetzung zwei abnehmbare Deckel- oder Kuppelringe (e und e-y) bilden, die bis über die Mittelöffnung der Lauftrommel reichen, wobei dieser Dämpfeabführungsraum mit einem mit Injector (ij versehenen Abführungsrohr (i) für die Dämpfe in Verbindung gebracht ist.
2. Bei einer Schleudermaschine nach Anspruch ι. die Zwischenschaltung eines Dämpfesammlers (C) zwischen Trommel und Abführungsrohr (i), unterhalb dessen ein zweites Halslager (D) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72770D Schleudermaschine mit Doppelmantel Expired - Lifetime DE72770C (de)

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DE72770C true DE72770C (de)

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ID=345969

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DENDAT72770D Expired - Lifetime DE72770C (de) Schleudermaschine mit Doppelmantel

Country Status (1)

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DE (1) DE72770C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6383662B1 (en) 1996-08-27 2002-05-07 Georg Frommeyer Light weight steel and its use for car parts and facade linings

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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