DE76084C - Gasreinigungsmaschine - Google Patents
GasreinigungsmaschineInfo
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- DE76084C DE76084C DENDAT76084D DE76084DA DE76084C DE 76084 C DE76084 C DE 76084C DE NDAT76084 D DENDAT76084 D DE NDAT76084D DE 76084D A DE76084D A DE 76084DA DE 76084 C DE76084 C DE 76084C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D47/00—Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
- B01D47/16—Apparatus having rotary means, other than rotatable nozzles, for atomising the cleaning liquid
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Apparat hat den Zweck, dem fabricirten Rohgas in Gasfabriken die mit demselben vermengten
Theer- und Ammoniakbestandtheile auf energische Weise zu entziehen. Auf den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung in
Fig. ι im Längsschnitt veranschaulicht, während Fig. 2 ein Querschnitt nach G-H der Fig. 1
ist. Fig. 3 ist in vergröfsertem Mafsstabe ein Längsschnitt durch eine Fangtasche und die
daran stofsende Prallscheibe.
In dem viereckigen Gehäuse A mit dem halbrunden Obertheil B ist die Welle c drehbar
gelagert. Bis an den Bundring d der Welle c werden die runden Scheiben e1 e2 e3 e4 angeschoben
und durch dazwischen angeordnete Ringe in entsprechender Entfernung von einander gehalten.
Die sämmtlichen auf die Welle aufgeschobenen Scheiben werden durch die Schraubenmutter
f zu einem festen, unverschiebbaren Ganzen verbunden.
Die Scheiben e1 und e3 sind mit gleichmäfsig
vertheilten Lochpartien — wie dies bei g, Fig. 2, dargestellt ist ■— versehen. Diese Lochpartien
sind mit konisch geformten Fangtaschen h überdeckt und so angeordnet, dafs
das bei Drehung der Welle c darin gefangene Gas durch die Löcher rasch entweichen mufs.
Die obere Decke der Taschen ■— nach dem Umfang der Scheibe zu — ist der Rundung
des Gehäusemantels entsprechend gebildet, so dafs sich dieselbe in gleich grofser Entfernung
knapp am Gehäusemantel hin bewegen kann; aufserdem ist diese Decke auch mit kleinen
Löchern i.. . . i versehen, durch welche ebenfalls infolge der entstehenden Fliehkraft Gas
geschleudert wird, welches an die Gehäusewand anschlägt.
Die Scheiben e1 und e4 von etwas kleinerem
Durchmesser sind auf der den Scheiben e1 und e3 zugekehrten Seite mit Stiften k . . . . k
hechelartig besetzt. Die Welle c mit den darauf festgeschraubten Scheiben wird durch
die aufserhalb des Gehäuses befindliche Riemscheibe / so in Drehung versetzt, dafs die
Umfangsgeschwindigkeit der Scheiben e1 und e3
eine gewisse Höhe — circa 3 m — erreicht.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Bei Ot (Fig. 1) tritt das vom Exhaustor kommende
Rohgas ein und wird von den auf den rotirenden Scheiben e1 und es angeschraubten
Fangtaschen h . . . . h gefafst und mit Gewalt zum Theil durch die unter denselben in der
Scheibe e1 befindlichen Löcher geprefst, zum Theil durch die in der oberen Seite der Fangtasche
selbst befindlichen Löcher i. . . . i an die Gehäusewand geschleudert. Das durch die
Scheibe e1 geprefste Gas prallt an die davor befindliche, mit hechelartigen Stiften versehene
Wand an, wird von den Stiften k zerrissen und vermöge der Fliehkraft nochmals in der
Fliehrichtung an den Gehäusemantel geschleudert. Es gelangt von da in den Raum n, der
durch den am Gehäusemantel angebrachten Steg ο vom vorigen Raum geschieden ist, und
wird von hier aus nochmals demselben Vorgang unterworfen.
Der Steg 0, der innerhalb des oberen Gehäusemantels angebracht ist, also die Form
einer halbkreisförmigen, circa 10 bis 20 cm hohen und 1 bis 2 cm starken Rippe hat, soll
die Bewegungsrichtung des Gases, welches ver-
mittelst der Fangtaschen durch die Lochpartien geprefst und an den Gehäusemantel
geworfen wird, ablenken, so dafs das Gas nicht am Gehäusemantel entlang strömen kann, sondern
gezwungen wird, in der Richtung nach der Welle c in den Raum η einzuströmen,
damit es besser von den Fangtaschen der nächsten Scheibe gefafst werden kann.
In der Zeichnung sind nur zwei Paar Scheiben angeordnet, allein es kann die Anzahl vermehrt
werden, wodurch dann auch die Energie vergröfsert wird, was hauptsächlich in Theerschwelereien
angebracht sein dürfte.
Bei der Energie, mit der das Rohgas durch die Fliehkraft zusammengeprefst und an die
stets feuchten Flächen geschleudert wird, vereinigen sich sämmtliche Theertheilchen und
scheiden sich zusammenhängend aus.
Das Gehäuse ist bis zur punktirten Höhe mit Wasser gefüllt, welches fortwährend durch
den aufsen angebrachten Wasserzulauf durch reines ergänzt wird. In die Wassermassen
tauchen die Scheiben e1 und e4 fast bis zur
Hälfte ein. Bei der energischen Drehung der Scheiben durch das Wasser wird jeglicher angesetzte
Theer sofort abgewaschen; aber auch der an der Gefäfswand sich niederschlagende Theer wird durch das von den Fangtaschen h h
bei ihrem Aufgang mitgerissene Wasser, welches an die Gefäfswand geschleudert wird, weggewaschen
und letztere stets gereinigt und feucht gehalten.
Unmittelbar unter den in Drehung versetzten Scheiben sind vier bis sechs auf einander liegende
metallene Hürden ρ angeordnet, die den Zweck haben, den Theer aus dem bewegten
Oberwasser zu nehmen und in die ruhige, untere Wasserschicht q zu leiten, damit sich
derselbe ungestört auf den Boden des Gefäfses niedersetzen [kann. Durch den in den
Apparat einlaufenden continuirlichen Wasserstrahl wird das über der Hürdenschicht befindliche
Wasser und Theergemisch verdünnt und ergänzt.
Claims (2)
1. Eine Gasreinigungsmaschine, bestehend aus einem System rotirender Doppelscheiben el
e1 e3 e4 . . . ., von denen die entsprechenden
Scheiben e1 e3 . . . . in der Nähe des
Umfanges mit Lochgruppen g, Fig. 2, und konisch gebildeten Fangtaschen h ausgerüstet
sind, welche das einströmende Rohgas auffangen und vermöge der Fliehkraft und ihres abwechselnden ■ Eintauchens in
das den Aufnahmebehälter A zum Theil anfüllende Wasser energisch gegen die Prallspitzen k der unmittelbar dahinter liegenden
Scheiben e2 e4 treiben, wodurch die Theertheilchen
abgeschieden, in der am Boden des Gefäfses A befindlichen ruhigen Wasserschicht gesammelt und von da zum Abflufs
gebracht werden.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Gasreinigungsmaschine
die Anordnung mehrerer über einander liegender Hürden p, welche
das Wasser in dem Gefäfs A in eine bewegte und eine ruhige Schicht q scheiden,
so dafs sich die abgeschiedenen Theertheilchen leichter sammeln können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76084C true DE76084C (de) |
Family
ID=348999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76084D Active DE76084C (de) | Gasreinigungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76084C (de) |
-
0
- DE DENDAT76084D patent/DE76084C/de active Active
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