DE100033C - Oeffner für Baumwolle und andere Faserstoffe. - Google Patents

Oeffner für Baumwolle und andere Faserstoffe.

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DE100033C
DE100033C DE1898100033D DE100033DA DE100033C DE 100033 C DE100033 C DE 100033C DE 1898100033 D DE1898100033 D DE 1898100033D DE 100033D A DE100033D A DE 100033DA DE 100033 C DE100033 C DE 100033C
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DE
Germany
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disks
cotton
opener
teeth
disk
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Expired
Application number
DE1898100033D
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English (en)
Inventor
Gughlielmo Raetz
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Publication of DE100033C publication Critical patent/DE100033C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G9/00Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton
    • D01G9/06Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton by means of toothed members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dieser neue Oeffner, welcher hauptsächlich zur Behandlung von Baumwolle verwendet werden soll, kennzeichnet sich durch die Einführung des zu behandelnden Textilmaterials von der Mitte der Maschine aus, statt der bisher gebräuchlichen tangentialen oder radialen Zuführung.
In den tangential gespeisten Oeffnern ist infolge Wirkung der Centrifugalkraft die Thätigkeit der Maschine nur auf den äufseren Umfang derselben beschränkt, so dafs die Production derartiger Maschinen in. ganz geringem Verhältnifs zu den Dimensionen derselben und zu der von ihr beanspruchten Kraft steht.
Die centrale Einführung dagegen gestattet es, die ganze Maschine auszunutzen, welche infolge Wirkung der Centrifugalkraft das zu behandelnde Material in radialer Richtung nach aufsen leitet. Dadurch wird das letztere auf seinem ganzen Weg durch die arbeitenden Organe der Maschine behandelt und auf diese Weise eine ganz beträchtliche Production mit Rücksicht auf die aufgewendete Arbeit erhalten.
Eine Ausführungsform der Maschine ist in der Zeichnung in zwei Verticalschnitten, deren Ebenen auf einander senkrecht stehen, in Fig. 1 und 2 dargestellt.
Eine eiserne Röhre D ist in den Lagern R, welche auf den Ständern S S1 ruhen, unbeweglich festgehalten. Zwei Scheiben B und C, welche in entsprechendem Abstand von einander angeordnet sind, rotiren mit grofser Geschwindigkeit in entgegengesetzten Richtungen (Pfeilrichtungen Fig. 1) um die Röhre D. Scheibe B hat zweckmäfsig eine etwas gröfsere Geschwindigkeit (ca. 240 Touren) gegenüber der Scheibe C (ca. 220 Touren). Auf ihren Innenflächen sind die beiden Scheiben B und C mit Zähnen oder konischen Zapfen besetzt, deren Mittelpunkte auf concentrischen Kreisen liegen. Auf der Zeichnung sind a die Zähne der Scheibe B; b die Zähne der Scheibe C. Die Ringe, nach welchen die Zähne α und jene, nach denen die Zähne b angeordnet sind, wechseln mit einander ab, damit die Zähne des einen in die des anderen Systems eingreifen. Auf diese Weise begegnet das zu behandelnde Gut auf dem Wege von der Mitte zum Umfang zuerst einer Zahnreihe a, dann einer Zahnreihe b, dann wieder einer Zahnreihe α u. s. w.
Die beiden Scheiben B und C sind von einem ringförmigen Gehäuse A umgeben, welches nach aufsen von allen Seiten mit Ausnahme der unteren Seite abschliefst. Ein Rost g aus zum Umfang der Scheiben concentrischen, dreikantigen Stäben trennt das Innere des Gehäuses von dem Arbeitsfeld der sich drehenden Scheiben und gestattet den Unreinigkeiten Durchtritt, welch letztere sich in dem unter der unteren Oeffnung des Gehäuses A angebrachten Schacht F sammeln. Die genannte Oeffnung des Gehäuses A läfst die bei D, sei es infolge der Rotation der Scheiben, sei es durch einen im Luftausströmungskanal N angeordneten Aspirator, angesaugte Luft austreten.
m und η sind zwei mit Metallsieben überzogene, rasch rotirende Trommeln, welche die durch die Maschine geöffnete und gereinigte Baumwolle aufnehmen und sie auf das endlose Band y führen, auf welchem sie ihrer weiteren Verarbeitung entgegengeht.
Die zu verarbeitende Baumwolle oder anderen Textilfasern werden in die Röhre D eingeführt. Infolge der Saugwirkung gelangt sie hier bis zu der zwischen den beiden Scheiben B und C befindlichen Stelle, wo in der Röhre £), den Trommeln m und η gegenüber liegend, eine Oeffnung O angebracht ist, durch welche die Baumwolle in die Mitte zwischen die beiden Scheiben eintritt. Hier wird sie durch die ersten Zähne der Scheibe B ergriffen, welche eine centrifugale Wirkung ausüben, und welche sie in der Bewegungsrichtung dieser Scheibe weiterführt; hierbei begegnet sie sogleich den Zähnen der sich engegengesetzt drehenden Scheibe C, welche centrifugal wirken, so dafs die Baumwolle wieder in der entgegengesetzten Richtung zurückgeführt wird. Infolge dieser beiden gegenseitigen Bestrebungen wird die Baumwolle gezwungen, die Maschine spiralförmig zu durchlaufen, und zwar nach der Linie s-s1, welche bei der Oeffnung O beginnt und vor den Trommeln m η endigt. Die Baumwolle braucht hierzu so viel Zeit, als nothwendig ist, um sie genügend zu öffnen und zu reinigen; die Länge der Spirale ssl und infolge dessen die Intensität der erforderlichen Arbeit kann durch Vermehrung oder Verminderung der Tourenzahl einer der beiden Scheiben B C (bei der gezeichneten Ausführungsform der Scheibe C) geregelt werden.
Die Uebertragung der Bewegung auf die Scheiben wird zweckmäfsig in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise erreicht.
Auf ein und derselben Welle ist die Riemscheibe P (Fig. 2), welche die Bewegung (circa 370 Touren) von einer Transmissionswelle oder einem Elektromotor aufnimmt, und das Triebrad v, welches die Bewegung auf das Triebrad w überträgt, aufgekeilt. Das letztere bildet gleichzeitig mit der konischen Scheibe c ein Ganzes mit der Scheibe B. Die Scheibe C empfängt die Bewegung der Konusscheibe c durch die Konusscheibe d, weiche mit ersterer ein Ganzes bildet, mittelst der Konusscheiben e und f, welche auf der Welle χ aufgekeilt sind. Es ist klar, dafs die Geschwindigkeit der Scheibe C in entsprechenden Grenzen durch Riemenführer oder dergl. e1/1 geändert werden kann.
Die Trommeln m η erhalten ihre Bewegung nach der gezeichneten Anordnung durch die auf der Welle χ aufgekeilte Scheibe u unter Vermittelung der Scheiben h kp; natürlich kann dies auch auf jede beliebige andere Weise geschehen.
Dem neuen Oeffner soll eine bedeutende Productionsfähigkeit (ca. 500 kg pro Stunde) eigen sein, er soll wenig Kraft gebrauchen, an Arbeitslohn und Maschinen sparen, wenig Raum einnehmen (2 m · 0,80) und ein reines Product ohne Beschädigung der Fasern erzeugen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Oeffner für Baumwolle und andere Faserstoffe, dadurch gekennzeichnet, dafs das zu verarbeitende Material durch eine fest angeordnete Röhre (DJ in die Mitte zwischen zwei sich mit verschiedenen Geschwindigkeiten entgegengesetzt drehende Scheiben (B und C) eingeführt wird, welche mit in einander laufenden Zahnsystemen (a und b) versehen sind, zum Zwecke, das Material beim Oeffnen und Reinigen spiralförmig nach dem an dem Umfang der Scheiben gelegenen Auslauf zu leiten.
2. Ein Oeffner der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welchem, die Scheiben (B und CJ von einem ringförmigen Gehäuse (A) umschlossen sind, welches von dem durch die Scheiben eingeschlossenem Arbeitsraume mittelst eines Rostes (gj getrennt ist, durch welchen die beim Oeffnen ausgeschiedenen Unreinigkeiten in das Gehäuse (AJ und dann in den Sammelschacht (F) gelangen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1898100033D 1898-03-22 1898-03-22 Oeffner für Baumwolle und andere Faserstoffe. Expired DE100033C (de)

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DE100033T 1898-03-22

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DE100033C true DE100033C (de) 1898-10-27

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ID=97103698

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DE1898100033D Expired DE100033C (de) 1898-03-22 1898-03-22 Oeffner für Baumwolle und andere Faserstoffe.

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