DE727201C - Foerdervorrichtung mittels Flaschenzug - Google Patents

Foerdervorrichtung mittels Flaschenzug

Info

Publication number
DE727201C
DE727201C DEH165119D DEH0165119D DE727201C DE 727201 C DE727201 C DE 727201C DE H165119 D DEH165119 D DE H165119D DE H0165119 D DEH0165119 D DE H0165119D DE 727201 C DE727201 C DE 727201C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
cable
drums
pulley
drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH165119D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Besigk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Haniel and Lueg GmbH
Original Assignee
Haniel and Lueg GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Haniel and Lueg GmbH filed Critical Haniel and Lueg GmbH
Priority to DEH165119D priority Critical patent/DE727201C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE727201C publication Critical patent/DE727201C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/02Rod or cable suspensions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Fördervorrichtung mittels Flaschenzug Für die .schnelle Förderung großer Lasten durch Flaschenzüge ergeben sich große Seildurchmesser, :die große Seiltrommel.- und. Sei1-scheiben:durchrnesser nötig machen, wenn nicht die Lebensdauer des Flaschenzugseiles stark herabgesetzt und Seilbrüche eintreten sollen. Zwar kann man den Seildurchmesser durch Vergrößerung der Seilscheibenzahl herabsetzen, jedoch wird dadurch auch die Hubgeschwindigkeit herabgesetzt. Außerdem ergibt sich dadurch; bezogen auf die ganze Seillänge, eine ,größere Ungleichförmigkeit des Steilverschleisses, da der Teil des Seiles, welcher der Seiltrommel am nächsten liegt, mit größerer Geschwindigkeit über die ersten Seilrollen gezogen wird und viel größeren Kräften ausgesetzt ist als der Teil am Ende des Sigiles.
  • Ferner treten an der Seiltrommel des Windwerks infolge des großen Seil- und Trommeldurchmessiers große Drehmom@eute auf, die große Untersetzungen und stärkere Ausführung des Hubgetriebes erforderlich machen, wodurch das Hebewerk schwer und unhandlich wird. Dies macht sich besonders bei nicht ortsfesten Anlagen, z. B. Erdbohranlagen für große Tiefen von q.ooo bis 5000 m Teufte, recht ungünstig bemerkbar. Es hat sich gezeigt, daß bei den dort erforderlichen Seilzugkräften von 3o ooo bis ¢0 000 kg und gebräuchlichen Bohreinrichtungen -das Seil nur 3 bis höchstens to Tage betriebsfähig war und dann gegen ein neues ausgewechselt werden. mußte.
  • Um bei gleichbleibender Seilgeschwindigkeit an der Seiltrommel und gleicher Hubgeschwindigkeit am beweglichen Flaschenzugklob;en diese Nachteile zu beseitigen, wird erfindungsgemäß das Trajseil statt wie bisher mit einem mit zwei Enden auf Seiltrommeln auf und ab. gewickelt. Dies hat den Vorteil, daß nunmehr zwei Seile den sich. aus der Flaschenzuglast hergebenden Seilzug übernehmen. Blei der entsprechend verteilten Seilbelastung kann der Seilquerschnitt auf die Hälfte herabgesetzt werden, so daß. man beispielsweise bei doppelter Last auch: weiterhin die bisher benutzten Seildurchmesser, Seiltrommel- und Seilscheibendurchmesser verwenden kann, ohne an den Untersetzungsverhältnissen, an der schnellen Arbeitsweise und der Sicherheit :etwas zu ändern. Auch brauchen die Betriebe nur Seile mit einhei:tlichem Durchmesser auf Lager zu halben.
  • Um ferner die Nachteile auszuschalten, die sich aus ungleichen Seiltrommel- und Seildurchmessern, -ergeben könnten, wird weiterhin erfindungsgemäß das Seil endlos von der Seiltrommel zunächst über einen Teil der Flaschenzugrollen, dann über :eine Ausgleichvorrichtung, z. B. eine Ausgleichseilrolle,einen Doppelhebel oder zwei Trommeln mit Ausgleichgetriebe und über den Rest der Flaschenzu,-rollen zu den Seiltrommeln zurückgeführt. Bei gleicher Seilrollenzalü des Flas:chenzugklob.ens vor und hinter der Ausgleichvorrichtung ergeben sich zwei nahezu stillstehende Seilstränge 8, 9. An einem dieser Seilstränge kann eine Seilzugmeßeinrichtung in bekannter Weise angeklemrrt werden.
  • Bei etwa bevorzugter ungleicher Seilrollenzahl vor und hinter der Ausgleichvorrichtung kann man auch einen entsprechend verschiedenen Seiltrommeldurchm@esser dergestalt zur Anwendung bringen, daß das Seilende, :das zu der kleineren Rollenzahl des Flaschenzugklobens führt, einen entsprechend kleineren Durchmesser gegenüber dem S.eiltrommeltel aufweist, mit dem das andere zur größeren Rollenzahl führende Seilende Verbindung hat, tun so,eine gleichmäßige Geschwindigkeit des beweglichen. Flaschenzugklobens, bei stillstehenden oder nahezu stillstehenden Seilsträngen an der Ausgleichvorrichtung zu @erlangen.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei einer Erdbohrvorrichtung beide Enden des. Seiles einer Fördervorrichtung zu deren Be-2 tät@gung zu benutzen. . Hierbei handelt es sich jedoch um zwei grundsätzlich verschiedene Bohrvorrichtungen, deren je mit' einer Antriebsmaschine in Verbindung stehenden Hebew:erkstro;mmeln um 9o° zueinander versetzt sind und je das Ende eines Flaschenzugseiles aufnehmen. Nur bei einer Störung eines normalerweise benutzten Hebewerks soll das andere Seilende durch -ein zweites Hebewerk betätigt werden.
  • Die exfindungsgemäße Fürdervorrichtung ist schaubildlich andeutungsweise dargestellt. An den durch eine Antriebsmaschine-angetriebenen Seilwindetrommeln i sind die beiden Seilenden 2 und 3 befestigt. Das Seilende 2 verläuft in Pfeilrichtung mit den Strängen .1, 5, 6, 7 und 8 beispielsweise über :die Seilrollen- 14, 15, 16, 17 und 18 zu der Ausgleichvorrichtung i 9 und von dieser mit den Strängen 9, 1 0, 11, 12, 13 und 3 über die Seilrollen 20, 21, 22, 23 und 2q. zurück zur Trommel i. Die Last 25 wird mit den Seilrollen 15, 17, 21 und 23 von den Seilsträngen 4., 5, 6 und 7 sowie 10, 11. 12 und 13 getragen. Bei somit acht tragenden Seilsträngen wird die Last 25 mit 1/4 der Geschwindigkeit der Seillenden 2 und 3 gehoben. Der Ausgleich oder der Zugkraftunterschied in den Seilenden 2 und 3 sowie gegebenenfalls die Geschwindigkeitsänderungen eines dieser beiden Seilenden werden beispielsweise durch eine Seilrolle i9 oder, wie gestrichelt gezeichnet, durch einen Doppelhebel ausgeglichen, so daß die Last 25 praktisch gleichmäßig sich auf beide Seilenden 2 und 3 und die tragenden Seilstränge verteilt. Die Seilführung kann z. B. auch so verlaufen, d.aß der .Seilstrang 9 nicht über die Rollen 2o, 21, 22, 23 und 2,1, sondern umgekehrt über die Rollen 2.1. 23, 22, 21 und 2o zur Trommel i geht.
  • Die Seiltrommeln i für die Seilenden 2, 3 können .einheitlich oder getrennt sein. Im letzteren Falle können .auch getrennte je nach Zweckmäßigkeit kuppelbare oder gemeinsam steyierbare Antriebe Anwendung finden.
  • Es :ergeben sich hierbei besondere Varteilc gegenüber den bisherigen Ausführungen. Bei Rotarybohranlagen besteht die größte zu fördernde Last aus. dem Gewicht der Schutzrohre; während das Gewicht des Bohrzeugs, bestehend aus Mitnehmerstange, Bohrgestänge, =Schwerstange und Bohrer nur q.o bis 6o% der größten gesamten Schutzrohrlänge ausmacht. In das Bohrloch werden nur zwei bis vier Schutzrohrstränge verschiedener Durchmessereingebaut. Der Einbau jeder dieser Schutzrohrstränge :erfordert mit vielen Unterbrechungen auch für große Bohrlochtiefen je nur i bis 3 Tage, während der Eih-und Ausbau des Bohrzeugs oft erfolgt und in Monaten vorgenommen wird. Man kann erfindungsgemäß daher für den Ein- und Ausbau des Bohrzeugs gleichzeitig beide Seile auf beide Trommeln aufwickeln und fördert unter Ausnutzung der vollen Maschinenleistung das Bohrzeug in der halben Zeit.
  • Anderseits. kann man für den Einbau der Schutzrohrstränge jeweilig eine der Seiltr3mmeln durch deren Bremseinrichtung festhalten und nur mit einer Seiltrommel fördern, wodurch die, etwa doppelte Last der Schutzrohre infolge der hierdurch größeren Flaschenwirkung des Flaschenzuges mit halber Geschwindigkeit bei :etwa gleichbleibender Antriebsleistung gehoben werden kann.
  • Es läßt sich somit das Windwerk und dessen Antriebsvorrichtung nur für die etwa halb so große Last des Bohrzeugs gegenüber dem Gewicht der Schutzrohre ausführen. Die Teile werden also leichter und ermöglichen eine mühelosere Beförderung.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fördervorrichtung mittels Flaschenzug, insbesondere für Erdbohranlagen, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden (2, 3) eines Seiles oder zwei mittelbar verbundener Seile eines Flaschenzuges gleichzeitig auf eine gemeinsame Seiltrommel (i) oder auf zwei getrennte Seiltrommeln auflaufen.
  2. 2. Fördervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß das oder die Seile mit einer zum Ausgleich der Seilzugkräfte oder der Seilgeschwindigkeit,-dienenden Vorrichtung, z. B. einer Rolle (i 9 ), einem Doppelhebel oder Trommeln, mit Ausgleichgetriehen Verbindung haben.
  3. 3. Fördervorrichtung nach Anspruch i -und 2, dadurch gekennzeichnet, daß seiner der beiden Seilstränge (8, 9) ummittelbar vor oder nach der Ausgleichvorrichtung (19). für eine Seilzugmessung nutzbar ge- macht ist.
  4. 4. Fördervorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei ungleicher Seilrollenzahl vor und hinter ,der Ausgleichvorrichtung (i 9) die Seilwindtrommeln (i) verschiedene Durchmaess;era haben.
DEH165119D 1941-04-11 1941-04-11 Foerdervorrichtung mittels Flaschenzug Expired DE727201C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH165119D DE727201C (de) 1941-04-11 1941-04-11 Foerdervorrichtung mittels Flaschenzug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH165119D DE727201C (de) 1941-04-11 1941-04-11 Foerdervorrichtung mittels Flaschenzug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE727201C true DE727201C (de) 1942-10-29

Family

ID=7184080

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH165119D Expired DE727201C (de) 1941-04-11 1941-04-11 Foerdervorrichtung mittels Flaschenzug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE727201C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19608056C1 (de) Vorrichtung zum Verbinden eines Rohrstranges mit einem Gerät zum Erstellen von Erdbohrungen
DE727201C (de) Foerdervorrichtung mittels Flaschenzug
DE1919565A1 (de) Antriebsvorrichtung fuer auf horizontaler Ebene verkehrende bewegliche Einheiten,wie Block- oder Brammenwagen
DE2032852A1 (de) Hebebohraufbau
DE117756C (de)
DE1064703B (de) Vorrichtung zum Auswechseln von Schachtfoerdermitteln
DE300850C (de)
DE2909662C3 (de) Vorrichtung zum Verlegen von Kabeln
DE2433015B2 (de) Hebevorrichtung mit einem vertikal festlegbaren mast
DE3116715A1 (de) Einrichtung zum auflegen eines seiles bei schachtfoerderanlagen u.dgl.
DE282871C (de)
DE632491C (de) Windwerk fuer Rotarytiefbohren
DE2459778C3 (de) Bohrgerät
DE312829C (de)
DE537954C (de) Umsteuerungsvorrichtung fuer Schrapperhaspel
DE934162C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Nachlassen des Gestaenges bei drehenden Tiefbohranlagen
DE507895C (de) Regelvorrichtung fuer drehend wirkende Bohreinrichtungen
DE138107C (de)
DE259497C (de)
DE519168C (de) Stockwerksanzeigevorrichtung fuer Aufzuege
DE28681C (de) Aufzugswinde mit selbstthätiger Bremse
DE285283C (de)
DE112066C (de)
DE347354C (de) Tiefbohrvorrichtung mit am Seil haengendem Bohrgestaenge
DE312930C (de)