DE727156C - Verfahren zur Darstellung von Estern nichtfaerbender Schwefelungsprodukte der Phenole - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Estern nichtfaerbender Schwefelungsprodukte der Phenole

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DE727156C
DE727156C DEI67799D DEI0067799D DE727156C DE 727156 C DE727156 C DE 727156C DE I67799 D DEI67799 D DE I67799D DE I0067799 D DEI0067799 D DE I0067799D DE 727156 C DE727156 C DE 727156C
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esters
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Dr Paul Ochwat
Dr Paul Schick
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C323/00Thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides substituted by halogen, oxygen or nitrogen atoms, or by sulfur atoms not being part of thio groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Darstellung von Estern nichtfärbender Schwefelungsprodukte der Phenole Das Hauptpatent 723 276 betrifft ein Verfahren zur Darstellung von Estern nichtfärbender Schwefelungsprodukte der Phenole. dadurch gekennzeichnet, daß man nichtfärbende S.chwefelungsprodukte der Phenole in Gegenwart von tertiären heterocyclischen oder aromatischen Basen mit Additionsverbindungen dieser Basen mit Chloriden oder Arthydriden mehrbasischer anorganischer Säuren umsetzt.
  • Es wurde nun gefunden, daß man ähnliche wasserlösliche Estersalze nichtfärbender Schwefelungsprodukte der Phenole erhält, wenn man diese in Gegenwart von tertiären heterocyclischen oder aromatischen Basen mit neinseitigen Halogeniden oder Anhydriden aromatischen Sul'focarbonsäuren oder anderen Acylierungsmitteln, die noch seinen wasserlöslich machenden Substituentenenthalten, umsetzt. Als derartige Halogenide seien z. B. B:enzoesäuresulfochlorid, Benzoesäuredisulfochlorid, a, 3-Oxynaphthoesäuresulfoc'hlorid, Diphenylca.rbonsäuresulfochlorid, als Anhydride solche von o-Sulfocarbonsäuren, als sonstiges Acylierungsmittel z. B. Dichloride oder Anhydride von alp'hatischen oder aromatischen Dicarbonsäuren, wie z. B. Terephthaloylchlorid, genannt, bei dessen Verwendung nur die eine Chloridgruppe zur Umsetzung gebracht wird, während die andere nach Verseifung die Wasserlöslichkeit des Umsetzungsproduktes bewirkt.
  • Die entstandenen Ester sind neue, im Schrifttum nicht beschriebene Verbindungen. Sie sind in Form ihrer Salze wasserlöslich. Während die Ester der Haupterfindung in saurem Medium aufgespalten werden, tritt bei vorliegenden Estern beim Erwärmen in alkalischem Medium Verseifung zu den Ausgangskörpern ein, so daß sie die gleiche Wirksamkeit auf der Faser entfalten, wie die Ester der Haupterfindung. Die vorliegenden Ester sollen ebenfalls als Textilhilfsmittel Verwendung finden.
  • Beispiel i In etwa 2ooo Teilen Pyridin werden q.5o Teile Benzolcarbonsäuresulfochlorid und 3oo Teile geschwefeltes Phenol, hergestellt gemäß Patent 57236r# 5 Stunden auf etwa 70@ erwärmt, sodann in etwa 7ooo Teile Wasser und 65o Teile Soda gegeben, das Pyridin wird im Vakuum bei Temperaturen unter 70er abdestilliert, gegebenenfalls unter Ergänzung des mitverdampften Wassers. Die erhaltene Lösung wird geklärt und mit Kochsalz ausgesalzen, das abgeschiedene Produkt abfiltriert und im Vakuum getrocknet. Es stellt ein weißes bis graues Pulver dar, das in Wasser löslich ist und durch Säuren gefällt wird. Im Gegensatz zum Ausgangsmaterial ist es in Alkohol oder Äther nicht löslich. Durch Erhitzen einer alkalischen Lösung wird die Estergruppe abgespalten und das geschwefelte Phenol zurückgebildet.
  • An Stelle von Pyridin können z. B. auch die höheren Homologen des Pyridins, wie Methylpyridine, angewandt werden.
  • Analoge Ester erhält man gemäß obigem Beispiel durch Ersatz des Benzolcarbonsäuresulfochlorids durch äquimolekulare Mengen Diphenylcarbonsäuresulfochlorid oder Oxynaphthoesäuresulfochlorid.
  • Ähnliche Ester werden erhalten, wenn man von dem geschwefelten Phenol, hergestellt gemäß Patent 400242, ausgeht. Beispiele Ein Gemisch von 5oo Teilen Pyridin.
  • i oo Teilen o-Sulfobenzoesäureanhydrid und 6o Teilen des gemäß Beispiel i des Patents - 572 361 erhaltenen Schwefelungsproduktes von Phenol. wird 5 Stunden auf etwa 70-erhitzt und dann in etwa 25oo Teile Wasser und i 5o Teile Soda gegeben. Das Pyridin wird im Vakuum abdestil.liert und die ge- gebenenfalls filtrierte Lösung mit Kochsalz ausgesalzen. Der so erhaltene Ester ist im Gegensatz zu dem gemäß Beispiel i erhaltenen Ester auch in kalten verdünnten Mineralsäuren löslich. Der Unterschied ist vielleicht darauf zurückzuführen, daß im vorliegenden Falle noch im Molekül des Reaktionsproduktes eine freie Sulfonsäuregruppe, im Molekül des Reaktionsproduktes des Beispiels i eine freie Carboxylgruppe vorhanden ist.
  • Auch der gemäß diesem Beispiel erhältliche Ester wird durch Erwärmen mit alkalischen Lösungen wieder aufgespalten.

Claims (1)

  1. PATEINTA`sPRrcH: Abänderung des Verfahrens des Hauptpatents 723 276 zur Darstellung von Estern nichtfärbender Schwefelungsprodukte der Phenole, dadurch gekennzeichnet, daß man im Verfahren des Hauptpatents die Chloride oder Anhydride mehrbasischer anorganischer Säuren durch einseitige Halogenide oder Anhydride aromatischer Sulfocarbonsäuren oder andere Acylierungsmittel., die noch einen wasserlöslich machenden Substituenten jenthalten, ersetzt.
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