DE726310C - Elektrischer Ausloeser fuer Fangvorrichtungen an Schachtfoerderanlagen - Google Patents

Elektrischer Ausloeser fuer Fangvorrichtungen an Schachtfoerderanlagen

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DE726310C
DE726310C DESCH122809D DESC122809D DE726310C DE 726310 C DE726310 C DE 726310C DE SCH122809 D DESCH122809 D DE SCH122809D DE SC122809 D DESC122809 D DE SC122809D DE 726310 C DE726310 C DE 726310C
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Germany
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lock
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safety
conveyor systems
safety gear
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Application number
DESCH122809D
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English (en)
Inventor
Johann Wennemar Scherrer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Elektrischer Auslöser für Fängvorrichtungen an Schachtförderanlagen Es sind elektrische Auslöser für Fangvorrichtungen an Schachtförderanlagen bekannt, bei .denen die Fangvorrichtungen für die Förderkörbe in Tätigkeit ,gesetzt werden, sobald das Förderseil oder ein mit einem an oder in ihm verlegten und eine Verbindung zwischen einer elektrischen Stromquelle und den -die Fangvorrichtungen zurückhaltenden, elektromagnetisch auszulösenden Sperren herstellende Kabel bricht. Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß, eine Auslösung' der Fangvorrichtungen bereits herbeigeführt werden kann, wenn beispielsweise nur eine Schwächung der Stromquelle auftritt. Dadurch kann die Schachtförderung :erheblich gestört und auf längere Zeit unterbrochen werden, weil die Führung der Förderkörbe nach dem Intätigkeittreten der Fangvorrichtungen meist erst wieder mit vieler Mühe und großen Kosten ausgebessert -werden muß.
  • Dieser Nachteil wird vermieden, wenn man jede mit einer elektromagnetisch beeinflußten Sperre ausgerüstete Fangvorrichtung gemäß der Erfindung - mit einer weiteren .elektromagnetischen Sperre ausrüstet, die unter der Wirkung einer geringeren Gegenkraft steht als die erste Sperre und die in ihrer Aus-'gailgsstellung die erste Sperre nach kurzer Anfangsbewegung beim Nachlassen des Stromes fängt und dabei ein Alarmsignal gibt, worauf sie erst bei völligem Versagen des elektrischen Stromes durch Wirksamwerden ihrer schwächeren Gegenkraft die erste Sperre freigibt, so .daß die Fangvorrichtung in Tätigkeit treten kann.
  • Inder Zeichnung (Fig. i bis 3) ist als Ausführungsbeispiel der neuen Sicherheitseinrichtung für Schachtförderanlagen die Ausrüstung eines Förderkorbes im Zusammenhang mit der Fangvorrichtung in drei verschiedenen Stellungen -dargestellt.
  • Zu einer Magnetspule c gehört ein Anker, der an einer Stange k befestigt ist, die an einem Arm bi eines zweiarmigen Hebels b angelenkt ist. An dem anderem Arm b. dieses um eine Drehachse a schwenkbaren zweiarmigen Hebels b greift eine Stange d an, die unter der Wirkung einer Druckfederdi steht. Weiter ist an dem freien Ende dieses Hebelarmes b. ein Kontaktstück g angeordnet, das mit der Kontaktplatte lt eines um einen, Zapfen t1 schwenkbaren Hakens t zusammenwirken. kann, wenn die Stange cl unter der Wirkung der Feder dl den zweiarmigen Hebel b aus der in Fig. i dargestellten Lage in die nach Fig. z im Uhrzeigerdrehsinne verschwenkt. Von jedem dieser Kontakte,g, 1t führt eine Stromleitung über eine Batterie z zu einer Alarmvorrichtung x. An dem schwenkbaren Haken f ist um eine waagerechte Achse eine waagerecht angeordnete Stangen, drehbar angebracht, die :auf der linken Seite unter der Wirkung einer Druckfeder tt und auf der anderen Seite unter Zwischenschaltung eines Magnetankers unter der Wirkung einer Magnetspule e steht. Von den beiden als Gegenkräfte wirkenden Federmdl und n ist die Feder rll stärker als die Federn. Von dem zweiarmigen Hebel b ragt noch ein kurzer Arm l mit einem Längsschlitz 11 herab. In den 'Längsschlitz h greift das umgekröpfte Ende einer Riegelstange i ein, dessen Riegel in eine Aussparung einer unter der Wirkung einer Feder o stehenden Stange in hineinragt. Diese Statigent steht mit ihrem unteren, ebenfalls einen Längsschlitz g aufweisenden Ende mit einer Klinker vom Tragkranz der Hauptfederbüchse in Verbindung, die die Auslösung der Fangvorrichtung bewirkt.
  • Die beiden Magnetspulen c,.e sind ,an einen Stromkreis angeschlossen, der über die gleichartige Einrichtung in den zweiten Förderkorb führt. Die Verbindung mit der Stromquelle und dem Förderseil ist in Fig. q. und 5 gezeigt.
  • Wenn die Magnetspule c von. dem vollen Strom durchflossen wird, den das Seil oder das in dem Tragseil verlegte Kabel durchfließen läßt, so- hält diese Magnetspule c unter Vermittlung ihres Magnetankers und der Stange k den zweiarmigen Hebel b entgegen der Wirkung der Feder dl in der in Fig. i dargestellten Lage. Infolgedessen ist zwischen den Kontakten g, 1t keine Verbindung. Wird aber der elektrische Strom unzulässig schwächer und kann die Magnetspule c durch ihren Anker und die Stange k nur eine entsprechend geringere Wirkung auf den zweiarmigen Hebel b ausüben, so entsteht !eine Drehung des zweiarmigen Hebels b unter der Ein«zrkung der Druckfeder dl im Uhrzeigerdrehsinne in die Stellung, die in Fig. 2 dargestellt ist. Infolgedessen kann der aus der Stromquelle z kommende elektrische Strom über die Kontakte h, g zu der Glocke x fließen, wodurch ein Alarmsignal gegeben wird, das zur Verstärkung des durch die Magnetspulen c, e fließenden elektrischen Stromes auffordert. Der schwenkbare Haken f hält in seiner Ausgangsstellung den zwei.armigen Hebel b fest, ohne daß eine Freigabe der Riegelsperrei erfolgen kann. Versagt der elektrische Strom schließlich ganz, so kann ,auch die schwächere Feder tt den Anker aus der Magnetspule e herausziehen und den Haken f um seinen Zapfen f1 . rerschwenken. Dabei können die Kontakte lt, g voneinander abgleiten, und der zweiarmige Hebel b bewegt sich um seine Drehachse a im Uhrzeigerdrehsinne weiter in die in Fig. 3 gezeigte Endstellung, `wobei mittels des Hebelarmes 1, des Langloches 11 und des Riegels i schließlich die Klinker vom Tragkranz der Hauptfederbüchse der Fangvorrichtung ausgerückt wird, .so daß die Fangvorrichtung in Tätigkeit tritt.
  • Bricht das Förderseil, so werden sofort beide Magnetspulen e und e stromlos, und die entsprechenden Federnd, und iz rufen sofort den in Fig.3 gezeichneten Zustand des Auslösers hervor, so daß die Auslösung der Fangvorrichtung augenblicklich stattfindet.
  • Es ist zweckmäßig, in jedem Förderkorb p (Fig. q. und 5) einer Schachtförderanlage eine der neuen Sicherheitseinrichtungen einzubauen und ihre Magnetspulen c, e mit einer Stromquelles oder mit zwei ebenfalls in den Förderkörben p untergebrachten hintereinandergeschalteten S,troinquellen s durch das Seil oder ein an-oder in dem Fördersein verlegtes Kabel so zu verbinden, wie das die Fig. q. und 5 zeigen.
  • Auch kann man ein Schaltschema mit zwei voneinander getrennten und in je einem Förderkorb untergebrachten Stromquellen s benutzen, wie das Fig.6 zeigt und aus dem hervorgeht, daß in dem Förderseil zwei voneinander getrennte Adern zur Stromzuleitung dienen.

Claims (1)

  1. YATI:ITANSPRÜCII: Elektrischer Auslöser für Fangvorrichtungen an Schachtförderanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß auf eine elektromagnetisch beeinflußte Sperre (c) eine weitere elektromagnetisch beeinflußte und unter der Wirkung einer geringeren Gegenkraft (n) stehende Sperre ( c einwirkt. die in ihrer Ausgangsstellung die erste Sperre (c) nach kurzer Anfangsbewegung beim Nachlassen des Stromes festhält und dabei ein Alarmsignal gibt und dann erst bei weiterer Schwächung des Stromes bis auf Null durch Wirksamwerden ihrer schwächeren Gegenkraft (tt) die erste Sperre (c) freigibt und eine Auslösung ebenso herbeiführt wie beim plötzlichen, durch Seilbruch veranlaßten Aufhören des elektrischen Stromes, so daß die Fangvorrichtung (r) in Tätigkeit treten kann.
DESCH122809D 1941-06-28 1941-06-28 Elektrischer Ausloeser fuer Fangvorrichtungen an Schachtfoerderanlagen Expired DE726310C (de)

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