DE723971C - Schnell umlaufende Fliehkraftmuehle - Google Patents

Schnell umlaufende Fliehkraftmuehle

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DE723971C
DE723971C DED83939D DED0083939D DE723971C DE 723971 C DE723971 C DE 723971C DE D83939 D DED83939 D DE D83939D DE D0083939 D DED0083939 D DE D0083939D DE 723971 C DE723971 C DE 723971C
Authority
DE
Germany
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mill
shaft
grinding
vessel
grinding vessel
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Expired
Application number
DED83939D
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English (en)
Inventor
Emil Diepenbrock
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EMIL DIEPENBROCK
Original Assignee
EMIL DIEPENBROCK
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/04Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with unperforated container
    • B02C17/08Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with unperforated container with containers performing a planetary movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Schnell umlaufende Fliehkraftmühle Die Erfindung bezieht sich auf eine schnell umlaufende Fliehkraftmühle mit planetenartig bewegten Mahlgefäßen. Zur Erhöhung der Mahlwirkung soll nach der Erfindung eine schwingende Erschütterung der Mahlgefäße ermöglicht werden. Der Mahlweg in den Mahlgefäßen ohne schwingende Erschütterung setzt dem gleichmäßig fortlaufenden Mahlkörper stets die gleiche Mahldruckfläche entgegen. Die' schwingende Erschütterung des Gefäßes verlängert den Mahlweg um die Summe der Schwingungshöhen und zerlegt ihn in eine Vielheit kleiner Druckflächen. Der zur Erzeugung der Schwingungen erforderliche Mehraufwand an Kraft wird durch die Leistung der Mühle wettgemacht.
  • Fliehkraftmühlen mit planetenartig bewegten Mahlgefäßen sind bekannt. Bei diesen sind Beschickungs- und Austragsstutzen der Mahlgefäße als Hohlwellen im umlaufenden Lagerbock gelagert. Einer der Stutzen trägt ein Ritzel. Die Ritzel greifen in das gemeinschaftliche Ritzel der Mittelwelle der Mühle ein. Diese starre Antriebsverbindung zwischen Haupt- und Mahlgefäßwelle durch Zahnräder kann Schwingungen keiner Art übertragen. Sie kann auch nicht gekapselt geschmiert werden. Auftretende Schwingungen würden die einwandfreie Arbeit von Lager, Welle und Zahnrädern störend beeinflussen.
  • Die gleichen Bedenken gelten für eine Ausführungsform, bei der die Mahlgefäße in einem Ringmantel mit Zahnschnitt abrollen und von einem gemeinschaftlichen Ritzel von der Mittelwelle aus angetrieben werden.
  • Bei einer weiteren bekannten Ausführungsform werden die Mahlgefäße durch Fliehkraft an die Innenseite eines Ringmantels angedrückt und prallen in demselben durch Adhäsion ab. Schwingungen innerhalb -der abrollenden Körper würden bei dieser Einrichtung die Adhäsionsbahn und damit das gleichmäßige Abrollen stören. Zerstörungen von Mühlenteilen wäre die Folge. Diese Übelstände werden durch die Vorkehrungen an der Mühle nach der Erfindung behoben. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar in Fig. i im Längsschnitt und in Fig.2 im Querschnitt A, B. In Fig. 3 ist ein vergrößerter Teil der Fig. i dargestellt.
  • Das Mahlgefäß a ist mit der vollen Außenfläche in der Lagerschale b drehbar gelagert. Die Lagerschale b ist fest in einen elastischen Puffer c, der etwa aus Gummi hergestellt sein kann, eingebettet und mit diesem in den Lagerbock d fest eingefügt. Die Welle e in den Lagern f dreht mittels Treibscheibe h den Lagerbock d um die Mittelachse der Mühle. Der Lagerbock d trägt ferner den Mitnehznerflansch o, in dem die Kurbelwellen za mit den Kurbeln l gelagert sind. Das elastische Wellenstück q verbindet die Wellen ia mit den Wellenstutzen der Mahlgefäße a. Bei r (Fis. 3) ist die Drehachse des Wellenstutzens zur Mittelachse versetzt. Der Kurbelantrieb erfolgt durch die Exzen.terscheibe k. Der Exzenterkern i ist mit der Treibscheibe g fest verbunden und auf der Welle e drehbar gelagert. Der Exzenterhub t (Fis. 2) ist gleich dem Kurbelhub s. p ist der Staubsammelkasten und m eine Kapselung des Vorgeleges oder Treibwerkes i, k, L, za, o.
  • Der elastische Puffer c bringt alle Schwingungen, die durch den Mahldruckwechsel am Mahlkörper entstehen, zum freien Austrag. Die elastische Welle q läßt diese Bewegung zu. Die Versetzung r der Drehachse der Mahlgefäße verstärkt diese Schwingungen. Da die Mahlgefäße unter Schleuderwirkung stehen, wird durch die Umdrehung der versetzten Welle jeweils ein Stoß in Schleuderrichtung auf die Gefäße ausgeübt, der die beabsichtigte Schwingung in ihnen erzeugt. Dieser stoßweise Umlauf stellt an das ihn erzeugende Treibwerk besondere Anforderungen, denen dieses genügen muß, um zerstörende und Kraft raubende Einwirkungen im Treib werk zu vermeiden. Zu diesem Zweck ist statt eines gleichmäßig arbeitenden Zahnradgetriebes ein schleudernd arbeitendes Exzentergetriebe angeordnet, welches vermittels Kurbeln die Gefäßwellen antreibt. Da bei dieser Anordnung in allen Gangarten jeweils auf eine Gefäßumdrehung um seine Achse eine Umdrehung der Exzenterscheibe um die 1lühlenachse kommt, kann die Schwungkraft der Scheibe so geregelt werden, daß die Summe der Gefäßstöße die Schwungkraft der Exzenterschefbe aufzehrt. Die Mühlenwelle wird hierdurch stoßfrei und kann schnell umlaufend die geforderte Arbeit ohne Verlust auf die Gefäße übertragen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schnell umlaufende Fliehkraftmühle mit planetenartig umlaufenden, exzentrisch zur Mühlenachse angeordneten Mahlgefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß die volle Außenmantelfläche jedes NIahla fäßes in der Schale eines Lagers gelagert ist, das unter Einschaltung eines elastischen Puffers (c) in einen itm die Mühlenmittelachse umlaufenden Lagerbock (d) eingefügt ist.
  2. 2. Mühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (r) des Mahlgefäßes eine exzentrische Versetzung (r) hat und die das Mahlgefäß antreibende Treibwelle (iz) mit der Welle des Mahlgefäßes (c,) über ein elastisches Wellenstück (q) oder eine elastische Kuppelung verbunden ist.
  3. 3. Mühle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, das die das Mahlgefäß antreibende Treibwelle (n) mit einem Kurbelzapfen versehen ist, der in eine von der Mittelwelle der Mühle aus angetriebene Exzenterscheibe (k) eingreift. .1 .. Mühle nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Mahlgefäß antreibende Treibwelle (1Z) in einem bundenen nen NIitnehmerflansch mit dem Lagerbock (o) gelagert b verist.
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