DE723935C - Schleiflehre fuer Werkzeugstaehle und Hartmetallwerkzeuge - Google Patents

Schleiflehre fuer Werkzeugstaehle und Hartmetallwerkzeuge

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DE723935C
DE723935C DEB189562D DEB0189562D DE723935C DE 723935 C DE723935 C DE 723935C DE B189562 D DEB189562 D DE B189562D DE B0189562 D DEB0189562 D DE B0189562D DE 723935 C DE723935 C DE 723935C
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DE
Germany
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gauge
grinding
tool
hard metal
angle
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Expired
Application number
DEB189562D
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English (en)
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Max Birker
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MAX BIRKER
Original Assignee
MAX BIRKER
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q17/00Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/09Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring cutting pressure or for determining cutting-tool condition, e.g. cutting ability, load on tool
    • B23Q17/0904Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring cutting pressure or for determining cutting-tool condition, e.g. cutting ability, load on tool before or after machining
    • B23Q17/0919Arrangements for measuring or adjusting cutting-tool geometry in presetting devices
    • B23Q17/0928Cutting angles of lathe tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Schleiflehre für Werkzeugstähle und Hartmetallwerkzeuge Beim Schleifen von Werkzeugstählen und Hartmetallwerkzeugen kommt es darauf an, die für verschiedenartige Werkstoffe geeigneten Schnittwinkel einzuhalten, da sowohl die Schnittleistung und Schneidhaltigkeit der Werkzeuge als auch die Güte der Oberfläche des Werkstückes in hohem Maße hiervon abhängig sind. Es sind nun vielfach Stahlblechschleiflehren im Gebrauch, welche eine Anzahl Winkelausschnitte verschiedener Größe zum Messen ,der Keilwinkel für die verschiedenartigen Werkstoffe aufweisen, mit deren Hilfe außerdem die Freiwinkel des Werkzeuges nachgemessen. werden können. Diese Art der Nachprüfung .der richtigen Schnittwinkel ist zeitraubend und birgt viele Fehlerquellen in sich.
  • Gemäß der Erfindung ist dieser Mangel bei einer Schleiflehre, die an der Schleifmaschine in handlicher Stellung, am besten über der Schleifscheibe, am Maschinenständer angebracht werden kann und aus einem kleinen Auflagetisch für das Werkzeug und einer Anzahl von Blechlehren mit Winkelausschnitten besteht, welche ,auf .einer gemeinsamen drehbaren Hülse sternförmig bzw. kreuzförmig angebracht sind, dadurch behoben, daß diese Hülse senkrecht zur Tischebene auf einem runden Führungsdorn auf und ab verschiebbar angeordnet ist. Die Winkelausschnitte verschiedener Größe sind an den Außenkanten der Blechlehren angebracht, welche auf dem der Hülse zugekehrten Schenkel in Richtung des jeweils erforderlichen Freiwinkels verlaufen, während der andere nach der Außenkante hin verlaufende Schenkel den anschließenden Keilwinkel einschließt. Auf jedem Lehrenblech können zwei verschiedene Winkelausschnitte für verschiedenartige Werkstoffe angebracht sein, deren Scheitelpunkte gegeneinander gerichtet sind, derart, daß .die jeweils auf die Tischebene zulaufenden Schenkel eines Winkelausschnittes in Arbeitsstellung sind. Durch Umstecken der Hülse kommt alsdann der andere Winkelausschnitt in Arheitsstellung. Bei einer beispielweisen Anzahl von vier Lehrenblechen an einer gemeinsamen Hülse können auf diese Weise acht verschiedene Schnittwinkel, bestehend aus Keilwinkel mit dazugehörigem Freiwinkel, gemessen werden.
  • Die Handhabung der Vorrichtung ist äußerst einfach. Nach Auflegen des Werkzeuges auf den Tisch und Anheben des Lehrenkörpers wird die Spitze des Werkzeugstahles in den gewünschten Winkelausschnitt eingeschoben. Infolge des Eigengewichtes des Lehrenkörpers legt sich der Winkelausschnitt selbsttätig auf die angeschliffenen Schenkel des Werkzeuges, ohne daß man irgendeine besondere Einstellung des Lehrenkörpers vornehmen muß, um die richtige Schenkelstellung am Werkzeug nachprüfen zu können. Um nun verschiedenartig ausgeführte Stähle, die teils als Rechts- oder Linksstähle oder in beliebiger Winkelstellung zum Schaft ausgeführt sind, in handlicher Weise in die gewünschten Winkelausschnitte der einzelnen Lehrenbleche einführen zu können, ist der Auflagetisch um den Dorn ebenfalls drehbar angeordnet, so daß derselbe nach Wahl auf die rechte oder linke Seite geschwenkt oder in irgendeine Winkelstellung gebracht werden kann.
  • In der Zeichnung ist die Schleiflehre nach der Erfindung in Abb. i in Ansicht von der Seite und in Abb. a in Ansicht von oben dargestellt.
  • Auf dem walzenförmigen Dorn b ist die Hülse d leicht drehbar und auf und ab verschiebbar gelagert. An der Hülse d sind beispielsweise vier Lehrenbleche cl, c2, c3, c4 in Kreuzform befestigt. Diese vier Lehrenbleche sind mit acht verschiedenen Winkelausschnitten versehen, j e zwei auf jedem Lehrenblech, so daß acht verschiedene Werkzeugschnittwinkel gemessen werden können. Der Dorn d ist am unteren Ende zweckmäßi,gerweise kegelförmig ausgebildet und trägt um diesen Kegel drehbar den Auflagetisch a. Zur Befestigung des Dornes d an dem Ständer einer Schleifmaschine e mit Schleifscheibe f ist derselbe mit einem Schraubenschaft versehen und mittels einer Mutter g in einer Bohrung der oberen Schleifstän.derwandung befestigt. Auf der rechten Seite in Abb, i ist ein Werkzeug lt abgebildet, welches die Stellung desselben zur Lehre bei gerader Ausführung des Werkzeugstahles zeigt. Auf der linken Seite ist beispielsweise in strichpunktierten Linien ein rechter Seitenmesserstahl i in seiner Lage zum Tisch und zur Lehre dargestellt.
  • Selbstverständlich können auch noch mehr oder weniger Lehrenbleche an der Hülse d befestigt sein, je nachdem eine größere oder kleinere Anzahl von Meßwinkeln wünschenswert ist.
  • Der Dorn b kann auch auf einer besonderen Tragplatte befestigt sein, um eine Nachprüfung der Stähle auch in einem Kontrollraum zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleiflehre für Werkzeugstähle und Hartmetallwerkzeuge zum Nachprüfen der Keil- und Freiwinkel, bei der auf einem senkrecht stehenden Dorn .die Auflage und der aus mehreren Lehrenblechen mit verschiedenen Winkelausschnitten bestehende Lehrenkörper angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Lehrenkörper (c) auf dem Dorn (b) auf und ab verschiebbar angeordnet ist, so daß der gewählte Winkelausschnitt nach Anheben des Lehrenkörpers und Einschieben des Werkzeugstahles durch das Eigengewicht des Lehrenkörpers selbsttätig in die Meßstellung gebracht wird.
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