AT104093B - Verfahren und Vorrichtung zum Messen von Treib- und Kuppelstangen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Messen von Treib- und Kuppelstangen.

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AT104093B
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Austria
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rod
slide
rods
measuring
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Inventor
Hugo Mueller
Ewald Hanus
Original Assignee
Aeg
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


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  Verfahren und Vorrichtung zum Messen von   Treib0 und Kuppelstangen,   
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Messen von Treib-und
Kuppelstangen, insbesondere zur Bestimmung der Entfernung der beiden Lagerachsen und deren Paralleltät zu einander. Gemäss der Erfindung werden die Stangen dadurch vermessen, dass das Werkstück an einem Ende fest eingespannt und die Achsrichtung der an dem anderen Ende befindlichen Lagerbohrung mittels eines freischwingbaren, in die Lagerbohrung eingeführten Bolzens   od.   dgl. ermittelt wird. Die zur Durchführung des Verfahrens dienende   Messvorrichtung   hat zwei lotrechte Dorne, von denen der eine fest und der andere schwingbar auf je einem Schlitten gelagert ist.

   Um das Werkstück auf diese beiden Dorne aufbringen zu können, wird ein in senkrechter Richtung einstellbarer Hilfsschlitten vorgesehen, auf welchem das   Werkstück   gelagert wird und mittels dessen es auf die Dorne herabgelassen wird. Die Parallelität der Treibstange zur Gleitbahn wird hiebei durch Endmasse gesichert, von denen das eine, u.   zw.   das dem schwenkbaren Dorne   zunächstliegende   nach erfolgtem Einspannen des   Werkstückes   beseitigt wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt die   Messmaschine   in Seitenansicht, Fig. 2 ist eine Draufsicht und Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, wobei die Treibstange fortgelassen ist. 



   Der   Unterbau n der Messmaschine   stellt ein gewöhnliches Drehbankbett dar. Auf einer sich über das ganze Bett erstreckenden Gleitbahn b aus zwei Doppel-T-Schienen sind ein mit dem Bett festverschraubter Schlitten c und ein auf der Gleitbahn verschiebbarer Schlitten d angeordnet. Der Schlitten d wird mittels einer Zahnstange e verschoben, in die ein an d befindliches Zahnrad t eingreift, das mit Hilfe eines Handrades g drehbar ist. In der gemeinsamen Bohrung zweier zueinander paralleler und senkrecht zur   Drehbankachse   angeordneter Leisten h und i von d ist ein drehbarer Bolzen k gelagert, dessen äusseres   Ende mit einem   Zeiger   I   fest verbunden ist. Dieser Zeiger spielt vor einer ebenfalls auf d befindlichen Teilung m.

   Der Bolzen k trägt zwischen seinen beiden Lagerungen einen mit ihm festverbundenen Messzapfen n, der infolge der drehbaren Lagerung des Bolzens keine Pendelbewegung ausführen kann. Der Zapfen   n   und der Zeiger   l   sind zueinander genau parallel, so dass eine Pendelbewegung des Zapfens in der Grösse ihres Ausschlages mit Hilfe eines auf dem Zeiger befindlichen Nonius an der Teilung   1n   genau in   Bogenminuten   abgelesen werden kann. Der Schlitten c trägt entsprechend dem Zapfen n einen Bolzen e, der jedoch starr mit c verbunden ist. Vor und hinter dem Bolzen c ist je ein in den Haltern p und q auf c gelagertes Endmass r und s angebracht.

   Ein gleiches Endmass t befindet sich 
 EMI1.1 
 befindet sich ein gleichfalls auf dem Bett verschiebbarer dritter Schlitten v, der mit Hilfe eines Handrades w in lotrechter Richtung verstellbar ist. 



   Das durch die beschriebenen Einrichtungen ermöglichte Verfahren zum Messen von Treib-und Kuppelstangen ist folgendes : Die Stange wird vom Kran oder Flaschenzug über die Maschine geschwenkt und auf dem hochgeschraubten Hilfsschlitten v derart niedergelassen, dass sich die beiden Lagerbohrungen der Stange über dem Bolzen o bzw. dem Zapfen n befinden, und der Schwerpunkt der Stange durch   v unterstützt   wird. Die drei   Endmasse r, s und t   werden genau ausgerichtet, so dass sich ihre Oberkanten in genau der gleichen Entfernung von der Gleitbahn befinden.

   Nun wird der Schlitten v mittels des Handrades   M'niedergelassen,   bis sich der Bolzen c und der Zapfen   n   in je einer Lagerbohrung der Stange be- 

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 finden und die Stange selbst nur noch auf r, s und t ruht und eine zum Drehbankbett genau parallele Lage einnimmt. Ein etwaiger Zwischenraum zwischen e bzw. n und der Lagerbohrung wird durch 
 EMI2.1 
 dem Bolzen o steckt und dem Spanneisen   ,   das mittels einer auf dem Bolzen   z   befindlichen Mutter die Stange fest auf r und s presst. Hierauf wird t entfernt, so dass die Stange nur noch an einem Ende eingespannt ist, während sie in ihrem grösseren nichteingespannten Teil frei über der Maschine schwebt. 



  Die Folge davon ist, dass die Stange in dem Augenblick, in welchem t entfernt wird, sich selbsttätig so einstellt, dass eine etwaige Verbiegung der Stange oder eine   Niehtübereinstimmung   der Achsenrichtungen der Lagerbohrungen sich an dem Ausschlag des Zeigers   I   gegenüber m bemerkbar macht, da der Zapfen n infolge seiner eine Drehung gestattenden Lagerung jede Bewegung der Stange mitmacht und diese auf den Zeiger   überträgt.   Ergibt sich ein Ausschlag des Zeigers, so wird die Stange auf der Maschine autogen oder elektrisch angewärmt und solange ausgerichtet, bis der Zeiger auf Null steht.

   Eine Durchbiegung der einseitig eingespannten Stange infolge ihres Eigengewichtes und eine hiedurch bedingte Ungenauigkeit der Messung tritt nicht ein, da die Stange an ihrem nicht eingespannten Ende durch die fest zwischen Lagerbohrung und Messzapfen n eingeschobene Büchse y zwar pendelartig beweglich, aber doch durchaus fest unterstützt wird. Nach dem Ausrichten der Stange kann die genaue Mittenentfemung der Lagerköpfe mittels des   als   einer Gleitbahn b angebrachten Messlineals   Z2   und mit Hilfe des auf d angebrachten Nonius      auf   0'1   mm genau abgelesen werden. Eine Durchbiegung der Stange in lotrechter Richtung wäre noch leicht auf die Weise festzustellen, dass man auf v eine Reissnadel anbringt und mit ihr an der Stange entlang gleitet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Verfahren zum Messen von   Treib- und Kuppelstangen, dadurch gekennzeichnet, dass   das Werkstück an einem Ende fest eingespannt und die Achsenrichtung der an dem anderen Ende befindlichen Lagerbohrung mittels eines frei schwingbaren, in die Lagerbohrung eingeführten Bolzens   od.   dgl. ermittelt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei lotrechte Dorne (n, 0), von denen der eine (o) starr mit dem mit. dem Maschinenbett verschraubten Schlitten (e) verbunden ist und der andere (n) auf dem auf dem Bett verschiebbaren Schlitten (d) in einer senkrecht zur Maschinenlängsachse liegenden lotrechten Ebene schwenkbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen in lotrechter Richtung einstellbaren Schlitten' (v) zum Aufbringen des Werkstückes auf die beiden Dorne (n, o).
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelität der Stange zur Gleitbahn des Maschinenbettes beim Einspannen durch Endmasse (s, t) gesichert wird. EMI2.2 ausgeglichen wird.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der frei schwingbare Dorn (n) des verschiebbaren Schlittens (d) auf eine Messvorrichtung einwirkt, welche unter dem Einfluss der von der eingespannten Stange ausgeführten Pendelbewegungen das genaue Mass der Abweichung der beiden Achsen der Bohrungen der Stange erkennen lässt.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 6, gekennzeichnet durch ein mit einem Nonius versehenes EMI2.3
AT104093D 1924-04-22 1925-04-01 Verfahren und Vorrichtung zum Messen von Treib- und Kuppelstangen. AT104093B (de)

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