DE876482C - Trigonometrisches Rechengeraet - Google Patents

Trigonometrisches Rechengeraet

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DE876482C
DE876482C DEF5111A DEF0005111A DE876482C DE 876482 C DE876482 C DE 876482C DE F5111 A DEF5111 A DE F5111A DE F0005111 A DEF0005111 A DE F0005111A DE 876482 C DE876482 C DE 876482C
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DE
Germany
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DEF5111A
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English (en)
Inventor
Guenter Frey
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand-manipulated computing devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Trigonometrisches Rechengerät In mechanischen '\@'erltstätten ist im Zusammenhang mit der Ausführung von Dreh-, Fräs- und Hobelarbeiten bzw. mit dem Einrichten der entsprechenden M'erkzeugmaschinen häufig die Aufgat:e zu lösen, schnell die Größe der Winkel in Dreiecken, von -denen drei Seiten oder zwei Seiten und ein Winkel bekannt sind, oder auch die Länge c1er einen Seite des Dreiecks zu bestimmen.
  • Man benutzt dafür .bisher fast ausschließlich die bekannten trigonometrischen Rechentafeln, deren Handhabung indessen vergleichsweise zeitraubend ist und zur Ausführung von schriftlichen Rechnungen innerhalb der Werkstätte, z. B. an der Werkzeugmaschine, nötigt. Die damit verbundenen Schwierigkeiten liegen auf der Hand. Sie stehen auch -einer Anwendung des für derartige Rechnungen an sich vorteilhaften logarithmischen Rechenschiebers in diesem Falle entgegen.
  • Die Erfindung beruht auf dem Leitgedanken, zur Ausführung der erwähnten trigonometrischen Berechnungen ein Gerät zu entwickeln, mit dem der Maschinenarbeiter selbst genau und fehlerfrei die in Betracht kommenden Bestimmungen ohne irgendwelche schriftliche Berechnungen oder sonstige rechnerischen Überlegungen schnell vornehmen kann und dessen Handhabung nur einfache Handgriffe, die dem Arbeiter vertraut sind, erfordert, wie beispielsweise die Einstellung einer mit Konius ausgestatteten Schi:eblehre.
  • Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, für trigonometrische Rechnungen ein Gerät, bestehend aus drei mit Längenskalen und Winkelmessern an den Verbindungsstellen versehenen, schwenkbar und längs verschiebbar in Dreiecksform miteinander verbundenen geraden Schienen zu benutzen. Die Handhabung eines solchen Gerätes ist jedoch schwierig und umständlich.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber darin, auf zwei geraden- Führungsbahnen, die winklig, z. B: in einem rechten Winkel zueinander verlaufen und fest bzw. feststellbar miteinander verbunden sind, je einen von zwei schieberartigen Stellkörpern anzuordnen, denen entsprechende Längenskalen an den Führungsbahnen zugeordnet und die miteinander durch eine Lasche verbunden sind, die an dem einen Stellkörper gelenkig bzw. schwenkbar, an dem anderen schwenkbar und längs verschiebbar befestigt ist. . Das erfindungsgemäße Gerät besitzt ferner Winkelmesser in Form von sektorartigen Skalen und damit---zusammenwirkenden Zeigern, die zwischen den _ gelenkig verbundenen Armen des Gerätes und zwischen der Verbindungslasche und dem mit ihr nur schwenkbar verbundenen Stellkörper angeordnet sind.
  • Die beiden Arme des Gerätes und die diese verbindende Lasche stellen die drei Seiten eines Dreiecks dar, deren Länge durch .die jeweilige Einstellung .der schieberartigen Stellkörper auf ihren Skalen bestimmt ist bzw. abgelesen werden kann. Die zugehörigen Dreieckswinkel können dann auf den den Gerätearmen bzw. der 'Verbindungslasche zugeordneten Skalen mit Gradeinteilung usw. abgelesen oder eingestellt werden, je nachdem welche trigonometrische Aufgabe gelöst werden soll.
  • Die Verwirklichung der Erfindung gestaltet sich besonders einfach, wenn das Gerät auf die Ausführung von trigonometrischen Rechnungen in rechtwinkligen Dreiecken beschränkt wird, was für die Aufgaben der Werkstattpraxis fast immer genügt. In ,diesem Falle werden die beiden geraden Führungsbahnen an einer winkligen Grundplatte in .unveränderlicher Winkellage vorgesehen, so daß sie in einer Ebene liegen. Die beiden Stellkörper werden dabei vorteilhaft so ausgeführt; daß die Verbindungsstellen mit der Lasche @in der Nullstellung nebeneinanderliegen. Beiden Stellkö.rpern werden dann je zwei Zahlenskalen zugeordnet, um in allen Zahlenbereichen Rechnungen ausführen zu können.
  • Die Einrichtung -zur Bestimmung des Winkels zwischen der Verbindungslasche und demjenigen Gerätearm, mit dem die Lasche nur schwenkbar verbunden ist, besteht vorteilhaft aus einer sektorarti.gen Skala mit Gradeinteilung, die an der Lasche angebracht ist, vorzugsweise in Form eines von dieser seitlich abgehenden Ansatzes, und einem Zeiger od,. dgl., -der an dem Stellkörper befestigt ist und der vorteilhaft mit einer Noniuseinteilung versehen ist. Dabei kann die Skala auf beiden Seiten des sektorartigen Skalenkörpers vorgesehen werden und der Zeiger doppelarmig ausgeführt sein, so daß auf der einen Seite die Größe des Winkels zwischen Hypotenuse -und der einen Kathete .und auf der anderen Seite der andere Kathetenwinkel unmittelbar und ohne Rechnung abgelesen werden kann. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes als Beispiele dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Rechengerät für trigonometrische Rechnungen an rechtwinkligen Dreiecken in Vorderansicht, Abb. 2 dasselbe Gerät in Rückansicht und Abb. 3 in einer Seitenansicht; Abb.4 ,gibt die Vorderansicht einer andern Ausführungsform wieder, die für Rechnungen an beliebigen Dreiecken bestimmt ist.
  • Das Grundgestell des Gerätes nach Abb. i bis 3 besteht aus den beiden fest miteinander verbundenen Armen i und 2, die in einem rechten Winkel zueinander in derselben Ebene liegen. Auf dem Arm i ist der nach Art des Schiebers einer Schieblehre ausgeführte Stellkörper 3 und auf dem Arm 2 der Stellkörper ¢ verstellbar bzw. verschiebbar angeordnet. Beide Stellkö@rper sind mit je einer Schraube 5 bzw. 6 mit gerärndeltem Kopf zum Feststellen in der gewünschten Stellung versehen. An dem Stellkörper 4. ist seitlich ein Ansatz 7 vorgesehen, der die Schwenkachse 8 einer geschlitzten Lasche 9 trägt. In deren Schlitz io greift passend, aber verschiebbar der nach Art eines Steines ausgeführte Führungsteil i i ein, welcher seinerseits -bei 14 schwenkbar an einem seitlichen Ansatz 12 des Stehkörpers 3 gelagert ist.
  • Die Lasche 9 hat seitlich einen sektorartigen Arm 15, der auf der Vorderseite mit der Gradskala 16 und, auf der Rückseite mit der Gradskala 17 versehen ist. Der Arm 15 wird umgriffen von einem Doppelzeiger 18, dessen Vorderteil im Bereich der Skala 16 und dessen rückwärtiger Teil im Bereich ,der Skala 17 liegt. Dieser Doppelzeiger ist an dem Stellkörper 4 befestigt und bewegt sich gleichsinnig mit diesem.
  • Jedem Stehkörper 3 bzw. 4 ist auf dem zugehörigen Gerätearm i bzw. 2 eine Doppelskala zugeordnet. Die Anordnung des Ansatzes 12 am Stellkörper 3 in der gleichen Ebene wie der Ansatz. 7 des Stellkörpers 4 hat zur Folge, daß die Achsen 8 und 14 des Gerätes in der Nullstellung nicht zur Deckung kommen können. Um dessenungeachtet trigonometrische Rechnungen in dem Zahlenbereich ausführen zu können, der dem Abstand, der beiden Achsen 8 und- 14 in -der Nullstellung entspricht, ist der eine Teil i9 der Doppelskalen für die Zahlenwerte 1o bis 40 und der andere, 2o, für .die Werte 30 bis 120 bestimmt.
  • Wenn beispielsweise der Winkel ß in einem rechtwinkligen Dreieck bestimmt werden soll, dessen eine Kathete ig mm und dessen andere Kathete 24 mm lang ist, stellt man den Körper 3 auf den Wert i8 in der Skala i9 ein und den Körper 4 auf -den Wert 24 ebenfalls in den Skalenteil i9. Man kann danach auf der Skala 16 des Laschenarmes 15 unmittelbar den Winkel ß mit 53° 52' a'blesen. Sind für die Katheten größere Zahlenwerte als 30 bzw. 40 zugrunde zu legen, werden entsprechend die Skalenteile 2o der Stellkörper benutzt. In dein vorerwähnten Beispiel kann die Größe des Winkels a (vgl. das in der linken unteren Ecke des Gerätes vorgesehene Schema 21) auf der rückwärtigen Skala das Laschenarmes i.5 abgelesen wenden.
  • Die Stellkörper werden vorteilhaft für jede der Skalenteile i9 bzw. 20 mit je einem Nonius aus.-".-stattet, um eine genaue Einstellung bzw. Ablesung zu ermöglichen.
  • Die strichpunktierten Linien in Abb. i und 2 geben die Lage der verschiedenen Teile des Gerätes bei einer bestimmten Einstellung wieder, während die ausgezogenen Linien der Nullstellung des Gerätes entsprechen.
  • Die Ausführungsforti der Erfindung gemäß Abb. 4. folgt :dein gleichen Prinzip wie die nach Abb. i und 2.
  • Der Unterschied der Ausführungsform nach Abb..i besteht darin, daß die beiden Arme do, .41 des Gestells, auf denen die Stellkörper .42 bzw. 43 verschiebbar angeordnet sind, schwenkbar bei . miteinander verbunden sind. Außerdem ist zwischen den .Armen .I0, .41 eine Skala mit Gradeinteilung 4.5 vorgesehen, die auf einem an dem einen Arm :Io angebrachten, sektorartigen Ansatz 4.6 angeordnet ist. Der andere Arm .:1.1 des Gerätes ist mit einem Zeiger .I7 versehen.
  • Wie ohne weiteres ersichtlich, gestattet diese Ausführungsform auch die Bestimmung von Größen in andern als rechtwinkligen Dreiecken. Eine Klemmschraube :1 _8 ist vorgesehen, um die Lage der Arme d.o, 4.1 zueinander festzuhalten.
  • Bei beiden Ausführungsformen kann auch die Länge der Hypotenuse C (vgl. das Schema 21 in A.bb. i) bestimmt werden. Dies geschieht mit Hilfe einer Skala 5o, die zweckmäßig an der Rückseite der Lasche 9 vorgesehen ist und die mit einem mit Noniuseinteilung ausgestatteten Zeiger 5i zusammenwirkt, der an dem Führungsteil i i befestigt ist. Die Lasche wird dabei, wie in Abb. 2 angedeutet, ebenfalls .mit zwei Skalenteilen ausgestattet, um alle Zahlenbereiche erfassen zu können. Das erfindungsgemäße Gerät kann aus Metall, insbesondere Stahl oder einem andern geeigneten metallischen Werkstoff, unter Umständen auch aus Preßstoff bzw. Kunstharz hergestellt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechengerät zur Bestimmung der Größe von Winkeln und Seiten in Dreiecken beliebiger Abmessungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf zwei geraden, winklig zueinander verlaufenden, fest verbundenen Führungsbahnen je einer von zwei entsprechenden Zahlenskalen zugeordneten schieberartigen Stellkörpern angeordnet ist, die miteinander durch eine an dem einen Stellkörper schwenkbar und an dem andern schwenkbar und verschiebbar angreifende Lasche verbunden sind, zwischen der und dem mit ihr nur schwenkbar verbundenen Stehkörper eine Einrichtung zum Messen des Winkels zwischen beiden Teilen vorgesehen ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß die geraden Führungsbahnen auf zwei schwenkbar, aber feststellbar miteinander verbundenen Armen angeordnet sind.
  3. 3. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß die beiden geraden Führungsbahnen an einer winkelförmigen festen Grundplatte in.unveränderlicher Winkellage zueinander angeordnet sind.
  4. 4.. Gerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,- daß an der Lasche ein sektorartiger Ansatz vorgesehen ist, der eine Skala in Gradeinteilung trägt, in deren Bereich ein an dem Stellkörper vorgesehener Zeiger greift.
  5. 5. Gerät nach Anspruch .I, dadurch gekennzeichnet, .daß der sektorartige Ansatz der Lasche auf beiden Seiten mit je einer Skala versehen und der Zeiger unterteilt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 380849, 693 037, USA.-Patentschrift Nr. 2 5o5 14.9.
DEF5111A 1950-12-01 1950-12-01 Trigonometrisches Rechengeraet Expired DE876482C (de)

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DEF5111A DE876482C (de) 1950-12-01 1950-12-01 Trigonometrisches Rechengeraet

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DE876482C true DE876482C (de) 1953-05-15

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ID=7084444

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DEF5111A Expired DE876482C (de) 1950-12-01 1950-12-01 Trigonometrisches Rechengeraet

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DE (1) DE876482C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076979B (de) * 1957-07-23 1960-03-03 Antoine Dit Raphaeel Raba Koordinatenmessgeraet

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE380849C (de) * 1919-04-10 1923-09-13 Nippon Yusen Co Ltd Geraet zum Berechnen nautischer, insbesondere trigonometrischer Formeln o. dgl.
DE693037C (de) * 1936-10-03 1940-07-01 Hans Lange Rechengeraet fuer trigonometrische Rechnungen
US2505149A (en) * 1946-11-21 1950-04-25 Virgil A Schoenberg Trigonometric calculator

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