DE72277C - Verfahren, die Hopfendolden in der Würze behufs besserer Extraction aufzupflücken - Google Patents

Verfahren, die Hopfendolden in der Würze behufs besserer Extraction aufzupflücken

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DE72277C
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wort
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R. MOHAUPT in Worms a. Rh
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C3/00Treatment of hops
    • C12C3/04Conserving; Storing; Packing
    • C12C3/08Solvent extracts from hops
    • C12C3/085Extraction of hops with beerwort
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
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    • C12C7/205Boiling with hops
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das übliche Verfahren des Hopfenkochens schliefst eine vollständige Ausnutzung des Hopfens dadurch aus, dafs sich die Dolden in der Würze schliefsen. Man kann nun zwar eine theilweise Wiederöffnung der Dolden durch ein sehr langes und energisches Kochen bewirken, was aber den Nachtheil hat, dafs einerseits der gröfste Theil des Hopfenöles ausgetrieben wird und andererseits auf das Bier nachtheilig wirkende Stoffe aus dem Hopfen mit ausgezogen werden. Da nun hoch aromatische Lösungen nur durch kurzes Kochen erhalten werden können, diese Lösungen aber zu wenig von den übrigen für das Bier benöthigten Hopfenbestandtheilen ,enthalten, so hat man zu dem Aushülfsmittel gegriffen, dafs man nur einen kleineren Theil des Hopfens längere Zeit mitkocht, den gröfseren Theil dagegen erst ι Stunde oder noch kürzere Zeit vor dem Ausschlagen der Würze zusetzt.
Erfinder hat die Erfahrung gemacht, dafs, wenn man in Flüssigkeit eingetauchte Hopfendolden durch eine Rotationspumpe gehen läfst, die Blätter vollständig von den Zapfen abgelöst werden, d. h. das Lupulin freigelegt wird.
Zu diesem Zwecke wird der Hopfen mit der Würze nur kurze Zeit gekocht, dann die gehopfte Würze auf . dem Wege nach dem Hopfenseiher mittelst einer Rotationspumpe bearbeitet, im Hopfenseiher etwa 5 bis 10 Minuten lang der Ruhe ausgesetzt und hiernach in das Kühlschiff abgelassen.
Auf diese Weise gelingt es, gut gehopfte und zugleich stark aromatische Würzen bei einer Hopfenersparnifs von mindestens 20 pCt. in höchst einfacher Weise zu erzielen.
Da die Rotationspumpe zugleich benutzt wird, um die gehopfte Würze aus der Würzepfanne nach dem Hopfenseiher zu schaffen, so macht diese Anordnung weiter keine Aenderung der bestehenden Einrichtung nöthig als die, dafs die vorhandene, hinter dem Hopfenseiher angeordnete Pumpe durch eine Rotationspumpe ersetzt und . diese zwischen Würzekocher und Hopfenseiher angebracht wird, wie auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, wo w den Würzekocher, r die Rotationspumpe, h den Hopfenseiher und k das Kühlschiff bedeutet.
Nach dem Ablaufen der Würze aus dem Hopfenseiher kann man die noch in dem Rückstand verbliebene Extractmenge durch, sogen. Ueberschwäiizen mit heifsem Wasser auswaschen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren, die Hopfendolden vermittelst Durchganges der gehopften Würze durch eine Rotationspumpe in der Würze aufzupflücken, zu dem Zwecke, den Hopfen besser extrahiren zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72277D Verfahren, die Hopfendolden in der Würze behufs besserer Extraction aufzupflücken Expired - Lifetime DE72277C (de)

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