DE722207C - Selbsttragendes Luftkabel fuer Fernmeldezwecke - Google Patents

Selbsttragendes Luftkabel fuer Fernmeldezwecke

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DE722207C
DE722207C DEU13013D DEU0013013D DE722207C DE 722207 C DE722207 C DE 722207C DE U13013 D DEU13013 D DE U13013D DE U0013013 D DEU0013013 D DE U0013013D DE 722207 C DE722207 C DE 722207C
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ADOLF HERRCHEN
BRUNO ULEMANN
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ADOLF HERRCHEN
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)

Description

  • Selbsttragendes Luftkabel für Fernmeldezwecke Es sind selbsttragende Luftkabel für Fernmeldezwecke bekannt, die den bekannten Aufbau der Fernmeldekabel (Papierhohlraumkabel ) aufweisen, insbesondere also einen Bleimantel besitzen, um die Kabelseele vor dem Eindringen von Feuchtigkeit zu schützen. Ferner sind auch elektrische Kabel bekannt, bei denen die Kabelseelen aus Adern aufgebaut sind, die einen gewissen Schutz gegen Feuchtigkeitsaufnahme besitzen, indem die Adern entweder allein oder neben der Papierisolation mit Lack oder Emaille isoliert sind, oder deren Umspinnung aus unhygroskopischen oder- wenigstens nur wenig hygroskopischen Stoffen hergestellt ist. Diese bekannten Kabel besitzen aber sämtlich einen geschlossenen Mantel, insbesondere aus Blei.
  • Die Erfindung ist nun aus dem Gedanken heraus entstanden, daß; auf unbedingte Wasserundurchlässigkeit des Kabelmantels und damit auf den Bleimantel verzichtet werden kann, wenn man die Kabelseele in bekannter Weise z. B. aus emaillierten Leitern herstellt, die an sich eine ausreichende Isolation auch beim Eindringen von Feuchtigkeit gewährleisten. Die Verwendung von Emailleadern gestattet es außerdem, auf die einfache oder doppelte überlappende Papierumspinnung der einzelnen Adern zu verzichten. Es genügt vielmehr, wenn die Adern durch eine schraubenförmig aufgebrachte offene Kordel oder Bandumspinnung aus wasserabweisendem Papier oder unhygroskopischem Isolierstoff in gleichmäßigem Abstand voneinander gehalten werden. Dadurch werden bei gleichen Aderabständen günstigere Kapazitätswerte als beim Papierhohlraumkabel oder Lackpapierkabel .erzielt.
  • Erfindungsgemäße ist nun die Kabelseele unter Vermeidung eines geschlossenen Metall-oder Gummimantels mit ein oder- zwei sich überlappenden Bandwicklungen aus wasserabweisendem oder unhygroskopischem Isolierstoff, .einer darüber angeordneten, sich überlappenden Flußstahlbandwicklung, einem darüber befindlichen Korrosionsschutz sowie den erforderlichen Tragdrähten umgeben. Aus Isolierstoffbändern und Stahlbändern gewikkelte Kabelhüllen sind zwar an sich schon bekannt, z. B. zum Schutz von elektrischen Kabeln mit Gummimänteln oder in Form gepanzerter Rohrleitungen für Kabel mit Wicklungen aus Gummibändern zwischen mit Rippen oder Vorsprüngen versehenen Metallbändern; jedoch sollen diese bekannten Kabelhüllen nicht bei selbsttragenden Luftkabeln verwendet werden und die bei diesen Kabeln bisher stets vorhandenen geschlossenen Metall- oder Gummimäntel auch nicht ersetzen.
  • Mit dem Verzicht auf den Bleimantel oder einen anderen geschlossenen Mantel aus Metall, Gummi o. d,gl. wird der Fernkabeltechnik ein neuer Weg gewiesen, der vom Papierhohlraumkabel wegführt und die Erhaltung der mechanischen und elektrischen Eigenschaften des Fernmeldekabels auf eine neue Weise löst, wobei aus Gründen einer erhöhten Sicherheit die Kabeladern in bekannter Weise lackiert sind. Die auf Grund der Erfindung hergestellten und verlegten und damit bereits praktisch erprobten selbsttragenden Luftkabel - also ohne wasserdichten Mantel - haben überraschenderweise bewiesen, daß, die Isolation zwischen den Adern bei diesen Kabeln nicht oder nur unwesentlich absinkt, obwohl u. U. erhebliche Wassermengen eindringen können und dadurch die Werte der Isolation zwischen den Adern und der Panzerung zwar merklich kleiner werden, aber auf die Betriebssicherheit des Kabels ohne Einfluß sind. Es handelt sich also um die Überwindung des Vorurteils, daß bei Luftkabeln nahtlose, wasserdichte Kabelmäntel notwendig seien.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Aufbau einer Einzelader, Abb. a den Aufbau des Kabels. Es bedeuten a die blanke Kabelader; U den Emailleüberzug, c die offene Kordel- oder Bandspirale aus wasserabweisendem Papier oder aus unhygroskopischem Isolierstoff, d die Kabelseele, e die Umwicklung aus einer oder zwei Lagen wasserabweisenden Papiers oder einer Lage Lackleinenband, f das überlappende Fluß Stahlband, D eine Lage bituminierten Papiers oder plastischer Binde und lz die Tragdrähte.

Claims (1)

  1. PATElITTANSPR.UCH: Selbsttragendes Luftkabel für Fernmeldezwecke mit einer Kabelseele aus einzelnen mit Lack isolierten und von einer offenen Bespinnung aus Kordeln oder Bändern und gegebenenfalls einer Barüberliegenden geschlossenen Bandbespinnung je aus wasserabweisenden oder unhygroskopischen Isolierstoffen umgebenen Adern, dadurch gekennzeichnet, daß, die Kabelseele unter Vermeidung eines geschlossenen Metall- oder Gummimantels mit ein oder zwei sich überlappenden Bandbewicklungen aus wasserabweisendem oder unhygroskopischem Isolierstoff, einer darüber angeordneten, sich überlappenden Flußstahlbandbewicklung, einem darüber befindlichen Korrosionsschutz sowie den erforderlichen Tragdrähten umgeben ist.
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