DE515938C - Kabel mit einer Isolierung aus Guttapercha - Google Patents

Kabel mit einer Isolierung aus Guttapercha

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DE515938C
DE515938C DES89117D DES0089117D DE515938C DE 515938 C DE515938 C DE 515938C DE S89117 D DES89117 D DE S89117D DE S0089117 D DES0089117 D DE S0089117D DE 515938 C DE515938 C DE 515938C
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DES89117D
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Siemens Brothers and Co Ltd
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/17Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
    • H01B7/18Protection against damage caused by wear, mechanical force or pressure; Sheaths; Armouring
    • H01B7/22Metal wires or tapes, e.g. made of steel
    • H01B7/226Helicoidally wound metal wires or tapes

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)

Description

Untersee- und ähnliche Kabel sind mit einem Schutz gegen die Beschädigung durch bohrende Insekten, z.B. Teredos, Ameisen usw., versehen. Dieser Schutz wird dadurch erzielt, daß auf dem isolierten Leiter oder der Kabelseele eine schraubenförmig gewundene Bedeckung aus einem dünnen Metallband, gewöhnlich Messing oder Kupfer, derart aufgewickelt ist, daß die Ränder sich überlappen, wodurch der Leiterkern vollständig eingehüllt wird und keine Stelle der Isolierung frei läßt, an welcher ein Angriff der Isolierung durch die Insekten er-
- folgen könnte. Ursprünglich wurde eine Hülle aus einem Baumwollband, welches vorher mit einem Schutzmittel durchtränkt wurde, zwischen der Metallhülle und dem Leiterkern angebracht, um eine Verletzung der Seele während der Auflegung des Metallbandes zu verhindern. Obgleich diese Schutzhülle hinsichtlich einer Sicherung der Seele gegen die durch Teredos und andere Insekten verursachten Beschädigungen ziemlich wirksam ist, hat sie jedoch den Nachteil, daß der Wasserdurchtritt nach der eingeschlossenen Isolierung in erheblichem Maße unterbunden wird. Dieser Umstand ist in gewissen Fällen, z. B. in bezug auf Fehleruntersuchungen, von großem Nachteil. Um zuverlässige elektrische Kennzeichen für das Vorhandensein von Fehlern zu erhalten, ist es für die Isolierung der Seele unbedingt erforderlich, daß sie von einer guten und wirksamen Erdung, welche durch das Eintauchen der Seele in Wasser erreicht wird, vollständig umgeben ist. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß die äußeren Metallhüllen u. dgl., welche den Insektenschutz bilden, den Wasserdurchtritt nach der Isolierung aufhalten und verzögern, so daß elektrische Prüfungen, welche zwecks Aufdeckung von Fehlern in der Seele während der Herstellung vorgenommen werden, so lange fehlgehen, bis die Seele vollständig gesättigt ist. Diese Sättigung kann aber erst dann eintreten, wenn das Kabel verlegt worden ist.
Aus diesem Grunde hat man das innere, mit einem Schutzmittel versehene Stoffband, das vor der Sättigung mit Wasser ein ziemlich guter Nichtleiter ist, zugunsten eines gegerbten Baumwollbandes aufgegeben, welches praktisch keinen Wert als Isoliermittel hat, aber die Feuchtigkeit schneller aufsaugt. Ein solches Band hat sich jedoch nicht als vollkommen befriedigend erwiesen, da das Metallband selbst mit seinen Überlappungsrändern eine genügend dichte Hülle bildet, um entweder das Eindringen von Wasser zu verhindern oder die vollständige, für eine gute Erdung erforderliche Sättigung des inneren Baumwollbandes zu verzögern. Man ist deshalb nunmehr dazu übergegangen, die durch das Baumwollband gebildete Zwischenhülle ganz wegzulassen und das Metallband direkt auf dem Guttapercha oder einem anderen wasserdichten isolierten Leiterkern anzubringen,
obgleich dadurch ein Element eingeführt wird, welches dem Kern durch mechanische Beschädigung gefährlich werden kann. Überdies hat sich herausgestellt, daß seit der Weglassung der inneren Hülle aus Compoundband der Messing- oder Kupferstreifen schneller porrodiert, wahrscheinlich weil die Öle oder Wachse, mit welchen das Band durchtränkt war, einen gewissen Schutz für das Metall gegen chemische
ίο und sonstige Zerstörungen bildeten.
Durch die Erfindung wird nun die Bildung einer dünnen Schutzhülle bezweckt, welche aus geeigneten Stoff- und Metallbandhüllen besieht, die auf der Seele derart angebracht sind, daß Wasser oder eine andere Flüssigkeit einen besseren Zugang nach der Isolierung hat und demzufolge für den Fall, daß das Kabel im Wasser verlegt wird, eine wirksame Erdung herstellt und gleichzeitig bei der Herstellung des Kabels die Seele gegen Beschädigungen durch den Rand des MetaEbandes schützt.
Das wesentliche Merkmal der Hülle besteht darin, daß das innere Stoffband unter den Überlappungsrändern der schraubenförmig gewundenen Metallhülle hervortritt und dadurch eine dochtartige Wirkung erzeugt, welche den bequemen Durchtritt der Feuchtigkeit, nach der Isolierung einerseits durch die Kapillarwirkung und andererseits durch den Zwischen-
raum zwischen den Überlappungsrändern des Metallbandes gestattet.
Weiterhin bildet das Stoffband eine Auflage für das Metallband, wodurch verhindert wird, daß letzteres in direkte Berührung mit der Isolierung der Seele gelangt. Der Teil des Stoffbandes, welcher zwischen den Windungen des Metallbandes hervorsteht, kann auch eine Außenhülle für das Metallband bilden. Überdies kann nunmehr in Anbetracht des schnelleren Durchtrittes, welchen die Feuchtigkeit infolge der überstehenden Bandränder hat, ein Compoundband unter der Metallhülle wieder benutzt werden. Der Stoff ist so dünn, daß Teredos oder andere Insekten nicht mehr durch denselben zwischen den Überlappungsrändern des Metallbandes dringen und an die Seele gelangen können.
Die Erfindung sei an Hand beiliegender Zeichnungen näher erläutert:
Abb. ι und 2 zeigen eine Anordnung, bei welcher ein verhältnismäßig schmaler Stoffstreifen benutzt wird, der bei der Anbringung die Außenfläche des Metallbandes nicht ganz überdeckt.
Abb. 3 und 4 zeigen eine Schutzhülle, bei welcher das Gewebeband so breit ist, daß es die Außenseite der jeweils vorhergehenden Windung des Metallbandes vollständig überdeckt.
Abb. 5 stellt eine Einrichtung dar, vermittels welcher die Hülle auf der Seele angebracht wird.
In den Abbildungen bedeutet a die isolierte Seele, h ein Gewebeband und c das Metallband. Die Bänder werden durch Bandwickler angebracht. Abb. ι zeigt die Lagen und Breiten der beiden Bänder. Wie aus Abb. 2 ersichtlich, wird die äußere Fläche des Metallbandes nur teilweise durch das Stoffband überdeckt. Nach den Abb. 3 und 4 wird ein breiteres Stoffband verwendet, das die Außenfläche des Metallbandes ganz überlappt.
In Abb. 5 ist schematisch dargestellt, auf welche Weise die Bänder um die Seele gewickelt werden. Zwei Bandspulen oder -scheiben sind auf der Winkellage nach verstellbaren Armen, die an dem umlaufenden Kopf des Bandwicklers befestigt sind, angebracht. In dieser Abbildung ist die Hülle mit teilweise überdecktem Metallband dargestellt. Die Breite des Bandes, welches die Hülle bildet, und die Steigung der Windungen ist von dem Durchmesser der Seele abhängig.
Obgleich die Hülle nach der Erfindung besonders als Teredoschutz bei Unterseekabeln geeignet ist, kann sie auch in Verbindung mit anderen Kabelarten angewendet werden, z.B. bei erdverlegten Kabeln, welche schraubenförmig mit Messingbändern zum Schütze gegen Termiten und andere schädliche Insekten bewickelt sind.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Kabel mit einer Isolierung aus Guttapercha oder ähnlichem wasserbeständigem Material, dessen Isolierung durch eine Umhüllung aus dünnem Metall geschützt ist, und bei welchem ein Gewebeband die Windungen der Metallumhüllung voneinander und von der Isolierung des Leiters trennt, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen den sich überlappenden Windungen der Metallumhüllung liegende Gewebeband zwischen diesen heraustritt.
2. Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebeband so breit ist, daß es die Außenseite der jeweils vorhergehenden Windung der Metallumhüllung völlig bedeckt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES89117D 1928-02-17 1928-12-23 Kabel mit einer Isolierung aus Guttapercha Expired DE515938C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB515938X 1928-02-17

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DE515938C true DE515938C (de) 1931-01-15

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