DE722202C - Vorrichtung an Einwuerfen zur Begrenzung der Ausmasse von Postsendungen - Google Patents

Vorrichtung an Einwuerfen zur Begrenzung der Ausmasse von Postsendungen

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DE722202C
DE722202C DET46809D DET0046809D DE722202C DE 722202 C DE722202 C DE 722202C DE T46809 D DET46809 D DE T46809D DE T0046809 D DET0046809 D DE T0046809D DE 722202 C DE722202 C DE 722202C
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DET46809D
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G29/00Supports, holders, or containers for household use, not provided for in groups A47G1/00-A47G27/00 or A47G33/00 
    • A47G29/12Mail or newspaper receptacles, e.g. letter-boxes; Openings in doors or the like for delivering mail or newspapers
    • A47G29/1207Mail or newspaper receptacles, e.g. letter-boxes; Openings in doors or the like for delivering mail or newspapers for posting letters

Landscapes

  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Einwürfen zur Begrenzung der Ausmaße von Postsendun#gen Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung für Briefeinwürfe, welche Postsendungen bis zu einer bestimmten Größe Zuläßt und unmittelbar auf Fördereinrichtungen, wie Band- oder Rutschenförderer, leitet, um Verstopfungen und dadurch bedingte, B-etriebsstörungen zu vermeiden.
  • Für Briefkästen sind Briefeinwürfe bekanntgeworden, deren Einlaßklappie mit der Auslaßklappe, durch eine zwangsläufige mechanische Kupplung so miteinander in Verbindung steht, daß beim öffnen der Einlaßklappe die Auslaßklappe in demselben Maße in die Schließstellung mitschwingt.
  • Ferner wurde schon eine Briefschleuse hekannt, die eine an der Eintrittsöffnung erweiterte und an der Austrittsöffnung sich verjüngende, aus zwei parallelen und zwei konvergierenden Seitenwändengebildete Kammer hat. Die gegenseitige Steuerung der Schleusenklappen ist die gleiche, wie oben erläutert. Derartig güsteuerte'Klapp#en haben den Nachteil, daß etwa in ihrer Mittelstellung eine nicht allzu starke, beliebig lange Postsendung durch die Schleusenkammer geschoben -werden kann. Um dies zu verhindern, steuert mäß der Erfindung die durch das eingieworfene Postgut zu öftnende Einlaßklappe Kontakte, durch welche bei beginnender öffnungsbewegung der Einlaßklappe !ein die Auslaßklappe in die Verschlußstellung bringender Magnet und bei R-CickkQhr der Einlaßklappe in die Schließstellung ein die Verriegelung aufhebender Magnet erregt werden. Hierdurch wirderreicht, daß nur in den Ausmaßen begrenzte Postsendungen durch die Schleusenkammer geleitet werden können, um von dort zwecks Weiterbeförderung auf die sich unmittelbar anschließende Fördereinrichtung zu gelangen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführunggsbeispiel dies Gegienstandes der Erfi#ndung dargestellt.
  • Fig. i zeigt schematisch die Vorrichtung im Schnitt; Fig. 2 zeigt eine Betriebsstellung der Einlaßklappe bei der öffnungsbewegung; Fig- 3 zeigt eine Betriebs,stellung der Einlaßklappe. bei der Schließbewegung.
  • Die Seitenwände i, i' der Schleuse -- verlaufen in einem bestimmten Winkel zueinander, so daß der obere Querschnitt der Schleuse erheblich größer ist als ihr unterer Querschnitt. Die Einlaßöffnung 3 nimmt etwa nur die Hälfte des oberen Queischnittes ein, während die Auslaßöffnung4 die ganze lichte Weite der Schleuse besitzt. Dementsprechend ist auch das Einlaßtor 5 und das Auslaßtor 6 gestaltet. Das Einlaßtor 5 wird beim Einwerfen von Gegenständen in die Schleuse um die Achse 7 bis an die Seitenwand i' versch-wenkt. An der Schwenkachse 7 des Tores, 5 ist ein Nocken 8 befestigt, der auf einen. durch eine Feder 9 in der Mittellage gehaltenen drehbaren Winkelhebel i o #einiviTkt. Zu beiden Seiten des Winkelhebels io sind Kontaktfedern i i, 12 o. dgl. angeordnet, von denen die eine oder die andere je nach der Schwenkbewegung des Tores vorüberg-ehend ein-en Stromkreis schließt. Das Auslaßtor 6 be- herrscht ein Elektromagnet 13, dessen Anker 14 über ein Hebelgestänge 15, 16, 17 mit dem Auslaßtor 6 verbunden ist. Bei Eimvurf eines Päckchens 18 -wird das Einlaßtor s entgegen einer nicht gezeigten Torsionsfeder verschwenkt. Dabei drückt der Nocken 8 den Hebel io entgegen der Feder-9 vor-übergehend. aus der Ruhelage, und der Hebel io schließt somit an dem Kontakt 12 für den Elektromagneten 13 ein-en Stromkreis. Der Elektromagnet spricht an -und zieht seinen Anker 14 an, wodurch der doppelarmige Hebel 16 von dem Glied 15 um die feste Achse ig verschwenkt -wird und das Auslaßtor 6 am Hebel 17 in die Schließlage 2o bringt. Hier springen Klinken 21 hinter die Kanten des Tores 6 und halten es fest, auch nachdem der Elektromagnet 13 seine Erregung verloren hat. Ist das Päckchen 18 vollkommen in der Schleuse (Stellung I), so wird es von dem -sich selbst -schließenden Tor5 in die StellungIl abgedrängt. Kurz bevor das Tor in seine Schließstellung gelangt, trifft der Nocken 8 den Hebel i o von linl.-,s und drückt ihn zur Seite. Der Hebel schließt vorübergehend die Kontaktfeder i i, womit ein Stromkreis für den Sperrmagneten 22 zustande kommt. Dieser zieht seinen Anker 23 an und hebt dabei mittels Lasche 24 die Klinken 2 1 von dem Auslaßtor 6 ab. Dieses fällt in die gezeigte Offenlage und gibt den vollen Querschnitt der Schleuse frei.
  • Das Verschwünken des Auslaßtares undder Sperrklinke kann auch von einem Elektromagneten bewerkstelligt werden. In diesem Falle werden die Sperrklinken mit einem Hebelsystem verbunden, das von dem Anker des Elektromagneten zu Beginn seiner Abfallbewegung beeinflußt wird. Hierbei ist -es ab-er notwendig, die Anzugsdauer des Elektromagneten etwas länger vorzusehen als in dem oben beschriebenen Beispiel.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an Einwürfen zur Begrenzung derAusmaße von Postsendungen, wie Briefe, Päckchen o. dgl., und zur selbsttätigen WeiterleituAg des Gutes mittels einer aus zwei parallelen und zwei konvergierenden Seitenwänden gebildeten Schleuse, deren Ein- oder Austrittsöffnung von Klappen mit gegenseitiger zwangsläufiger Steuerung beherrscht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das eingeworfene Postgut zu öffnende Einlaß-.klappe (5) Kontakte (11, 12) steuert, durch die bei beginnender öffnungshewegung der Einlaßklappe ein die Auslaßklappe (6) in die Verschlußstellung bringender Magnet (13) und bei Rückkehr der Einlaßklappe in die Schließstellung ein die Verriegelung (21) aufhebender Magnet (22) erregt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßklappe (5) einen auf einen Winkelhebel (io) einwirkenden Nocken (8) besitzt, durch den der Winkelhebel (io) je nach der Bewegungsrichtung der Klappe (5') beim öffnen und Schließen in der einen oder anderen Richtung verseUwenkt und hierbei der Kontakt (ii) oder (12) geschlossen wird.
DET46809D 1936-04-25 1936-04-25 Vorrichtung an Einwuerfen zur Begrenzung der Ausmasse von Postsendungen Expired DE722202C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1294280B (de) * 1966-04-29 1969-04-30 Siemens Ag Anordnung zur Formattrennung von Postsendungen in Briefkaesten
EP0922423A1 (de) 1997-12-11 1999-06-16 Jansen Special Products (JSP) B.V. Briefkasten

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1294280B (de) * 1966-04-29 1969-04-30 Siemens Ag Anordnung zur Formattrennung von Postsendungen in Briefkaesten
EP0922423A1 (de) 1997-12-11 1999-06-16 Jansen Special Products (JSP) B.V. Briefkasten
NL1007771C2 (nl) * 1997-12-11 1999-06-23 Jansen Spec Prod Bv Brievenbussamenstel.

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