DE72190C - Trichter mit selbstthätig schliefsender Ausflufsöffnung - Google Patents

Trichter mit selbstthätig schliefsender Ausflufsöffnung

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DE72190C
DE72190C DENDAT72190D DE72190DA DE72190C DE 72190 C DE72190 C DE 72190C DE NDAT72190 D DENDAT72190 D DE NDAT72190D DE 72190D A DE72190D A DE 72190DA DE 72190 C DE72190 C DE 72190C
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DE
Germany
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valve
funnel
tube
magnet
liquid
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72190D
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English (en)
Original Assignee
E. N. GAUDRON und J. G. HEWISON in Porüand, 91 Sixth Street, Grfsch. Multnomah, Staat Oregon
Publication of DE72190C publication Critical patent/DE72190C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C11/00Funnels, e.g. for liquids
    • B67C11/06Funnels, e.g. for liquids with automatic discharge valves
    • B67C11/066Funnels, e.g. for liquids with automatic discharge valves for preventing overflow of the filled container

Landscapes

  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Trichter, welcher in haltbarer Construction ein bequemes Einfüllen von Flüssigkeiten in Gefäfse gestattet und so eingerichtet ist, dafs man die Flüssigkeit im Trichter zurückhalten kann, wenn das Gefäfs bis zu einer gewünschten Höhe gefüllt ist.
Die Erfindung besteht hauptsächlich aus einem trichterförmigen Körper A mit einem Ansatzrohr JB, einer Röhre E in demselben, welche concentrisch mit diesen einen ringförmigen Raum bildet, durch welchen die Flüssigkeit hindurchlaufen kann, einem Schwimmerventil D, welches sich in der besagten Röhre E befindet, zum Zwecke, den tieferen Theil des Ansatz-.rohres B selbstthätig zu schliefsen.
In der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 einen Längsschnitt des Trichters dar. Fig. 2 ist ein Verticalschnitt desselben nach Linie 2-2 der Fig. 2. Fig. 3 ist eine Ansicht eines Theiles des Trichters. Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt des Trichters nach Linie 4-4 der Fig. i. Fig. 5 ist eine Ansicht der Röhre E von unten aus gesehen. Fig. 6 ist eine Ansicht der Unterlagsscheibe K, welche den Trichter trägt. Fig. 7 ist ein Querschnitt mit einer Abänderung der Erfindung.
Der neue Trichter ist mit der gebräuchlichen ausgebauchten Einlaufmündung A, an deren innerer Oeffnung ein Ansatzrohr B angefügt ist, ausgestattet. Am unteren Ende desselben, im Innern, ist der Sitz C für ein Ventil ausgebildet, in den das schwimmende, glocken- , förmig ausgebauchte Ende D1 des Schwimmers D pafst. Dieser Schwimmer ist so eingerichtet, dafs sein oberes geschlossenes Ende in der Röhre E auf- und abgleiten kann, indem er, dem Ansatzrohr B central gehalten, gleichzeitig abdichtet.
Zwischen der Röhre E und dem Ansatzrohr B ist genügend Raum für das Herablaufen der Flüssigkeit vorhanden, die man in den Körper A giefst. Das Steigen des Schwimmers D bezw. D1 erfolgt gleichzeitig mit dem Steigen der Flüssigkeit, welche in das betreffende Gefäfs gefüllt werden soll. Das obere Ende der concentrischen Röhre E ist zu einem Flantsch E1 ausgebildet, der auf Zapfen E2 ruht. Diese sind an dem Flantsch JB1 des Rohres B befestigt, welcher die Verbindung zwischen dem Körper A und dem Ansatzrohr B herstellt. Der Flantsch i?1 ist über dem Flantsch J31 mittelst des Zapfens E2 in gehörigem Abstande gehalten, um auch hier für Flüssigkeit einen ringförmigen Raum zu bilden, welcher in den Ring der Röhre E und des Ansatzrohres B ausläuft. Auf das Gewinde des Flantsches E ist eine Hülse E3 aufgeschraubt, welche in den Körper A hineinragt. Das obere Ende dieser Hülse bleibt, wie in Fig. ι und 2 ersichtlich, in gewissem Abstande unter der Oberkante der Trichteröffnung. Der Schwimmer D ist starr mit einer Stange F verbunden, welche mittelst eines Hakens G1 an der Platte G befestigt ist, sich auf den Flantsch E1 auflegen kann und den Zweck hat, das Schwimmerventil D in seiner äufsersten Lage zu arretiren und das glockenförmige Ende D1
vom Ventilsitz C abzuhalten. Ueber der Platte G ist ein Eisenmagnet H angebracht, welcher die Platte G anziehen und in der obersten Stellung erhalten soll, wenn das Schwimmerventil D mit- der glockenförmigen Oeffhung D1 das untere Ende der Ansatzröhre B schliefst.
Wenn anderenfalls die Platte G auf dem Flantsch E1 aufliegt und das untere Ende der Ansatzröhre B geöffnet ist, dann genügt die Kraft des Magneten H nicht, die besagte Platte anzuziehen; wenn aber das Schwimmerventil nur ganz wenig steigt, dann wird die Platte G von dem Flantsch E1 abgezogen und in das magnetische Feld des Magneten H gebracht. Der Magnet zieht dann die Platte G an und hält sie in der höchsten Stellung fest. Eine Schraube H1, die in einem Schlitz E* der Röhre jE3 ein Höher- und Tieferstellen des Magneten gestattet, hält den Magneten in seiner normalen Lage fest. Auf diese Weise kann man, je nach Gröfse der Anziehungskraft des Magneten, demselben die erforderliche Entfernung von der Platte G1 geben. Von letzterer führt eine Stange G2 nach oben, welche am oberen Ende der Röhre E3 durch eine Oeffnung in der Schraube / hindurchgeht, welche in dem Deckel E5 eingeschraubt ist. Am äufsersten oberen Ende der Stange G2 ist ein Knopf G3 befestigt, damit man die Stange G2 von oben aus auf- und abbewegen kann, um so die Platte G nach Bedarf dem Magneten zu nähern oder von ihm abzuziehen. An einer Seite der Verschraubung ist ein Schlitz /', welcher zur centralen Bohrung derselben führt, so dafs man die Stange G2 aus ihrer centralen Stellung in die Oeffnung E6 der Klappe E& schieben kann (s. Fig. 3). Beim Gebrauch des Trichters ist die Verschraubung / so gedreht, dafs der Schlitz ohne Verbindung mit der Deckelöffnung E6 steht, so dafs die Stange G2 in ihrer Lage festgehalten wird und auch nicht zufällig aus der Schraube herausfallen kann.
Im Körper A ist ein Sieb J angebracht, durch welches, wie Fig._ 1 und 2 zeigen, die Röhre E3 hindurchgeht. Das untere Ende der Röhre E ist zweckmäfsig mit Führungen E7 versehen, damit diese die Röhre E concentrisch in der Ansatzröhre B halten. In dem oberen Ende der Röhre E ist eine durchbrochene Führung Es für die Stange F angebracht.
Unter dem Ansatzrohr befindet sich ein elastischer Ring K, welcher, wie Fig. 6 zeigt, zweckentsprechend gestaltet ist und aufserdem an der unteren Ringfläche Kerben K2 besitzt, damit durch diese die Luft aus dem Gefäfs während des Füllens entweichen kann.
Der neue Trichter wird in folgender Weise gehandhabt:
Wenn die einzelnen Theile in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung sich befinden, so läuft die in die Mündung A gegossene Flüssigkeit durch den ringförmigen Raum, der von der Röhre E und dem Ansatzrohr B gebildet wird, und endlich durch den Ventilsitz C in das betreffende zu füllende Aufnahmegefäfs. Wenn die Flüssigkeit in dem betreffenden Gefäfs bis zu der in Fig. 1 gezeichneten Höhe oder wenig darüber hinaus steigt, wird der Schwimmer D durch die steigende Flüssigkeit gehoben und die Platte G in das Feld des Magneten H gebracht. Der Magnet zieht die Platte G plötzlich an, wodurch das Schwimmerende JD1 in den Sitz C tritt und so Ansatzröhre B schliefst. Ein weiteres Zufliefsen der Flüssigkeit in das Aufnahmegefäfs ist dadurch verhindert, und da das Schwimmerventil durch den Magneten H in dieser Stellung festgehalten wird, verbleibt die Flüssigkeit in dem Ansatzrohr B bezw. in dem Körper A. Der Trichter kann dann von dem gefüllten Behälter auf einen anderen neu zu füllenden gesetzt werden, ohne dafs die Flüssigkeit in dem Trichter ausfliefst. Nach dem Einbringen des Ansatzrohres in den Hals einer zweiten zu füllenden Flasche oder eines Gefäfses drückt man auf den Knopf G3, um die Platte G von dem Magneten H abzuziehen und auf diese Weise den Ventilkegel D zu senken und so die Oeffnung bei C für das Durchlaufen der Flüssigkeit wieder freizugeben.
Wenn man das Einlaufen der Flüssigkeit, noch bevor das betreffende Gefäfs vollständig gefüllt ist, unterbrechen will, so braucht man nur an dem Knopf G3 zu ziehen und so die Platte G in das magnetische Feld zu heben. Der Magnet tritt alsdann in der oben beschriebenen Weise in Thätigkeit, bewirkt das Schliefsen des Ventils und verhindert das weitere Ausfliefsen von Flüssigkeit.
Wie in Fig. 7 gezeichnet ist, kann man an Stelle des Magneten H zum Anziehen des Schwimmers D, um diesen in die jeweilige Lage zu bringen, also zu geeigneter Zeit das Ventil C zu öffnen oder zu schliefsen, folgende Vorrichtung verwenden.
Bei dieser wird der Stab F des Schwimmers D im Körper A mit einem Hebel L, der in L1 seinen Stützpunkt hat, verbunden. Dieser Hebel ist mittelst eines kurzen Gliedes N mit der einen Seite eines geschlossenen Cylinders O O1 verbunden, welcher in einer passenden Hülse gelagert ist, die mittelst einer Stütze A} an dem Körper A befestigt. ist. Durch diese Lagerung des Cylinders O O1 ist diesem ein Kippen nach einer Seite möglich, welche Bewegung von der Ventilstange hervorgerufen wird. Das Ende des Cylinders O O1 ist an der Seite des Gelenkes N durch einen schweren Stöpsel O1 verschlossen. In dem Cylinder liegt bei O1 eine Kugel P, und zwar, wenn das Ventil geöffnet ist, d. h. das Schwimmerende D1 die Stellung Fig. ι hat, auf der linken Cylinderseite. Das andere Cylinderende O ist
mittelst eines Gelenkes Q mit einem Hebel R in Verbindung, der ebenfalls im Körper A gelagert ist.
Es ist nun ersichtlich, dafs die Kugel P und der Stopfen O1 des Cylinders O O1 dem rechten Hebelende gegenüber ein Uebergewicht bilden, so dafs der Schwimmer D von seinem Sitz C so lange ferngehalten wird, bis sich die Lage des Cylinders O und somit der Kugel P verändert. Dieser Fall tritt ein, wenn der Schwimmerventilkegel D steigt, d. h. das Gefäfs bis zur gewünschten Höhe gefüllt ist. Dann bewegt sich die Stange F nach aufwärts und bewirkt ein Aufwärtssteigen des Hebelarmes L, an welcher Bewegung auch das damit verbundene Gelenk N theilnimmt und auf den linken Theil O1 des Cylinders überträgt, so dafs die Kugel P auf die rechte Seite rollen mufs. Die Folge davon ist, dafs die rechte Seite des Cylinders nach unten kippt, während die linke in die Höhe schnellt und das Ventil D mit seiner Mündung D1 an den Sitz C preist. Die Flüssigkeit ist alsdann am Ausfliefsen verhindert. Der Trichter kann jetzt ebenfalls auf ein anderes Gefäfs gebracht werden, ohne dafs die Flüssigkeit aus dem Trichter ausfliefst.
Wenn man ein ferneres Gefäfs füllen will, drückt man eine im Deckel des Körpers A angebrachte Feder T hinunter in der Weise, dafs der Winkel T1 der Feder den linken Theil des Cylinders O1 niederdrückt, wodurch infolge dessen auch die Kugel P in ihre frühere Stellung bei O1 wieder zurückrollt. Der Cylinder erhält dadurch wiederum die in Fig. 7 gezeichnete Stellung, in welcher das Ventil geöffnet ist und das Auslaufen der Flüssigkeit aus dem Trichterrohr gestattet.
Will man auch hier das Einfüllen unterbrechen, so braucht man nur an einer zweiten Feder J"2 mit dem Winkel T3 zu drücken, welche den Zweck hat, im gewünschten Falle den rechten Theil des Cylinders O1, Fig. 7, nach unten zu bewegen und sofort das Ventil bei C zu schliefsen.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Trichter mit selbstthä'tig verschliefsbarer Ausflufsöffhung, gekennzeichnet durch die Anordnung einer zweiten Röhre (E) in die gewöhnliche Ausflufsröhre (B) eines Trichters, derart, dafs die Flüssigkeit den von den beiden Röhren gebildeten ringförmigen Raum durchfliefsen mufs, wobei die äufsere Röhre an ihrem unteren Ende einen Ventilsitz (C) hat, in welchen ein Schwimmerventil (D) pafst, das in der inneren Röhre eine von der Flüssigkeit räumlich getrennte Führung besitzt.
  2. 2. Bei dem unter 1. genannten Trichter die Verbindung einer Eisenplatte G mit der Ventilkegelstange (F) unter einem Magneten in der Weise, dafs infolge des Anhebens des Ventils (D) durch die steigende Flüssigkeit die Platte dem Magneten genähert, angezogen und das Auslaufventil geschlossen wird.
  3. 3. Bei dem unter 1. genannten Trichter eine Festklemmvorrichtung des Ventils, dadurch gekennzeichnet, dafs die verlängerte Ventilkegelstange durch einen Schlitz in der Deckelverschraubung des den Magneten umschliefsenden Cylinders in eine excentrische Oeffhung des Deckels gebracht und in dieser nach erfolgter Drehung der Verschraubung gespannt gehalten wird, wodurch der Ventilkegel in seiner Lage festgehalten wird.
  4. 4. Bei dem unter 1. genannten Trichter die Anbringung eines Gummiringes auf der Ausflufsröhre, welcher so gestaltet ist, dafs die im Gefäfs befindliche Luft beim Füllen durch mehrfach vorgesehene Einkerbungen entweichen kann.
  5. 5. Bei dem unter 1. genannten Trichter statt des Magneten die Anordnung eines kippenden Cylinders, welcher mit der Ventilkegelstange (F) durch Hebel (L) und Gelenk (N) derart verbunden ist, dafs beim Steigen des Ventils (D) ein Heben bezw. Kippen des Cylinders und ein Rollen der in demselben befindlichen Kugel nach der entgegengesetzten Seite erfolgt, wodurch plötzlich ein Ventilschlufs bewirkt wird, -welcher durch an dem Deckel des Trichters angebrachte Federn (T T1 bezw. T2 Ts) aufgehoben bezw. zu jeder Zeit wieder hergestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72190D Trichter mit selbstthätig schliefsender Ausflufsöffnung Expired - Lifetime DE72190C (de)

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