DE721801C - Getteranordnung fuer Elektronenroehren - Google Patents

Getteranordnung fuer Elektronenroehren

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Publication number
DE721801C
DE721801C DESCH105525D DESC105525D DE721801C DE 721801 C DE721801 C DE 721801C DE SCH105525 D DESCH105525 D DE SCH105525D DE SC105525 D DESC105525 D DE SC105525D DE 721801 C DE721801 C DE 721801C
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DE
Germany
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getter
electron tubes
space
getter arrangement
arrangement
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Expired
Application number
DESCH105525D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Rudolf Scharfnagel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Erich F Huth GmbH
Original Assignee
Dr Erich F Huth GmbH
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE721801C publication Critical patent/DE721801C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J7/00Details not provided for in the preceding groups and common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J7/14Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
    • H01J7/18Means for absorbing or adsorbing gas, e.g. by gettering
    • H01J7/186Getter supports

Landscapes

  • Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)

Description

  • Getteranordnung für Elektronenröhren Die Erfindung richtet sich auf eine Getteranordnung für Elektronenröhren, deren Elektrödensystem von einem Fuß aus keramischem Werkstoff ,getragen wird.
  • Es sind bereits Vakuumgefäße bekannt, bei denen das Elektrodensystem ausschließlich von einem keramischen. Körper getragen wird und bei- denen. die Stromzuführungen für die Elektroden indem Isolierkörper (eingeschlossen sind. Im allgemeinen befindet sich das Gettermaterial im gleichen Rauar wie das Elektrodensystem. Es sind aber auch Entladungsgefäße bekanntgeworden, bei denen das Gettermaterial in einem besonderen Behälter untergebracht ist, den- durch .eine Röhre mit dem Entladungsgefäß in Verbindung steht. Bei diesen Anordnungen wird nach der Getterung der Getterhehälter abgeschmolzen.
  • Die vorliegende Erfindung besteht in einer Getteranordnung für Elektronenröhren, bei der der keramische Fuß des Elektrodensystems als Hohlkörper, in dem das Getter angeordnet ist, ausgebildet ist, .dessen Hohlraum mit dem übrigen Vakuumraum des Gefäßes durch öffnungen in Verbindung steht und bei der die Zuleitungen zu den Elektroden nicht durch den Hohlraum gehen.
  • Der wesentliche technische Fortschritt, der durch :eine solche Anordnung erzielt wird, besteht darin, daß der keramische Stützkörper für das Elektrodensystem gleichzeitig als Getterraum dient, so daß ein besonderer Behälter für das Gettermaterial erspart wird. Weiterhin wird durch die Anordnung des gasabsorbierenden Gehers innerhalb des Halteorgans der Vorteil erzielt, daß die Wandung des Haltekörpers gleichzeitig die Wirkung eines Schirmes für die Getterdämpfe gegen das System und seine Zuführungen übernimmt. Im Gegensatz dazu verwenden die bekannten. Ausführungen entweder einen besonderen Schirm über dem eigentlichen Quetschfuß oder sie legen zur Vermeidung leitender bzw. isolationsgefährdender Niederschläge über die Stromzuführungen auf den Quetschfuß eine besondere Isolationsschicht oder suchen durch Anbringen geeigneter Schutzkörper an den Haltedrähten dem Absetzen leitender Niederschläge zu begegnen. Durch die erfindungsgemäße weitgehende Abtrennung des Getterdampfraumes von dem eigentlichen Entladungsraum und durch die Führung der Zuleitungen außerhalb des# ersteren können diese Behelfsmaßnahmen vollständig erspart werden. Auch die bei räumlich kleinen Entladungsröhren mit gedrängtem Systemaufbau zu befürchtende Verringerung des Isolationswiderstandes zwischen den Elektroden infolge der Metalldampfniederschläge beim Verdampfen .des Getters im Entladungsraum selbst wird durch die Anordnung nach der Erfindung vermieden.
  • Ausführungsbeispiele der Getteranordnung gemäß der Erfindung sind nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben. In letzterer stellt Abb. i einen Längsschnitt durch eine Elektronenröhre gemäß der Erfindung dar, Abb.2 einen Querschnitt längs der Linie A-A der Abb. i, Abb.3 eine Draufsicht auf die Halteplatte, Abb. q. einen Schnitt durch ein mit der Verschlußscheibe aus einer, Stück keramischen Stoffes bestehendes Halteorgan.
  • Die in den Abb. i bis 3 dargestellte Röhre besteht aus einem Glasgefäß i, das durch eine an ihrem Rand konisch in die Gefäßwand eingeschliffene Planscheibe 2 aus Glas, die mit der Gefäßwand verschmolzen wird, verschlossen ist. Durch die Schmelzfuge 3 führen die Zuleitungen q. zum Elektrodensystem. Das Elektrodensystem selbst ist auf einem Fuß aus hitzebeständigem keramischer, Werkstoff aufgebaut. Dieser besteht aus einer Haltescheibe 5, die mit der Röhrenwand und der Planscheibe 2 angepaßten Füßen 6 gegen die Verschlußscheibe 2 abgestützt ist. Der keramische Fuß wird auf diese Weise in dem an dieser Stelle erforderlichenfalls erweiterten Kolben genau zentrisch geführt und durch die Verschlußscheibe 2 gegen einen Bund 7 der Gefäßwand gedrückt.
  • Von den Haltestäben 8 zweigen die Zuleitungen 9 ab, die durch Kanäle io in der Außenwand des durch zylindrische Füße 6 gebildeten Hohlkörpers und durch die Schmelzfuge 3 nach außen geführt werden.
  • Die die Haltestäbe 8 tragende Deckplatte 5 trägt auf ihrer Unterseite einen Ansatz, in welchem sich eine Ausnehmung i i zur Aufnahme des Gettergefäßes 12 befindet. Letzteres kann in die Ausnehmung @eingepreßt werden. Es kann aber statt dessen auch Beine entsprechende metallische Wand in eine geeignete Ausnehmung der Deckplatte .eingespritzt oder eingeschmolzen werden. Selbstverständlich ist es auch möglich, das Gettergefäß als selbständigen Körper herzustellen und in beliebiger Weise an der Deckplatte 5 zu befestigen.
  • Der so gebildete Getterdampfraum 13 stellt nur durch Bohrungen 14 mit dem über der Deckplatte befindlichen Raum der Entladungsröhre in Verbindung. Diese Bohrungen sind so bemessen, daß stets ein Druckausgleich zwischen den beiden Räumen stattfinden und praktisch sich keine Druckdifferenz ausbilden kann.
  • Eine andere Ausführungsform, bei welcher ein Hohlraum für die Getterung zwischen Verschlußscheibe und Haltescheibe vorgesehen ist, zeigt Abb. q.. Bei dieser Anordnung bestehen die Tragscheibe 2 i, die Seitenstützen 22 und die Verschlußscheibe 23 aus einem einzigen Stück aus geeignetem keramischem Stoff, das in die Gefäßhülle eingeschmolzen ist. Die Verschlußscheibe kann in diesem Falle unmittelbar zur Aufnahme einzukittender Steckerstifte 24 dienen, so daß ein besonderer Röhrensockel entbehrt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Getteranordnung für Elektronenröhren, deren Elektrodensystem von einem Fuß aus keramischem Werkstoff getragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der keramische Fuß (5, 6) als Hohlkörper (13), in dem das Letter (i2) angeordnet ist, ausgebildet ist, dessen Hohlraum mit dem übrigen Vakuumraum des Gefäßes durch Öffnungen (i4) in Verbindung steht, und daß die Zuleitungen zu den Elektroden nicht durch den Hohlraum gehen.
  2. 2. Getteranordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Letter auf der vom Entladungsraum abgewandten Seite der Trennwand (5) des Hohlkörpers vom Entladungsraum in einer Ausbuchtung (i i) angeordnet ist.
  3. 3. Getteranordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenoberfläche des Fußes aus keramischem Werkstoff zur Aufnahme des Getters metallisiert ist.
DESCH105525D 1934-11-09 1934-11-09 Getteranordnung fuer Elektronenroehren Expired DE721801C (de)

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