DE72155C - Verschlufs für Flaschen und Gefäfse - Google Patents

Verschlufs für Flaschen und Gefäfse

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Publication number
DE72155C
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DE
Germany
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brackets
closures
bottles
jars
head
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72155D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. SCHÖPPEL in Graz, Mandellstr. 21
Publication of DE72155C publication Critical patent/DE72155C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
    • B65D45/16Clips, hooks, or clamps which are removable, or which remain connected either with the closure or with the container when the container is open, e.g. C-shaped
    • B65D45/20Clips, hooks, or clamps which are removable, or which remain connected either with the closure or with the container when the container is open, e.g. C-shaped pivoted
    • B65D45/24Clips, hooks, or clamps which are removable, or which remain connected either with the closure or with the container when the container is open, e.g. C-shaped pivoted incorporating pressure-applying means, e.g. screws or toggles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. April 1893 ab.
Diese Erfindung betrifft dichte Verschlüsse für Flaschen und ähnliche Gefäfse, welche oben mit einem Randwulst oder Kopf versehen sind, und zwar speciell jene Klasse von Verschlüssen, bei welchen ein geeigneter Trä'ger aus hartem, festem Material eine Scheibe oder einen Ring von Dichtungsmaterial trägt und dieser Träger durch einen Mechanismus so nahe der Gefäfsmündung festgestellt werden kann, dafs das Dichtungsmaterial an diese angedrückt wird.
Der Erfindung gemäfs wird eine Scheibe aus Metall oder keramischem Material, deren Unterfläche eine Vertiefung zur Aufnahme der Dichtungsscheibe oder einen Zapfen zum Aufstecken des Dichtungsringes besitzt, mit zwei um i8o° von einander abstehenden, drehbaren Bügeln von solcher Länge versehen, dafs durch Einhaken dieser Bügel unter den Randwulst oder Kopf des Gefäfses das erforderliche Andrücken des Dichtungsmateriales erfolgt. Dabei sind behufs gleichmäfsiger Vertheilung des Druckes auf den ganzen Umfang der Gefäfsmündung die Drehpunkte der Bügelschenkel vorzugsweise mit 90 ° Abstand von den tiefsten Punkten der Bügel angeordnet, doch können die Bügel auch gekreuzt werden, so dafs der erwähnte Abstand i8o° beträgt. Das Niederdrücken der Bügel beim Schliefsen wird dadurch erleichtert, dafs man correspondirenden Theilen beider Bügelschenkel convergirende Lage giebt, vermöge welcher Keilwirkung auftritt.
Beiliegende Zeichnung stellt der Erfindung gemäfs ausgeführte Flaschenverschlüsse dar, und zwar sind Fig. 1 und 2 um go° gegeneinander verstellte Aufrisse eines Verschlusses mit Dichtungsscheibe und nicht gekreuzten Befestigungsbügeln. Fig. 3 und 4 zeigen an ähnlichen Ansichten einen Verschlufs mit gekreuzten Bügeln. Fig. 5 und 6 zeigen Verschlüsse mit Dichtungsring und sich kreuzenden Befestigungsbügeln.
Aus Fig. ι und 2 ist ersiqhtlich, dafs der scheibenförmige aus Blech geprefste Träger a für die aus Kork gedachte elastische Dichtungsscheibe b zum Einsetzen dieser letzteren eine von der Unterfläche ausgehende kreisförmige Vertiefung c besitzt. Die Blechscheibe α ist mit abwärts gebogenen Lappen d versehen, in welchen Durchlochungen als Lager für die Drehzapfen j von zwei Drahtbügeln angebracht sind. Jeder Drahtbügel besitzt einen zu seiner Drehachse parallelen Mitteltheil f, welcher bestimmt ist, sich unter den Kopf k der Flasche einzulegen, an diesen Mitteltheil beiderseits anschliefsende divergirende Theile g g und endlich auf die Drehzapfen senkrecht gestellte Theile hh, welche das Drehen der Bügel neben den Lappen d ermöglichen. Beim Herabdrücken der Mitteltheile / unter den Kopf k schleifen die convergirenden Theile g g an der Aufsenfläche des Kopfes k, so dafs die Ueberwindung des Widerstandes nach Art des Aufwärtsbewegens eines Körpers auf eine schiefe Ebene stattfindet, also geringeren Kraftaufwand erfordert.
Bei der durch Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführung des Verschlusses sind die zu kreuzenden Bügel mm1 statt um parallele Achsen, welche nahezu mit einem Durchmesser von Scheibe α zusammenfallen, um
parallele Achsen drehbar, die auf die Enden eines Durchmessers senkrecht stehen. Infolge dieser Anordnung erhalten die Bügel nahezu Ringform und die gelochten Lappen d sind durch Oesen e ersetzt. In der Zeichnung ist ein kleinerer Bügel m dargestellt, welcher sich durch den gröfseren Bügel m1 durchschieben läfst, doch könnten auch beide Bügel gleich grofs sein und nach Art von Kettengliedern in einander hängen.
In Fig. 5 ist die Metallscheibe α zum Tragen des Kautschukringes ρ so geprefst, dafs unten ein Zapfen ο gebildet wird, welchen der Ring ρ umschliefst; m und m1 sind wieder zu kreuzende Bügel. Fig. 6 zeigt die Form eines Dichtungsringträgers α aus keramischem Material, wobei ebenfalls angenommen ist, dafs gekreuzte Bügel m und m1 in Anwendung kommen.
Statt die Bügel aus Draht herzustellen, kann man sie auch aus Blech ausschneiden, in welchem Falle sie an den Lappen d, Fig. ι und 2, um gemeinsame Zapfen drehbar sein können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verschlufs für Flaschen und Gefäfse, welche mit einem Randwulste oder Kopfe (k) versehen sind, gekennzeichnet durch einen Verschlufskörper (a), welcher zwei mit dem Verschlufskörper drehbar verbundene Bügel (if S h oder m m1) von solcher Länge hat, dafs sie, unter den Kopf (k) eingehakt, den Verschlufs herbeiführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72155D Verschlufs für Flaschen und Gefäfse Expired - Lifetime DE72155C (de)

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