DE474536C - Spundverschluss mit Dichtungsring fuer Behaelter aus Aluminium und anderen Weichmetallen - Google Patents
Spundverschluss mit Dichtungsring fuer Behaelter aus Aluminium und anderen WeichmetallenInfo
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- DE474536C DE474536C DEA48971D DEA0048971D DE474536C DE 474536 C DE474536 C DE 474536C DE A48971 D DEA48971 D DE A48971D DE A0048971 D DEA0048971 D DE A0048971D DE 474536 C DE474536 C DE 474536C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D39/00—Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
- B65D39/12—Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers expansible, e.g. inflatable
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Description
- Spundverschluß mit Dichtungsring für Behälter aus Aluminium und anderen Weichmetallen Gegenstand der Erfindung ist ein Spundverschluß für Behälter aus Aluminium oder anderen Weichmetallen.
- Es sind Gefäßverschlüsse bekannt geworden, bei denen ein Dichtungsring gegen die Wandung der Gefäßöffnung durch zwei die Gefäßwandung nicht berührende und gegeneinander verstellbare Verschlußteile gepreßt wird.
- Gemäß der Erfindung werden die Verschlußteile zweckmäßig als an sich bekannte federnde Scheiben ausgebildet und auf einem Zapfen angeordnet, der in bekannter Weise zur Befestigung einer Anstechvorrichtung ausgebildet ist. Hierdurch ist ein Spundverschluß geschaffen, der wesentliche Nachteile der bisher für Behälter aus Aluminium und anderen Weichmetallen bekannt gewordenen Verschlüsse beseitigt. Bei diesen nämlich liegen die metallischen Verschlußteile selbst an der Gefäßöffnung an, so daß zwischen dem Metall, au's dem der Behälter besteht, und dem Metall der Verschlußteile, die z. B. wegen des Anstechens aus einem anderen gewöhnlich härteren Metall hergestellt sein müssen, eine elektrolytische Wirkung entsteht, die an einem der Metalle zehren würde. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die beiden Verschlußscheiben, die den Dichtungsring gegen die Wandung der Gefäßöffnung pressen, -in an sich bekannter Weise einen kleineren Durchmesser als die Gefäßöffnung besitzen, so daß eine Berührung mit der Gefäßwandung ausgeschlossen ist. Um auch bei einer etwaigen Schrägstellung des Verschlusses infolge äußerer Einflüsse eine solche Berührung zuverlässig zu vermeiden, ist es vorteilhaft, die Verschlußscheiben als federnde Scheiben auszubilden, die nur eine schmale Randfläche besitzen.
- Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. .
- Abb. z zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine in einem Bierbehälter angebrachte Ausführungsform eines Spannverschlusses gemäß der Erfindung, während Abb. 2 einen Grundriß derselben darstellt. Der Verschluß besteht aus einem Ober- und einem Unterteil, die beide einen wesentlich kleineren Durchmesser als der umgebende Behälterteil aufweisen, um sie gegen Berührung desselben zu sichern. Der Oberteil ist als eine an der Mitte durchlöcherte Scheibe a geformt, während der Unterteil als ein mit einem Scheibenkragen b versehener Zapfen c geformt ist, der durch den Oberteil geführt und mit Gewinde für eine Spannmutter d versehen ist. Die Ränder der Scheibe a und des Kragens b sind ausgebogen oder derart geformt, daß zwei Kegelflächen entstehen. Zwischen denselben ist ein Dichtungsring e z. B. aus Kautschuk angeordnet, der beim Zusammenspannen in eine Rille f eingepreßt wird, die sich in einem Rand g des Behälters h befindet und eine dem Dichtungsring entsprechende runde Querschnittsform aufweist. Die dargestellte Anordnung der symmetrischen Kegelflächen bewirkt eine gute Einpressung des Ringes e in die Rille f und hiermit auch eine bestimmte Lage des Verschlusses, in welcher Lage er sicher festgehalten wird.
- Wie aus der Zeichnung ersichtlich, können die beiden Teile im zusammengespannten Zustand des Verschlusses an keiner Stelle in Berührung mit dem Behälter kommen, so daß die obenerwähnte elektrolytische Wirkung vollständig vermieden wird.
- Zum Zwecke des Anstechens ist der Zapfen c durchlöchert, wobei der untere Teil des Loches glatt, der obere Teil dagegen mit Gewinde versehen ist. Im unteren glatten Teil sind eine Metallscheibe s und ein Korkpfropfen k angeordnet. Der Zapfen c ist oben durch eine Kapsel j mit Packung p verschlossen. Während des Anstechens bleibt der Verschluß a-e im zusammengespannten Zustand im Behälter sitzen, so daß der letztere immer von der Außenluft abgesperrt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Spundverschluß mit Dichtungsring für Behälter aus Aluminium und anderen Weichmetallen, der gegen die Wandung der Gefäßöffnung durch zwei die Gefäßwandung nicht berührende und gegeneinander verstellbare Verschlußteile gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beide Verschlußteile als an sich bekannte federnde Scheiben (a, b) ausgebildet sind. a. Spundverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußscheiben (a, b)- auf einem Zapfen (c) angeordnet sind, der in bekannter Weise zur Befestigung einer Anstechvorrichtung ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK474536X | 1926-02-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE474536C true DE474536C (de) | 1929-04-05 |
Family
ID=8151061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA48971D Expired DE474536C (de) | 1926-02-26 | 1926-10-16 | Spundverschluss mit Dichtungsring fuer Behaelter aus Aluminium und anderen Weichmetallen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE474536C (de) |
-
1926
- 1926-10-16 DE DEA48971D patent/DE474536C/de not_active Expired
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