DE721353C - Schleuderschutzvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Schleuderschutzvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE721353C
DE721353C DEH160740D DEH0160740D DE721353C DE 721353 C DE721353 C DE 721353C DE H160740 D DEH160740 D DE H160740D DE H0160740 D DEH0160740 D DE H0160740D DE 721353 C DE721353 C DE 721353C
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DE
Germany
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weight body
rod
skid device
sleeve
motor vehicles
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Expired
Application number
DEH160740D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Hanel
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D37/00Stabilising vehicle bodies without controlling suspension arrangements
    • B62D37/04Stabilising vehicle bodies without controlling suspension arrangements by means of movable masses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Schleuderschutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Schleuderschutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit einem auf einer Stange geführten hohlen Gewichtskörper, welcher in der der Schleuderbewegung entgegengesetzten Richtung gegen die Wirkung von zwischen dem Gewichtskörper und der Stange eingesetzten Abstützfedern ausschlägt.
  • Bei diesen bekannten Schleuderschutzvorrichtungen ist der Gewichtskörper auf einer kreisförmig gekrümmten Führungsstange geführt, auf welcher der Gewichtskörper mit unterhalb der Stange liegendem Schwerpunkt mit rollender Reibung gleiten kann.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der hülsenförmig ausgebildete Gewichtskörper, dessen Schwerpunkt in der Achse der Führungsstange liegt, auf einer waagerecht liegenden geraden Stange mittels Gleitringen ,aus Filz o. dgl. geführt wird und daß die Abstützfedern in der Mittellage des Gewichtskörpers mit Vorspannung eingesetzt sind.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Schleuderschutzvorrichtung wird eine wesentliche Vereinfachung und damit Verbilligung der. Herstellung erzielt, und zwar dadurch, daß die Führungsstange gerade ausgebildet und zum Ausgleich für die fortfallende Steigung der -Stange die Federn mit Vorspannung eingesetzt werden. Durch die gerade Ausbildung der Stange und die hülsenförmige Ausbildung des Gewichtskörpers wird es weiterhin ermöglicht, den Gewichtskörper zuverlässig und kippfrei in Gleitringen aus Filz o. dgl. zu führen.
  • Es ist zwar bei Schleuderschutzvorrichtungen auch bekannt, die Führungsstange gerade auszubilden; jedoch ist die Bauart dieser bekannten, mit zwei Gewichtskörpern ausgestatteten Schleuderschutzvorrichtung umständlich und sperrig.
  • Die - hülsenförmige Ausbildung des Gewichtskörpers gemäß der Erfindung gestattet auch eine einfache und zuverlässige Schmierung der gleitenden Teile. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung dient der die Stange umschließende, durch die Gleitringe seitlich abgedichtete hohle Ringraum des Gewichtskörpers zur Aufnahme von Schmiermitteln.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Abb. z ist ein Längsschnitt durch die Schleuderschutzvorrichtung. Abb. a ist eine Draufsicht auf die Hinterradachse eines Kraftfahrzeuges mit der am Fahrzeugrahmen angebrachten Schleuderschutzvorrichtung.
  • Auf einer rohrförmigen Stange i ist ein zweckmäßig aus Metall, z. B. Gußeisen, bestehender hülsensförmiger Gewichtskörper 2 verschiebbar angeordnet. In der Nähe der äußeren Enden des Gewichtskörpers 2 ist in entsprechende Aussparungen je ein aus Filz bestehender Ring 3 eingesetzt, der mit seiner Innenfläche dicht gegen das Rohr i anliegt und somit den Gewichtskörper :2 auf dem Rohr abstützt. Die inneren Seitenflächen der Filzringe 3 liegen gegen eine Schulter d. an, die sich annähernd bis zum äußeren Umfang des Rohres i erstreckt, und zwischen diesen beiden Schultern ist der Innendurchmesser des hülsenförmigen Körpers -2 um einen gewissen Betrag größer als der Außendurchmesser des Rohres i, so daß ein Ringraum 5 entstellt, in den mittels eines durch eine Schraube 6 verschließbaren Einfülloches ein geeignetes Schmiermittel, z. B. Getriebeöl, eingefüllt werden kann.. Ein Herauslecken von Öl wird durch die Filzringe 3 verhindert.
  • An seinen äußeren Enden ist der hülsenförmige Gewichtskörper :2 mit je einer erweiterten Öffnung oder Bohrung 7 versehen, die eine schraubenförmige Nut S aufweist. In diese schraubenförmige Nut S sind die inneren Windungen je einer das Rohr i umschließenden Schraubenfeder 9 bzw. Io eingeschraubt, während die äußeren Windungen dieser Schraubenfedern auf je eine mit einer entsprechenden schraubenförmigen Nut i i versehenen Muffe 12 aufgeschraubt sind. Die Muffen 12 sind auf :das Rohr i aufgeschoben und in der gewünschten Lage durch eine Klemmschraube 13 befestigt. Zweckmäßig werden die Muffen 12 in solcher Lage befestigt, daß die Schraubenfedern 9 und Io eine gewisse Vorspannung erhalten, die beispielsweise '/s der Federlänge betragen kann.
  • Um den Zutritt von Staub oder Schmutz zu den Schraubenfedern zu verhindern, sind diese von je einer aus biegsamem Stoff, wie Gummi oder Leder, bestehenden Manschette 14 umschlossen. Die Mannschetten i¢ sind einerseits an den Enden des Gewichtskörpers 2 und andererseits am Außenumfang der Muffen 12 durch Metallbänder 15 befestigt, die mittels eines Spannschlosses 16 festgezogen werden können. Um eine seitliche Verschiebung der Befestigungsbänder 15 zu verhindern, sind die Muffen i2 und der Gewichtskörper 2 an den Befestigungsstellen der Manschetten 14 mit Ringnuten versehen, in die die Enden der Manschetten hineingedrückt werden.
  • In die äußeren Enden des Rohres i ist je eine Buchse 17 eingesetzt, die mittels eines Querstiftes 18 im Rohr festgehalten wird. Der äußere Teil der Buchsen 17 ist mit einer Gewindebohrung versehen, in die eine Kopfschraube i9 eingeschraubt «-erden kann. Die Schrauben i9 dienen zur Befestigung des Rohres an dem Fahrzeugrahmen.
  • Die vorstehend beschriebene Schleuderschutzvorrichtung wird zweckmäßig in der aus Abb. 2 ersichtlichen Weise an dein Fahrzeugrahmen derart angebracht, daß sie hinter und unterhalb der Hinterachse des Fahrzeuges liegt. Die Anbringung kann entweder starr oder, wie in Abb.2 gezeigt ist, nachgiebig mittels Blattfedern 20 erfolgen.
  • Beim Auftreten einer in Richtung des Pfeiles 2i der Abb. 2 wirkenden Schleuderkraft verschiebt sich der Gewichtskörper 2 im Sinne des Pfeiles 22, wobei die linke Feder 9 zusammengedrückt und die rechte Feder Io gestreckt wird. Die hierbei auftretende Kraft wirkt :der in der Richtung des Pfeiles 21 angreifenden Kraft entgegen und unterdrückt diese im Augenblick ihres Auftretens, wodurch ein Schleudern des Fahrzeuges mit Sicherheit vermieden wird. Bei entgegengesetzter Angriffsrichtung der Schleuderkraft verschiebt sich der Gewichtskörper 2 in Richtung des Pfeiles 2i, wobei die rechte Feder io zusammengedrückt und die linke Feder 9 gestreckt wird. Durch die gegen das Rohr i dicht anliegenden Filzringe 3 wird eine geräuschlose und reibungsfreie Gleitbewegung des hülsenförmigen Gewichtskörpers 2 auf dem Rohr erzielt, wobei die Filzringe gleichzeitig als Abdichtung für das in den Ringraum 5 befindliche Schmiermittel dienen. Infolge ihrer einfachen Konstruktion weist die Vorrichtung eine sehr geringe Anzahl von Bauteilen auf, wodurch ein einfacher Zusammenbau ermöglicht wird und die Herstellungskosten weitzehend herabzesetzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schleuderschutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit einem auf einer Stange geführten hohlen Gewichtskörper, welcher in -der der Schleuderbewegung entgegengesetzten Richtung gegen die Wirkung von zwischen dem Gewichtskörper und der Stange eingesetzten Abstützfedern ausschlägt, dadurch gekennzeichnet, daß der hülsenförmig ausgebildete Gewichtskörper (2), dessen Schwerpunkt in der Achse der Führungsstange liegt, auf einer waagerecht liegenden geraden Stange (i) mittels Gleitringen (3) aus Filz o. dgl. geführt wird und daß die Abstützfedeni (9, io) in der Mittellage des Gewichtskörpers mit Vorspannung eingesetzt sind.
  2. 2. Schleuderschutzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Stange umschließende, durch die Gleitringe seitlich abgedichtete hohle Ringraum (5) des Gewichtskörpers zur Aufnahme von Schmiermitteln dient.
  3. 3. Schleuderschutzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützfedern mit dem hülsenförmigen Gewichtskörper und der Stange in der Weise verbunden sind, daß die äußeren Federwindungen in schraubenförmige Nuten (8, 11) .des Gewichtskörpers und einer auf der Stange befestigten, vorzugsweise verstellbaren :Muffe (12) o. dgl. eingreifen.
DEH160740D 1939-10-12 1939-10-12 Schleuderschutzvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE721353C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1522488A1 (de) * 2003-10-10 2005-04-13 Yi-Hsung Pang Schleuderschutzvorrichtung an Kraftfahrzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1522488A1 (de) * 2003-10-10 2005-04-13 Yi-Hsung Pang Schleuderschutzvorrichtung an Kraftfahrzeugen

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