DE72121C - Korkzieher - Google Patents
KorkzieherInfo
- Publication number
- DE72121C DE72121C DENDAT72121D DE72121DA DE72121C DE 72121 C DE72121 C DE 72121C DE NDAT72121 D DENDAT72121 D DE NDAT72121D DE 72121D A DE72121D A DE 72121DA DE 72121 C DE72121 C DE 72121C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sleeve
- spindle
- corkscrew
- handle
- screw thread
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000007799 cork Substances 0.000 claims description 14
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B7/00—Hand- or power-operated devices for opening closed containers
- B67B7/02—Hand- or power-operated devices for opening closed containers for removing stoppers
- B67B7/04—Cork-screws
- B67B7/0411—Cork-screws without supporting means for assisting the pulling action
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Korkziehern mit durch einen einschiebbaren
Griff zu drehender Korkzieherspindel; die Ausführung derartiger Korkzieher kennzeichnet sich
dadurch, dafs am Griff eine Hülse befestigt ist, mit welcher die Korkzieherspindel in Schraubeneingriff
ist, um zur Drehung veranlafst zu werden, wenn man auf den Griff drückt, wobei der Schrauberigang (von grofser Steigung) sowohl
an der Spindel wie an der Hülse angebracht sein kann. Der Schrauhengang an der
Hülse oder der Spindel soll in entgegengesetzter Richtung zu dem Schraubengang am
äufseren Ende der Spindel verlaufen, welcher den Korkzieher bildet, und es kann die Hülse
oder die Spindel einen einfachen oder mehrfachen Schraubengang haben. Der Korkzieher
ist in der Weise zu benutzen, dafs die aus der Hülse ausgezogene Spindel mit der Spitze
auf die Korkmitte gesetzt wird, wonach man mittelst Druckes auf den Griff die Spindel in
die Hülse sich einschieben lä'fst, so dafs sie gleichzeitig von dieser in Drehung versetzt und
in den Kork eingeschraubt wird.
Die Verbesserungen beziehen sich theils darauf, dafs der Druck in der Längsrichtung
der Spindel im Anfang des Einschraubens am gröfsten sein soll, damit der Korkzieher zunächst
eine sichere Befestigung im Kork erhält, um danach mit allmälig zunehmendem Drehungsantrieb in den Kork einzudringen, und theils
darauf, dafs nach erfolgtem Einschrauben der Korkzieher sich selbsttätig an der Hülse festlegt,
damit der Kork in gewöhnlicher Weise herausgezogen werden kann, ohne dafs die Schraubenspindel sich zurückdreht und aus
dem Kork geht. Aufserdem bezweckt eine andere Verbesserung, dafs der zusammengeschobene
Korkzieher möglichst kurz werde, so dafs er sich leicht in der Tasche tragen läfst.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 den Korkzieher im Durchschnitt in einer einfachen
Form und Fig. 2 denselben im Durchschnitt etwas modificirt dar.
A bezeichnet die Schraubenspindel, B die Hülse und C den Griff. Die Hülse ist mit
einem Schraubengang versehen, in welchem der an der Spindel befestigte Zapfen E läuft; aber
es ergiebt sich von selbst, dafs der Schraubengang andernfalls auch an der Spindel und der
Zapfen an der Hülse vorgesehen werden kann, wie auch, dafs in beiden Fällen mehrere
Schraubengänge und entsprechende Zapfen vorhanden sein können. Damit der Korkzieher in
den Kork kräftig eingedrückt werde, ist die Steigung des Schraubenganges veränderlich,
und zwar am kleinsten bei dem Aufsenende der Hülse und zunehmend gröfser in der
Richtung gegen den Griff hinauf. Dadurch wird beim Druck auf den Griff, mit dem Kork
als Widerlager, der wirksame Druck in der Längenrichtung der Spindel am gröfsten im
Anfang des Einschraubens und gleichzeitig die drehende Kraft am kleinsten sein, aber nach
Mafsgabe des Einschraubens vermindert sich der Längsdruck und vermehrt sich die drehende
Kraft. Die letztgenannte vermehrt sich also in dem Mafse, wie der Widerstand zunimmt, wodurch
das Einschrauben erleichtert wird. Diese Einrichtung des Schraubenganges kann auch
bei einem mehrfachen Schraubengang an der Spindel oder der Hülse angewendet werden,
wenn nur die Schraubengä'nge bezüglich der Steigung gleich sind und die Zapfen E in
gleicher Höhe sitzen.
Damit der Kork nach erfolgtem Einschrauben mittelst Ziehens am Griff herausgezogen werden
kann, endigt der Schraubengang oben mit einer Führung F oder einem Absatz, welcher
rechtwinklig gegen die Längsrichtnng der Spindel gerichtet ist. Wenn der Zapfen E
durch eine geringe Drehung am Griff in diese Führung eingeführt worden ist, welche auch
aus einem Ausschnitt unbestimmter Form bestehen oder eine Schulteranlage bilden kann,
ist man im Stande, den Kork wie gewöhnlich herauszuziehen. Eine kleine Drehung des
Griffes in Beziehung zur Spindel genügt andererseits, den Zapfen wiederum aus der Führung
in den Schraubengang zurückzubringen, so dafs die Spindel durch Ziehen am Griff unter Festhalten
des Korkes gedreht werden kann, wodurch die Korkzieherschraube aus dem Kork gezogen wird. Diese Vorrichtung kann vorhanden
sein, gleichgültig, ob die Spindel bezw. die Hülse mit einfachem oder mehrgängigem
Gewindegang versehen ist.
Damit der zusammengeschobene Korkzieher möglichst kurz ausfalle, kann man mehrere
Hülsen in der mit dem Griff fest verbundenen Hülse anordnen, welche Hülsen mit einander
ebenso in Eingriff stehen, wie nach der vorhergehenden Beschreibung die Spindel mit der
Hülse B in Eingriff steht.
Eine einzige solche
Auszughülse kann für den Zweck bereits genügen und eine derartige Ausführungsform des
Korkziehers ist in Fig. 2 dargestellt, wo G eine Hülse bezeichnet, in welcher ein Zapfen E1
befestigt ist, welcher in einen an der Spindel befindlichen Schraubengang D1 eingreift, während
die Hülse selbst mit einem Schraubengang D2 versehen ist, in welchen sich ein
Zapfen E'2 der mit dem Griff fest verbundenen Hülse B führt. Wenn der Korkzieher zusammengeschoben
wird, schiebt sich die Hülse G ganz in die Hülse B und die Spindel in die
Hülse G ein, wodurch der Korkzieher das in Fig. 3 ersichtliche Aussehen erhält. Ein an
der Spindel befestigtes Querstück K dient zum Anfassen, wenn der Kork ausgezogen werden
soll.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Korkzieher mit einer gegen den Griff drehbaren und in Schraubeneingriff mit. der Hülse B stehenden Korkzieherspindel, deren Drehung erfolgt, wenn sie durch Druck oder Ziehen am Griff in die Hülse eingeschoben oder aus der Hülse ausgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dafs der in der Spindel oder Hülse befindliche Schraubengang, an welchem ein Zapfen (E) die Schraubenführung vermittelt, eine zunehmende Steigung in einer Richtung hat, welche derjenigen, nach welcher die Korkzieherspitze gerichtet ist, entgegengesetzt ist, zu dem Zwecke, den Längsdruck im Anfang der Einschraubbewegung beim Korken am gröfsten zu erhalten, die umdrehende Kraft aber dann nach und nach zunehmen zu lassen.
- 2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Korkzieher die Einrichtung, dafs der in der Hülse oder der Spindel befindliche Schraubengang oben mit einer in Umfangrichtung verlaufenden Verlängerung oder Querabbiegung versehen ist, in welcher der Zapfen (E) beim Anzug in der Längsrichtung festgehalten wird, während durch Drehung der Hülse gegen die Spindel die Auslösung erfolgen kann.
- 3. Bei dem unter 1. angegebenen Korkzieher die Einrichtung, dafs in der am Griff befestigten Hülse mehrere die Spindel umgebende Hülsen angeordnet werden, welche, um eine Verlängerung der Spindel zu bilden, in oder aus einander zu schrauben sind, in derselben Weise wie die Spindel an der Hülse, zu dem Zwecke, den zusammengeschobenen Korkzieher möglichst kurz zu erhalten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72121C true DE72121C (de) |
Family
ID=345363
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72121D Expired - Lifetime DE72121C (de) | Korkzieher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72121C (de) |
-
0
- DE DENDAT72121D patent/DE72121C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69612860T2 (de) | Korkenzieher | |
| DE3346414C1 (de) | Mit einer Glocke versehener Korkzieher | |
| EP0441223A2 (de) | Nietsetzgerät, hydraulisch betätigt oder als Handnietgerät | |
| DE2035793C2 (de) | Getriebeschraubenschlüssel | |
| DE72121C (de) | Korkzieher | |
| DE8110659U1 (de) | "werkzeugheft" | |
| DE1703513A1 (de) | Schraubwerkzeug fuer einen Gewindeeinsatz | |
| DE1503004C3 (de) | Schraubenschlüssel | |
| DE3309340A1 (de) | Staender fuer einen sonnenschirm | |
| DE288619C (de) | ||
| DE284459C (de) | ||
| DE4107567C2 (de) | Vorrichtung zum Entkorken von Flaschen und deren Wiederverschließen mit dem gezogenen Korken | |
| DE29821143U1 (de) | Abzieher mit schnellverstellbarer Druckspindel | |
| DE815614C (de) | Flaschenkork | |
| DE1575180A1 (de) | Gewindemuffe | |
| DE2344621A1 (de) | Vorrichtung zum aufschrauben einer mutter mit innengewinde auf ein mit einem aussengewinde versehenes glied | |
| DE2605679A1 (de) | Mit einer glocke versehener korkzieher | |
| DE593820C (de) | ||
| DE117245C (de) | ||
| DE60751C (de) | Verstellbarer Schrubber- und Besenhalter | |
| DE2503766A1 (de) | Korkenzieher | |
| DE295212C (de) | ||
| DE1465228C (de) | Verfahren zum Anschluß einer Abzweig leitung an eine Hochspannungs Hauptleitung | |
| DE112815C (de) | ||
| DE309683C (de) |