DE720962C - Verfahren zum Verzieren von glasartigen Flaechen durch Oberflaechenverzierung, insbesondere mittels Sandstrahls - Google Patents

Verfahren zum Verzieren von glasartigen Flaechen durch Oberflaechenverzierung, insbesondere mittels Sandstrahls

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DE720962C
DE720962C DES130814D DES0130814D DE720962C DE 720962 C DE720962 C DE 720962C DE S130814 D DES130814 D DE S130814D DE S0130814 D DES0130814 D DE S0130814D DE 720962 C DE720962 C DE 720962C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C17/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
    • C03C17/28Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with organic material
    • C03C17/32Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with organic material with synthetic or natural resins

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Description

  • Verfahren zum Verzieren von glasartigen Flächen durch Oberflächenverzierung, insbesondere mittels Sandstrahls Beim Verzieren von glasartigen Flächen, z. B. den Flächen von Glasgegenständen, durch Oberflächenbearbeitung, insbesondere mittels Sandstrahls, werden diejenigen Flächenteile, welche unbearbeitet bleiben sollen, gegen die Einwirkung des Bearbeitungsmittels durch Schablonen oder Abdeckungen aus Pappe, Papier, Kautschuk, Gewebe o. dgl., die auf die Flächen aufgeklebt werden, oder durch auf das Glas aufgebrachte Überzüge, beispielsweise .aus Mischungen von Leim, Wasser und Zuckerrohrmelasse oder von Dextrin, Glycerin und Gummilösung geschützt. Diese Hilfsmittel haben aber eine nicht zu vernachlässigende Dicke und lassen sich besonders an deal Kanten nur schwer glatt aufkleben, so daß die Umrisse der Verzierungsmotive eine mangelnde Schärfe: besitzen. Die Abdeckungen aus Pappe, Papier o. dgl. verschieben sich -auch leicht während der Arbeit, wodurch dann die Verzierung ganz verdorben werden kann. Die Abdeckungen aus den genannten überzugsmassen sind empfindlich. Außerdem bereitet bisher das Wiederentfernen der bekannten Abdeckungen nach Herstellung der Verzierung gewisse Schwierigkeiten, indem hierzu besondere Lösungsmittel oder gar scharfe Werkzeuge benutzt werden müssen, die zu Beschädigungen- der zu verzierenden Flächen führen können.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen wDrden, Kautschukmilch als Abdeckmittel beim Verzieren von Glasscheiben, Spiegeln usw. mittels Sandstrahls zu verwenden. Die bekannte Art der Erzeugung dieser Abdeckungen aus Kautschukmilch ist aber umständlich und zeitraubend. Zunächst wird auf die zu schützenden Teile der Oberfläche durch Aufstreichen oder Aufspritzen mit Benutzung einer Schablone oder durch Aufdrücken mit einem Gummistempel ein Koagulierungsmittel aufgetragen. Dann wird das ganze Glas in Kautschukmilch eingetaucht. Dabei soll an den mit Koagulierungsmittel bestrichenen Stellen ein fester Überzug -entstehen, während die übrigen Teile der Oberfläche mit einer dünnen Haut bedeckt werden. Diese Haut wird schließlich vor Anwendung des Sandstrahlgebläses entfernt.
  • Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis zugrunde, daß man auch aus Kautschukmilch allein. also ohne Koagulierungsmittel hinreichend wirksame Abdeckungen erzielen kann, und die Erfindung besteht darin, daß man zur Bildung der Abdeckungen auf den glasartigen und gegebenenfalls reliefierten Flächen natürliche oder künstliche Kautschukmilch o. dgl. .auf die abzudeckenden Teile ohne Vorbehandlung mit einem Koagulierungsmittel aufträgt und zu einer dünnen Haut gerinnen läßt.
  • Die flüssige Kautschukmilch, die durch jedes geeignete Mittel, z. B. mit der Spritzpistole aufgetragen werden kann, läßt sich sehr leicht und gleichmäßig verteilen. Die entstehende Haut haftet sehr gut auf Glas und glasartigen Flächen und widersteht hinreichend den Einwirkungen des Sandstrahls. Gleichwohl ist die Haftfähigkeit der Kautschukhaut auf der zu behandelnden Fläche doch so mäßig, daß man sie, wenn sie nicht mehr benötigt wird, ohne Schwierigkeit in Stücken abheben kann, ohne dabei ein Lösungsmittel oder gar mehr oder weniger scharfe mechanische Werkzeuge verwenden zu müssen. Zufolge der großen Feinheit der Haut lassen sich die Abdeckungen mit Umrissen großer Schärfe und Klarheit 1 ,ilden.
  • Bei reliefierten Flächen, deren Vertiefungen vom Sandstrahl nicht angegriffen werden sollen, gestaltet sich die Erzeugung der Abdeckungen insofern besonders einfach, als die flüssige Kautschukmilch sich von selbst in den Vertiefungen der Verzierungen ansammelt.
  • Je nach den Umständen kann man die natürliche oder künstliche Kautschukmilch mehr oder weniger konzentriert benutzen, auch unter Zusatz von Füllstoffen oder anderen Zutaten, wie Kaltvulkanisierungsmitteln u. dgl.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verzieren von glasartigen Flächen dur4 Oberflächenbearbeitung, insbesondere mittels Sandstrahls, unter Verwendung von Kautschukmilch als Abdeckmittel, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Bildung der Abdeckungen auf den glasartigen und gegebenenfalls reliefierten Flächen natürliche oder künstliche Kautschukmilch o. dgl. auf die abzudeckenden Teile ohne Vorbehandlung mit einem Koagulierungsmittel aufträgt und zu einer dünnen Haut gerinnen läßt.
DES130814D 1938-01-07 1938-02-13 Verfahren zum Verzieren von glasartigen Flaechen durch Oberflaechenverzierung, insbesondere mittels Sandstrahls Expired DE720962C (de)

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