DE7204236U - In eine Puppe einsetzbares Tonwiedergabegerät - Google Patents

In eine Puppe einsetzbares Tonwiedergabegerät

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DE7204236U
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EISEN H VERMOEGENSVERWALTUNG
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OR.-ΙΝβ. DIPL.-ΙΝβ. M. SC. OIPL.-PHYS. DR. DIPL.-PMYS. "~~T
HÖGER - STELLRECHT - GRIESSBACH - HAECKER T
PATENTANWÄLTE IN STUTTGART
A 39 331 h
y - 137
3. Februar 1972
Vermögensverwaltung Hans Werner Eisen
7217 Trossingen, Breitestr. 29
In eine Puppe einsetzbares Tonwiedergabegerät
Die Erfindung betrifft ein in den Körper einer Puppe einsetzbares Tonwiedergabegerät, mit einem Gehäuse, mit einer im Gehäuse drehbar gelagerten, durch einen batteriegespeisten und
mittels einer Betätigungsvorrichtung einschaltbaren Antriebsmotor antreibbaren Schallplatte und mit einem die Schallplatte abgreifenden Tonarm, der zur Verstärkung der Tonarmschwingungen mit einer Membran zusammenwirkt.
Auf dem Markt sind Puppen erhältlich, die sowohl mit einem Tonwiedergabegerät ausgestattet und demgemäss in der Lage sind,
bestimmte Aussagen zu machen bzw. sich in irgendeiner Weise
zu äussern als auch solche, die lediglich mit einer als sogenannte Mama-Stimme bezeichneten Tonvorrichtung ausgestattet sind
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Um nun die Möglichkeit zu schaffen, Puppen mit Mama-Stimme sich abwechslungsreicher äussern zu lassen, ist bereits ein Tonwiedergabegerät bekannt geworden, das in seinen Aussenabmessungen den Abmessungen der die Mama-Stimme erzeugenden Tonvorrichtung entspricht, so dass die Tonvorrichtung gegen das Tonwiedergabegerät ausgetauscht v/erden kann. Dieses bekannte Tonwiedergabegerät kann jedoch leistungs- und konstruktionsmässig nicht befriedigen. Aufgrund der verhältnismässig kleinen Abmessungen des Gehäuses verbleibt lediglich ein kleiner Raum zur Unterbringung der Membran , d.h., diese ist zwangsläufig entsprechend klein auszubilden. Als Tonträger zur Direktübertragung der Schallaufzeichnungen zur Membran dient ein schallplattenähnlich geschnittenes Band, das an einem mit der Membran zusammenwirkenden Tonabnehmer vorbeigeführt-, wird. Aufgrund dieser konstruktiven Gegebenheiten wird bei solchen Geräten lediglich eine unsaubere und schlecht verständliche Tonwiedergabe erzielt.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, für Puppen ein gegen eine sogenannte Mama-Stimme austauschbares Tonwiedergabegerät zu schaffe);, dessen Wiedergabequalität derjenigen solcher Geräte, die als nicht auswechselbarer Bestandteil in den Körper von Puppen eingebaut sind, gleichv/ertig und demgemäss wesentlich besser als bei dem bekannten, auswechselbaren Tonwiedergabegerät ist. Ferner soll dies in konstruktiver Hinsicht durch einfachste Mittel erreicht v/erden.
Die Erfindung basiert hierbei auf der Erkenntnis, dass sich eine hohe Wiedergabequalität nur dann erreichen lässt, wenn die Wiedergabemittel in ihrer Konzeption derjenigen solcher bekannten Tonwiedergabegeräte entspricht, bei denen als Tonträger eine durch einen Tonarm abgegriffene Schallplatte dient und die
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hierbei erzeugten Schwingungen unmittelbar auf eine Membran -\
übertragen werden, wobei die Membran solche Abmessungen auf- j zuweisen hat, dass eine ausreichende Frequenzverstärkung
erzielt werden kann. !'
Zur Lösung der Aufgabe bedient sich deshalb die Erfindung
eines Tonwiedergabegerätes der gattungsgemässen Art, das sich
i erfindungsgemäss dadurch auszeichnet, dass das Gehäuse in
etwa die Gestalt eines Stiefels besitzt, in dessen Fussteil die·
durch die Schallplatte, den Tonarm und die Membran gebildete :
Tonvorrichtung und in dessen Schaft mindestens der Antriebsmotor und wenigstens eine Stromzelle angeordnet sind.
Es handelt sich damit um ein Tonwiedergabegerät L-förmiger j
Gestalt, bei dem die Tonvorrichtung räumlich den die Antriebs- ι
Vorrichtung definierenden Komponenten des Gerätes derart züge- !
ordnet ist, dass es einmal möglich ist, die zur Tonerzeugung ;
dienenden . Teile der Tonvorrichtung grössenmässig derart ;
auszulegen, dass eine gut vernehmbare Tonerzeugung gewährlei- ι
stet ist und zum anderen die Abmessungen der Gehäuseteile so \
gewählt werden können, dass ein derartiges Gerät ohne Schwierig- \
keiten anstelle einer Mama-Stimme in den Körper einer Puppe I
eingesetzt werden kann.
ff ■
Günstigerweise wird man hierbei die Breite des den Fuss- :
:teil bildenden ersten Gehäuseteiles derart wählen, dass sie
der Weite des den .'Schaft - bildenden zweiten Gehäuse- ; teiles entspricht, um das Gerät ohne grosse Manipulationen : in den Puppenkörper einführen zu können. Hierbei ist zunächst ; das erste Gehäuseteil in die entsprechende Öffnung des Körpers
einzuführen und danach das gesamte Gehäuse derart zu verschwenken , dass sich das zweite
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Gehäuseteil in die Ausnehmung einführen lässt, Die Querschnittsform des zweiten Gehäuseteils kann beliebig sein, sofern,gemäss einem weiteren Vorschlag der Erfindung, am freien Ende des zweiten Gehäuseteiles Rastmittel angeordnet sind, mit deren Hilfe dieser Gehäuseteil am Randteil der beispielsweise im Rücken eines Puppenkörpers vorgesehenen Ausnehmung verrastbar ist. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, wenn der (zweite Gehäuseteil mindestens an seinem freien Ende kreiszylindrisch gestaltet und mit einem Aussenflansch versehen ist, dem in einem Abstand, welcher _im wesentlichen der Dicke der Wandung des Puppenkörpers entspricht, ein am Aussenumfang dieses zweiten Gehäuseteil angeformtes, ringförmiges/caer mehrere segmentförmige Rastglieder Angeordnet sind. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der 'Erfindung wird ausserdem vorgeschlagen, die Betätigungsvorrichtung zum Einschalten der Tonvorrichtung mit einem durch den c ' zweiten Gehäuseteil hindurchgeführten und aus dessen geschlossener Stirnseite herausragenden Betätigungsstift auszustatten. Durch di Jen Vorschlag wird vermieden, dass die Betätigungsvorrichtung zum Einschalten des Tonwiedergabegerätes . als ein von diesem getrenntes,zusätzliches Teil in die Puppe einzubauen ist.
Montagetechnisch besonders günstig ist es ausserdem, wenn die Schallplatte auf einer am Oberteil des ersten Gehäuseteiles angeordneten Lagerachse gelagert und die Membran an der im Bereich derselben perforierten Unterseite dieses ersten Gehäuseteiles gehalten ist, und wenn die die Membran haltende Unterseite einen auf den ersten Gehäuseteil aufsetzbaren Deckel bildet, der an diesem vorzugsweise durch Kleben befestigt ist.
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Trotz der durch die Erfindung ermöglichten grossen Abmessungen von Schallplatte und Membran lassen sich die Dimensionen des ersten Gehäuseteils verhtiltnismässig klein halten, v/enn die Achsen von Schallplatte und Memb ι ungefähr in der Längsmittelebene des ersten Gehäusetexles liegen und wenn sich die Membran in einem Bereich zwischen der Achse der Schallplatte und der parallel zur Lagerachse erstreckenden Antriebswelle des Antriebsmotors befindet.
Die Arbeitrweise sowohl der Tonvorrichtung als auch der Antriebs- und ßfii^fc^yißg^e'^ggicht1111^ kann beliebig, d.h. entsprechend der/bereits bekannter Tonwiedergabegeräte' der eingangs beschriebenen Art ausgelegt sein. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, die Konstruktion in an sich bekannter Weise so zu wählen, dass bei Betätigung des Betätigungsstiftes die Schallplatte vom Tonarm abgehoben, derselbe selbsttätig in seine anfär.gliche Abspiellage zurückgeführt und hernach selbsttätig wieder mit der Schallplatte in Berührung gebracht wird, wobei im Verlaufe der Rückstellbewegung des Tonarmes r^ich die Antriebsvorrichtung in Bewegung setzt, danach der Tonarm,die Schallplatte abgreifend,bis in seine Wiedergabeendstellung verschwenkt und nach erfolgter Wiedergabe einer von gegebenenfalls mehreren auf der Schallplatte vorgesehenen Tonaufzeichnungen die Antriebsvorrichtung selbsttätig stillgesetzt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig.l eine Seitenansicht eines teilweise aufgebrochenen erfindungsgemässen Tonwiedergabegerätes,
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Pig.2 eine Ansicht des Gerätes gemäss Fig.1,in Richtung des Pfeiles A der Fig.l gesehen,
Fig.3 eine Ansicht des Tonwiedergabegerätes gemäss Fig.l,in Richtung des Pfeiles B gesehen,
Fig.4 einen Längsschnitt durch einen Puppenkörper, in den eine als sogenannte Mama-Stimme bezeichnete Tonvorrichtung eingesetzt ist,
Fig.5 eine der Fig.4 entsprechende Darstellung, wobei im Puppenkörper die sogenannte Mama-Stimme durch eine erfindungsgemässe Tonwiedergabevorrichtung ersetzt worden ist.
Das in den Fig. 1 bis 3 gezeigte erfindungsgemässe Tonwiedergabegerät weist ein Gehäuse auf, das,von der Seite gesehen, in etv/a die Gestalt eines Stiefels besitzt, wobei der als Ganzes mit Io bezeichnete erste Gehäuseteil den Fussteil des Stiefels und der als Ganzes mit 12 bezeichnete Gehäuseteil den Stiefelschaft bildet. Innerhalb des ersten Gehäuseteiles Io ist die als Ganzes mit 14 bezeichnete Tonvorrichtung untergebracht, während im zweiten Gehäuseteil 12 die durch einen Antriebsmotor 16 und eine zu dessen Stromversorgung dienende ,stabförmige
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Strorazellß,gebildete Antriebsvorrichtung untergebracht ist. Ausserdem ist der zweite Gehäuseteil 12 noch von einem Betätigungsstift 2o durchdrungen, der mit seinem freien Ende aus dessen geschlossener Stirnwand herausragt und einen Teil einer Betätigungsvorrichtung zum Einschalten des Tonwiedergabegerätes bildet.
Die Tonvorrichtung 14 ist mit einer Schallplatte 23 ausgestattet,
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die drehbar und gegen die Wirkung einer Druckfeder 24 auf einer gemäss Fig.l am Oberteil des ersten Gehäuseteiles Io befestigten Lagerachse 26 angeordnet ist. Um hierbei den Abstand der Schallplatte zur Innenseite 28 des Gehäuseoberteiles auf einem Minimum zu halten, ist zur Befestigung der Lagerachse 26 am Gehäuseoberteil ein auf einem Teil seiner Länge napfartig ausgebildeter Ansatz 3o angeformt, in dessen Endstück die Lagerachse gehalten ist. Die Schallplatte ist auf der Lagerachse mittels einer Nabe 32 gelagert, die bei einer Axialverstellung in den napfartigen Teil des Ansatzstückes 3o eintaucht. An ihrem Umfange ist die Schallplatte mit einer Umfangsnut 34 versehen, in der ein Treibriemen 36 geführt ist, der ausserdem über die achsparallel zurJLagerachse 26 liegende Antriebswelle 38 des Antriebsmotors 16 läuft. Die Konstruktion kann auch so getroffen sein, dass auf der Lagerachse ein vom Treibriemen 36 antreibarer Plattenteller angeordnet ist, auf dessen gemäss Fig.l unteren Seite eine Schallplatte gehalten ist.
In einem Bereich zwischen der Lagerachse 26 und der Antriebswelle 38 des Antriebsmotors 16 befindet sich an der Unterseite
des ersten Gehäuseteiles Io eine Schallmembran 4o, die sich vorzugsweise
/einerseits durch einen verhältnismässig grossen Durchmesser, andererseits jedoch durch eine verhältnismässig geringe Höhe auszeichnet. Diese Schallinembran bekannter Bauart ist an der Innenseite des mit 42 bezeichneten Gehäuseunterteiles gehalten, wobei die Wandung desselben im Bereich der Membran Ausnehmungen 4 4 aufv/eist. Die Lagerachse 26, die Achse der Schallmembran 4o sov/ie die Antriebswelle 38 des Antriebsmotors 16 befinden sich vorzugsweise ungefähr in der Längsmittelebene des ersten Ge-
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häuseteiles lo.
Mit 46 ist ein Tonarm bezeichnet, der in an sich bekannter, jedoch nicht näher dargestellter Weise um eine stationäre Schwenkachse schwenkbar gelagert ist,und der mit einer Nadel die Schallplatte an ihrer gemäss Fig.l unteren Stirnseite abgreift. Der Tonarm liegt an einer ebenen Fläche 4 8 der Membran an und überträgt damit unmittelbar die durch die Tiefenschrift erzeugten Schv/ingungen des Tonarmes auf die Schallmembran. Mit 5o ist ein Paar von Gabelschenkeln bezeichnet, die an der gemäss Fig.l unteren Seite der Schallplatte die Lagernabe 32 teilweise umgreifen. Diese Gabelschenkel sind Bestandteile eines Hebelarmes eines nicht näher dargestellten und um eine Achse schwenkbaren doppelarmigen Hebels, dessen anderer Hebelarm mit dem Betätigungsstift 2o zusammenwirkt. Die Konstruktion ist derart getroffen, dass bei Drücken des Betätigungsstiftes sich die Gabelschenkel 5o an die Schallplatte anlegen und diese gegen die Wirkung der Druckfeder 24 axial verstellen, so dass der Tonarm 46 von der Schallplatte freikommt und unter der Wirkung der oben erwähnten, jedoch nicht näher gezeigten Zugfeder in seine Ausgangsstellung zurückverschwenkt werden kann, in' welcher er nach Loslassen des Betätigungsstiftes 2o wieder mit der sich in ihre Ausgangslage zurückstellenden Schallplatte an deren Peripherie in Berührung kommt.
Die Unterseite des ersten Gehäuseteiles Io ist durch einen Deckel gebildet, der auf das Gehäuseteil aufgesetzt und auf diesem beispielsweise durch Verkleben befestigt ist. Diese Konstruktion ermöglicht einen einfachen Zusammenbau der Tonvorrichtung .
Der konstruktive Aufbau der Tonvorrichtung ermöglicht eine
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Funktionsweise, die an sich bereits bekannt ist. Es wurde deshalb auf die Darstellung von Einzelheiten der Betätigungsvorrichtung verzichtet; es sei aber in diesem Zusammenhang erwähnt, dass der Betätigungsvorrichtung noch eine elektrische Schaltvorrichtung zugeordnet ist, die zwei in Reihe hintereinander angeordnete Einfach-Schalter mit je zwei Schaltkontakten aufweist, wobei je ein Schalter dem Tonarm 46 und dem Betätigungsstift 2o zugeordnet ist, deren Schaltkontakte in der Endstellung des Tonarmes bzw. bei der Betätigung des Betätigungsstifteszur Axialverstellung der Schallplatte offenbar sind. Damit ist sichergestellt, dass bei Betätigen des Betätigungsstiftes 2o über den bereits erwähnten doppelarmigen Hebel eLneAxialverstellung der Schallplatte zur Freigabe des Tonarmes 46 erfolgt, worauf dieser in seine Anfangsstellung zurückverschwenkt und gleichzeitig durch den Tonarm der ν ine Schalter und damit der Stromkreis zum Antrieb des Antriebsmotors 16 geschlossen wird. Nach Loslassen des Betätigungsstiftes 2o kommt der Tonarm wieder mit einer Tonrille der Schallplatte in Berührung, und diese wird abgetastet, wobei die hierbei erzeugten Schwingungen durch die Schallmembran verstärkt werden. Nachdem der dem Betätigungsstift 2o zugeordnete Schalter
Y.: . . lediglich bei Betätigen des Betätigungsstiftes geöffnet wird, wird der Stromkreis bzw. der Antrieb der Schallplatte unterbrochen, sobald der Tonarm 4 6 seine Schwenkendstellung erreicht hat. Damit setzt sich das Tonwiedergabegerät nach erfolgtem Abspielen einer Tonaufzeichnung selbsttätig still
Beim'vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der zweite Gehäuseteil 12 an seinem Aussenumfang kreiszylindrisch ausgebildet. Derselbe könnte aber auch eine andere Umfangsform haben; es ist
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lediglich notwendig, dass dessen grösste radiale Ausdehnung nicht grosser als die Öffnung im Körper einer Puppe ist, welche die die Mama-Stimme erzeugende Tonvorrichtung aufnimmt. "Vorzugsweise wird man das freie Ende des zweiten Gehäuseteilesl2 derart · gestalten, dass es sich in vorteilhafter Weise innerhalb der vorstehend erwähnten Öffnung des Puppenkörpers .
befestigen lässt. Zu diesem Zweck ist am freien Ende des zweiten Gehäuseteiles ein Aussenflansch 52 angeformt, dem am Aussenumfang des zweiten Gehäuseteiles beispielsweise drei im gleichen Winkelabstand voneinander vorgesehene ^Φ0^^01?6 Rastglieder 54,56,58 zugeordnet sind, die sich in Richtung des zweiten Gehäuseteiles keilförmig verjüngen und deren Abstand mindestens der Wanddicke des Puppenkörpers im Bereich der das Tonwiedergabegerät aufnehmenden Öffnung entspricht.
Anhand der Fig. 4 und 5 sei im folgenden die Verwendungsmöglichkeit des Tonwiedergabegerätes erklärt.
Mit 6o ist als Ganzes ein beispielsweise aus geeignetem Kunststoff hergestellter Puppenkörper bezeichnet, in dessen den Puppen· rücken bildenden Wandteil 62 eine kreisförmige Öffnung 64 zur Anordnung einer als sogenannte Mama-Stimme bekannten Tonvorrichtung 66 vorgesehen ist. Das Gehäuse 68 dieser Tonvorrichtung ist am Aussenumfange kreiszylindrisch ausgebildet und dessen Durchmesser ist derart gewählt, dass es mit geringem Spiel in die Öffnung 64 einsteckbar ist. Am äusseren Ende ist am Gehäuse ein Aussenflansch 7o angeformt, der an der Aussenseite des Wandteiles 6 2 zur Anlage kommt. Diesem Flansch sind am Gehäuse Rastnasen 72 zugeordnet, deren Abstand vom Aussenflansch 7o ungefähr der Dicke des Wandteiles 6 2 entspricht. Durch Ein-
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drücken des Gehäuses 68 der Tonvorrichtung 66 wird damit eine Schnappverbindung geschaffen, die die Tonvorrichtung im Puppenkörper hält.
Die Erfindung ermöglicht es nun, die als Mama-Stimme bekannte Tonvorrichtung 66 gegen ein Tonwiedergabegerät auszutauschen, mit dessen Hilfe sich die Puppe auf verschiedene Weise, d.h.
abwechslungsreich zu äussern vermag. Zu diesem Zweck ist nach Entnahme der Tonvorrichtung 66 das erfindungsgemässe Tonwiedergabegerät in die Öffnung 64 einzusetzen,indem dasselbe am
Puppenkörper so anzusetzen ist, dass sich zunächst der erste
Gehäuseteil Io durch die Öffnung 64 in den Körper einführen
lässt. Befindet sich derselbe innerhalb des Puppenkörpers, so ist das Tonwiedergabegerät in der Weise zu verschwenken, dass nunmehr dessen zweiter Gehäuseteil 12 in die Öffnung 6 4 eingeschoben und, analog zur Tonvorrichtung 66, hierin verrastet
werden kann. Aus Fig.5 ist hierbei zu ersehen, dass in eingebautem Zustand der Betätigungsstift am Rücken der Puppe gut
zugänglich ist und sich damit auf einfache Weise das Wiedergabegerät bedienen lässt.
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Claims (1)

  1. Λ 39 331 h - 12
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    Schutzansprüche
    1. In den Körper eine Puppe einsetzbares Tonwiedergabegerät, mit einem Gehäuse, mit einer im Gehäuse drehbar gelagerten, durch einen batteriegespeisten und mittels einer Betätigungsvorrichtung einschaltbaren Antriebsmotor antreibbaren Schallplatte und mit einem die Schallplatte abgreifenden Tonarm, der zur Verstärkung der Tonarmschwingungen mit einer am Gehäuse befestigten Membran zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (lo,12) in etwa die Gestalt eines Stiefels besitzt, in dessen Fussteil (lo) die durch die Schallplatte (22) ,den Tonarm (46) und die Membran (4o) gebildete Tonvorrichtung (14) und in dessen Schaft (12) mindestens der Antriebsmotor (16) und wenigstens eine Stromzelle (18) angeordnet sind.
    2. Tonwiedergabegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des den Fussteil bildenden ersten Gehäuseteiles (lo) der grössten Weite des den Stiefelschaft bildenden zweiten Gehäuseteiles (12) entspricht.
    3. Tonwiedergabegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende des zweiten Gehäuseteiles (12) Rastmittel (52,54,56,58) angeordnet sind, mit dere^ Hilfe dieser Gehäuseteil am Randteil einer in einer beispielsweise im Rücken eines Puppenkörpers vorgesehene Ausnehmung (54) verrastbar ist.
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    4, Tonwiedergabegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zv/eite Gehäuseteil (12) mindestens an seinem freien Ende kreiszylindrisch ausgebildet und mit einem Aussenflansch (52) versehen ist, dem in einem Abstand, v/elcher im wesentlichen der Dicke der Wandung des Puppenkörpers entspricht,, ein am Aussenumfang dieses zweiten Gehäuseteiles (12) angeformtes, ringförmiges Rastglied oder mehrere segmentförmige Rastglieder (54,56,58) zu geordret sind.
    5, Tonwiedergabegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung zum Einschalten der Tonvorrichtung (14) einen durch den zweiten Gehäuseteil hindurchgeführten und aus dessen geschlossener Stirnseite herausragenden Betätigungsstift (2o) aufweist.
    6. Tonwiedergabegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schallplatte (22) auf einer am Oberteil des ersten Gehäuseteiles (lo) angeordneten Lagerach^e (26) gelagert und die Membran (4o) an der im Bereich derselben perforierten Unterseite (42) dieses Gehäuseteiles (lo) gehalten ist.
    7. Tonwiedergabegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen von Schallplatte (22) und Membran (4o) ungefähr in der Längsraittelebene des ersten Gehäuseteiles (lo) liegen und dass sich dio Membran (4o) in einem Bereich zwischen der Achse der Schallplatte (22.) und der sich parallel zur Lagerachse (26) erstreckenden Antriebswelle (38) d~s Antriebsmotors (16) befindet.
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    8. Tonwiedergabegerät nach Anspruch 6 oder Ί, dadurch gekennzeichnet, dass die die Membran (4o) aufnehmende Unterseite (42) des ersten Gehäuseteiles (lo) auf den letzteren als Deckel aufgesetzt und mit diesem vorzugsweise verklebt ist.
    9. Tonwiedergabegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Kombination folgender zum Teil an sich bekannter Einzelnerkmale:
    a) die Schallplatte (22) ist gegen die Wirkung einer Feder (24) auf der Lagerachse (26) axial verschiebbar angeordnet,
    b) der um eine Achse schwenkba-re Tonarm (46) befindet sich in seiner anfänglichen Abspiellage gegenüber der Schallplatte (22),
    c) der Tonarm (46) ist durch eine Zugfeder selbsttätig in seine anfängliche Abspiellage zurückschwenkbar, sobald eine Axialverstellung der Schallplatte (22) erfolgt.
    d) die Betätigungsvorrichtung weist einen stirnseitig an der Schallplatte (22) angreifenden Verstellmechanismus (5o) zur Axialverstellung der Schallplatte (22) auf, der mittels des Betätigungsstiftes (2o) betätigbar ist,
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    e) dem Tonarm (46) ist ein erster und dem
    Betätigungsstift (2o) ein zweiter Schalter zugeordnet, wobei der erste Schalter durch den Tonarm in dessen Endstellung und der
    zweite Schalter durch den Betätigungsstift (2o) bei dessen Betätigung zur Axialverstellung der Schallplatte offenbar ist.
DE7204236U In eine Puppe einsetzbares Tonwiedergabegerät Expired DE7204236U (de)

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