DE720369C - Rauchgasvorwaermer fuer Dampfkessel mit natuerlichem Wasserumlauf - Google Patents
Rauchgasvorwaermer fuer Dampfkessel mit natuerlichem WasserumlaufInfo
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- DE720369C DE720369C DEL102547D DEL0102547D DE720369C DE 720369 C DE720369 C DE 720369C DE L102547 D DEL102547 D DE L102547D DE L0102547 D DEL0102547 D DE L0102547D DE 720369 C DE720369 C DE 720369C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D1/00—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
- F22D1/02—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters with water tubes arranged in the boiler furnaces, fire tubes or flue ways
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Description
- Rauchgasvorwärmer für Dampfkessel mit natürlichem Wasserumlauf Bei Wasserrohrkesseln mit natürlichem Wasserumlauf für hohen Druck wird das Speisewasser im Rauchgasvorwärmer zweckmäßig entweder auf oder nahe an die Sättigungste@mperatur erhitzt, weil dann dasgleichmäßige Speisen der Kessel erleichtert und Temperaturspannungen vermieden werden.
- Besonders bei Kesseln, die häufig mit Schwachlast fahren, hat eine Vorwärmung des Speisewassers auf oder nahe an die S,ättigungstemperatur den Nachteil, daß bei Schwachlast, wo der Wasserumlauf besonders in den S;eätenwandkühlflächen des Feuerraumes ohnehin nicht besonders kräftig ist, er noch weiter geschwächt wird, wenn das den Fallrohren der Seitenwandkühlfläche zuströmende Wasser praktisch Sattdampftemperatur hat. Es wäre daher erwünscht, wenn diesen Fallrohren dauernd Wasser zuströmte. das, wenn auch nur wenige Grad Celsius, kälter als Sättigungstemperatur ist. Um den letztgenannten Zweck ohne Beeinträchtigung des Wirkungsgrades zu erreichen,. wird nach der Erfindung in einem Teil des Rauchgasvorwärmers das Wasser nicht ganz so hoch vorgewärmt wie im restlichen Teil und dieses Wasser an derjenigen Stelle in die Obertrommel eingespeist, an der die Fallrohre zu den Seitenwandkühiflächen angeschlossen sind. Man kann dann sicher sein, daß auch bei Schwachlast das zuströmende Wasser eine Kleinigkeit kälter als Sättigungstemperatur ist.
- Die unterschiedliche Vorwärmung des Speisewassers geschieht am .einfachsten durch eine ungleichmäßige Verteilung der Vorwärmheizfläche über den von den Rauchgasen durchströmten Querschnitt, z. B. so, daß je Meter Kesselbreite an den beiden Seitenwänden des Kessels weniger Vorwärmheizfläche untergebracht wird als im übrigen Teil. Dadurch werden die längs der Seitenwände des Kessels strömenden I weniger abgekühlt, und das Spese«-ass-r wird dort weniger aufgewärmt. Die b:etrL-ffenden Schlangen oder Elemente des Rauchgasvorwärmers können dann mit den beiden Enden der Obertrommel verbunden werde@l, an die die Fallrohre zu den Seitenwandkühlflächen angeschlossen sind. Um die Minderanwärmung des Wassers auszugleichen, wird die Heizfläche des übrigen Rauchgasv orwärmers entsprechend vergrößert, so daß die Durchschnittstemperatur der gesamten Speisewassermenge praktisch ebenso hoch ist, wie wenn es in allen Teilen des Rauchgasvorwärmers gleich hoch aufgewärmt werden würde.
- Damit ,nun die Rauchgase, die durch die seitlichen Teile des Speisewasservorwärmers strömen, genügend abgekühlt werden und die Beaufschlagung des Vorwärmers durch Rauchgase 'über seine ganze Breite praktisch gleich hoch ist, wird der Luftvorwärmer, der hinter oder zwischen den. Speisewasservorwä.rmer geschaltet ist, an den Stellen, an denen die Schlangen des Speisewasservorwärmers weiter geteilt sind oder weniger Heizfläche haben, mit :einer engeren Teilung und mit mehr Heizfläche ausgestattet. Die Mindererwärmung des Speisewassers an den betreffenden Stellen wird also durch eine Mehraufwärmung der Verbrennungsluft ausgeglichen.
- Eine zusätzliche Wirkung kann dadurch erzielt werden, daß man durch Rauchgasklappen bei sehr schwacher Last die Rauchgase von den seitlichen Teilen des Speisewasservarwärmers überhaupt ablenkt. Durch die ungleichmäßige Verteilung der Heizfläche des Wasservorwärmers ergeben -sich auf der Wasserseite infolge der verschiedenen Rohrlängen Unterschiede in Iden Strömungswiderständen der einzelnen parallel geschalteten Rohrschlangen. Diese Unterscbiede können durch Düsen oder Blenden in den kürzeren Rohrschlangen ausgeglichen werden. Ähnliches gilt für die Luftseite des Luftvorwärmers.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Vorwärmanlage besteht aus dem Spei-zezvasservorivärmer i und dem diesem nachgeschalteten Luftvorwärmer 2. An der rechten und linken Seite des Wasservorwärmers sind die Schlangen 3 und q. entweder weiter geteilt oder haben weniger Heizfläche als im restlichen Teil. Bei dem Luftvorwärmer 2 ist mit den Teilen 5 und 6 das Umgekehrte der Fall.
- Vor oder hinter den seitlichen Teilen 3 und I des Wasservorwärmers können außerdem noch Klappen 7 angeordnet werden, die bei Schwachlast die Rauchgase nach dem mittleren Teil des Wasser- und Luftvorwärmers zu abdrücken.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Rauchgasvonvärmer für Dampfkessel mit natürlichem Wasserumlauf, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizfläche des Speisewasservorwärmers über den von den Rauchgasen durchströmten Kesselquerschnitt ungleichmäßig verteilt ist und der Teil des Speise-,vassers, der dabei auf eine niedrigere Temperatur vorgewärmt wird, an der Stelle in die Kesselobertrommel eingeführt wird, an der die Fallrohre für die Seitenwandkühlfläche des Feuerraumes anschließen.
- 2. Rauchgasvorwärmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ungleichmäßige Verteilung der Heizfläche durch verschieden große Abstände der einzelnen Rohrschlangen voneinandererfolgr.
- 3. Rauchgasvorwärmer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei. Kesseln mit Speisewasservorwärmern diejenigen Teile des Luftvorwärmers, die rauchgasseitig vor oder hinter den kleineren Heizflächen des Wasservonvärmwrs liegen, mit entsprechend größeren Heizflächen versehen sind. 4.. Rauchgasvonvärmer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß rauchgasseitig vor oder hinter den kleineren Heizflächen des Speisewasservorwärmers Steuerklappen in den Rauchgasweg einge- schaltet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL102547D DE720369C (de) | 1940-11-30 | 1940-11-30 | Rauchgasvorwaermer fuer Dampfkessel mit natuerlichem Wasserumlauf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL102547D DE720369C (de) | 1940-11-30 | 1940-11-30 | Rauchgasvorwaermer fuer Dampfkessel mit natuerlichem Wasserumlauf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE720369C true DE720369C (de) | 1942-05-04 |
Family
ID=7289766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL102547D Expired DE720369C (de) | 1940-11-30 | 1940-11-30 | Rauchgasvorwaermer fuer Dampfkessel mit natuerlichem Wasserumlauf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE720369C (de) |
-
1940
- 1940-11-30 DE DEL102547D patent/DE720369C/de not_active Expired
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