DE624769C - Anordnung zum Regeln der UEberhitzungstemperatur in Wasserrohrkesseln mit einer mit Rueckfuehrung von Feuergasen arbeitenden Kohlenstaubfeuerung - Google Patents

Anordnung zum Regeln der UEberhitzungstemperatur in Wasserrohrkesseln mit einer mit Rueckfuehrung von Feuergasen arbeitenden Kohlenstaubfeuerung

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DE624769C
DE624769C DED67689D DED0067689D DE624769C DE 624769 C DE624769 C DE 624769C DE D67689 D DED67689 D DE D67689D DE D0067689 D DED0067689 D DE D0067689D DE 624769 C DE624769 C DE 624769C
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Germany
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superheater
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Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G5/00Controlling superheat temperature
    • F22G5/06Controlling superheat temperature by recirculating flue gases

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Anordnung zum Regeln der Überhitzungstemperatur in Wasserrohrkesseln mit einer mit Rückführung von Feuergasen arbeitenden Kohlenstaubfeuerung Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Regeln der Überhitzungstemperatur in Wasserrohrkesseln mit einer mit Rückführung von Feuergasen zum Trocknen des Brennstoffes arbeitenden und mit gekühlten Feuerraumseitenwänden versehenen Kohlenstaubfeuerung und mit einem hinter dem Wasserrohrbündel des ersten Zuges angeordneten Dampfüberhitzer.
  • Es ist schwierig, in einen Wasserrohrkessel mit einer beheizten Hauptrohrgruppe und diese in mehrere Züge unterteilenden 0uerwänden einen Dampfüberhitzer derart einzubauen, daß ohne wesentliches Abweichen von den bekannten Rohranordnungen hohe Dampftemperaturen erreicht werden. Bei solchen Kesseln ist der verfügbare Temperaturunterschied zwischen Dampf und Heizgasen häufig so gering, daß eine Vergrößerung der Überhitzerheizfläche wirkungslos bleibt.
  • Zur Überwindung dieser Schwierigkeiten ist bereits vorgeschlagen worden, den Hochtemperaturteil des sich über die ganze Breite des Kessels erstreckenden Überhitzers in der Mitte des Kessels anzuordnen.
  • Gemäß der Erfindung wird nun nicht nur von dieser bekannten Maßnahme Gebrauch gemacht, sondern es werden gleichzeitig die Ansaugestellen für die Feuergasrückführung so verteilt, daß die Feuergase in Abhängigkeit von derÜberhitzungstemperatur in regelbaren Mengen aus dem Gasstrom vor dem Hoch- oder Tiefternperaturteil des Überhitzers abgesaugt werden können. Damit kann erreicht werden, daß der Hochtemperaturteil des Überhitzers von einer größeren Gasmenge durchströmt wird als die danebenliegenden Heizflächenteile des Überhitzers. Eine weitereVerbesserung besteht darin, daß, wie an sich bereits vorgeschlagen, die dem Hochtemperaturteil des Überhitzers vorgeschaltete Kesselheizfläche kleiner bemessen wird als die dem Tieftemperaturteil vorgeschaltete. Dies kann erzielt= werden durch Anordnung einer geringeren Rohrzahl in der Strömungsrichtung der Gase oder durch unberohrte Gassen, gleichlaufend zum Gasstrom.
  • Diese beschriebenen Anordnungen sollen es ermöglichen, hohe Dampfendtemperaturen trotz großer, dem Überhitzer vorgeschalteter Kesselheizfläche zu erzielen. Ferner sollen sie geringe Veränderlichkeit der Dampftemperatur mit der Belastung und willkürliche Beeinflussung der Dampftemperatur mit Hilfe der Verteilung der Drücke und Gasmengen der Feuergasrücksaugung ergeben. Die Feuergasrücksaugung ist für andere Zwecke, das Trocknen des Brennstoffes, in einem Dampferzeuger der eingangs erwähnten Art ohnehin erforderlich. Die vorgeschlagene Anordnung des Überhitzers ermöglicht es also, die Feuergasrücksaugung auch in einer für die Regelung der Überhitzungstemperatur ebenfalls bekannten Weise zu verwenden. Es ist nämlich nicht neu, die Heißdampftemperatur durch Einblasen von Luft vor dem -Überhitzer oder durch Einblasen von Rauchgasen, welche am Kesselende abgesaugt werden, zu beeinflussen.
  • In den Abb. i und 2 ist als Anwendungsbeispiel der Erfindung ein Steilrohrkessel mit Mühlenfeuerung im Längs- und Querschnitt dargestellt.
  • Der Kessel besteht aus einer Speisetrommel r, welche durch unbeheizte Fallrohre :2 das Wasser der Untertrommel 3 zuführt. In dem- Rohrbündel q., das durch eine Querwand 5 in zwei Heizgaszüge q" und q.b unterteilt ist, steigt das Dampf-Wasser-Gemisch auf und trennt sich im Dampfabscheider 6 in Wasser und Dampf. Das Wässer fließt durch die Rohre 7 in die Trommel i ab. Der Dampf tritt durch die Rohre 8 zur Trommel i über und strömt über die Leitungen g zu den Überhitzereintrittskästen io.
  • Der Überhitzer ist zweiteilig und gleichmittig angeordnet, derart, daß der Dampf die Rohrschlangen ii nach der Mitte des Kessels zu durchströmt und aus den Austrittskästen 12 durch die Leitung 13 entnommen wird. Die Querlage der Überhitzerschlangen ii ist nur zur Verdeutlichung der Darstellung gewählt. Mit Rücksicht auf die Auswechselbarkeit werden die Überhitzerschlangen zweckmäßig gleichlaufend zur Mittelebene des Kessels angeordnet und in Gruppen hineinandergeschaltet.
  • Befeuert wird der Kessel mit einer doppelten Mühlenfeuerung, bestehend aus einem dem Brennraum.unmittelbar vorgeschalteten Trocken-, Mahl- und Sichtraum 1q., welchem der Brennstoff mittels der Aufgabevorrichtung 15 zugeführt wird. Von dem Schlagkreuz der Mühle 16 wird derBrennstoff hochgeworfen und im Gas-Luft-Strom getrocknet und gesichtet.
  • Zu diesem Zweck wird das Schlagkreuz mit Ventilatorflügeln ausgestattet und saugt durch die höhlen Wände 'des Feuerraumes 1,7 Luft an, deren Menge mittels Klappe 18 geregelt werden kann und die sich im Rohre ig mit den durch Rohr und Regelklappe 2o aus dem Brennraum unmittelbar angesaugten Heizgasen mischt und in die Mühle eintritt.
  • Der brennfertige Stäub wird von den Sichtgasen durch die Öffnung 2i in den Brennraum getragen und verbrennt dort. Zur besseren Mischung der Gase wird aus einem Windkanal 22 in regelbarer Menge aus Ofnungen 23 rund um die Öffnung 2 1 Luft eingeblasen. Da die Rücksaugung von Heizgasen einen wenig wirtschaftlichen Kreislauf bedeutet, in Abgaslüfterhitzern aber die benötigten Lufttemperaturen betriebssicher nur unter Aufwand hoher Kosten erzeugt werden können, empfiehlt sich eine Verbesserung der Gasrücksaugung in folgender Weise. Durch Öffnung 2q., welche zweckmäßig im Gasstrome unter der Öffnung 20 liegt, wird in regelbarer Menge Luft in den Feuerraum eingelassen. Es ist leicht möglich, den Betrieb so einzustellen, daß praktisch die gesamte bei 2q. eingeführte Luft bei 20 mit einem gewissen Zusatz an Feuergasen abgesaugt wird. Der Kreislauf der Feuergase wird dadurch verringert, die Temperatur- und Druckverteilung im Feuerraume wird geändert, und durch ungleiche Verteilung" der Rücksaugemengen auf die seitlichen und die mittlere Rohrleitung i9 ist es leicht möglich, jede gewünschte Druckverteilung zu erzielen.
  • Der Feuerraum 17 ist weitgehend mit Kühlrohren ausgekleidet. Damit der heiße Flammenkern besonders gut an den Hochtemperaturteil des Überhitzers herankommt; ist in dem Rohrbündel q. in der Mitte in an sich bekannter Weise eine oder mehrere Gassen 25 gelassen. Die Anordnung des Überhitzers in Verbindung mit diesen Gassen und der Gasrücksaugung gibt nicht nur die Möglichkeit, ohne wesentliche Veränderung des Wasserrohrbündels die hohen Dampftemperaturen zu erreichen, sondern sie gibt auch eine einfache Möglichkeit, bei wechselnder Belastung gleichbleibende Dampftemperaturen zu erzielen, indem bei geringer Belastung die mittlere Gasrücksaugung stärker gedrosselt wird. Werden die Trockengase erst hinter dem Überhitzer abgesaugt, was jedoch weniger wirtschaftlich ist, so werden sich die beschriebenen Druckverteilungen durch die umgekehrten Maßnahmen an den Drosselklappen erzielen lassen.
  • In der Abb. 3 ist im Querschnitt vereinfacht. dargestellt, wie statt durch Rohrgassen die gleiche Wirkung durch eine allgemeine Verringerung der Vorschaltheizfläche vor dem Hochtemperaturteil des Überhitzers erzielt und wie der Verlust an Vorschaltheizfläche durch Vergrößerung der Überhitzerheizfläche ausgeglichen werden kann.
  • Die Abb. q. zeigt die Verminderung der Vorschaltheizfläche durch Rohrgassen, in welche die Überhitzerrohre in an sich bekannter Weise zum Teil eingehängt sind.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Anordnung zum Regeln der Überhitzungstemperatur in V4'asserrohrkesseln mit einem hinter dem Wasserrohrbündel des ersten Zuges angeordneten Überbitzer sowie mit einer mit Rückführung von Feuergasen zum Trocknen des Brennstoffes arbeitenden und mit gekühlten Feuerraumseitenwänden versehenen Kohlenstaubfeuerung, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochtemperaturteil des sich über die Breite des Kessels erstreckendenÜberhitzers (i i) in der Mitte angeordnet ist und die Ansaugestellen (2o) für die Feuergasrückführung so verteilt sind, daß die Feuergase in Abhängigkeit von der Überhitzungstemperatur in regelbaren Mengen aus dem Gasstrom vor dem Hoch-oder Tieftemperaturteil des Überhitzers abgesaugt werden können. #
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Hochtemperaturteil des Überhitzers (r i) vorgeschaltete Kesselheizfläche (q.") kleiner ist als die dem Tieftemperaturteil vorgeschaltete.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem dem Hochtemperaturteil des Überhitzers -vorgeschalteten Rohrbündel Rohrgassen (25) angeordnet sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Überhitzerrohrschlangen zum Teil in den Rohrgassen (25) angeordnet sind.
DED67689D 1934-03-17 1934-03-17 Anordnung zum Regeln der UEberhitzungstemperatur in Wasserrohrkesseln mit einer mit Rueckfuehrung von Feuergasen arbeitenden Kohlenstaubfeuerung Expired DE624769C (de)

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DE (1) DE624769C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3015319A (en) * 1958-01-22 1962-01-02 Kohlenscheidungs Gmbh Radiant tubular heat exchanger

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