DE7202934U - Drahtseilwirbel - Google Patents

Drahtseilwirbel

Info

Publication number
DE7202934U
DE7202934U DE7202934U DE7202934DU DE7202934U DE 7202934 U DE7202934 U DE 7202934U DE 7202934 U DE7202934 U DE 7202934U DE 7202934D U DE7202934D U DE 7202934DU DE 7202934 U DE7202934 U DE 7202934U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
tool
housing
piston rod
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7202934U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HARTFUSS G
Original Assignee
HARTFUSS G
Publication date
Publication of DE7202934U publication Critical patent/DE7202934U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Earth Drilling (AREA)

Description

Gottfried Hartfu s s Güdiügen, den 25. Januar 1972
gh/Bo.
6604 Güdingen - Saar
Saargemünder Str. 90
Drahtseilwirbel
Die Erfindung betrifft einen Wirbel für ein am Drahtseil frei hängendes Werkzeug.
Zweck des Wirbels ist es, das Werkzeug vor ,^beabsichtigten Drehungen, die auch bei Jrallfreien Seilen vorkommen, unabhängig zu machen, und dem Werkzeug eine gezielte Drehbewegung zu geben.
Es sind freidrehende Wirbel zum Aufheben des Dralls von Drahtseilen bekannt. Bei Ihnen wird durch Zwischenschaltung von Kugel- oder Rollenlager zwischen oberer und unterer Aufhängung versucht, die sonst übliche gleitende Reibung zu verbessern.
Bei der Durchführung von Meißelarbeiten in Bohrlöchern zur Herstellung von Gründungspfählen neigen die Schneiden der Bohrmeißel dazu, eine begonnene Einschlagkerbe zu vertiefen und sich darin zu verklemmen.
Um dies zu verhindern, wurden verschiedene Schneiden- und Meißelformen ohne entscheidenden Erfolg entwickelt. Um das Verklemmen und einseitige Abarbeiten der Sohle zu vermeiden, sieht die Praxis auch heute noch Hilfsarbeiter vor, die das Werkzeug in eine gewünschte Lage bringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das am Seil freihängende Werkzeug in eine gezielte, regelmäßige fortschreitende Drehung zu versetzen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen am Drahtseil freihängenden Wirbel dadurch gelöst, daß im Innern eines Kolbengehäuses Deckel und Boden mit Kränzen aus einseitig geneigten Zähnen versehen sind, denen an Ober- und Unterseite eines Kolbens Zahnkränze entsprechen und daß eine mit der Kolbenstange in Verbindung stehende Drucke:nrichtung zwischen Kolben und Deckel angeordnet ist. Kolbenstange und Kolbengehäuse weisen Einrichtungen zur Befestigung eines Hubseiles und zur Verbindung mit dem Werkzeug auf.
Durch die Belastung des Wirbels durch das Werkzeug kommen die Zähne der oberen Zahnkränze zum Eingriff. Die Zahnform bewirkt hierbei eine Verdrehung des äußeren Wirbelteiles gegenüber dem Inneren. Bei Entlastung des Hubseües bewirkt die Druckeinrichtung, daß die unteren Zahnkränze zum Eingriff kommen und die Verdrehung des Wirbeis in gleichem Sinne forcgesetzt wird.
Weiterhin sieht die Erfindung in Anpassung an das zu verwendende Werkzeug vor, daß die Druckeinrichtung aus einer Spiralfeder, einem Satz Tellerfedern oder aus einer hydraulischen oder pneumatischen Druckeinrichtung besteht.
Mit dem Wirbel nach der Erfindung wird ein regelmäßiges Umsetzen des Werkzeuges erreicht. Dadurch wird beispielsweise bei Meißelarbeiten das Festkeilen vermieden. In Verbindung mit dem gleichförmigen Abarbeitender gesamten Sohle wird eine bedeutende Leistungssteigerung sowie die Einsparung von Hilfskräften erreicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Die Figur zeigt eiaen Wirbel, bei dem im Inneren eines Kolbengehäuses 1 an Deckel 2 und Boden 3 Zahnkränze 4 und 6 angeordnet sind. In dem Gehäuse 1 ist ein Kolben 8 geführt, bei dem Ober- und Unterseite gleichfalls mit Zahnkränzen 5 und 7 versehen sind. Durch eine ungleichmäßige Neigung der Zahnflanken wird erreicht, daß beim Eingreifen der Zähne ineinander beide Wirbelteile gegeneinander verdreht werden. Dies ist bei einem Arbeitsspiel zweimal der Fall, und zwar wenn bei gespanntem Hubseil unter der Last des Werkzeuges die oberen Zahnkränze 4 und 5 zum Eingriff kommen und wenn bei entlastetem Hubseil unter dem Einfluß der Druckeinrichtung 9 die unteren Zahnkränze 6 und 7 ineinandergreifen.
Nach der Figur dient die Kolbenstange 10 außer der Kolbenführung noch als Halterung für das Druckmittel, das hier als Spiralfeder sinnfällig dargestellt ist. Andere Möglichkeiten für das Druckmittel ergeben sich aus den
Unteransprüchen. Am oberen Ende der Kolbenstange dient eine öse zum Befestigen des Hubseiles 11. Der Boden 3 weist eine Ausnehmung mit Bolzen 12 auf, um die Verbindung zum Werkzeug herzustellen.
·· Ansprüche - 4 -
7202S34-e.e.7t

Claims (4)

gh/Bo. - Ansprüche -
1. Wirbel für ein am Drahtseil freihängendes Werkzeug.
dadurch gekennzeichnet, daß im Innern eines Kolbengehäuses (1) Deckel (2) und Boden (3) mit Kränzen aus einseitig geneigten Zähnen (4 und 6) versehen sind, denen an Ober- und Unterseite eines Kolbens (8) Zahnkränze (5 und 7) entsprechen,
«laß eine mit der Kolbenstange (10) in Verbindung stehende Druckeinrichtung (9) zwischen Kolben (8) und Deckel (2) angeordnet ist, und daß die Kolbenstange (10) und das Kolbengehäuse (1) Einrichtungen zur Befestigung eines Hubseiles (11) und zur Verbindung (12) mit dem Werkzeug aufweisen.
2. Wirbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckeinrichtung aus einer Spiralfeder oder einem Satz Tellerfedern besteht.
3. Wirbel nach .Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckeinrichtung aus einer hydraulischen oder pneumatischen Einrichtung besteht.
4. Wirbel nach Anspruch 1 und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß am oder im Gehäuse eine Sperreinrichtung nach Art von Sperrklinke und Sperrrad angeordnet ist, wodurch eine Drehung entgegengesetzt der Verzahnung verhindert wird.
720293A-e.8.7*
DE7202934U Drahtseilwirbel Expired DE7202934U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7202934U true DE7202934U (de) 1974-08-08

Family

ID=1276687

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7202934U Expired DE7202934U (de) Drahtseilwirbel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7202934U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1951974U (de) Ladevorrichtung fuer ein mechanisiertes warenlager.
DE2208660C2 (de) Hydraulisch betriebene Bohrhammer
DE7202934U (de) Drahtseilwirbel
DE2258833C2 (de) Treibscheibentriebwerk
DE2203756A1 (de) Drahtseilwirbel
CH665623A5 (de) Seilzugmaschine.
DE392208C (de) Hebezeug mit Spiralplanradgetriebe
DE145165C (de)
DE65759C (de) Welle mit Sperrwerk als Bremse für Hebezeuge
DE100089C (de)
DE77240C (de) Lastdruckbremse für Hebezeuge
DE815078C (de) Kettenflaschenzug
DE326702C (de) Winde mit gegenlaeufigen Lasttrommeln und Planetenraederantrieb
DE521858C (de) Hochbohrvorrichtung mit Einrichtung zur Entlastung des Bohrwerkzeuges
DE1583013C (de) Bohrrollenmeißel
DE48213C (de) Ringelspiel mit Schraubenbewegung der Fahrzeuge
DE2410210C3 (de) Kabelkran
DE314773C (de)
DE482091C (de) Aufhaengevorrichtung
DE378721C (de) Durch pressluft betriebene Foerderhaspel, namentlich fuer Bergbauzwecke
DE653475C (de) Flaschenzug fuer Tiefbohranlagen
DE73927C (de) Selbsttätige Lastdruck- bezw. Gewichtsbremse für Hebezeuge
DE1084218B (de) Raubvorrichtung fuer Grubenausbauteile
DE100093C (de)
DE85669C (de)