DE71971C - Nutenschneidmaschine für Pappe, weiches Holz u. dergl - Google Patents

Nutenschneidmaschine für Pappe, weiches Holz u. dergl

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DE71971C
DE71971C DENDAT71971D DE71971DA DE71971C DE 71971 C DE71971 C DE 71971C DE NDAT71971 D DENDAT71971 D DE NDAT71971D DE 71971D A DE71971D A DE 71971DA DE 71971 C DE71971 C DE 71971C
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DE
Germany
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cardboard
knives
cutting machine
groove cutting
soft wood
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71971D
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English (en)
Original Assignee
K. VON PEIN in Voorde bei Kiel
Publication of DE71971C publication Critical patent/DE71971C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/06Grooving involving removal of material from the surface of the work
    • B26D3/065On sheet material

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S4: Papiererzeugnisse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1893 ab.
Bisher hat man sich zum Einschneiden von Nuten in weiche, zähe Materialien, wie Holz, Pappe etc., hauptsächlich schräg gestellter Kreismesser bedient, welche unter Druck über das mit einer Nut versehene Material hinweggeführt wurden, und hinter denen sich ein sogen. Spanhebel befand, der das von der Arbeitsfläche losgetrennte Material abhob. Die Anwendung zweier oder mehrerer Kreismesser ist indessen mit gewissen Schwierigkeiten verknüpft, denn diese Messer erfordern eine besonders gestaltete und für die bequeme Anwendung der Nutenschneidmaschine nicht hinderliche complicirte Lagerung. Man hat deshalb vielfach versucht, die Kreismesser durch feststehende, gegen einander geneigte und event, verstellbare Messerklingen zu ersetzen, um durch Vereinfachung des Maschinengestelles eine Verbilligung und bequemere Handhabung des Apparates zu ermöglichen. Derartige Maschinen hatten aber wieder den grofsen Nachtheil, dafs die Festmesser stets sehr scharf sein und bei Behandlung widerstandsfähiger Materialien, namentlich Pappe etc., sehr häufig geschliffen werden mufsten, da sonst die Begrenzungslinien der ausgeschnittenen Nut nicht scharf werden, sondern ein Einfeifsen erfolgt, welches bei Kreismessern wegen der dort vorhandenen rollenden Bewegung nicht stattfindet.
Der Erfinder hat nun die Erfahrung gemacht, dafs die Wirkung der Festmesser eine bedeutend bessere wird, und dafs man auch mit nicht allzu scharfen Messern in widerstandsfähige Materialien, namentlich in Pappe, Nuten einschneiden kann, wenn man jene Materialien an derjenigen Stelle, an welcher die Festmesser die Nut ausschneiden sollen, lockert und den Festmessern so einen Theil jener Arbeit, die ihnen sonst zufallen würde, abnimmt.
Durch die Nutenschneidmaschine, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, wird dies dadurch erreicht, dafs man drei neben einander liegende Messer anordnet, ein mittleres Kreismesser und zwei seitliche Festmesser, welche gegenüber dem Kreismesser um ein Weniges zurückstehen, so dafs letzteres beim Hinwegführen über das Material früher als die Festmesser einschneidet. Die Fig. 1 und 2 der beigefügten Zeichnung stellen eine Nutenschneidmaschine als Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht und einer Vorderansicht dar.
Die Wirkung dieser Vorrichtung äufsert sich in der Weise, dafs das Kreismesser durch Einschneiden in das Material und theilweises Zurseitedrängen desselben die Arbeitsfläche unmittelbar vor den Festmessern lockert und dafs letztere nicht von einem unversehrten, sondern von einem schon gelockerten Material den Span auszuheben brauchen. Die Festmesser werden hierbei zweckmäfsig mit einem unmittelbar hinter ihrer schneidenden Kante liegenden Ansatz b versehen, auf welchem je eine Hälfte des losgetrennten Spanes emporgleitet und aus der Nut ausgehoben wird.
Die Messer B B können verstellbar angeordnet werden, so dafs der Winkel, welchen die Schneiden mit einander bilden, den Umständen entsprechend verändert werden kann. Dieselbe Wirkung, die bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform durch ein Kreismesser und zwei zu beiden Seiten ange-
ordnete Festmesser erreicht wird, wird auch dann erzielt, wenn man — namentlich beim Schneiden spitzwinkliger Nuten — das eine Messer B abnimmt und nur mit dem Kreismesser und einem Festmesser arbeitet. Auch hier wird das dem Festmesser vorangleitende Kreismesser eine Lockerung des Materials herbeiführen, so dafs ersterem das Losschneiden des Spanes erleichtert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch.■
    Eine Nutenschneidmaschine, bestehend aus einem mittleren Kreismesser und zwei (oder eventuell nur einem) seitlich angeordneten Festmessern (B), welche mit auf ihrer Innenseite liegenden, zum Ausheben des Spanes dienenden Ansätzen (b) versehen sind und je eine Spanhälfte aus dem durch das voreilende Kreismesser gelockerten Material lostrennen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT71971D Nutenschneidmaschine für Pappe, weiches Holz u. dergl Expired - Lifetime DE71971C (de)

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