DE718997C - Lafette mit verschwenkbarem, parallelogrammartigem Gelenkgestaenge fuer in Luftfahrzeuge eingebaute Maschinenwaffen - Google Patents

Lafette mit verschwenkbarem, parallelogrammartigem Gelenkgestaenge fuer in Luftfahrzeuge eingebaute Maschinenwaffen

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DE718997C
DE718997C DEA80472D DEA0080472D DE718997C DE 718997 C DE718997 C DE 718997C DE A80472 D DEA80472 D DE A80472D DE A0080472 D DEA0080472 D DE A0080472D DE 718997 C DE718997 C DE 718997C
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DE
Germany
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aircraft
weapon
support arm
parallelogram
built
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Expired
Application number
DEA80472D
Other languages
English (en)
Inventor
Walther Heynen
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Arado Flugzeugwerke GmbH
Original Assignee
Arado Flugzeugwerke GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D7/00Arrangement of military equipment, e.g. armaments, armament accessories or military shielding, in aircraft; Adaptations of armament mountings for aircraft
    • B64D7/02Arrangement of military equipment, e.g. armaments, armament accessories or military shielding, in aircraft; Adaptations of armament mountings for aircraft the armaments being firearms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Lafette mit verschwenkbärem, parallelogrammartigem Gelenkgestänge für in Luftfahrzeuge eingebaute Maschinenwaffen Es sind bereits Lafetten für in Luftfährzeugen @einbeb.aute Maschinenwaffen bekanntgeworden, bei denen der Drehzapfen für die allseitig beweglich gelagerte Waffe reit Hilfe eines um zwei waagerecht angeordnete fiugzeugfeste Achsen verschwenkb:a,ren pa:rallelogrammartigen Gelenkgestänge stets lotrecht geführt wird, das in der Höhenrichtehene der Waffe verschwenkbar und in jeder Lage feststellbar ist.
  • Diese bekannten Lafetten haben den Nachteil, daß das den Drehzapfen für die Waffe trAg ende paraHelogrammartige Gelenkgestänge bereits nach einem verhältnismäßig kurzen Schwenl.:iveg gegeneinander zur Anlage kommt, :so daß der Schwenkbereich und dadurch ,auch her mögliche Schußbereich dieser bekannten Lafetten sehr beschränkt ist. Diese ,geringe Schw ünkbarkeit der Lafetten hat ferner noch den Nachteil zur Folge, daß diese oder die Waffe nach erfolgtem Gefecht nicht in den Flugzeugrumpf hineingeklappt werden können, sondern ,dauernd im freien Luftstrom verbleiben und dadurch einen unerwünschten zusätzlichen Luftwiderstand hervorrufen.
  • Diese Mängel ,der bekannten Lafetten werden durch die Erfindung dadurch vermieden, daß die beiden Im Flugzeugin:niern voxgesehenen Achsen in zwei parallelen Ebenen versetzt zueinander angeordnet sind, -und durch eine am. Trigarm @angelenkte Stange mit dem kürzeren Arm eines ungleicharmigen, um die eine Achse Sam Tragarm vorheischwenkbaren Winkelhebels Im Gelenkpunkt miteinander verbunden werden.
  • Nach der weiteren Ausbildung der Erfindung ist der Tragarm an dem auf seiner Schwenkachse gelagerten Ende ,als Bremstrommel ausgebildet, dieeinen Zapfen für den mit dem Winkelhebel verbundenen Lenker trägt. Ferner ist an dem freien Ende der die Waffe tragenden Gelenkstange des para11elogra:mmartigein -Gestänges ein Ausleger drehbar ,angeordnet, der eine zusätzliche seitliche Verschwenkbarkeit der Waffe gestattet.
  • Mit einer ,auf der @erfindungsgemäßen Lafette ,angeordneten Waffe ist es nicht nur möglich, je" nach Anordnung die gesamte obere oder untere Verteidgungs- oder Angriffshalbkugel vollkommen zu beherrschen, sondern die Ausbildung und Anordnung der Lafette ermöglicht mit der Waffe ,auch ein Schießen parallel zur Bordwand des Flugzeuges an dieser entlang, schräg und senk-" Heynen in Brandenbzarg, Havel. recht nach unten. Ferner ist der Platzbiedarf für die Lafette nur gering, so daß es möglich ist, im Flugzeugrumpf .-,in jeder Seitenwand eine Lafette ,anzuordnen. Auch für dfesen Fall bleibt noch genügend Raum für die Unterbringung des oder der Schützen sowie der Munition. Mit der vorgeschlagenen Lafettenanordnung wird :erreicht, daß aus einem Gefechtsstand sowohl :ein Gegner mit zwei Waffen als ,auch zwei Gegner unabhängig voneinander durch je eine W ,alte beschossen werden können.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführtnrgsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht, Abb.2 eine Vorderansicht und Abb. 3 eine Draufsicht, der Lafette.
  • Die die Waffe tragende Lafette besteht aus einem Tragarme, der um eine im Innern des Flugzeugrumpfes liegende flugzeugfeste Achse b schwenkbar ist. . Das ,auf der Achse b gelagerte Ende des Tragarmes e ist als Bremstrommel ,ausgebildet und trägt einen Zapfen h. Das .andere Ende des Tragarmes e steht mit der die Waffe tragenden Gelenkstange a gelenkig in Verbindung. An dem Zapfen h der Bremstrommel ist ein Lenker f angeordnet, der mit dein kürzeren Arm eines ungleicharmigen Winkelhebelsd gelenkig verbanden ist. Der Wiinkelhebeltl ist ebenfalls um eine innerhalb des Flugzeugrumpfes li,egende flugzeugfestie Achse c schwenkbar. Die Achse c ist gegenüber der Achse b in paralleler Ebene versetzt angeordnet. Das freie Ende des längeren Armces dies Winkelheb-elstl ist mit .der Gelenkstange ,a, und zwar mit deren unteren freien Ende gelenkig verbunden. Das andere Ende der Gelenkstangen trägt einen um :eine vertikale Achse drehbaren kurbelartigen Ausleger na, an dessen freuen Kurbelarm iebenfalls um eine lotrechte Achse drehbar, das die Waffe tragende Pi-vot it anggomdnet ist.
  • In der Ausgangsstellung der Lafette, d. h. wenn während des Fluges die Waffe nicht benutzt wird, steht der Ausleger nz mit der Waffe nicht in der gezeichneten Lage, sondern, Abb. 2 betrachtet, um 9o° v erschwenkt, und das parallelogramimartige Gestänge ist mit der Waffe um die Achsen b und c so weit nach unten geschwenkt, d:aß sich die Waffe unterhalb der Oberkante der Bordwand o befindet. Die Waffe liegt also dann vollkommen innerhalb des Flugzeugrumpfes, so daß jeglicher zusätzlicher Luftwiderstand vermieden wird.
  • Soll die Waffe in Schußstellung gebracht werden, so wird diese hochgehoben und durch , Drehen des Auslegers in über die Bordwand geschwenkt. Beim Anheben der Waffe dreht sich der Tragarme um die Achse b und der Winkelhebeld um die Achsec, wobei sowohl der Tragarm :als ,auch der Winkelhebel para.llel zueinander bleiben. Auch die Gelenkstangea und der Lenker f verscbieben sich unter Beibehaltung ihrer parallelen, und zwar senkrechten Lage zueinander, wobei- die Gelenkpunkte ;, h, i, h auf den in Abb. i dargestellten strichpunktierten Achsen «-andern. Durch eine in der TroimmeLdes Hebelse angeurdnete nicht dargestellte, .an sich bekannte Lamiellenbremse o. dgl. kann die Lafette in jeder Stellung ihres Schwenkbereiches festgestellt werden.
  • Wie aus Abb. i zu ersehen ist, bilden die Verbindungslinien zwischen den Dreh- und Gelenkpunkten dies Gestänges zwei Parallelograim'me b, C, ä, %L, b und b, C, 1, f, b, die gemeinsam :auf dien Achsen b und c. drehbar befestigt und in Abhängigkeit voneinander beivegbar sind. Dadurch ist erreicht, daß sich die Lafette in keiner Lage in einem labilen Gleichgewicht befindet. Sie bietet also auch dann der Waffe einen stabilen Halt, wenn sie, wie Abb. i betrachtet, um 9o° verschwenkt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lafette für in Luftfahrzeugen :eingebaute Maschinenw.affen, bei der der Drehzapfen für die allseitig beweglich gelagerte Waffe mit Hilfe eines um zwei waagerecht angeordnete, flugzeugfeste Achsen verschwenkba@ren parallelogrammartigen Gclenkgestänges stets lotrecht geführt wird, dass in der Höhenrichtebene der Waffe verschtNrenkbar und in jeder Lage feststellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden im Flugzeuginnern vorgesehenen Achsen (b, c) in zwei parallelen Ebenen versetzt zueinander angeordnet sind und durch eine am Tragarm (e) angelenkte Stange (f) mit dem kürzeren Arm eines ungleicharmigen, um die Achse (c) am Tragarm (e) vorbeischtvenkbaren Winkelhebels (d) im Gelenkpunkt (i) miteinander verbunden werden.
  2. 2. Lafette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d.aß der Tragarm (2) an seinem .auf der Achse (b) gelagerten Ende als Bremstrommel ausgebildet ist, die einen Zapfen (k) für den LenkerYf) trägt.
  3. 3. Lafette nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ausleger (m) an dem freien Ende der Gelenkstange (a) drehbar .angeordnet ist.
DEA80472D 1936-09-12 1936-09-12 Lafette mit verschwenkbarem, parallelogrammartigem Gelenkgestaenge fuer in Luftfahrzeuge eingebaute Maschinenwaffen Expired DE718997C (de)

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