DE71844C - Kehrgetriebe mit Reibrädern und Einrückung durch eine pendelnde Zwischenachse - Google Patents

Kehrgetriebe mit Reibrädern und Einrückung durch eine pendelnde Zwischenachse

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DE71844C
DE71844C DENDAT71844D DE71844DA DE71844C DE 71844 C DE71844 C DE 71844C DE NDAT71844 D DENDAT71844 D DE NDAT71844D DE 71844D A DE71844D A DE 71844DA DE 71844 C DE71844 C DE 71844C
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Germany
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friction wheels
engagement
shafts
intermediate axle
friction
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71844D
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Original Assignee
H. KRAMER in Potsdam, Feldstr. 41
Publication of DE71844C publication Critical patent/DE71844C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H15/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
    • F16H15/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein in der Zeichnung Fig. 1 bis 6 dargestellter Umsteuerungsmechanismus für Wellen, welche von einem in einer und derselben Richtung umlaufenden Motor in Bewegung gesetzt werden, und die bald vorwärts, bald rückwärts laufen müssen.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach I -II, Fig. 3 einen Schnitt nach III-IV, Fig. 4 einen Grundrifs mit theilweisem Schnitt durch die Kupplung, Fig. 5 einen Schnitt nach V-VI. In Fig. 6 bis 8 ist die Lagerung der Wellen g g in etwas vergrößertem Mafsstabe gezeichnet.
Der Umsteuerungsmechanismus besteht im wesentlichen aus einer beliebig gearteten Reibungskupplung, deren Haupttheil A auf der immer in derselben Drehungsrichtung fortlaufenden Welle α sitzt, während der die Backen oder sonstigen Einwirkungselemente tragende Theil B auf dem umzusteuernden Wellenstrang i sich befindet. Ein Umsteuerhebel C dient nun einestheils dazu, die Reibungskupplung mittels einer Muffe c ein- und auszurücken, anderentheils ein unten näher zu beschreibendes Kehrgetriebe zur Bethätigung zu bringen bezw. auszurücken. Der Kupplungstheil A ist mit einem erweiterten Theil versehen, in dessen eine oder mehrere Reibrillen e die Reibungsräder y eingreifen. Diese letzteren sind auf den beiden Wellen g in der Achsenrichtung der Wellen verschiebbar angeordnet, während die Reibungsräder h auf diesen Wc.len festsitzen und ihrerseits wieder in das mit Nuth versehene Reibungsrad D eingreifen. Es ist daher klar, dafs, wenn die Reibungsräder f und h in ihren entsprechenden Nuthen zur Anlage gebracht sind, eine Uebertragung der Bewegung Von α nach der Welle i bei ausgerückter Reibungskupplung in umgekehrter Drehungsrichtung stattfinden mufs.
Das Ein- und Ausrücken des Kehrgetriebes wird auf folgende Art bewerkstelligt. Die Wellen g sind nicht fest gelagert, sondern können in horizontaler Richtung um die Achsen x-x, x-x, d. h. um die Mittellinie der Zapfenschrauben k k k k schwingen. Es ist dieses dadurch möglich, dafs ihre Lager r, wie aus Fig. 6 bis 8 ersichtlich, zu Coulissensteinen ausgebildet sind, welche in den coulissenartigen Schlitzen des Gestelles E in horizontaler Richtung frei verschiebbar sind, während durch die Ansätze mit den Augen ss, in welche die Zapfen der Schrauben k eingreifen, die Wellen gezwungen werden, um die durch die Mittellinien x-x der Schrauben festgelegten Achsen bei Bewegung' zu schwingen. Die Wellen sind ferner rückwärts verlängert und tragen an ihren Enden Zapfen, welche in äufserlich kugelförmig gestalteten Lagerschalen laufen. Diese Lagerschalen werden von den bei m m drehbar gelagerten Hebeln q q getragen, welche mittels der durch Kugelgelenke an ihrem anderen Hebelarme angreifenden Kniehebel η η, des Hebels 0 und der Verbindungsstangen ρ ρ mit dem Umsteuerhebel C in Verbindung stehen. Wird daher der Hebel C in die in Fig. 1 punktirt dargestellte Lage gebracht, so wird dadurch nicht nur die Reibungskupplung ausgerückt, sondern es werden auch die Kniehebel η durchgedrückt und mittels der Hebel q die Kugellager, in welchen
die Endzapfen der Wellen g laufen, in der in Fig. 3 durch Pfeile bezeichneten Richtung, d. h. nach der Hauptwellenachse zu bewegt. Dadurch tritt aber Anlage zwischen den Reibungsrädern h und Ζ) ein und darauf Schwingen der Wellen g um die Achsen x-x, x-x, so dafs auch die Reibungsräder ff in der Nuth e zur Anlage kommen und so ein Mitnehmen der Welle i in umgekehrter Drehungsrichtung erfolgen mufs. Die Achsen x-x, x-x gehen, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, durch die Berührungskreise der Reibungsräder h und D, d. h. es können die Wellen g unbehindert um diese Achsen schwingen, ohne der Bewegung irgend welchen Nachtheil zu bringen.
Um nun zu verhindern, dafs die Reibungsräder h permanent mit dem Reibungsrade D in Berührung sind, d. h. mitlaufen, sind die Löcher der Augen ss, Fig. 8, in welche die Zapfen der Schrauben k eingreifen, zu kleinen, senkrecht zur Wellenachse gestellten Schlitzen erweitert, so dafs, bei der in Fig. 3 durch Punktirung dargestellten Lage, der Hebel q die Reibungsräder h so weit von dem Reibungsrad D entfernt, als es die Schlitze in den Augen ss der Lagerschalen r gestatten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Kehrgetriebe, bestehend aus einem Aufsen- und einem Innen-Reibrade, in welche ein oder mehrere Zwischengetriebe mit Aufsen-Reibrädern dadurch zum Eingriff gebracht werden, dafs die Welle oder die Wellen dieser Zwischengetriebe eine Drehung um zu ihnen senkrecht stehende Achsen erfahren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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