DE718396C - Verfahren zur horizontalen und vertikalen Richtungsbestimmung beim Landen von Flugzeugen - Google Patents
Verfahren zur horizontalen und vertikalen Richtungsbestimmung beim Landen von FlugzeugenInfo
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- DE718396C DE718396C DEL83407D DEL0083407D DE718396C DE 718396 C DE718396 C DE 718396C DE L83407 D DEL83407 D DE L83407D DE L0083407 D DEL0083407 D DE L0083407D DE 718396 C DE718396 C DE 718396C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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Description
- Verfahren zur horizontalen und vertikalen Richtungsbestimmung beim Landen von Flugzeugen Es werden zum Landen von Flugzeugen zwei Sender benötigt, lein Leitstrahlsender, der das Flugzeug zum Flugplatz hinführt und bisher normalerweise auf Langwellen arbeitete, und ein Ultrakurzwellengleitwegsender, mit Hilfe dessen die Landung ausgeführt wurde.
- Auf dem Flugzeug sind demzufolge zweiEmpfänger notwendig. Um nun das Gewicht des Flugzeuges zu verringern, besteht die Aufgabe, mittels eines einzigen Empfängers beide Strahlungen sowohl die des Leitstrahlsenders wie die des Gleitwegsenders aufnehmen zu können. Man könnte daran denken, Leitstrahlsender und Gleitwegsender mit der gleichen Ultrakurzwelle zu betreiben, dann wäre empfangsseitig lediglich ein einziger fest abgestimmter Ultrakurzwellenempfänger notwendig.
- Auf der Sendeseite müssen jedoch beide Sender vollkommen im Gleichlauf arbeiten, da sich bei geringen Abweichungen der Trägerfrequenzen ein Interferenzton ergeben würde, der eine einwandfreie Unterscheidung der den beiden Sendern aufmodulierten Kenntöne verhindert. Beide Sender im Gleichlauf arbeiten zu lassen, bedeutet jedoch einen großen Aufwand, z. B. die Anwendung eines besonderen Steuersenders mit teuren Zuleitungskab eJ'n, der aus Gründen der Bedienung und der Betriebssicherheit vermieden werden soll.
- Erfindungsgemäß wird deshalb bei einem Verfahren zur horizontalen und vertikalen Richtungsbestimmung beim Landen von Flugzeugen unter Benutzung ultrakurzer, gleichzeitig ausgestrahlter, mit Signalen verschieden modulierter Wellen mit Hilfe eines fest abgestimmten, die Sender gleichzeitig aufnehmenden Empfängers vorgeschlagen, die mit den -Kenntönen modulierten Trägerfrequenzen um einen solchen Frequenzbetrag voneinander abweichen zu lassen, daß sie teinerseits von dem auf die mittlere Frequenz des Übertragungsbereiches abgestimmten, mit einem Resonanzglied üblicher Dämpfung ausgestatteten Empfänger noch mit optimalem und gleichem Wirkungsgrad aufgenommen werden und andererseits die Überlagerungstöne der Sender untereinander noch wesentlich über den Kenntönen liegen.
- Es ist zwar bekannt, bei einer Mehrfachtelegraphie mit nahe beieinanderliegenden Frequenzen Antennengebilde zu verwenden, die eine derartige Resonanzkurve aufweisen, daß die einzelnen Trägerfrequenzen noch einigermaßen gleichmäßig aufgenommen werden. Bei diesen Anordnungen tritt jedoch das bei der Erfindung auftretende Problem, eine einwandfreie Unterscheidung der Kenntöne zu ermöglichen nicht auf, da die einzelnen Trägerfrequenzen verschiedenen Empfängern zugeführt werden. Weiter ist ein Verfahren zur Rundfunk- oder Fernsehversorgung bekannt, bei dem mehrere Ultrakurzwellensender über ein größeres Gebiet verteilt sind und bei dem die einzelnen Ultrakurzwellensender mit verschieden langen Wellen je nach der Anzahl der gesendeten Programme moduliert werden. Die Ultrakurzwellensender weichen in der Frequenz voneinander ab, liegen jedoch so nahe beieinander, daß sie mittels eines Empfängers gleichzeitig empfangen werden können. Der Empfänger wird nun auf die einzelnen Langwellen abgestimmt. Das bekanne Verfahren hat ebenfalls nichts mit der Erfindung zu tun, da die Problemstellung eine vollständig andere ist. Bei der Erfindung handelt es sich darum, mittels eines einzigen Empfängers gleichzeitig die Kenntöne zweier Sender aufzunehmen, bei dem bekannten V,erfahren darum, störende Interferenzzonen zu vermeiden, die bei dem Betrieb der Kurzwellensender auf gleicher Wellenlänge auftreten würden.
- Die Abweichungen der Trägerfrequenzen untereinander werden bei der Erfindung so gewählt, daß die Überlagerungstöne unhörbar werden. Es ergibt sich also quasi seine Gleichwellellsendung, bei der jedoch die Trägerfrequenzen nicht genau übereinstimmen.
- Die Differenzen sind dabei so gering, daß mit Empfängern, die die üblichen Abstimmkurven besitzen, bei gleichbleibender Einstellung ein Empfang aller Sender möglich ist. Dies ist bei Ultrakurzwellen durchführbar, weil bei Verschiedenheit der Frequenz der Sender um mehr als 10 kHz die prozentuale Abweichung noch weiter unter 1% bleibt.
- Zur weiteren Erhöhung der Betriebssicherheit können an den einzelnen Sendern die bekannten Frequenzkonstanthaltungsmittel, wie z. B. Quarz- oder Turmalinsteuerung, zur Anwendung gelangen, wobei auch entsprechende Thermostaten Verwendung finden können.
Claims (1)
- P A T E N T A N S P R U C H : Verfahren zur horiz.ontalen und vertikalten Richtungsbestimmung beim Landen von Flugzeugen unter Benutzung ultrakurzer, gleichzeitig ausgestrahlter, mit Signalen verschieden modulierter Wellen mit Hilfe eines fest abgestimmten, die Sender gleichzeitig aufnehmenden Empfängers, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Kenntönen modulierten Trägerfrequenzen um einen solchen Frequenz betrag voneinander abweichen, daß sie einerseits von dem auf die mittlere Fre. quenz des Übertragungsbereiches abgestimmten, mit einem Resonanzglied üblichter Dämpfung ausgestatteten Empfänger noch mit optimalem und gleichem Wirkungsgrad aufgenommen werden und and ererseits die Überlagerungstöne der Sender untereinander noch wesentlich über den Kenntönen liegen.
Priority Applications (1)
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| DEL83407D DE718396C (de) | 1933-03-21 | 1933-03-21 | Verfahren zur horizontalen und vertikalen Richtungsbestimmung beim Landen von Flugzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE718396C true DE718396C (de) | 1942-03-11 |
Family
ID=7285450
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEL83407D Expired DE718396C (de) | 1933-03-21 | 1933-03-21 | Verfahren zur horizontalen und vertikalen Richtungsbestimmung beim Landen von Flugzeugen |
Country Status (1)
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|---|---|
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1933
- 1933-03-21 DE DEL83407D patent/DE718396C/de not_active Expired
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