DE717110C - Fahrvorrichtung fuer geophysikalische Untersuchungsgeraete - Google Patents

Fahrvorrichtung fuer geophysikalische Untersuchungsgeraete

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DE717110C
DE717110C DEM144234D DEM0144234D DE717110C DE 717110 C DE717110 C DE 717110C DE M144234 D DEM144234 D DE M144234D DE M0144234 D DEM0144234 D DE M0144234D DE 717110 C DE717110 C DE 717110C
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DE
Germany
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driving device
support frame
chassis
car
support
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Expired
Application number
DEM144234D
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English (en)
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August Ruhl Jr
Dr Ludwig Machts
Richard Machts
Bernhard Nickel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LUDWIG MACHTS DR
AUGUST RUHL JR
Original Assignee
LUDWIG MACHTS DR
AUGUST RUHL JR
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V3/00Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation
    • G01V3/12Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with electromagnetic waves
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V3/00Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation
    • G01V3/15Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation specially adapted for use during transport, e.g. by a person, vehicle or boat

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Description

  • Fahrvorrichtung für geophysikalische Untersuchungsgeräte Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät für geophysikalische Bodenuntersuchungen, das in einem nichtmetallischen Tragrahmen einen Sender und einen Empfänger für elektromagnetische Schwingungen umfaßt. Die bekannten Geräte dieser Art sind als Traggeräte ausgebildet, bei denen die Bedienungsperson entweder in dem Tragrahmen zwischen Sender und Empfänger steht und diesen mit beiden Händen hält oder bei denen der Tragrahmen an den Stirnseiten mit Haltegriffen zum Tragen durch zwei Personen versehen ist. Das Tragen dieser Geräte von Hand über das zu beziehende Gelände hat aber neben der raschen Ermüdung des bzw. der Träger den Nachteil, daß der Abstand des Gerätes von der Erdoberfläche je nach der Größe der Träger schwankt und selbst bei Beibehaltung des Trägers sich mit dessen Körperhaltung ständig ändert.
  • Zur Erleichterung der Handhabung dieser Untersuchungsgeräte und zur weitgehenden Ausschaltung aller subjektiven Einflüsse ist gemäß vorliegender Erfindung das Untersuchungsgerät auf einer Fahrvorrichtung angeordnet, die unterhalb des den Sender und den Empfänger aufnehmenden Tragrahmens keine leitenden Teile aufweist und auf der der Tragrahmen, zwecksmäßig um seine Längsmittelachse pendelnd, angeordnet ist. Vorteilhaft besteht das Fahrgestell hierbei aus einem festen Hinterwagen und einem lenkbaren Vorderwagen, wobei jeder Wagen mit einer leicht lösbaren Halteeinrichtung für zwei Drehhülsen versehen ist, in die der Tragrahmen mit den an seinen beiden Stirnseiten in der Längsmittelebene über der Schwerpunktachse liegen den Handgriffen pendelnd eingehängt ist.
  • Der Tragrahmen ist zur Einstellung des Abstandes von dem Boden in Höheneinrichtung verstellbar von dem Fahrgestell aufgenommen, wobei die Mittel zur Höhenverstellung an letzterem vorgesehen sind und aus senkrecht verstellbaren Tragstangen bestehen. Die beiden Wagen sind als Einachswagen ausgebildet, deren Achsen von dem Gerät weg an Auslegerarmen der Hülsen für die Tragstangen angeordnet sind.
  • Durch diese neue und eigenartige Anordnung des Gerätes auf einem Fahrgestell wird das Gerät beim Führen des Fahrgestelles überden Boden in zwangsweisem gleichem, aber voreinstellbarem Abstand über die Erdoberfläche bewegt, wobei die Senkrechtlage des Gerätes durch die pendelnde Aufhängung gesichert ist. Die Trennung iI1 Vorder- tiiid Hinterwagen mit den von dem Gerät weg angeordneten Rädern vermeidet jede Beeinflussung des Gerätes durch das Fahrgestell.
  • Das Fahrgestell kann ohne weitere Hilfsmittel abgenommen werden, worauf das Gerät ohne jeden Umbau von zwei Personen getragen werden kann.
  • Um olme Wenden des - Wagens das Gerät1 benutzen zu können, - werden vorteilhaft beide Achsgestelle lenkbar ausgebildet, wobei die Lenkeinrichtungen feststellbar sind. Um ein Ausknicken der Fahrgestelle zu vermeiden, werden diese zweckmäßig durch eine nichtleitende Verbindung, etwa ein Spannseil, miteinander gekuppelt. Weiterhin kann eines der Räder einer Wegmeßeinrichtung ange- 1 schlossen sein, um die Feststellung der zurückgelegten Meßstrecke zu erleichtern. Die Drehbewegung der Räder kann ferner zum Antrieb einer Schreibeinrichtung benutzt werden, die ein Schreibband o. dgl. zum Aufzeichnen der an dem Ießgerät abgelesenen Werte fortschaltet. Die Anordnung der Meß-und Registrierungseinrichtungen wird so getroffen, daß alle Ablesungen und Aufzeichnungen von einer Person vorgenommen werden können.
  • Vorteilhaft ist hierzu das Schreibband in einem besonderen Kasten angeordnet und sein Vorschub durch eine biegsame Welle mit dem Wegemesser bzw. einem der Räder zugeordneten Antrieb gekuppelt. Der Kasten, in welchem das Schreibband in an sicll bekannter Weise voll einer Rolle über eine sichtbare Strecke auf eine zweite Rolle durch den Antrieb umgespult wird, erhält handliche Form. so daß er von der Bedienungsperson zum Zwecke der laufenden Einzeichnung der Meßergebnisse in der Hand gehalten werden kann. wobei der Vorschub des Schreibbandes durch Einbau von gegebenenfalls veränderlicher Übersetzungsglieder eingeregelt werden kann.
  • Die Höhenverstelleinrichtung wird zweckmäßig mit einer Skala versehen, die den Bodenabstand des Gerätes angibt. Um auch die jeweils zischen den beiden Fahrgestellen sich findenden Bodenwellen festlegen zu können, wird in der Mitte des Gerätes ein selbsttätig wirksamer Bodentaster angeordnet, der den jeweiligen Mittenabstand des Gerätes von dem Boden anzeigt und gegebenenfalls laufend aufzeichnet.
  • Um die Beeinflussung des Meßgerätes durch hohes Gras o. dgl. auszuschalten, kann in bestimmter Entfernung über dem Boden zwischen den Fahrgestellen ein Netz o. dgl. aus nichtleitendem Stoff gespannt sein, das die Grashalme niederdrückt, Schließlich kann auch der Vorderwagen mit einer Schneideinrichtung zum Abschneiden von übermäßig aufragenden Grashalmen o. dgl. ausgerüstet sein.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung beispielsweise im Schaubild dargestellt.
  • Das Gerät besteht aus dem Sender 1, der in einem Rahmen 2 um Zapfen 3 schwenkbar ist. An dem Rahmen 2 schließt sich an einer Seite der Empfänger 4 an. An der Stirnseite 5 des Rahmens 2 und der gegenüberliegenden Seite des Empfängers 4 sind in der senkrechten Längsmittelebene des Gerätes und über dessen Schwerpunktachse zwei Stirnzapfen 6 angesetzt, die mit unverlierbaren, als Handgriffe ausgebildeten Drehhülsen 7 versehen sind.
  • Die Fahreinrichtung besteht aus dem lenkbaren Vorderwagen 8 und dem starren Hinterwagen 9. Jeder Wagen hat eine senkrech@e Führungshülse 10 für ein Tragrohr 11 mit oberem Querstück 12, an dem mittels Klemmschellen 13 je eine der Drehhülsen 7 der Stirnzapfen 6 eingespannt werden kann.
  • Die Führungshülsen 10, in denen die Tragrohre 11 axial verschiebbar, aber undrehbar aufgenommen sind, sind durch Auslegerstreben 14, 15 bzw. 16, 17 mit der Radachse 18 bzw. einem Lenkkopf 19 verbunden, der die Lenkgabel 20 der Vorderachse 21 aufnimmt. An der Lenkgabel greift die Zugstange 22 an. Die Feststellung der Tragrohre 11 in den Führungshülsen 10 erfolgt durch Klemmschrauben 23.

Claims (14)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Fahrvorrichtung für geophysikalische Untersuchungsgeräte, die in einem nichtmetallischen Tragrahmen einen Senderteil und einen Empfängerteil für elektromagnetische Schwingungen enthalten, gekennzeichnet durch ein Fahrgestell, das unterhalb des Tragrahmens keine leitenden Teile aufweist und auf dem der Tragrahmen, zweckmäßig um seine Längsmittelachse pendelnd, angeordnet ist.
  2. 2. Fahrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell aus einem festen Hinter- und einem lenkbaren Vorderwagen besteht und jeder Wagen mit einer leicht lösbaren Halteeinrichtung für zwei Drehhülsen versehen ist, in die der Tragrahmen an beiden Stirnseiten mit seinen in der Längsmittelebene über der Schwerpunktachse liegenden Tragzapfen eingreift
  3. 3. Fahrvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen in Höhenrichtung verstellbar von dem Fahrgestell aufgenommen ist.
  4. 4. Fahrvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen mit den an sich an ihm vorgesehenen Handgriffen an dem Fahrgestell gelagert und die Mittel zur Höhenverstellung an letzterem vorgesehen sind.
  5. 5. Fahrvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wagen eine in Höhenrichtung verstellbare Tragstange mit am oberen Ende angeordnetem Querstück zur Aufnahme der Drehhülsen hat.
  6. 6. Fahrvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehhülsen durch Klemmschellen an den Querstücken gehalten sind.
  7. 7. Fahrvorrichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wagen als Einachswagen ausgebildet und die Radachsen von dem Gerät weg an Auslegern der Hülse für die Tragstangen angeordnet sind.
  8. 8. Fahrvorrichtung nach- Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstangen undrehbar in den Rohrhülsen geführt sind und der Ausleger des Vorder-Wagens einen Lenkkopf fiir die Radachse trägt.
  9. 9. Fahrvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenverstelleinrichtung mit einer den jewelligen Abstand des Gerätes vom Boden anzeigenden Skala versehen ist.
  10. Io. Fahrvorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß beide Achswngen lenkbar und die Lenkeinrichtungen feststellbar sind.
  11. II. Fahrvorrichtung nach Anspruch I bis 4, 7 und I0, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Achswagen unterhalb des Gerätes durch ein Spannseil o. dgl. aus nichtleitendem Werkstoff miteinander gekuppelt sind.
  12. 12. Fahrvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen an dem Rahmen angeordneten selbsttätigen Bodentaster mit Anzeige- und Registrierungsemrichtung zur Messung des Abstandes des Rahmenmittelpunktes rom Erdboden.
  13. 13. Fahrvorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, gekennzeichnet durch ein zwischen den Achswagen gespanntes Netz o. dgl. aus nichtleitendem Werkstoff bzw. eine an einem der Achswagen angeordnete Schneideinrichtung zum Niederhalten bzw. Abschneiden von Grashalmen o. dgl.
  14. 14. Fahrvorrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Räder mit einer Wegemeßeinrichtung gekuppelt und diese an einen tragbaren Rollenförderer fiir ein Schreibband angeschlossen ist.
DEM144234D 1939-02-15 1939-02-15 Fahrvorrichtung fuer geophysikalische Untersuchungsgeraete Expired DE717110C (de)

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DE717110C true DE717110C (de) 1942-02-06

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DE (1) DE717110C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4797618A (en) * 1987-02-11 1989-01-10 Vries Charles V De Caddy for metal detector

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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