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Verfahren und Vorrichtung zum staubsicheren Aufbewahren, Befördern
und Entladen " von Drahtwendeln für elektrische Glühlampen oder Entladungsgefäße
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum staubsicheren Aufbewahren, Befördern
und Entladen von Drahtwendeln, wie etwaLeuchtkörpern elektrischer Glühlampen oder
Glühelektroden elektrischer Entladungsgefäße, von einer Arbeitsstelle, an der die
Dralit-,verideln geprüft und dann geordnet'auf' eine Fördervorrichtung gelegt werden,
zu einer Maschine für die Weiterverarbeitung, z. B: zum ;Auf-. Uringen der Wendeln
-oder Elektroden auf die Lampenfüße. -Das übliche -Verfahren zur .Beförderung vönDrahtwendeln
besteht darin,.. daß eine gewisse Menge der Wend elri nach ihrer Prüfung in offene
Schälen_: öder ' .geschlossene Behälter gebracht und diese mit den Drahtwendeln
gefüllten Behälter zusammen mit anderen Lampenteilen der Weiterverarbeitungsmaschine
zugeführt werden. Hier werden dann die Wendeln von Hand den Behältern entnommen
und auf Auflegeth-ller o. dgl. verteilt. Beide Verfahrensschritte -führerleicht
zu Beschädigungen -der Draht-,vendeln,. da sie aneinanderrei kn- und sich mit ihren-Windungen
ineinander verfangen. Ferner ist' es' schwierig, die so- dürcheinanderliegenden
Wendeln wieder ohne Beschädigung voneinander zu trennen. ' Es sind auch Zubringerplatten
in Anwendüng gekommen; 'in deren Querrillen @ die-Drähtwendelfi '-von-"Hand- eingelegt
,werden;' worauf 'die. so beschickten Zübringerplatten
in Maschinen
zur Aufbringung der Wendeln auf die Lampenfüße eingesetzt werden. Da die Wendeln
auf diesen Zubringerplatten offen liegen, können sie verstauben oder auch verlorengehen,
so daß dieses Beförder.üngsverfahren nur angewandt werden kann, wenn. die Wendeln
erst unmittelbar vor ihrer Wei=-terverarbeitung auf die Zubringerplatten aufgelegt
werden.
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Zum Befördern kleiner empfindlicher Gegenstände, wie Zigaretten, sind
Förderbänder bekanntgeworden, die durch Ouerrippen gebildete Fächer zur Aufnahme
mehrerer Gegenstände aufweisen. Während des Durchlaufens des Förderbandes durch
die Beschickungsmaschine wird es, um ein Herausfallen der Gegenstände aus den Fächern
zu verhindern, von einem endlosen Band oder Schnurlauf abgedeckt, das innerhalb
der Maschine umläuft.
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Das erfindungsgemäße Verfahren bedient sich als Träger für die Drahtwendeln
ebenfalls eines mit Fächern versehenen Förderbandes. Um jedoch die Wendeln vor einem
gegenseitigen Ineinanderhängen sowie vor äußeren Einwirkungen, wie Staub u. clgI.,
sicher zu schützen, wird erfindungsgemäß ein Förderband mit durch Eindrücken erzeugten,
der Größe von je einer Wendel angepaßten Quertaschen benutzt und hach Beschicken
seiner Taschen mit je einer Drahtwendel mit einem Band zugedeckt und mit diesem
zusammen auf eine abnehmbar gelagerte Vorratstrommel aufgewickelt, von der die Wendeln
nach Anbringen der Vorratstrommel an einer Maschine zu ihrer Weiterverarbeitung
durch getrenntes Abwickeln beider Bänder wieder entladen werden. Ein solches mit
Taschen für die Aufnahme je einer Wendel ausgerüstetes und mit einem Deckband zusammenwirkendes
Förderband hat den Vorteil, daß gleichzeitig eine sehr große Anzahl von Drahtwendeln
in getrennten, hermetisch abgeschlossenen Kammern untergebracht, staubfrei gelagert
und der Weiterverarbeitungsmaschine zugeführt werden kann, so daß diese die einzelnen
Wendeln störungsfrei übernehmen kann. Die abnehmbare Vorratstrommel mit dem mit
Wendeln gefüllten Förderband kann beliebig lange aufbewahrt, bewegt und versandt
werden, ohne daß die einzelnen in den Taschen getrennt gelagerten Wendeln dabei
verschmutzen oder sonsrivie Schaden erleiden können.
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Das Einlegen der Wendeln -in die Taschen des-Förderbandes geschieht
zweckmäßig im Anschluß an ihre Prüfung, bei der ohnehin jede einzelne Wendel von
.Hand bewegt werden muß; so daß ;das Beschicken des Förderbandes keine nennenswerte
Mehrarbeit .bedeutet. Zum Beschicken des Förderbandes kann eine Vorrichtung dienen,
die aus einem Tisch besteht, an dem das Förderband, angetrieben von einer in seine
Taschen eingreifenden geriffelten Walze, durch einen Kanal und an dessen Ende nach
Abdecken mit dem Deckband unter einer Druckrolle hindurchgeführt wird, worauf beide
Bänder von der unter Zwischenschaltung einer Reibungskupplung angetriebenen Vorratstrommel
aufgenommen werden. Die Wendeln werden auf dem Tisch von Hand ausgebreitet, überprüft
und einzeln in die Taschen des Förderbandes gelegt. An die Vorrichtung kann eine
Prüfeinrichtung angeschlossen sein, die beispielsweise aus einem auf dem Förderband
längs seines Weges durch den Kanal lastenden Testfinger besteht, der ,bei unrichtig
beladenen Taschen, also leeren oder mit mehr als einer Wendel angefüllten Taschen,
angehoben oder gesenkt wird und hierdurch den Antriebsmotor für die Bewegung des
Förderbandes stillsetzt. Eine weitere Vorrichtung dient zum Entladen des Förderbandes
und besteht aus einem Maschinengestell, an dem die Vorratstrommel unter Zwischenschaltung
einer Bremse, eine gewichtsbelastete Führungsrinne für das von der Vorrgtstrominel
ablaufende Förder- und Deckband, eine absatzweise angetriebene, mit Querrillen -in
die Rückseite des Förderbandes eingreifendeUnilenkrolle mit einer unter dieser verschiebbar
angeordneten Zubringerplatte für die das Förderband verlassenden Wendeln sowie eine
Leertrommel zur Aufnahme des am Ende der Führungsrinne abgehobenen Deckbandes und
eine weitere Leertrommel für das die Uinlenkrolle verlassende, entladene Förderband
gelagert sind.
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In der Zeichnung zeigt Abb. i eine schaubildhche Darstellung der Vorrichtung
zur Beschickung des Förderbandes mit Drahtwendeln, wobei das Schaltbild einer elektrischen
Prüfeinrichtung mit dargestellt ist.
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Abb. z ist eine schaubildliche Ansicht eines Teiles des Förderbandes
für die Drahtwendeln in größerem Maßstabe mit teilweisem Längsschnitt.
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Abb. 3 ist eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Entladen der Drahtwendeln
von dem Förderband. -Abb. q. ist eine Vorderansicht derselben Vorrichtung mit teilweisem
Querschnitt.
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Die Vorrichtung zum Beschicken des Förderbandes mit Drahtwendeln besteht
aus einem Tisch 13, auf dem die Wendeln io zunächst geprüft werden. Hierzu
kann der Tisch 13 in bekannter Weise optische Einrichtungen aufweisen, um ein vergrößertes
Bild der Wendeln io auf einen Schirm zu -werfen. Im vorliegenden Fall hat der Tisch
13 eine gleichzeitig -von eben und von unten
beleuchtete - Opalglastafel
1.4 -als .Unterlage für die @W endeln ro. Das Förderband r2 besteht-aus Metall,
Gummi oder Gewebe, am .besten aus einem- fleckenfreien Stahl, und hat quer angeordnete
Taschen z i zur Aufnahme je einer Wendel-io. Die Taschen ii sind in das Band 12
in regelmäßigem Abstand als Querrillen eingepreßt und so bemessen, daß ..jede von
ihnen einer aufzunehmenden Wendel io,._genügend Platz bietet. -Das leere Förderhand
r2 wird von einer Trommel 15 ahge spult, läuft dann längs eines Kanals 16 in der
Leiste 17 am Tisch 13 und ist mit seinem freien Ende an der Achse der Vorratstroinmel
iS befestigt, so daß es von dieser aufgespult wird. Das Förderband 12 ,bewegt sich
mit einer dem Einfüllvorgang entsprechenden gleichmäßigen Gesch"vindigkeit von rechts
nach links durch den Antrieb von einer geriffelten Walze i9, die mit ihren Zähnen
in die Taschen ri des Förderbandes 12 eingreift und von einem Elektromotor 2o in
Drehung versetzt wird. Gegenüber der Walze i9 ist eine :lose, ebenfalls geriffelte
Walze2r am Tisch 13 gelagert, die der Walze i9 .als Widerlager dient. Die
Walze i9 ist auf der Welle 22 befestigt, die mit Hilfe von Lagerböcken 23 auf der
Oberseite des Tisches 13-1 gelagert ist. Das Kegelrad 24 am anderen nde der Welle
22 wird von dem auf der Welle 26 sitzenden Kegelrad 27 angetrieben, während
das am anderen Ende der Welle a6 sitzende Kegelrad 25 vom Kegelrad 28 der Wehe 29
angetrieben wird. Der Motor 2o kann beispielsweise mit der Welle 29 über ein nicht
dargestelltes Zwischengetriebe verbunden sein.
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Die Trommel iS ist auf einem am Tisch 13 .befestigten Zapfen 3o abnehmbar
gelagert, und ,zwar unter Zwischenschaltung einer nicht dargestellten Bremsvorrichtung,
um ein ungewollt rasches Ablaufen des Förderbandes 12 zu verhindern. Eine Platte
31 am Tisch 13 überdeckt teilweise den Kanal 16 in der Leiste 17 und dient
gleichzeitig als Armstütze für den Arbeiter, der die Maschine bedient.
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. Kurz bevor das Förderband 12 den Kanal 16 in der Leiste 17 verläßt,
kommt es an einer Prüfvorrichtung vorbei, die reit Hilfe eines Fingers 33 -prüft,
ob etwa eine der raschen ri leer geblieben oder -finit- mehr als einer Wendel io
gefüllt worden ist. Die Prüfvorrichtung hält dann das Förderband 12 durch selbsttätiges
Ausschalten des Antriebsinotors 2o an und gibt dadurch dein Arbeiter die Möglichkeit,
die mangelhafte Beschickung des Bandes zu verbessern. Das Förderband 12 kann also
mit Sicherheit in einer vorher abgezählten @u.nd bezeichneten Anzahl -von Taschen
i i- mit Wendeln gefüllt--werden.
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. .Der: Finger 33 sitzt am:Ende eines Armes 3q,. der.um _den-Zapfen
35 in dem .Lagerbock 36 an der Leiste 17 drehbar ist, und lastet, durch das -Gewicht
des Armes 34 auf dem Förderband i2 bzw. den in den Taschen ii befindlichen Wendeln
io. Sind etwa in einer Tasche r 1 mehr als eine Wendel enthalten, so wird dadurch
der Arm 34 über seine gewöhnliche Lage hinaus angehoben und bringt dadurch seinen
Kontakt 37 mit dem am Tisch 13 fest- angeordneten Kontakt 38 in Berührung.
Durch diesen Stromschluß erhält die Spule 4.o eines Relais über den Transformator
39 Strom, so daß der Anker 41 angezogen und dabei der Kontakt 42 unterbrochen wird.
Dieser Kontakt liegt in der Zuleitung des Antriebsmotors 20 für die Vorrichtung,
so daß das Förderhand 12 nurnnehr stillgelegt wird. Findet dagegen der Finger 33
einmal eine leere Tasche r r vor, so fällt der Arm 34 in eine tiefere als seine
gewöhnliche Lage herab und schließt dadurch ein zweites Kontaktpaar an seiner Unterseite
(nicht dargestellt), das ebenso wie das Kontaktpaar 37, 38 die Reläisspule4o an
Spannung legt und somit den Motor 20 stillsct.zt.
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Bei der weiteren @e\Vegullg des Förderbandes 12 wird dieses von dem
Deckband q.3 zugedeckt, welches von einer Trommel: abgewickelt wird: Diese ist mit
Hilfe des Zapfens ¢6, unter Zwischenschaltung einer nicht dargestellten Bremse,
an dem Winkel :15 auf dem Tisch 13 al)nehinbar gelagert. Das aus Gewebe, Zellon
o. dgl. bestehende Band 43 wird fest auf das Förderband 12 aufgelegt, so daß die
Taschen i i vollständig geschlossen sind. Die beiden Bänder 12 und 4.3 laufen nun
unter der Druckrolle 47 und dem Gewicht 48 hindurch und werden auf eine Trommel
i8 aufgewickelt, wobei sie noch einmal fest aufeinandergedrü.ckt werden, so daß.
die Wendeln io aus den Taschen i i nicht herausfallen können. Die Trommel i8 wird
von der Welle So in Pfeilrichtung. gedreht. Die Welle So ist an dem Rahmen 51 gelagert,
der sich vom Tisch 13 seitwärts erstreckt. Der Antrieb der Welle So erfolgt ebenfalls
von dem Klotor 2o aus, und zwar unter Zwischenschaltung der Reihungskupplung 52
und der Kegelräder 57 und 58. Nach dem vollständigen Aufwickeln des Förderbandes
12 auf die Trommel 18 wird es durch Band oder Draht an ihr befestigt, so daß es
sich nicht zürückwickeln kann. Hierauf ,wird die Trommel i8 von ihrer Welle So abgenommen
und kann nun nach beliebig langer Lagerzeit der Vorrichtung zur Entladung des Förderbandes
zugeführt werden, von der aus die Wendeln . weiterverarbeitet werden.
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Zum Entladen der Wendeln io von dem Förderband 12 kann eine Vorrichtung
nach den Abb. 3 und q. dienen, die z. B. an eine Maschine zur Herstellung von Lampenfüßen
und
deren Aasrüstung mit - Leuchtkörpern angebaut wird. An dem Gestell 59 dieser Vorrichtung
ist eine Spindel 6o gelagert, die die mit dem beladenen Förderband r2 versehene-
Trommel i8 aufnimmt. Das Förderband i2 und das Deckband 43 werden von der Vorratstrommel
18 getrennt abgewickelt und auf Leertrommeln 61, 62 aufgewickelt, während die dem
Förderband 12 entnommenen Wendeln io auf Zubringerplatten 66 einzeln abgeladen werden.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen, läuft das Förderband 12 zusammen mit dem Deckband
43 durch eine aus dem Oberteil 63 und dein Unterteil 64 bestehende Führungsrinne,
an deren Ende das Deckband 43 nach oben abgehoben wird, während das Förderband 12
um eine Umlenkrolle 65 geführt wird, so daß .die Wendeln io herausfallen können.
Der untere Teil 64 der Führungsrinne ist an der Scheibe 67 befestigt, die an einem
seitwärts aus der Rolle 65 heraustretenden Zapfen 68 gelagert ist. Ein Gewicht 69
zieht die Führungsrinne 63, 64 abwärts, so daß das Band 12 fest gegen die Rolle
65 gepreßt Wird. Um zu verhindern, daß einzelne Wendeln io an dem Deckband 43 hängenbleiben,
nachdem dieses von. dem Förderband 12 abgehoben ist, wird das Deckband 43 von einem
am Block 71 der Scheibe 67 sitzenden Finger 70 bestrichen, so daß die Wendeln io
unbedingt gezwungen werden, wieder in die Taschen i i des Förderbandes 12 Zurückzufallen.
Das Förderband 12 wird nach der Entleerung auf die Trommel 61 mit der nötigen Geschwindigkeit
aufgewickelt, wozu die Welle 74 der Trominel61 den entsprechenden Antrieb erhält.
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Die Umlenkrolle 65 hat Quernuten 72 an ihrem Umfange, die mit den
von .den Taschen ii auf der Rückseite des Förderbandes 12 gebildeten Vorsprüngen
in Eingriff kommen. Sie hat außerdem überstehende Flansche 73 auf beiden Seiten,
durch welche das Förderband 12 in der richtigen Mittellage geführt wird. Die ZTinlenkrolle
65 wird regelmäßig absatzweise angetrieben und zieht dementsprechend das Förderband
12 von der Trommel 18 ab. Die Trommel 18 ist auf dem Zapfen 6o Wiederum unter Zwischenschaltung
einer nicht dargestellten Bremse gelagert,. damit .sie sich nicht ungewollt rasch
drehen kann. Der Antrieb der Rolle 65 bzw. ihrer Achse 7 5 geschieht mit Hilfe des
Steigrades 76 -und der Zahnräder 77 und 78. Das Zahnrad 78 sitzt fest auf der Achse
75 der Umlenkrolle 65, während das Zahnrad 77 mit dein Steigrad 76 fest verbunden
ist. Dieses Steigrad 76 wird von einer Klinke 79 Zahn für Zahn vorwärts geschaltet,
während eine weitere, am Maschinengestell gelagerte, und unter Federwirkung stehende
Klinke (nicht därgestellt) =als Rast- gegen -etwaiges @Rüdkwärtsdrehen .des Steigrades
76 dient. Die Klinke 79 ist @än dem Hebel 8o gelagert, der seitwärts durch das Gestänge
8i, 82 hin und her geschwungen wird, wozu der untere gegabelte Teil des Doppelhebels
82 einen Kurbelzapfen 89 einer gleichmäßig angetriebenen Welle 9o umgreift.
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Während das Förderband 12 über die Rolle 65 läuft, werden die in den
Taschen ii enthaltenen Wendeln io zunächst durch eineAbdeckhaube 83 -gehalten, so
daß sie die Taschen i i erst am Ende dieser Haube verlassen können. Die Haube 83
endet derart über der Zubringerplatte 66, daß jeweils eine Wendel io in eine.der
Querrillen 84 des Zubringers einfallen kann. Diese Zubringerplatten können etwa
die Gestalt haben, wie im Patent 500838 beschrieben. Sie können von der in Abb.3
und 4. gezeichneten Vorrichtung unmittelbar an die Maschine zum Aufbringen der Wendeln
auf die Lampenfüße nach diesem Patent mechanisch weiterbefördert werden. D.ie zubringerplatten
schoben, und 66 zwar werden gleichzeitig absatzweise mit der vorge- absatzweisen
Drehung der Umlenkrolle 65, so :laß immer eine leere Querrille 84 zur Aufnahme einer
Wendel io aus einer Tasche ii zur Verfügung steht.
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Auf der Welle 75 ist noch ein Kettenrad 85 befestigt, von dem eine
Kette 86 zu einem entsprechenden, auf der Welle 74 der Trommel bi unter Zwischenschaltung
einer Reibungskupplung sitzenden, nicht dargestellten Kettenrad führt. Die Trommel
61 erhält auf diese Weise einen ausreichend raschen Antrieb, so daß sie das ankommende
leere Förderband 12 immer straff halten kann. Auf der Welle 74 sitzt ferner eine
ebenfa:ls nicht dargestellte Schnurscheibe, von der ein Schnurtrieb 87 zur Achse
88 der Trommel 62 führt, so daß diese ebenfalls ausreichend schnell angetrieben
wird.
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An dieser Entladevorrichtung könnte ebenfalls eine Prüfeinrichtung
angebracht sein, ähnlich der an dem Beschickungstisch 13, mit deren Hilfe geprüft
wird, ob wirklich -jede Tasche ii des Förderbandes i2 eine Wendel io enthält. Falls
etwa eine leere Tasche ii an der -Prüfeinrichtung vorbeikommt, wird dann wiederum
der Antrieb der Entladevorrichtung stillgesetzt, oder es wird die Weiterschaltung
der Zubringerplatte 66 einmal unterbrochen.