DE715097C - Schlaegermuehle - Google Patents

Schlaegermuehle

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Publication number
DE715097C
DE715097C DER108676D DER0108676D DE715097C DE 715097 C DE715097 C DE 715097C DE R108676 D DER108676 D DE R108676D DE R0108676 D DER0108676 D DE R0108676D DE 715097 C DE715097 C DE 715097C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
mill
housing
air supply
nozzle
Prior art date
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Expired
Application number
DER108676D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing William Meier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall Borsig AG filed Critical Rheinmetall Borsig AG
Priority to DER108676D priority Critical patent/DE715097C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE715097C publication Critical patent/DE715097C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/288Ventilating, or influencing air circulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Schlägermühle Schlägermühlen werden zur Zuführung der zum Fördern und Sichten des: Mahlgutes und gegebenenfalls auch zu dessen' Trocknen verwendeten Luft an den Stirnseiten mit Luftzuführungsstutzen versehen, aus denen die Luft in die an den beiden Stirnwänden befindlichen öffnungen in das Innere der Mühle tritt. Da die Schläger der Mühle eine hohe Umfangsgeschwindigkeit in der Größenordnung von etwa 5o m/s haben, so treten beim Einströmen der Luft in das Mühlengehäuse starke Wirbelungen auf, die die Saugwirkung der Mühle beeinträchtigen und Leistung verzehren. Außerdem wird durch diese Wirbel der Austritt von Mahlgutstaub aus dem Mühlengehäuse in die Ansaugestutzen an den Stirnwänden begünstigt, wodurch an den seitlichen Schlägern ein unerwünscht starker Verschleiß auftritt. Da außerdem im Ansaugestutzen infolge der auftretenden Wirbelungen stellenweise Überdruck herrscht, so tritt zwischen dem Ansaugestutzen und der Läuferwelle häufig Mahlgut nach außen und verursacht besonders bei Kohlenstaub unangenehme Brände in der Nähe der Lager der Läuferwelle. Zur Vermeidung dieser Brände sind teure Dichtungen erforderlich, die den Austritt des Mahlgutes verhindern.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, den Eintritt der Luft in das Mühlengehäuse so zu verbessern, daß diese nachteiligen Wirbel- und Strömungsverluste westgehend unterdrückt und, der Verschleiß namentlich an den Stirnseiten des Mühlenläufers verringert wird, wobei die Abdichtung der Läuferwelle völlig ,entfallen oder erheblich vereinfacht werden kann. Diese Aufgabe wird gemäß. der Erfindung dadurch gelöst, daß der Luftzuführungsstutzen der Mühle injektorarti,g ausgebildet wird, so daß der Druck der Luft in Geschwindigkeit umgesetzt wird und im :Austrittsquerschnitt des Stutzens die Luft ihre größte Ströniungsgescli@vindiglceit erhält, mit der sie in das 1@Iiihl-engehäuse eintritt. Die Mühle erhält d-iher stets eine ausreichende Luftmenge,. tl«c@ von der Sangwirkung der Mühle tinabhäiigi "'-ist, wenn die Luft beispielsweise durch ein Gebläse der Mühle zugeführt wird. Es können also in der Mühle infolge Schwankungen der Sangwirkung durch Eindringen von Mahlgut in den Mühlenläufer keine Pendelun,gen auftreten, die sonst vielfach ein Versacken der Mühle mit Mahlgut zur Folge haben, da bei den Pendelungen der Mühle nicht mehr genügend Luft durch die Mühle geleitet wird, um das Mahl-tit fortzuführen. Derartige I'endeItuigen wirken sich auf den Betrieb der Mühle, namentlich wenn es sich um Miihlenfeuc-rtnigen handelt, außerordentlich störend <ins. Durch entsprechende Ausbildung des injelctarartigen Luftzuführungsstutzens kann die Strömungsgesch-,vindigkeit der Luft hei ihrem Eintritt in das Mühlengehäuse annähernd ebenso groß gewählt werden wie die Umlaufgeschwindigkeit der Schläger, so daß die Luft störungs- und wirbelungsfrei- über die ganze Breite des -4Iiilileiiläufers einströmen kann. Es empfiehlt sich, in der Austrittsöffnung der Stutzen feststehende Leitflächen anzuordnen, um die Luft gleichmäßig über der. ganzen Querschnitt der Lufteintrittsölfnung in der Mühlenstirnwand zti verteilen und dadurch den Eintritt der Luft in das 1-liihlengehäuse zu verbessern. Diese Leittlächen werden zweckmäßig so schraubenförinig gewunden, daß die Luft in Umlaufrichtung der Schläger in Drehung versetzt wird. Um eine störungs- und wirbelungsfreie Lufteinströniung in den Mühlenläufer zu erzielen, kann durch Angleichung der Luftgeschivindigkeit an die t?mlaufgeschwiüdigkeit des Läufers auf dessen Saugwirkung verzichtet werden, wobei die erforderliche Strömungsenergie statt von dem Mühlenläufer von einem Gebläse bei wesentlich besserem Förderwirkungsgrad erzeugt werden kann. Bei der kreisenden Luftbewegung in der Lufteintritts-Öffnung der Mühle herrscht an der fVelle, bedingt durch die Fliehkraft, stets Unterdruck, so daß: durch die Wellenabdichtung nicht, wie bisher, eine Strömung von innen nach außen, sondern umgekehrt von außen nach innen eintritt. Dieser Luftstrom kann dazu verwendet werden, die Lager und die Läuferwelle der Mühle zu kühlen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen teilweisen Längsschnitt und Abb. :! eine Seitenansicht einer Schlägermühle.
  • An den beiden Stirnwänden i des Gehäuses einer Schlägermflile, der das Mahlgut, z. B. Kohl(-, von oben über die ganze Breite des Mühlenläufers aufgegeben wird, sind die beiden Luftzuführungsstutzen :3 befestigt. die gemäß der Erfindung injektorartig ausgebildet I@;ind und sich von dem rechteckigen Quer-:i linitt des anschließenden Luftkanals auf den .Vuerschnitt i i am Austrittsende verengen, so daß die Luft am Austrittsende i= ihre größte Strömungsgeschwindigkeit erhält. Von hier strömt die Luft bei annähernd gleicher Geschw-indigkeit wie die umlaufenden Schläger 5. die mittels der Schlägerarme 6 pendelnd auf der Welle ,l befestigt sind, störungsfrei durch die ringförmige Cilinu i- 3 in das Innere des Mühlengehäuses.
  • Iri der Lufteintrittsöltnung 3 des Mühlengehäuses ist eine schraubenförmig gewundene Leitfläche ; angeordnet, die die den Stutzen mit hoher Geschwindigkeit verlassende Luft gleichmäßig über den ganzen Querschnitt der (-)fiiiung 3 verteilt, wobei die Luftströmung eine Axial'komponente 9 .erhält. Außerdem erhält die Luft durch die Leitfläche 12 eine Tangentialkomponente io, die sich mit der Axialkomponente 9 zu einer Resultierenden 5 zusammensetzt. In Richtung dieser Resultierenden strömt die Luft in das Mühlengehäuse, wobei sie unter Vermeidung von Wirbelungen störungsfrei an den mit der Geschivind:igkeit i i umlaufenden Schlägern ; gleichmäßig über die ganze Breite des Mühlenläufers verteilt wird. Es ist zweckmäßig, dem injektorförmigen Stutzen 2 im Austrittsquerschnitt die Richtung der Resultierenden S zu erteilen, um eine zusätzliche Umlenkung der Luftströmung zu ersparen.
  • Die Luft strömt zusammen mit dem von oben in das Mühlengehäuse eingegebenen Mahlgut durch die Mühle und wird mit dem zerkleinerten Mahlgut in den über dem Mühlengehäuse befindlichen Sichtraum geführt, von wo das mit der Luft gut durchmischte zer-Ideinerte Gut weitergeleitet wird, z. B. bei einer 'Müh.lenfeuerung als Kohlenstaub-Luft-Gemisch in die Brennkammer eintritt.
  • Sind sehr große Luftmengen, beispielsweise auch als Trockenluft zur Erzielung einer Mahltrocknung erforderlich, so können an jeder Seite der Mühle auch zwei Stutzen über-oder nebeneinander angeordnet werden. Man kann auch dem injektorartig ausgebildeten Ansaugstutzen den gleichen Winkel wie der Resultierenden ä erteilen, um die Einströmung der Luft in das Mülzlengehäuse noch zu verbessern.

Claims (3)

  1. PATE NTANSPRÜCIirt: i. Schlägermühle mit stirnseitigem Luftzuführungsstutzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftzuführungsstutzen injektorartig ausgebildet ist, so daß die Luft an der Austrittsöffnung des Stutzciis ihre größte Geschwindigkeit erhält, mit der sie in das Mühlengehäuse eintritt.
  2. 2. Schlägermiihle nach Anspruch- i, dtt@-durch gekennzeichnet, daß zwischen -:At r Austrittsöffnung des.Luftzuführungsstutzeiis und der Eintrittsöffnung des M'd hlengehäuses feststehende, vorzugsweise schraubenförmige Leitflächen zur gleichmäßigen Verteilung der Luft über die ganze Lufteintrittsö.ffnung angeordnet sind.
  3. 3. Schlägermühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. an jeder Seite des Mühlengehäuses mehrere injektorartig ausgebildete L uftzuführungsstutzen angeordnet sind.
DER108676D 1940-11-09 1940-11-09 Schlaegermuehle Expired DE715097C (de)

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