DE714887C - Vorrichtung zum Verbinden zweier Filmenden - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden zweier Filmenden

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DE714887C
DE714887C DEG100942D DEG0100942D DE714887C DE 714887 C DE714887 C DE 714887C DE G100942 D DEG100942 D DE G100942D DE G0100942 D DEG0100942 D DE G0100942D DE 714887 C DE714887 C DE 714887C
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film
knife
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swivel arm
planer knife
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GEYER WERKE KOM GES
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material
    • G03D15/04Cutting; Splicing
    • G03D15/043Cutting or splicing of filmstrips

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verbinden zweier Filmenden Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden zweier Filmenden, bei der die einzelnen Arbeitsgänge selbsttätig und zwangsläufig von einer zentralen Antriebsstelle aus durchgeführt bzw. gesteuert werden.
  • Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art treten z. B. noch dadurch Mängel auf, daß auf die beiden aneinandergelegten Filmenden ein Verbindungsstreifen geklebt wird, wodurch die Klebestelle eine nachteilige Verdickung erfährt, oder es werden die beiden Filmenden nacheinander in die Klebevorrichtung eingelegt und zum Verkleben vorbereitet.
  • Andere Vorrichtungen dieser Art weisen den Nachteil auf, daß sie die Filmbehandlungsstelle der freien Sicht entziehen und durch das Nacheinander des Einlegens der zu verbindenden Filmstellen hohe Anforderungen an die Aufmerksamkeit des die Filmstreifen Einlegenden stellen. Um diese Nachteile zu vermeiden, sind nach der Erfindung an das auf einem Arbeitstisch- aufgespannte eine Filmende nacheinander zwei Schwenkarme lieranführbar, von denen der eine ein Hobelinesser zum Abheben der Beschichtung des auf dem Arbeitstisch aufgespannten Filmendes und der andere eine Haltevorrichtung für das andere Filmende trägt. Bei dieser Anordnung ist der Arbeitstisch des ersten Filmendes um die Drehachse des das Hobelmesser tragenden Schwenkarmes zylindrisch gewölbt.
  • Auf diese Weise wird sowohl ein schnelles wie auch immer gleichbleibendes genaues und sauberes Arbeiten erzielt, so daß einwandfreie und dauerhafte Klebestellen unabhängig von der Geschicklichkeit und der sonst stark beanspruchten Aufmerksamkeit des Arbeiters entstehen.
  • Die weiteren Merkmale der Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind in den Unteransprüchen angegeben, deren Merkmale nur gemäß der Zurückbeziehung der betreffenden Unteransprüche, also nur in Verbindung mit den Merkmalen vorangehender Ansprüche. aber nicht an sich Gegenstand der Erfindung sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i ist eine schaubildliche Ansicht der wesentlichen Teile einer Vorrichtung nach der Erfindung. Abb. 2 zeigt das Ende des mit den Messern ausgestatteten Schwenkarmes in etwas anderer Ausführung und Abb. 3 eine weitere Ausführungsform eines verstellbaren Hobelmessers. -An dem Ständer i, der mit dem Auflag @-tisch 2 für das eine Filmende a versehen ist, sind zwei Schwenkarme 3 und 4. drehbar gelagert, von denen der Schwenkarm 3 den Auflagetisch 5 für das andere Filmende b trägt. Zum Festhalten des Films dient je ein Niederhalter 6 bzw. ;, der neben dem zugehöriger Auflagetisch schwenkbar gelagert ist und mittels eines Schließklobens 8 bzw. 9 an den 1 fisch bzw. 1, ihm angedrückt und verriegelt werden kann. Für die richtige Lagerung des Films ist jeder Auflagetisch mit zwei Stiften io versehen. Statt dessen können auch mir in dem Tisch :2 zwei Stifte io für die Lagerung beider Filmenden vorgesehen sein. in diesem Falle wird, während sich beide Tische in gleicher Höhe befinden, zunächst der Film b auf dem Tisch 5 eingelegt und festgeklemmt und nach Wegschwenken des Armes 3 dann der Film a eingelegt.
  • Von den beiden Niederhaltern 6, 7 springt der Halter 6 am Ständer i etwas hinter der Tischkante zurück, während der Halter 7 --Im Schwenkarm3 über dieTischkante vorspringt, derart, daß er beim Niedergehen des Schweill:-armes auf den vorspringenden Rand des Auflagetisches 2 am St_.nder i aufsetzt.- Die bei dieser Bewegung aneinander vorbeistreichenden Kanten i i. i 2 der \Tiederlialter 6, 7 sind als Schneiden ausgebildet oder finit besonderen Schneiden ausgerüstet, so daß sie das überstellende Ende des auf dem Tisch 5 des Schwenkarmes 3 aufgespannten Films b abschneiden.
  • Die Oberfläche des Auflagetisches 2 am Ständer i und dementsprechend die Tischfläche am Schwenkaren 3 sind zentrisch zu der Drehachse i9 des Schw.cnl,:armes q. gewölbt, und die Niederhalter 6, 7 passen sich ebenfalls dieser Wölbung all.
  • Der Schwenkarm.#l, trägt ein Abschneide-Messer 13 und ein Hobelmesser r4.. Das erstere läuft bei der Drehung des Schwenkarmes q. in Pfeilrichtung all der Vorderkante des Auflagetisches :2 am Ständer i entlang und nimmt somit das Glattschneiden des hier eingespannten Filmendes a. vor. Das Hobelmesser 1.1. ist so eingerichtet und angeordnet, daß es beim Unile-2n des Schwenkarmes in der Pfeilrichtung von dein frei liegenden Handstreifen des Filmendes a auf dem Tisch die Beschichtung abhebt. Dabei hält eine vor dem Messer 1¢ angeordnete Gleitbahn 15 den Film glatt und verhindert, daß er durch das Hobelmesser zerknittert oder durchgeschnitten wird. Diese Gleitbahn wird so eingestellt, daß zwischen ihr und dem Auflagetisch 2 ein Abstand von nur einer Filmstärke vorhanden ist. An dem Schwenkarm 4 ist i einer ein Filrnleimbehslter 16 mit Pinsel 17 so angebracht, daß der Pinsel den abgehob-ltc-n Randstreifen des Films a. vor dem N iederlialter 6 mit Filmleim bestreicht, wenn der Arm -1 in Pfeilrichtung geschwenkt wird.
  • Die Schwenkarme 3 und 4. sind mit einem gemeinsamen Antrieb verbunden, und zwar mittels Nocken, Kurvenscheibe oder anderer bekannter Maschinenelemente, derart, daß sie zwangsläufig nacheinander an den Arbeitstisch am Ständer i heran- bzw. an dem Tisch vorbeigeführt werden. Der Arm d. dreht sich dabei vorzugsweise immer in derselb--n Richtung nach rechts, und der Arm 3 wird erst dann nach links heruntergeschwenkt, wenn der Arm 4. sich so weit gedreht hat, daß er Alen Arni 3 nicht mehr behindert.
  • Außerdem können auch die Stifte io, die Schließkloben 8, 9 und die Niederhalter 6, ; mit dem Antrieb verbunden sein, derart, dai, nach erfolgter Verbindung der Filmenden die Stifte io in die Tischflüche eingezogen, Sie Schließkloben 8, 9 entriegelt und die Niederhalter 6, 7 geöffnet werden. Die Betätigung der Stifte io kann so erfolgen, daß dieselben an einem gemeinsamen Schieber 18 angeordnet sind, der von der Welle i9 aus mittels eines Exzenters 20 in dem Auflagetisch gehoben und gesenkt wird, wodurch die Stifte in der entsprechenden Arbeitsphase aus dem Film herausgezogen werden. Gleichzeitig wird der Schließkloben 8 durch einen Ilitnehiner 2 1 geöffnet, während der Schließkloben 9 seinerseits durch einen Exzenter a2 über ein Gestänge 23 im gegebenen Augenblick geöffnet wird. Durch entsprechend angesetzte Spiralfedern werden beim Offnen der Schließkloben8, 9 die Niederhalter6, 7 selbsttätig aufgeklappt.
  • Für die Bewegung der einzelnen Teile ist im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Kurbel vorgesehen; stattdessen kann der Alltrieb auch durch einen Hand- oder Fußhebel. ein Handrad oder einen -Motor bewirkt werden.
  • Ferner kann ein zweites Hobelmesser die Unterseite des auf den Schwenktisch 5 aufgespannten Filmendes b auf abhobeln, wie dies z. B. bei zweiseitig b:-schichteten Filmen nötig ist. Dieses zweite Hobelmesser kann an einem weiteren Schwenkarm angebracht sein: Der Auftrag des Filmleims läßt sich, um Eintrocknen zu vermeiden, auch durch einen zwangsläufig gesteuerten Pinsel oder Auftrager ausführen, der in Ruhestellung in den Leim eintaucht und durch einen Kragen das Gefäß dicht abschließt. Auch wäre der Filmleim mittels Aufspritzens aufzutragen. Die ganze Maschine kann-so in einen Tisch eingebaut werden, daß nur -der Arbeitstisch -aus der Tischplatte hervorragt; wahrend ein darunter- angebrachter Behälter- die Abschnitte und Hobelspäne aufnimmt.
  • . Ferner kann das an dem. Schwenkarm 4 sitzende Abschneidemesser auch in der Drehrichtung hinter dem. Hobelmesser und der Gleitbahn angeordnet sein, wie aus Abb.2 ersichtlich ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind noch weitere Einzelheiten vorgesehen, die auch in Verbindung mit- dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i zur Anwendung kommen können.
  • Der zu behandelnde Film 2:1. liegt auf dem gekrümmten Arbeitstisch 25. An dem um den Krümmungsmittelpunkt 26 der Arbeitsplatte -drehbaren Arm 27 sind das Hobelmesser 28 und das Abschneidemesser 29 angeordnet. Vor der Schneide des Messers 28 ist die Gleitbahn 3o angeordnet, die sich gleichzeitig mit dem Messer über die Filmbahn bewegt und dazu dient, denFilmniederzuhalten und dadurch zu verhindern, daß das Filmband durch den Schub des Hobelmessers 28 zerknittert oder zerschnitten werden könnte. Um die Stärke des durch die Schneide des Hobelmessers abzuhebenden Spanes einzustellen und um die Abnutzung und den Abschliff des Messers auszugleichen, ist das Hobelmesser 28 um eine Achse 31 drehbar und wird durch eine Feder o. dgl. gegen einen verstellbaren Anschlag 32 gedrückt, als welcher vorteilhaft eine drehbare Exzenterscheibe dient. Der Abstand zwischen der Gleitbahn 30 und dem Arbeitstisch 25 entspricht vorteilhaft möglichst genau der Filmstärke, und der Krümmungsmittelpunkt der Gleitbahn fällt mit dem Krümmungsmittelpunkt 26' des , gebogenen Arbeitstisches zusammen.
  • Die Verstellbarkeit und Nachstellbarkeit des Hobelmessers kann gemäß Abb.3 auch dadurch gewährleistet sein, daß das etwa halbkreisförmige Messer 33 auf dem Umfang oder an der Stirnseite eines zylindrischen Körpers 3-. angeordnet ist, der seinerseits drehbar an dem betreffenden Schwenkarm oder an dem Ständer i gelagert wird. Man kann dann durch Drehen des Körpers 34 den Abstand der Schneide des Messers 33 von der Unterlage für den Film regeln. Das Messer 33 besteht mit dem Körper 3-. vorzugsweise aus einem Stück, so daß das komplette Hobelmesser 33, 34 durch Dreh- und Fräsarbeit aus einem Stück Rundmaterial hergestellt werden kann. Diese Ausführungsform nach Abb.3 ist also einfach und billig und hat den b°sonderen Vorteil, daß sie auf einem sehr kleinen Raum untergebracht werden kann. wodurch der Maschine keine zu großen -Abmessungen gegeben zu werden brauchen.
  • Zur Benutzung der Vorrichtung nach Abb. i werden die zu verbindenden Filrnenderiä und b so auf die Tische bzw. über die Einstellstifte gelegt, daß gerade ein Bildstrich, d. h. ein Trennungsstrich zwischen zwei Filmbildern, über die einander zugekehrten Kanten der Tische zu liegen kommt. Befinden sich die beiden Tische vor dem Aufspännen der Filmenden in gleicher Höhe, so ist erst das Filmende: b auf dem beweglichen Tischs am Schwenkarm 3 anzubringen und nach --Hochschwenken dieses Armes das andere Filmende ta auf dem feststehenden Tisch 2 am Ständer i. Die genaue Lage der Filmenden wird durch die Stifte io gewährleistet, und die Filmenden werden durch Herunterklappen und Verriegeln der Niederhalter 6, 7 befestigt. Sodann wird die Vorrichtung in Bewegung gesetzt, worauf sich zunächst der Schwenkarm 4 an dem festen Tisch 2 vorbeibewegt. Dadurch wird nacheinander das betreffende Filmende a von dein Messer 13 auf Länge geschnitten, durch den Hobel 1q. in einem Arbeitsgang von der Schicht befreit und durch den Pinsel 17 mit Filmleim bestrichen. Danach senkt sich der Schwenkarm 3 nieder und führt das auf ihm befestigte Filmende b an der Schneidkante i2 des Niederhalters 6 vorbei, so daß es ebenfalls glatt geschnitten wird, und drückt es fest auf das vorher mit Leim bestrichene Filmende a, wodurch beide Filmenden in bekannter Weise miteinander v°rklebt werden.
  • Kurz vor der in der Zeichnung dargestellten Ruhestellung des Schwenkarmes 4. werden zwangsläufig die beiden Niederhalter 6, 7 entriegelt und geöffnet und die Einstellstifte aus den Lochungen des Films zurückgezogen, so daß der zusammengeklebte Film frei auf den Arbeitstischen liegt und leicht abgehoben werden kann.
  • Um ein schnelles Kleben zu ermöglichen. kann auch noch der Auflagetisch 2 elektrisch erwärmt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Verbinden zweier Filmenden,- bei der die einzelnen Arbeitsgänge selbsttätig und zwangsläufig von einer zentralen Antriebsstelle aus durchgeführt bzw. gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß an das auf einem Arbeitstisch (2) aufgespannte eine Filmende (a) nacheinander zwei Schwenkarme (3, 4) heranführbar sind. von denen der eine (q.) ein Hobelmesser (i4) zum Abheben der Beschichtung des auf dem Arbeitstisch aufgespannten Filmendes und der andere (3) eine Haltevorrichtung (7, g) für das andere Filmende (b) trägt, wobei der Arbeitstisch (2) um die Drehachse des das Hobelmesser (14) tragenden Schwenkarmes (4) zylindrisch gewölbt ist. -. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der das Hobelmesser (14) tragende Schwenkarm (4) mit einem Leimabgeber (16, 17) versehen ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das Hobelmesser und den Leimabgeber tragende Schwenkarm (4) mit einem Messer (13) zum Beschneiden des festliegenden Filmendes (a) ausgerüstet ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der das Hobelmesser (14) tragende Schwenkarm (4) jeweils eine ganze Umdrehung ausführt. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß vor dein Hobelmesser (14, 28) eine Gleitbahn (15, 30) an dein betreffenden Schwenkarm vorgesehen ist, die sich gleichzeitig mit dein Hobelmesser quer über den Film bewegt. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen Gleitbahn und Hobelmesser als Spandurchlaß ausgebildet und nicht größer als eine Filmdicke ist. ;. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß das Hobelmesser (28) verstellbar ist, z. B. an einem besonderen kleinen Schwenkarm sitzt, der durch Federkraft gegen einen verstellbaren Anschlag (32) gehalten wird (Abb. 2). B. Vorrichtung nach Anspruch i bis ;. dadurch gekennzeichnet, daß das Hobelinesser (33, 34) selbst drehbar gelagert ist (Abb. 3). g. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Hobelinesser (14) und das Abschneidemesser (13) auswechselbar sind.
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