DE714249C - Kinematographischer Aufnahmeapparat - Google Patents
Kinematographischer AufnahmeapparatInfo
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- DE714249C DE714249C DEZ25311D DEZ0025311D DE714249C DE 714249 C DE714249 C DE 714249C DE Z25311 D DEZ25311 D DE Z25311D DE Z0025311 D DEZ0025311 D DE Z0025311D DE 714249 C DE714249 C DE 714249C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/26—Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera
- G03B17/265—Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera specially adapted for motion picture film, e.g. cassettes
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Description
- Kinematographischer Aufnahmeapparat Bei kinematographischen' Aufnahmeapparaten, bei denen eine Vor- und Nachwickelrolle nicht vorhanden ist, ist es bekannt, die in einer Kassette lagernde Filmaufwickelspule mit einer durch das Filmband selbst gesteuerten Bremse zu versehen, welche auf den Umfang der Filmspulenflanschen wirkt. Bei Benutzung einer Kassette, die für Aufnahmen zweier nebeneinanderliegender Bildreihen eingerichtet ist, ist es nicht ohne weiteres möglich, eine solche Bremse in Anwendung zu bringen, da bekanntlich die Filmaufwickelspule bei der Aufnahme der zweiten Bildreihe als Abwickelspule und die Abwickelspule als Aufwickelspule dient.
- Um nun die Vorteile der an sich bekannten Bremsung der Filmspule in der Kassette auch für umsetzbare Kassetten, die für Aufnahmen von zwei nebeneinanderliegenden Bildreihen eingerichtet sind, auszunutzen, ist erfindungsgemäß für beide in der Kassette befindlichen Filmspulen eine vom Filmband selbst gesteuerte Bremse vorgesehen, die je nach Läge der Kassette im Aufnahmeapparat zwangsläufig ein- bzw. ausgeschaltet wird, so daß je- weils nur die als Aufwickelspule wirkende Spule gebremst, die andere Spule aber ungebremst ist.
- Die auf die in der Kassette befindlichen Spulen einwirkenden Bremsen können aus halbkreisförmig gestalteten Doppelhebeln bestehen, die durch den Zug des auf dieselben einwirkenden Filmbandes entgegen dem Einfluß einer Feder auf den Umfang der Filmspulenflanschen gedrückt werden. Ein mit den Bremshebeln verbundenes Organ dient dazu, die Wirkung des Bremshebels bei der Filmabwickelspule aufzuheben. Dies geschieht dadurch, daß das an dem einen Ende des Bremshebels angeordnete Organ beim Einsetzen der Kassette auf ein Widerlager stößt und eine Schwenkung des Bremshebels in entgegengesetzter Richtung der Spule bewirkt. Ein Verschwenken des Bremshebels und damit dessen Umwirksamkeit bei der Aufwickelspule wird durch eine Aussparung verhindert, in die das mit dem Bremshebel verbundene Organ greift.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Abbildung zeigt einen Aufnahmekinematographen bei geöffnetem Deckel und geöffn,-ter umsetzbarer Kassette, die zur Aufnahme von zwei nebeneinanderliegenden Bildreihen eingerichtet ist.
- Auf der oberen Seite der Kassette ist di@: Filmabwickelspule r gelagert, deren Filmband z über eine Rolle 3 in die Bildbühne 4 geführt wird. Nach Verlassen der Bildbühne 4 wird das Filmband über die Ralle 5 auf die durch Friktion angetriebene Aufwickelspule 6 gewickelt. In der Nähe der beiden Filmspulen befinden sich die Bremshebel ? und S, auf denen das Filmband.gleitet. Die Bremshebel stehen unter dem Einfluß einer Feder 9, die das Bestreben hat, den Bremshebel von den Spulen abzudrücken. Durch das Filmband, welches - auf dem Bremshebel gleitet, wird der Hebel nach dem Umfang der Spulenflanschen zu gedrückt und die Spule mehr oder weniger je nach der Wirkung der Friktion der Aufwickelspule gebremst. Die Bremsliebel sind mit einem Stift i o und i o' versehen, welche die Bremsring gegenüber der Abwickelspule i verhindern, indem z. B. der Stift io' durch sein Widerlager den Bremsliebel; nach außen drückt. Bei der Aufwikkelspule tritt die Wirkung des Stiftes i o . gegenüber dem Bremshebel nicht in Erscheinung. Dem Stift io ist durch eine in dessen Nähe befindliche Aussparung i i das Widerlager genommen. Der Bremshebel S kann somit durch das Filmband nach dem Umfang der Spulenflanschen zu verschwenkt und dadurch eine Bremsung derselben ermöglicht werden.
Claims (4)
- .PATENTANSPRÜCHE: ' i. Kinematographischer Aufnahmeapparat mit umsetzbarer Kassette für Aufnahmen zweier nebeneinanderliegender Bildreihen, hei der die Filmauf«zckelspul,: mit einer vom Filmband selbst gesteuerten Bremse versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Filmabwickelspule mit einer solchen Bremse versehen ist. welche beim Einsetzen der Kassette - in die Kamera zwangsläufig durch ein Organ unwirksam gemacht wird, deren Unwirksamkeit aber bei der Funktion als Filmaufwickelspule wiederaufgehoben wird.
- 2. Kinematographischer Aufnahmeapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Bremsen als doppelarmiger unter dem Einfluß einer Feder stehender Hebel ausgebildet ist, welcher an dem einen Ende mit einem Stift versehen ist, der das Kassettengehäuse nach außen durchdringt.
- 3. Kinematographischer Aufnahmeapparat nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß im Aufnahmeapparat auf der Abwickelseite ein Widerlager angeordnet ist, auf welches der am .Bremshebel befindliche Stift beim Einsetzen der Kassette stößt, wodurch eine Bremsung des Hebels unmöglich gemacht wird.
- 4. Kinematographischer Aufnahmeapparat nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet. daß unterhalb der Aufwickelspule eine Aussparung am Kameragehäuse vorgesehen ist, in die der am Bremshebel befindliche Stift zu liegen kommt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ25311D DE714249C (de) | 1939-06-06 | 1939-06-06 | Kinematographischer Aufnahmeapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ25311D DE714249C (de) | 1939-06-06 | 1939-06-06 | Kinematographischer Aufnahmeapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE714249C true DE714249C (de) | 1941-11-25 |
Family
ID=7626347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ25311D Expired DE714249C (de) | 1939-06-06 | 1939-06-06 | Kinematographischer Aufnahmeapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE714249C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1138313B (de) * | 1961-04-28 | 1962-10-18 | Leitz Ernst Gmbh | Filmandrueckvorrichtung in Laufbildkameras |
| DE1284838B (de) * | 1965-06-24 | 1968-12-05 | Paillard Sa | Filmkassette fuer Laufbildwerfer |
-
1939
- 1939-06-06 DE DEZ25311D patent/DE714249C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1138313B (de) * | 1961-04-28 | 1962-10-18 | Leitz Ernst Gmbh | Filmandrueckvorrichtung in Laufbildkameras |
| DE1284838B (de) * | 1965-06-24 | 1968-12-05 | Paillard Sa | Filmkassette fuer Laufbildwerfer |
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