DE714221C - Mehrkoepfige Drahtheftmaschine - Google Patents

Mehrkoepfige Drahtheftmaschine

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Publication number
DE714221C
DE714221C DEB183118D DEB0183118D DE714221C DE 714221 C DE714221 C DE 714221C DE B183118 D DEB183118 D DE B183118D DE B0183118 D DEB0183118 D DE B0183118D DE 714221 C DE714221 C DE 714221C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stitching machine
wire stitching
stapling
heads
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB183118D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Mueller
Arno Schweyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebrueder Brehmer
Original Assignee
Gebrueder Brehmer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Brehmer filed Critical Gebrueder Brehmer
Priority to DEB183118D priority Critical patent/DE714221C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE714221C publication Critical patent/DE714221C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17Stapling machines
    • B27F7/19Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work
    • B27F7/21Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work with means for forming the staples in the machine
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping
    • B31B50/68Uniting opposed surfaces or edges; Taping by stitching, stapling or riveting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Mehrköpfige Drahtheftmaschine Die Erfindung bezieht sich auf mehrköpfige Drahtheftmaschinen, die gleichzeitig mehrere Klammern in das Heftgut treiben, wobei es bisher nicht möglich war, den etwa auftretenden Ungleichheiten in den Heftdicken Rechnung zu tragen, Solche Ungleichheiten können z. B. auftreten beim Verbinden von verschieden starken Holzteilen, wobei die in Massen hergestellten Einzelteile ziemlich starke Stärkedifferenzen aufweisen, oder derartige gewollte oder ungewollte Differenzen in der Heftdicke werden auf andere Weise hervorgerufen. Durch die vorstehenden - Rücken nicht genügend fest eingetriebener Klammern, die dann auch meist nichtordnungsgemäß umgelegt sind, wenn es sich um durchgestochene Klammerbeine handelt, treten sehr- viele Übelstände auf, z. B. Hängenbleiben beim Stapeln der Kisten, beim Transport, Verletzungen aller Art, Undichtheiten zwischen Deckel, Rahmen und Bodenu. dgl.
  • Es war bisher nicht möglich, unter diesen Verhältnissen eine gleichmäßige saubere Heftung herzustellen. Genügte die Dickeneinstellung der stärkeren Heftung, so wurde die andere Klammer nicht fest genug eingedrückt und im anderen Falle bei Einstellen der Heftdicke für die' geringeren Heftstärken der andere Heftkopf einer für die Heftung an sich unnötigen und daher unzweckmäßig hohen Belastung ausgesetzt. Daran änderte auch nichts die bei derartigen Drahtheftmaschinen vorgesehene federnde Auflage, die wohl einen zu stark-en Preßdruck an der dicksten Stelle des Werkstücks ausglich, niemals aber die benachbarten und gleichzeitig eingetriehenen Klammern beeinflussen konnte.
  • Der Erfindungsgegenstand soll hier dadurch Wandel schaffen, daß für ein gleichmäßiges Eintreiben der Klammern auch bei ungleich dicken Heftstellen des gleichen Arbeitsstückes zwischen den Heftköpfen ein Ausgleich in den einzelnen Preßelementen -der Heftköpfe selbst dadurch entsteht, daß diese, sich gegenseitig beeinflussend, sich selbsttätig auf eine Mittelstellung einstellen und dadurch den Preßdruck an allen Heftstellen ausgleichen, wodurch stets eine saubere Heftung entsteht.
  • In dieser Beziehung wiesen alle vorbekannten Drahtheftmaschinen starre Konstruktionen auf, gleichgültig, ob die Dickeneinstellung im Ober- oder Unterteil der Maschine angeordnet war. Eine Differenzierung der Höhenlage zweier benachbarter Heftstellen war daher nicht möglich.
  • Wenn sich auch am günstigsten dies bei zweiköpfigen Maschinen auswirkt, so ist doch die neue Einrichtung auch für vielköpfige Maschinen vorteilhaft verwendbar, weil auch da noch ein gewisser Ausgleich entsteht und der Preßdruck hier bei richtiger Dickeneinstellung nie die Höhe erreicht wie bisher. Der Druckausgleich nach der Erfindung kann dabei in den Drahtkopf oder in den Umlegekopf bzw. den Auflegetisch gelegt werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Sie zeigt eine zweiköpfige Drahtheftmaschine, bei der die -Drahtköpfe im Oberteil und die Umlegeköpfe im Unterteil sitzen. Letztere sind nur nötig, wenn die einzelnen aus dem Heftgut herausstehenden Heftklarmmernschenkel umgelegt werden sollen. Werden sie nur eingestochen, so sind die Umlegköpfe nicht notwendig. Das kann eintreten, wenn z. B. die Klammern. beiderseitig nur eingestochen oder Holzteile miteinander an Stelle von Nägeln mit Klarmmern verbunden werden sollen, und zwar solche Holzteile, die häufig Dickendifferenzen aufweisen.
  • Abb. i stellt eine Vorderansicht, Abb.2 eine Seitenansicht, Abb.3 eine Vorderansicht mit Einstellung der Preßelemente auf ein Werkstück -ungleicher Dicke dar.
  • - Abb. 4 und 5 stellen Einzelheiten dar.
  • In der Zeichnung ist i das Gestell, in dem die Hauptwelle 2 gelagert ist und an ihrem vorderen Ende die Antriebsniechanismen trägt. Äm Gestell i oder auf einem selbständigen Träger ist der Arbeitstisch 3 befestigt, der der Heftdicke oder der Größe des Arbeitsstückes entsprechend in der Höhe einstellbar ist. Am Gestell. i sitzt an der Stirnfläche befestigt ein Führungsbock 4. (Abb. 4 und 5j, der einerseits der Antriebswelle 2 eine weitere Lagerführung gibt und anderseits eine Führung 5 für einen Schlitten 6 aufweist, in der der letztere auf und ab bewegt wird. An der durch den Führungsbock 4 hindurchgehenden Welle 2 sitzt vorn eine Kurbe1 7, für deren Bewegung im Bock 4 Aussparungen vorgesehen sind. Diese Kurbe1 7 schiebt den Schlitten 6 auf und ab, in dem das Querhaupt 9 mittels des Bolzens 8 schwenkbar 'gelagert ist. Dieses Querhaupt 9 wird bei Drehung der Kurbel mithin auf und ab, bewegt (Abl.4. und 5).
  • An der Fläche Io des Führungsbocks 4 sitzen, seitlich beliebig verstellbar, die Heftköpfe i i 12. In diesen -,leitet der Schieber 13, der in bekannter Weise den zugeführten Draht zur Klammer bildet und ausstößt. Angetrieben wird dieser Schieber durch das auf und ab bewegbare Querhaupt 9, in dessen Längsnut I9 das obere Ende des Schiebers 13 hineingreift.
  • Die im Bock 4 festgelagerten Drahtwalzen 14, 15 liefern den nötigen Draht. Ihren Antrieb erhalten sie von den auf der Welle 2 sitzenden Zahnrädern 16, 16', die durch Zwischenräder 17, 17' die Räder I8 und dadurch die Drahtwalzen 14, 15 antreiben. Diese Räder laufen dauernd, und zwar mit der glei- chen Umdrehungszahl wie die Welle 2. Da-, bestimmte, für die Klammerbildung nötige Drahtstück wird von den Walzen 149 15 zur rechten Zeit dadurch vorgeschoben, daß ihr Umfang je einen Kamm erhält, welche Kämme aufeinanderlaufen und im Augenblick ihrer Zusammenarbeit das zur Klammerbildung ge- brauchte Drahtstück zwischen sich festklemmen und vorschieben. Ist das Heftgut 2o (Abb. 3) ungleichmäßig stark, 'to wird sich zuerst das Preßelement des Heftkopfes i i aufsetzen. Da in diesem Augenblick das Querhaupt 9 aber bei richtiger Heftdickeneinstellung noch nicht seine Endstellung erreicht hat, so dreht es sich nun um den Bolzen 8 und drückt dadurch auch das Preßelernent des Heftkopfes 12 vollends nieder, so daß bei nunmehriger Betätigung der Preßelemente durch das Querhaupt 9 ein gleichmäßiger Preßdruck an beiden Heftstellen entsteht und beide Klammern gleicbmißig fest eingetrieben werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. MehrIzöpfige Drahtheftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß f ür ein gleichmäßiges Eintreiben der Klammern auch bei ungleich- dicken Heftstellen des gleichen Arbeitsstückes- zwischen den Heftköpfen ein Ausgleich in den einzelnen Preßelenienten (13) der Heftköpfe selbst dadurch entsteht, daß diese, sich gegen, z# seitig beeinflussend, sich selbsttätig auf .eine Mittelstellung einstellen und dadurch den Preßdruck an allen Heftstellen ausgleichen.
  2. 2. Mehrköpfige Drahtheftmaschine nach Anspruch i ' dadurch gekennzeichnet, daß die Preßelemente (13) in einem Balancierhebel (9) aufgehängt sind und sich bei dessen Aufundabgleiten, die Höhendifferenz ausgleichend, einstellen. 3- Mehrköpfige Drahtheftmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßelemente (13) in dem Baläncierhebel (9) gegenseitig verschiebbar und einstellbar angeordnet sind. 4, Mehrköpfige Drahthefmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitige Herstellung mehrfacher Heftungen ausschließlich durch in einstellbaren Führungen der Klammerköpfe hin und her gehende Stößel (13) erfolgt, die gemeinsam von einer Kurbel (7) unter Zwischenschalten eines Übertragungsgliedes (9) auf und ab gezogen werden.
DEB183118D 1938-05-14 1938-05-14 Mehrkoepfige Drahtheftmaschine Expired DE714221C (de)

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DEB183118D DE714221C (de) 1938-05-14 1938-05-14 Mehrkoepfige Drahtheftmaschine

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DEB183118D DE714221C (de) 1938-05-14 1938-05-14 Mehrkoepfige Drahtheftmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE714221C true DE714221C (de) 1941-11-24

Family

ID=7009477

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB183118D Expired DE714221C (de) 1938-05-14 1938-05-14 Mehrkoepfige Drahtheftmaschine

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DE (1) DE714221C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061233B (de) * 1955-05-12 1959-07-09 Giuseppe Pisaroni Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln in Schuhwerk

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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