DE7124934U - Strumpfhose mit Sphtverbindung - Google Patents
Strumpfhose mit SphtverbindungInfo
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Description
05405/23 47
Firma J.H. Vatter Nachf.KG, 892 Schoagau/Obb·
Strumpfhose ait SpIItverbinduns
Bs ist bekannt, daß für die größenmäßig unterschiedlichen
Maße <m Umfang des Gesäßes unterschiedliche Anzahlen Maschenreihen
mit entsprechend tief kulierten Maschen gestrickt werden·
Es sind auch Strumpfhosen bekannt, deren Hosenteil durch Stricken von Gummi- oder Elastomerefäden die Funktion und
Wirkung einer Miederhose ausüben, d.h. durch eine Kompression Gesäß- und Hüftpartie der Trageperson straffen und for-SSu.
Bai solchen S trumpf kosen 1st in jeder- Reihe öder in regelmäßig
wiederkehrenden Abständen ein Gummi- oder Elastomerefaden über sämtliche Nadeln oder bei Micro-mesh-Biadung über
jede zweite Nadel oder in einem anderen Rhytmus eingestrickt,
oder hinterlegt.
Der hohe Anteil an teurem Gummi oder Elastomere bringt den
Hosenteil nicht nur in hohe Preisklassen, sondern hat auch den Nachteil des größeren Wärmestaues.
Bekannt ist weiterhin, daß man bisher zur Herstellung aller größenunterschiedlichen Figuren fünf verschiedene Größen herstellen
muß, ohne sicher zu sein, daß Zwischengrößen trotz Verwendung von Elastischem Garn richtig hergestellt werden.
Außerdem blähen die Vielzahl von Größen bei Fabrik und Handel die Lager auf.
Bekannt ist auch, daß die technisch mögliche Strickweite in der OberschenkeIpartie begrenzt ist und somit nicht alle
It · ·
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Figuren, nämlich die mit extrem starken Oberschenkeln bedient
werden können.
Der vorliegenden Erfindurg liegt die Aufgabe und die zur
Sciiuts^ürdigkisit notwendige Srf indungsiiöiie zugrunde, diesen
Wärmestau auf das Mindeste zu verringern.
Weiterhin liegt die Erfindungahöhe darin, daß nurmehr zwei
Größen ausreichen, um alle Figuren einschließlich der sogenannten
Zwischengrößen exakt zu bedienen und die Warenbereitstellung bei Industrie und Handel kleiner gehalten werden
kann.
Eine weitere höhere goistige Leistung wird darin gesehen,
daß auch dann Figuren mit extremsm Oberschenkelumfang Strumpfhosen
tragen können, wenn im Bereich dec Oberschenkels ein
Eeil aus Gummi oder Elastomer mittels STolitverbi^duns »ι»»«=
setzt wird.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß mittels einer an sich bekannten SpIitverbindung vergleichsweise schmale Streifen
aus Gummi und/oder Elastomeren rechts und linke, oder rechts und/oder links der Naht od6r an beliebigen Stellen des Hosenteil-Umfanges
vorgesehen sind, und auch in den oberen Teilen der Längen durch SpIItvertindungen keilförmige, oder andere
geometrische Formen aus Gummi und/oder Elastomeren vorgesehen sein können«
Die bisherigen drei unteren Größen (O, 1, 2) werden zu einer
Größe "1" zusammengefaßt. Für die kleinere Größe O wird die Faßform erreicht, weil sich der Streifen zusammenziehen kann.
Für die größere Größe 11S" ergibt sich die Paßform, weil sich
der Streifen durch die Eigendehnung des Materials weiter als durch die Maschenbindung möglich ausdehnen läßt.
Sinngemäß gilt das gleiche für die Zusammenfassung der bisherigen
Größen (3, 4· und 5) inäie Größe 4.
Je nach Anzahl der Streifen und gewählter Nadelbreite dertiOxUtiIi wj.X-U. tjucxixtixxa uer Δΐιβ&ΐι ucr uc&auuucu kj.cucxuubcu
erzielt. Der Wärmestau wird dadurch vermieden, daß außerhalb der Streifen texturiertes Garn verwendet wird.
Man kann auch das Einstricken von Gummi- oder Elastomerefäden im Bereich des Oberschenkels mittels SpIitverbindungen
und damit eine Vergrößerung der Weite des Oberschenkelke ilumfanges erzielen. Der Oberschenkelumfang kann keilförmig
oder aus anderen geometrischen Formen gebildet sein.
Am "linken" Rand des durch Split erzeugten Streifens wird
der aus normal texturierten Garn bestehende Faden des übrigen Gestrickes an einer bestimmten Nadel ausgelegt und abgeschnitten.
sine oder mehrere Nadeln vorher- wird der im Streifen verwendete
Gummi- oder Elastomere!aucn eingelegt, so daß sich
dort eine oder mehrere Doppelmaschen ergeben.
Am "rechten11 Rand des gleichen Streifens wird an der gewünschten,
die Breite des Streifens ergebenden Nadel der normal texturierte Faden des übrigen Gestrickes wieder eingelegt.
Der im Streifen maschenbildende Gummi- oder Elastomerefaden wird nun eine oder mehrere Nadeln ausgelegt und
abgeschnitten. Es entstehen wiederum eine oder mehrere Doppelmaschen aus normaltexturiertem Faden und Gummi- oder
Elastomerefaden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
dargestellt. Es zeigen:
Fig, Λ rechts und links mittels SpIitverbindung angeordnete
Streifen aus Gummi oder Elastomere,
712493*11.1271
Pig. 2 mittels Splitverbindungen hergestellte, rechts und links der Naht vorgesehene aus Gummi oder Elastomere
bestehendes Erzeugnis, und im oberen Teil des Längen ein ebenfalls aus Splitverbindungen bestehender keilförmiger
Teil vorgesehen ist, der ebenfalls aus Gummi oder Elastomere besteht·
Fig. 5 zeigt eine Sp lit verbindung mit 100 % Elastomere oder
Gummi,
Fig. 4 zeigt eine SpIitverbindung mit 50 % Elastomere oder
Gummi und 50 % besonders stark texturiertes Polyamid,
Fig. 5 zeigt die Maschenverbindung von rechts gesehen,
Fig. 6 zeigt eine Rechts/Rechts-Ware.
Der Hosenteil ist mit 15 und der Längen mit 16 bezeichnet.
Die Streifen 2 und 3 sind in der hinteren 4 und vorderen
Naht '4-a in der Mitte jedes der beiden Halbkreise vorgesehen
(Fig. 1). Die Splitverbindung ist mit 1 bezeichnet. Las eingezogene ader angenähte Gummiband oder der Doppelrand ist
durch die Ziffer 5 gekennzeichnet.
Gummi oder Elastomere, die beide nackt oder umsponnen sein können, erhalten die Ziffer 6. Das texturierte Garn ist mit
7 bezeichnet. Das besonders stark texturierte Garr ist mit 9 bezeichnet (Fig. 4-). Sine rechts und links der Naht 4, 4>a
aus Gummi oder Elastomere (6) gestrickte Ware ist durch Splitverbindungen abgesichert, woran sich das gestrickte texturierte
Garn 7 anschließt (Fig. 2)«
Der Seil 8 am oberen Teil des Längen (Fig. 2), der auch beliebige andere geometrische Formen haben kann, ist durch die
Splitverbindungen 1 mit dem übrigen oberen Längenteil verbunden.
Claims (8)
1) Strumpfhose, die von Gummi- und/oder El&stomerefäden,
die beide umsponnen oder nicht umsponnen sein können, in
jeder Reihe oder in regelmäßig wiederkehrenden Abständen ein Gummi- oder Elastomerefaden, beinJÄicro-mesh-Bindung
über jede zweite Nadel, gestrickt wird, und im Hosenteil durch Kompression Gesäß- und Hüftpartie der Trageperson
gestrafft und geformt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer an sich bekannten Splitverbindung vergleichsweise
schmale Streifen (2 und 3) aus Gummi und/oder Elastomere rechts und links, oder rechts, und/oder links der Naht
(4, 4a),oder an beliebigen Stellen des Hosenteil-Umfanges
vorgesehen sind, und auch in den oberen Teilen der Längen (16) carch Splitverbindungen keilförmige oder andere geo-.
metrische Formen aus Gummi und/oder Elastomere vorgesehen sein können.
2) Strumpfhose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei 100 % Gummi- und/oder Elastomerefaden (6) in jeder
zweiten Reihe normal texturiertes Garn (7) vorgesehen ist.
3) Strumpfhose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Splitverbindungen (1) nur texturiertes
Garn (7) verwendet wird.
4) Strumpfhose nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß eine Splitverbindung (1) vorgesehen ist, in der 50 % Elastomere oder Gummi (6) und 50 % besonders
stark texturiertes Polyamid (9) enthalten sind.
5) Strumpfhose nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß im Doppelrand eingestrickter Gummi- oder Elastomerefaden, oder ein eingezogenes oder angenähtes Gummiband
(5) vorgesehen sind.
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6) Strumpfhose nach dsn Ansprüchen 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet,
daß ein eingenähter oder eingestrickter ZwIkkel
vorgesehen ist.
7) Strumpfhose nach den Ansprüchen 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet,
daß kein Zwickel vorgesehen ist.
8) Strumpfhose nach den Ansprüchen 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet,
daß eine Ferse vorgesehen ist.
I 9) Strumpfhose nach den Ansprüchen 1 bis 7r dadurch ge-
I kennzeichnet, daß keine Ferse vorgesehen ist«
I 10) Strumpfhose nach den Ansprüchen 1 bis 9» dadurch ge-
I kennzeichnet, daß sine Sohle mit oder ohne Sohlenverstärkung
K vorgesehen ist.
I 11) Strumpfhose nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch ge-
I kennzeichnet, daß eine Schneid-Nähspitze oder eine maschi-
I nell geschlossene Spitze vorgesehen ist»
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7124934U true DE7124934U (de) | 1971-12-16 |
Family
ID=1269540
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7124934U Expired DE7124934U (de) | Strumpfhose mit Sphtverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7124934U (de) |
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- DE DE7124934U patent/DE7124934U/de not_active Expired
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