DE2508866C2 - Einschlauchstrumpfhose - Google Patents

Einschlauchstrumpfhose

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DE2508866C2 DE19752508866 DE2508866A DE2508866C2 DE 2508866 C2 DE2508866 C2 DE 2508866C2 DE 19752508866 DE19752508866 DE 19752508866 DE 2508866 A DE2508866 A DE 2508866A DE 2508866 C2 DE2508866 C2 DE 2508866C2
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Hans 8920 Schongau Ende
Wolfgang 8925 Altenstadt Häcker
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Fred Vatter Strumpffabriken Schongau Altenstadt GmbH
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Fred Vatter Strumpffabriken Schongau Altenstadt GmbH
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einschlauchstrumpfhose der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen Art.
Eine derartige Einschlauchstrumpfhose ist aus der DE-OS 22 54 914 bekannt. Bei dieser werden die Dehnstreifen durch Einstricken eines Gummifadens gebildet, der sich jeweils als einzige Masche über mehrere Maschenreihen des Normalfadens erstreckt. Diese Herstellungsweise ist wegen des zusätzlichen Fadens und der besonderen Maschenbildung aufwendig. Außerdem läßt sich mit einem Gummifaden noch keine ausreichende Elastizität erzielen, um die Strumpfhose an den Hüften ohne weiteres und ohne Spannung genauso hochziehen zu können wie an der Leibesvor- und -rückseite.
Aus der DE-OS 20 29 933 ist es bei einer durchgehend rundgestrickten Einschlauchstrumpfhose, deren Einstiegöffnung durch Einschneiden oder Einbrennen gebildet wird, bereits bekannt, in Schlauchlängsrichtung beiderseits der Einstiegöffnung elastische Warenzonen zu bilden, indem dort eine versetzt hinterlegt gearbeitete Ware hergestellt oder in bestimmten Maschenstäbchen die kulierten Schleifen als Laufmaschen fallengelassen werden. Auch hier handelt es sich jedoch um komplizierte Arbeitsweisen, die das Aussehen des Höschenteiles stören und ebenfalls noch keine ausreichende Dehnbarkeit an dessen Seiten gewährleisten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Problem der Dehnbarkeit einer Einschlauchstrumpfhose in den seitlichen Höschenbereichen mit geringem Herstellungsaufwand so zu lösen, daß ein gleichmäßiges Hochziehen des Höschenteils um den Leibesumfang herum möglich wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Einschlauchstrumpfhose der eingangs erwähnten Art durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 aufgeführten Merkmale gelöst
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß durch das Pendeln des Hosenteils nicht nur sehr einfach die Einstiegöffnung bereits beim Stricken erzeugt und der Zwickelteil mit weniger Maschenreihen als der übrige Hosentei! gestrickt werden kann; vielmehr ermöglicht das Pendeln auch eine sehr einfache Lösung des Problems der mangelnden Elastizität in den Seitenabschnitten des Hosenteils. Durch Überlappen der sich an die Pendelumkehrstelle anschließenden Endabschnitte der Maschenreihen kann an beiden Seitenabschnitten des Hosenteils je ein Streifen gebildet werden, in welchem die Anzahl der Maschenreihen über die Breite einiger Maschenstäbchen hinweg wesentlicii größer ist als in den benachbarten Hosenbereichen. Durch die Erhöhung eier Zahl der Maschenreihen in den auf diese Weise gebildeten Dehnstreifen steht dort auch mehr Material für eine Dehnung in Schlauchlängsrichtung zur Verfügung. Es hat sich gezeigt, daß dadurch die Elastizität des Hosenteiles in Schlauchlängsrichtung in den Seitenabschnitten des Hosenteiles so gesteigert werden kann, daß der Hosenteil ringsum gut sitzt und die Trägerin nicht mehr das Gefühl hat, die Strumpfhose gleite von den Hüften ab. Dieses Ergebnis wird erzielt, ohne daß ein elastischer Faden eingestrickt werden müßte und ohne daß ein aufwendiges Verfahren anzuwenden wäre. Natürlich kann aber notfalls zusätzlich auch noch ein elastischer Faden eingefügt werden.
Vorteilhafterweise ist die Einschlauchstrumpfhose gemäß Anspruch 2 ausgebildet. Dadurch wird eine maximale Länge der Dehnstreifen erreicht.
Um eine optimale Dehnbarkeit in den Seitenbereichen zu erzielen, kann eine Ausbildung gemäß Anspruch 3 gewählt werden.
Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen 4 und 5.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Einschlauchstrumpfhose,
Fig.2 eine Darstellung des Hosenteiles der erfindungsgemäßen Einschlauchstrumpfhose mit symbolischer Andeutung der in den einzelnen Bereichen des Hosenteiles vorhandenen Maschenreihen,
F i g. 3 einen schematisch dargestellten Schnitt durch die Strumpfhose nach F i g. 1 entlang der Schnittlinie 111-111 und
Fig.4 einen schematisch dargestellten Schnitt durch die Strumpfhose nach F i g. 1 entlang einer der Schnittlinien IV-IV.
Die in F i g. 1 dargestellte Einschlauchstrumpfhose weist einen allgemein mit 1 bezeichneten Hosenteil auf, an den sich beiderseits symmetrisch Strumpfteile 2 anschließen. Die Einschlauchstrumpfhose wurde auf einer Rundstrickmaschine gestrickt, wobei die Strumpf-
teile 2 im Rundgang und der Hosenteil 1 im Pendelgang hergestellt wurden. Beim Pendeln des Hosenteiles 1 wird bn Mittelbereich des Hosenteiles eine Einstiegöffnung 3 in Form eines sich in Schlauchlängsrii;htungüber einen Teil der sich zwischen den StrumpfteUen 2 erstreckenden Schlauchlänge des Hosenteils 1 verlaufenden Schlitzes offenglassen. An den Rand der Einstiegöffnung 3 kann ein elastischer Bund 4 angenäht werden.
Im Zwicke'bereich des Hosenteiles 1 ist die Anzahl der Maschenreihen durch Unterbrechung eines Teiles der Reihen verringert Die Verringerung kann dabei in zwei Stufen erfolgen, so daß ein erster Zwickelbereich 5 und ein zweiter Zwickelbereich 6 entstehen, die stufenweise weniger Maschenreihen als der übrige Bereich 7 des Hosenteils 1 aufweisen. Im Zwickelbereich 5t 6 können anstelle einer Verringerung der Maschenreihen auch in bestimmten Maschenreihen Fangmaschen gebildet werden. In beiden Fällen wird die Materialanhäufung im Zwickefbereich verringert und eine U-förmige Krümmung des Schlauches erzeugt.
Die Herstellung der bisher beschriebenen Einschlauchstrumpfhose ist eingehend in der DE-OS 22 54 914 beschrieben und braucht hier daher nicht näher erläutert zu werden. In dem bekannten Fall ist allerdings ein einheitlicher Zwickelbereich vorgesehen, jedoch ist es für den Fachmann klar, wie beim Pendeln eine stufenweise Verringerung der Anzahl der Maschenreihen erreicht werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen Einschiauchstrumpfhose sind beiderseits der Einstiegöffnung 3 in Längsrichtung des Schlauches gesehen, Dehnstreifen 8 angeordnet, in der die Anzahl der Maschenreihen größer ist als im übrigen Hosenteilbereich 7. Dadurch ergibt sich seitlich im Hüftbereich der Trägerin eine größere Elastizität der Strumpfhose in Schlauchlängsrichtung, so daß dort der Hosenteil 1 ebensoweit hochgezogen werden kann wie im Front- und Rückenabschnitt, wo die Dehnung des Gestrickes in Umfangsrichtung des Schlauches erfolgt.
In Fig. 2 sind die Maschenreihen in den einzelnen Abschnitten des Hosenteiles 1 symbolisch angedeutet. Man ersieht daraus, daß die Zahl der Maschenreihen vom Zwickelbereich 6 über den Zwickelbereich 5 zum Hosenbereich 7 zunimmt und sich in den Dehnstreifen 8 gegenüber dem Hosenbereich 7 nochmals verdoppelt. Beispielsweise kann sich die Anzahl der Maschenreihen in den Abschnitten 6, 5, 7, 8 verhalten wie 2:3:6:12, wobei die absolute Zahl der Maschenreihen sich verhalten kann wie 8 :12 : 24 :48.
Aus den F i g. 3 und 4 ist zu ersehen, wie der Hosenteil 1 gependelt wird. Diese Figuren stellen Schnitte entlang der Schnittlinien III-III bzw. IV-IV der F i g. 1 dar. Dabei muß man sich die Darstellungen als Bilder vorstellen, die sich ergeben, wenn man in den zylindrischen Schlauch hineinsieht, der sich zum offenen Ende zu scheinbar optisch verjüngt. Tatsächlich liegen die aus F i g. 3 und 4 ersichtlichen Maschenreihen natürlich in dem zylindrischen Schlauch mit gleichen Durchmessern untereinander.
Aus F i g. 3 erkennt man zunächst, wie durch Umkehren der Pendelbewegung die Einstiegöffnung 3 entsteht. Man sieht, daß beiderseits der schnittförmigen Einstiegöffnung die Maschenreihen enden und die Einstiegöffnung dadurch durch eine reguläre Warenkante begrenzt ist Ferner sieht man, daß im Hauptabschnitt 7 des Hosenteiles 1 Ober eine bestimmte Schlauchlänge 24 Maschenreihen M gebildet werden. Im inneren Zwickelbereich 5 wird die Zahl der Maschenreihen über den gleichen Längsabschnitt des Schlauches auf die Hälfte verringert, um im inneren Zwickelbereich 6 nochmals verringert zm werden. In letzterem verlaufen also über den betrachteten Längs-■10 abschnitt des Schlauches nur noch 6 Miischenreihen. Die Fig.3 zeigt deutlich, wie der Zusammenhalt des Schlauches in diesem Bereich durch Überlappen von sich aus gegenüberliegenden Seiten in den Zwickelbereich hineinerstreckenden, gependelten Maschenreihen sichergestellt wird.
Die F i g. 4 läßt erkennen, wie die Dehnstreifen 8 beim Pendeln entstehen. Die Endabschnitte M\ bzw. M2 der Maschenreihen im Pendelumkehrbereich werd.-n in der aus Fig.4 ersichtlichen Weise über eine Reine von ία Maschenstäbchen hinweg überlappt, so daß die Zahl der Maschenreihen im Bereich der Dehnstreifen 8 gc£,.nüber der Anzahl im sonstigen Hosenteilbereich 7 ansteigt Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel werden alle Maschenreihen über dem Pendelumkehrbereich ein Stück weit hinausgependelt, so daß die Zahl der Maschenreihen in den Dehnstreifen 8 das doppelte der Anzahl der Maschenreihen im übrigen Hosenteil 7 beträgt, was bei dem gewählten Ausführungsbeispiel über die betrachtete Länge einer Anzahl von 48 Maschenreihen entspricht.
Selbstverständlich kann jedoch auch nur ein Teil der gependelten Maschenreihen überlappt werden, wenn dies zur Erzielung einer ausreichenden Elastizität in den Seitenabschnitten des Hosenteiles genügt.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel erstrekken sich die Dehnstreifen 8 von der Einstiegöffnung 3 bis zu den Strumpf teilen 2. Wenn eine nicht ganz so hohe Elastizität erwünscht ist, können die Dehnstreifen 8 auch kürzer gemacht werden.
Die Breite der Dehnstreifen 8 in Umfangsrichtung des Schlauches gesehen hängt von der Anzahl der überlappten Maschenstäbchen ab. Eine Überlappung über 48 Maschenstäbchen hat sich als günstig erwiesen, die Überlappung kann jedoch auch größer sein, sich beispielsweise bis 60 Maschenstäbchen erstrecken. Auch eine etwas kleinere Überlappung, beispielsweise von 40 Stäbchen, kann genügen.
Anstatt direkt vom normalen Hosenabschnitt 7 auf den Dehnstreifen mit doppelter Maischenreihenzahl überzugehen, können auch ein oder mehr Zwischenabschnitte eingeschaltet sein, in denen die Maschenreihenzahl zwischen derjenigen des normalen Hosenteiles 7 und derjenigen des Mittelabschnittes deis Dehnstreifens 8 liegt. Beispielsweise können auch beiderseits an den Dehnstreifen Übergangsabschnitte anschließen, in denen die Maschenreihenzahl von 24 Maschenreihen im übrigen Hosenteil auf 36 erhöht wird, bevor die Maschenreihenzahl auf 48 im Zentrum des Dehnstreifens ansteigt. Diese Übergangsstreifen werden durch teilweises Überlappen der Maschenreihen beim Pendeln erzeugt. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß der Hosenteil ringsum verzugsfrei gedehnt werden kann.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Einschlauchstrumpfhose, bestehend aus einem im Pendelgang auf einer Rundstrickmaschine hergestellten Hosenteil mit einer sich in Schlauchlängsrichtung über einen Teil der Länge des Hosenteils erstreckenden, eingependelten Einstiegöffnung, mit zwei sich beiderseits des Hosenteils symmetrisch an diesen anschließenden, rundgestrickten Strumpfteilen, und mit in Schlauchlängsrichtung zwischen der Einstiegöffnung und den Strumpfteilen angeordneten Dehnstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Dehnstreifen (8) dadurch "gebildet ist, daß sich wenigstens ein Teil der durch Pendeln erzeugten Maschenreihen (M) mit ihren sich an die Pendelumkehrstelle anschließenden Endabschnitten (Mu M2) über einige Maschenstäbchen hinweg überlappen.
2. Einschlauchstrumpfhose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Dehnstreifen (8) jeweils von der Einstiegöffnung (3) bis zu den Strumpfteilen (2) erstrecken.
3. Einschlauchstrumpfhose nach Anspruch 1 und/ oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich in den Dehnstreifen (8) alle Maschenreihen (M) mit ihren sich an die Pendelumkehrstelle anschließenden Endabschnitten (M\, M2) überlappen, so daß in den Dehnstreifen doppelt soviel Maschenreihen vorhanden sind wie in den benachbarten Abschnitten (7) des Hosenteiles (1).
4. Einschlauchstrumpfhose nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlappung der Maschenreihen (AiJ sich über ca. 40 bis 60, insbesondere 48, Maschenstäbchen erstreckt.
5. Einschlauchstrumpfhose nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits des Dehnstreifens (8) Übergangsabschnitte vorgesehen sind, in denen die Zahl der Maschenreihen zwischen derjenigen im Hosenteil (7) und derjenigen im Dehnstreifen liegt.
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