DE712237C - Kraftfahrdrehleiter mit vom Fahrmotor betaetigten Leitergetrieben - Google Patents

Kraftfahrdrehleiter mit vom Fahrmotor betaetigten Leitergetrieben

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DE712237C
DE712237C DEM132667D DEM0132667D DE712237C DE 712237 C DE712237 C DE 712237C DE M132667 D DEM132667 D DE M132667D DE M0132667 D DEM0132667 D DE M0132667D DE 712237 C DE712237 C DE 712237C
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    • E06C5/00Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles
    • E06C5/02Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members
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    • E06C5/16Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic using mechanical transmission only, with or without fluid or other non-mechanical couplings or clutches
    • E06C5/18Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic using mechanical transmission only, with or without fluid or other non-mechanical couplings or clutches using power from the motor of the vehicle or another motor

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Description

  • Kraftfahrdrehleiter mit vom Fahrmotor betätigten Leitergetrieben Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrdrehleiter mit vom Fahrmotor betätigten Leitergetrieben, die durch besondere Sicherheitseinrichtungen gegen Kippen und Beschädigungen beeinflußt werden.
  • Bei bekannten Drehleitern dieser Art mit Reibungskupplungen, die durch Öldruck geschaltet werden, kommt es vor, daß beimEinschalten einer Leiterbewegung bei größter Motordrehzahl das Getriebe sofort mit der größten Geschwindigkeit anzieht, wodurch ein Stoß in den Leiterteilen auftritt, der nicht nur die Bauteile überbeansprucht, sondern die eingebauten Sicherheitsschaltungen zum Ansprechen bringt, die den Antrieb sofort wieder abstellen. Der Bedienungsmann ist dann gezwungen, zunächst die Antriebsmaschine mit geringerer Drehzahl laufen zu lassen und den Antrieb der Leiterbewegung nochmals einzuschalten, wodurch Zeitverluste eintreten, da der weniger geübte Bedienungsmann zumeist nicht sofort die Ursache der Stillegung des Antriebes feststellen kann. DieBedienung der Stufengetriebe erfordert außerdem insofern eine große Aufmerksamkeit, weil neben dem Schalten der Getriebekupplungen auch noch die Brennstoffregelung zu bedienen ist. Ferner werden durch den stoßweisen Betrieb SchwaAkungen in der Leiter verursacht, die die Standsicherheit der Leiter gefährden können.
  • Eine andere Drehleitür hat je ein elektrisch angetriebenes Wendegetriebe für jede Leiterbewegung. Bei dieser Anordnung entstehen, zwar weniger starke Stöße in den Getrieben. Die Gesamtanlage wird jedoch wesentlich teurer und ist mit zahlreichen Fehlerquellen behaftet; denn für die Stromerzeugung muß ein Stromerzeuger eingebaut werden, und die hohe Drehzahl der Motoren muß mittels geeigneter Untersetzungsgetriebe doch wieder in ganz geringe Drehzahlen umgewandelt werden.
  • Um nun zu vermeiden, daß beim Schalten der Antrieb infolge der plötzlich auftretenden Reaktionskraft wieder abgestellt wird, ist erfindungsgemäß für jede Leiterbewegung ein Flüssigkeitsgetriebe angeordnet, dessen Flüssigkeitseintrittsleitung bei den Flüssigkeitsgetrieben für Aufrichten, Ausziehen und Drehen unmittelbar von den Sicherheitseinrichtungen bei Kippgefahr oder beim Anstoßen selbsttätig abgesperrt wird, bei dem Flüssigkeitsgetriebe für die Seiteneinstellung dagegen durch ein Lot beeinflußt wird, und daß diese Getriebe entweder von einer gemeinsamen Pumpe oder von mehreren Pumpen angetrieben werden. Zur Sicherung der Leiter gegen Kippen und Beschädigen kann ein unmittelbar auf den Antrieb wirkendes, in bekannter Weise von den Kipp- und Anstoßsicherungsorganen beeinflußtes Steuerventil mit Druckkolben bekannter Art zum Abstellen des Antriebes bei Gefahr der Leiter angeordnet sein. Bei Anordnung einer einzigen Pumpe können die Wendegetriebe um diese Pumpe angeordnet und zu einem Block zusammengebaut sein. Außerdem kann bei dieser Anordnung die Pumpe am feststehenden Leiterteil, z. B. unter der Drehscheibe oder an geeigneter Stelle im Fahrzeugrahmen, eingebaut sein und -das Preßöl über einen im Mittelpunkt der Drehscheibe angeordneter, I mit Stopfbuchse versehenen Führungszapfen z3 den Flüssigkeitsgetrieben durch Kanäle züi-und abgeleitet werden. l')ei Anordnung einer einzigen Pumpe zum Steuern der Umkehrbewegung der Wendegetriebe sowie des Geschwindigkeitswechsels können entlasteteKolbenschieber angeordnet sein, die zwischen ihren beiden Dichtflächen eine Aussparung für die StelLierun 'g der Betriebsmittelzufttlir zu den jeweiligen Eintrittskanälen der Wendege g triebe besitzen, und die Steuerun- der Abfuhr des verbrauchten Betriebsmittels durch die Stirnkanten der Kolbenschieber an den E-iii- oder Austrittskanälen erfolgen.
  • Die neue Kraftfahrdrehleiter hat den Vorteil, daß bei hoher Umdrehungsgeschwindigkeit der Antriebswelle des Motors die Geschwindigkeit der einzelnen Leiterbewegungell nicht ruckweise, sondern nur allmählich gesteigert werden kann, und zwar unabhän-gig von der Drehzahl der Antriebsmaschine. Hierdurch wird es vermieden, daß beim Schalten der Antrieb infolge der plötzlich auftretenden Reaktionskraft wieder abgestellt wird.
  • Auf der Ze#*cliniiii<-z sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. I zeigt eine Fetierwehrleiter schematisch dargestellt.
  • Abb. 2 zeigt das Dreligestell einer Leiter mit Aufrichterahmen und Preßölwendegetrieben nebst den erforderlichen Antrieben für Aufrichten, Neigen, Ausziehen, Einlassen, Drehen und Seiteneinstellung im Aufriß.
  • Abb- 3 und 4 zeigen im größeren Maßstabe die Anordnung der Wendegetriebe mit "eiiiciiis#-tinerPreßölpumpe auf dein drehbaren Leiterteil iiii Aufriß und Grundriß.
  • Abb. 3 a und 3 1) zeigen verschiedene Betriebsstellungen des Kolbenschiebers im Schnitt.
  • Abb. 5 zeigt die Anordnung der Wende-Cretriebe mit -emeinsamer, unter der Drehscheibe auf dein feststehenden Fahrzeugrahmen angeordneter Preßölpumpe im Aufriß.
  • Abb. 6 zeigt die Anordnung der Wendegetriebe mit je einer besonderen Preßölptimpe im Aufriß, Die Leiter i (Abb. i) ist auf dem AufrichterahInen 2 um den Bolzen 3 mittels der Spindel 4 seitlich in den Senkel iiii aufgerichteten Zustand einstellbar und iiii Bolzen 5 des auf der Drelischeibe 6 aufgebauten Drehgestel-les 7 mittels der Aufrichteinittel 8 neigbir. Die Drelischeibe 6 ist auf dem Drelikranz 9 im Kreise mittels des Zahnkranzes io drehbar. Für den Auszug und das Einlassen der Oberleitern ist eine Seilwinde ii im Dreh--estell 7 auf dein Getriebekasten 12 angeordnet. Der Antrieb für die Leiterbewegungen wird vom Fahrmotor mit Hilfe einer Antriebswelle 13 auf die Leitergetriebe übertragen, welche im Getriebekasten 12 eing baut "e #;ind. -etriebe erfolgt der Über diese Leiterz, Antrieb auf das Aufrichternittel 8 über ein selbstheminendes Schneckengetriebe 14 (Abb. 2), mit dessen Schneckenradwelle 15 das Aufrichtemittel 8 verbunden ist, und dessen Schneckenwelle 16 mit dein Antriebsrad 17 des Wendegetriebes iS im Eingriff steht.
  • Der Antrieb des Wendegetriebes ig auf die Seilwinde i i erfolgt über ein Kegelräderpaar ,o und Stiriiräderpaar2I. Der Antrieb des WendegetriebeS 2.2 auf den Zahnkranz i o zum Drehen der Leiter erfolgt über ein Kegelräderpaar 23 auf ein selbsthemmendes Schnekkengetriebe 24, dessen Welle 25 an ihrem unteren Ende ein Ritzel 26 trägt, welches mit dein Zahlikranz io kämmt.
  • Der Antrieb des Wendegetriebes27 (Abb.2 und 4) auf die Spindel 4 zum Senkrechtstellen der Leiter i erfolgt über ein Kegelräderpaar.#,S und einem mit demselben verbundenen Nettenradgetriebe init Kette 29 oder Kegelrädern mit Wellen.
  • Die Wendegetriebe 18, 19, 22, 27 vermitteln somit den Antrieb für die einzelnen Leiterbewegungen nach außen hin. Das Anlassen der Wendegetriebe geschieht mittels der Handsteuerhebel 30, 31, 32, und zwar dient der Anlaßhebel 30 zum Aufrichten und -Nei-,gen der Anlaßhebel 31 zum Ausziehen und D I Einlassen, der Anlaßhebel 32 zum Drehen der Leiter im Kreise. Das Anlassen des Wendegetriebes 27 geschieht in bekannter Weise selbsttätig mit Hilfe eines Lotes 33. Die Anlaßvorrichtungen34,35,36,37 für dieWendegetriebe, an welche die Anlaßhebel 30, 31, 32 sowie das Lot 33 angeschlossen sind, können je nach Ausbildung des Wendegetriebes verschiedener Art sein.
  • Die Leiter i ist durch die Kippsicherung 3S bekannter Art gegen Kippen beim Neigen und Ausziehen oder gegen Beschädigen durch Anstoß beim Aufrichten oder Neigen gesichert. Die Kippsicherung 38 ist durch eine Steuerstange 39 mit dem Abstellventil 40 verbunden, welches an den Druckkarial 5 1 (Abb. 3 und 4), der von der Preßölpuinpe zu den Wendegetiieben führt, angeschlossen ist und die Druckhöbe entsprechend vermindert. sobald das zulässige Kippritoment bzw. der zulässige Anstoßdruck erreicht ist. Gegen Descliädiuen der Leiter i beim Ausziehen und Drehen iiii Kreise sind in die entspre,-benden Antriebe zum Aus7iehen und Drehen der Leiter Anstoßsicherungen 41 und -12 bekannter Art eingebaut, die mittels der Steuerstangen 43 und -14 ebenfalls mit dem Abstellventil -to -verbunden sind. Die Wendegetriebe 18, 19, 22, 27 lassen sich in verschiedenen Ausführungsformen he stellen. Bei den in den Abb. 3 und 4 dargestellten Wendegetrieben handelt es sich um ein Ausführungsbeispiel, das für den vorliegenden Zweck besonders gut geeignet ist.
  • Im Mittelpunkt über die Drehscheibe 6 ist die als Zahnradpumpe ausgebildete Preßöl-Pumpe 45 (Abb - 3 und 4) angeordnet und wird von der Antriebswelle 13 über das Winkelgetriebe 46 in ]Bewegung gesetzt. Die Wendegetriebe 18, ig, 22, :27 sind mit der Preßölpumpe 45 zu einem Stück zusammengegossen. Diese Wendegetriebe sind gemäß der Zeichnung nach Art der Drehkolbenmaschinen, mit exzentrisch gelagerten Kolben und sichelförmigen Arbeitsraum ausgebildet. Es können jedoch ohne große Änderungen auch andere Maschinenarten verwendet werden, z. B. Turhinen, Drehkolbenmaschinen anderer Art, Räderinaschinen mit hin und her gehendem Kolben u. dgl. jedes Wendegetriebe besitzt einen Steuerschieber 34, 35, 36, 37, die, wie bereits erwähnt, mit den Handsteuerhebeln 30, 31, 32 und dem Lot 33 durch entsprechende Steuerstangen 50 verbunden sind. Diese Steuerschieber sind zylindrische Kolbenschieber (s. Abb. 3 Schieber 35) mit Aussparungen 47 in der Mitte, durch welche das von der Pumpe 45 geförderte Preßöl den einzelnen Wendegetrieben 18, 19, 22, :27 zugeführt wird. Von den Steuerkanälen 48, 49 (Abb. 3, 4 Getriebe 18, ig) ergibt der Kanal 48 den durch Pfeil in der Zeichnung angedeuteten Drehsinn, Kanal 49 dagegen die Umkehrbewegung (s. auch Abb. 3 Schieber 35).
  • Die Ausbildung der Kolbenschieber 34, 35, 36, 37 ist gleichartig. Wird z. B. mittels des Handhebels 31 (Abb. 2) der Kolbenschieber -35, welche durch die Stange mit Hebel 5o miteinander verbunden sind, aus seiner Mittelstellung (Abb. 3), in der sich das Getriebe 19 in Ruhe befindet, hochgezogen (Abb. 3 a), -so wird der Kanal 48 mit dem von der Preß-ÖlPumPe 45 zu den Kolbenschieber 35 führenden Druckkanal 5 1 verbunden. Die Druckflüssigkeit strömt durch den Kanal 48"siehe Schnittbild des Getriebes 18 (Abb. 4), in den Zylinder mit Drehkolben ein und bringt dabei das Getriebe ig mit dem durch Pfeil angedeuteten Drehsinn in Bewegung. je nach der Öffnungsweite (Abb. 3 und 3 a) des Kanalquerschnittes wird die Umdrehungsgeschwindigkeit des Drehkolbens kleiner oder größer. Durch Kanal 49, welcher in dieser Schieberstellung mit dem freien Raum in Verbindung steht,- fließt die Druckflüssigkeit aus dem Wendegetriebe ig in den Sammelbehälter, der durch das Getriebegehäuse 1:2 gebildet wird, wieder ab.
  • Wird dagegen der Kolbenschieber 35 aus seiner Mittelstellung nach unten geschoben (Abb. 3 b), so tritt die Druckflüssigkeit in den Kanal 49 ein und fließt über den Drehkolben durch den Kanal 48 in den Sammelbehälter ab. Der Drehsinn ist dabei umgekehrt. Hierbei wird je- nach dem Drehsinn der Abflußkanal 48 oder 49 durch die Steuerkanten 70 der Kolbenschieber j4, 35, 36, 37 gesteuert.
  • In genau gleicher Weise arbeiten die übrigen Getriebe 18, 22, 27 mit den Kolbenschiebern 34, 36, 37.
  • Die Preßölpumpe 45 entnimmt durch den Saugkanal 52 (Abb. 4) die Betriebsflüssigkeit aus dem Sammelbehälter 12 und drückt dieselbe in. den Druckkanal 51. Da die Leitung der Pumpe so groß bemessen ist, daß die sämtlichen Getriebe 18, 19, 22,27 gleichzeitig oder auch einzeln in Betrieb gesetzt werden können, muß der Druckkanal 51 mit einem Überdruckventil53 versehen sein. DiesesVentit ist durch Handrad 54 auf eine bestimmte Druckhöhe einstellbar. Der Druckkanal 51 ist ferner noch mit einem Abstellventil 40 (Abb. 2) versehen, das in bekannter Weise von der Kippsicherung 38 oder den A nstoßs icherungen 41, 42 beeinflußt wird, derart, daß bei Gefahr der Leiter der Antrieb plötzlich zum Stillstand kommt.
  • Bei einem anderen Ausführungsbeispiel dagegen gemäß Abb. 5 ist die Preßölpumpe45 am feststehenden Leiteraufbau 9 oder im Fahrzeugrahmen eingebaut und ist unmittelbar mit der Antriebswelle verbunden. Die Preßölpumpe besitzt einen Führungszapfen 55, der in eine auf der Drehscheibe 6 aufgebaute, mit den Getrieben 18, 193 2.2, 27 aus einem Stück bestehende, mit Stopfbüchse 56 versehene Führungsbüchse 57 eingreift. Die ölzuftihr zu den Steuerschiebern 34, 35, 36, 37 der Getriebe 18, 19, 22, :27 erfolgt durch Kanal 58 im Führungszapfen 55, der mit dem Kanal 51 für die Zuführung des Betriebsmittels verbunden ist. Die aus dem Überdruckventil 53 und den Getrieben 18, Ig, 2:2, :27 austretende Betriebsflüssickeit sammelt sich im Behälter 12 und wird durch die im Führungszapfen 55 und der Führungsbuchse 57 befindlichen Kanäle 59 der Preßölpumpe 45 wieder zugeführt. Die Pumpe 45 kann hierbei bekannter Bauart sein, z. B. Kreiselpumpe, Zahnradpumpe, Druckpumpe mit hin und her gehendem Kolben, Drehkolbenpumpe jeder Art.
  • Bei einer weiteren Ausbildungsart des Leitergetriebes gemäß Abb. 6 ist für jedes der einzelnen Wendegetriebe 18, Ig, 2:2, 27 eine besondere, über Zahnrädergetriebe 46 und 6o durch die Antriebswelle 13 bewegte Preßölpumpe 61, 62, 63, 64 angeordnet. Die Preßölpumpen 63, 64 sind in der Zeichnung nicht ersichtlicH. B.eispielsweise sind in der Zeichnun - diese Preßölpurnpen gleichachsig mit den Getrieben 18, 19, 22, 27 vorgesehen. Die Pumpen 6 1, 62, 63, 64 können aber auch neben den Getrieben 18, 19, 22, 27 angeordnet werden. Die Betriebsflüssigkeit wird durch den Saugstutzen65 den Preßölpumpen zugeführt und durch den Kanal 66 jeweils in den betreffenden, zu den Kolbenschiebern 34, 35, 36, .37 führenden Kanal 51 der Getriebe 18, 19, 22, :27 gepreßt. jeder Kanal 5, ist mit einem Überdruckventil 53 versehen, durch welche das überschüssige Betriebsmittel in den Sammelbehälter 12 zurückfließt. Die Steuerung der Getri ebe 18, ig, 22, :27 erfolgt in gleicher Weise wie bereits beschrieben. Von den Kanälen 51 führen in der Zeichnung nicht dargestellte Leitung'en zu dem inAbb.2 ersichtlichen Abstellventil 4o zur Sicherung der Leiter bei Gefahr.
  • Um unnötige Kraftverluste, die während der Betriebspausen der Leiter entstehen würden, zu vermeiden, da die Preßölpumpe stets einen bestimmten, gleichbleibenden Betriebsdruck erzeugen muß, ist vor der Preßölpumpe eine ein- und ausrückbare Reibungskupplung 67 (Abb. i) in die Antriebs'welle 15 eingebaut. Der Bedienungshebel 68 (Abb. 2) für diese Kupplung ist am drehbaren Leiterteil neben den Handsteuerhebeln 30, 3 1, 3 2 angeordnet. Durch ein Gestänge, das auf einem mit dem Kupplungshebel verbundenen, auf Kipphebeln gestützten kreisförmigen Ring einwirkt, ist der Kupplungshebel 68 mit der Kupplung 67 verbunden, oder aber der Kupplungshebel 68 steht mit einem um den drehbaren Leiteraufbau angeordneten kreisförmigen, am festen Leiteraufbau gelagerten Ring 69 (Abb. i) in Z5 Verbindung. Nach der Inbetriebnahme der Antriebsmaschine wird zunächst die Kupplung 67 eingerückt. Die Preßölpumpen 45 oder 61, 62, 63, 64 (Abb. 6) fördern Betriebsflüssigkeit auf eine bestimmte Druckhöhe. Nunmehr erfolgt das Anlassen der Leiterbewegungen mittels der Handsteuerhebel 30, 31, 32 für Aufrichten, Ausziehen und Drehen oder bei schief aufgestellter Leiter durch das Lot 33 für die seitliche Senkrechtstellung der Leitern. -

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kraftfahrdrehleiter mit vorn Fahrmotor betätigten Leitergetrieben, die durch besondere Sicherheitseinrichtungen gegen Kippen und Beschädigungen beeinflußt werden, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Leiterbewegung ein Flüssigkeitsgetriebe angeordnet ist, dessen Flüssigkeitseintrittsleitung bei den Flüssigkeitsgetrieben für Aufrichten, Ausziehen und Drehen unmittelbar von den Sicherheitseinrichtungen bei Kippgefahr oder beim Anstoßen selbsttätig abgesperrt wird, bei dem Flüssigkeitsgetriebe für die Seiteneinstellung dagegen durch ein Lot (33) beeinflußt wird, und daß diese Getriebe entweder von einer gemeinsamen Pumpe oder von mehreren Pumpen angetrieben werden.
  2. 2. Kraftfahrdrehleiter mit vom Fahrmotor betätigten Leitergetrieben nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Leiter gegen Kippen und Beschädigen ein unmittelbar auf den Antrieb wirkendes, in bekannter Weise von den Kipp- und Anstoßsicherungsorganen ZD beeinflußtes Steuerventil mit Druckkolben (40) bekannter Art zum Abstellen des Antriebes bei Gefahr der Leiter angeordnet ist. 3. Kraftfahrdrehleiter mit vom Fahrmotor betätigten Leitergetrieben nachAnspruch i oder :2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung einer einzigen Pumpe die Wendegetriebe um diese Pumpe angeordnet und zu einem Block zusammengebaut sind. 4. Kraftfahrdrehleiter mit vorn Fahrinotor betätigten Leitergetrieben nachAnspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung einer einzigen Pumpe dieselbe am feststehenden Leiterteil (45), z. B. unter der Drehscheibe (6) oder an geeigneter Stelle im Fahrzeugrahmen, eingebaut ist und das Preßöl über einen im Mittelpunkt der Drehscheibe (6) angeordneten, mit Stopfbüchse (56) versehenen Führungszapfen (55) den Flüssigkeitsgetrieben (18, ig, 22, 27) durch Kanäle (58, 59) zu- und abgeleitet wird. 5. Kraftfahrdrehleiter mit vom Fahrmotor betätigten Leitergetrieben nachAnspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung einer einzigen Pumpe zuni Steuern der Umkehrbewegung der Wendegetriebe (18, 19, 22, 27) sowie des Gesehwindigkeitswechsels entlastete Kolbenschieber (35) angeordnet sind, die zwisch#n ihren beiden Dichtflächen eine Aussparung(47) für die Steuerung der Betriebsmittelzufuhr zu den jeweiligen Eintrittskanälen der Wendegetriebe besitzen und die Steuerung der Abfuhr des verbrauchten Betriebsmittels durch die Stirnkanten (70) -der Kolbenschieber (35) an den Ein- oder Austrittskanälen (48, 49) erfolgt.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE908348C (de) * 1948-12-28 1954-04-05 Carl Metz Feuerwehrgeraetefabr Kippsicherung fuer Kraftfahrdrehleitern
DE941955C (de) * 1951-12-29 1956-04-19 Theodor Klatte Fa Hydrostatisches Antriebsaggregat, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE952557C (de) * 1941-05-16 1956-11-15 Augsburg Nuernberg A G Zweigni Antrieb fuer mehrere Bewegungen von Kranen, Foerdervorrichtungen u. dgl.
DE966828C (de) * 1951-11-15 1957-09-12 Carl Metz Ges Mit Beschraenkte Kraftfahrdrehleiter mit vom Fahrmotor betaetigten Fluessigkeitsgetrieben fuer die Leiterbewegungen
DE968218C (de) * 1953-12-24 1958-01-23 Hanomag Ag An die Hydraulikanlage eines Schleppers od. dgl. angeschlossene Vorrichtung zur selbsttaetigen Regulierung der Arbeitstiefe von Geraeten
DE1073870B (de) * 1960-01-21 Klöckner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft, Köln-Deutz Steuervorrichtung zur Steuerung mehrerer einfach wirkender hydraulischer oder pneumatischer Arbeitszylinder, insbesondere der Arbeitszylinder von Feuerwehrleitern

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