DE670574C - Hydraulische Wechselgetriebe- und Kupplungssteuerung - Google Patents
Hydraulische Wechselgetriebe- und KupplungssteuerungInfo
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- DE670574C DE670574C DEH142969D DEH0142969D DE670574C DE 670574 C DE670574 C DE 670574C DE H142969 D DEH142969 D DE H142969D DE H0142969 D DEH0142969 D DE H0142969D DE 670574 C DE670574 C DE 670574C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q5/00—Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
- B23Q5/02—Driving main working members
- B23Q5/04—Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles
- B23Q5/12—Mechanical drives with means for varying the speed ratio
- B23Q5/14—Mechanical drives with means for varying the speed ratio step-by-step
- B23Q5/145—Mechanical drives with means for varying the speed ratio step-by-step fluid-operated
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Werkzeugmaschinen, bei denen Verschiedenheit der
Werkzeuge in Abmessungen, Art und Form sowie der Werkstücke bezüglich Art und Festigkeit des Werkstoffes usw. häufig Änderung
der Schnittgeschwindigkeit durch entsprechende Bedienung eines Wechselgetriebes erfordern.
Die seither übliche Schaltung des Getriebes mit mehreren Hebeln entsprechend einer
Hebelstellungstabelle ist nicht nur umständlich und zeitraubend, sondern bringt auch die
Gefahr von Fehlschaltungen mit sich, die dann zu einer Überbeanspruchung des Werkzeuges
oder anderer Maschinenteile führen. Vielfach macht auch der Umstand Schwierigkeiten,
daß beim Verschieben von Wechselrädern nicht ohne weiteres der richtige Z,ahneingriff
gefunden wird und nun durch Drehen von Zahnrädern, z. B. nach kurzzeitiger Bedienung
der Kupplung, die Möglichkeit des Zahneingriffs erst geschaffen werden muß.
Bei hydraulischen Schalteinrichtungen hat man schon die Gefahr von Fehlschaltungen
durch Verwendung eines einzigen gemeinsamen Verteilers beseitigt, und man hat auch
schon die erforderliche Reihenfolge der Schaltungen, nämlich beim Einschalten zuerst
Schaltung des Getriebes und dann erst der Kupplung, beim Ausschalten dagegen zuerst
Schaltung der Kupplung und dann erst des Getriebes, durch entsprechende Maßnahmen
erzwungen. Die hierzu nötigen Einrichtungen waren jedoch umfangreich und umständlich.
Demgegenüber zeigt die Erfindung einen Weg, wie mit einfacheren Mitteln Fehlschaltungen
vermieden und richtige Aufeinanderfolge der Vorgänge dadurch sichergestellt werden kann, daß der Zylinder für die
hydraulische Ein- und Ausrückung der Kupplung mit denen der hydraulischen Steuerung
des Wechselgetriebes durch eine Druckmittelleitung verbunden ist und daß außerdem sein
Kolben durch eine dem Einrücken entgegenwirkende Gegenkraft vorzugsweise eine Vorspannfeder
derart belastet, daß erst, nachdem die Steuerbewegung des Wechselgetriebes einen mit einer ausreichenden Drucksteigerung
in der Verbindungsleitung verbundenen Anschlag gefunden hat, das selbsttätige Einrücken
der Kupplung einsetzt.
Hierbei wird von dem bei hydraulischen Antrieben bekannten Grundsatz Gebrauch gemacht,
die beim Auftreffen eines Maschinenteils auf einen anderen eintretende Druck-Steigerung
zur Einleitung einer neuen Bewegung zu benützen, sowie von an sich bekannten hydraulisch bewegten Sperrungen.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung in einem schematischen Schnitt dargestellt,
wobei der Deutlichkeit wegen wie üblich die Achsen der Getriebewellen sämtlich in die Bildebene verlegt worden sind.
Der Antriebselektromotor 1 treibt mittels Keilriemens 2 die Welle 3 der Umkehrkupplung
an, die zugleich eine Zahnradpumpe 4 für die hydraulische Steuerung treibt.
Der durch eine Gabel 5 mittels des hydraulischen Kolbens 6 zu verschiebende Kupplungsteil
7 veranlaßt, wenn er nach unten bewegt wird, Antrieb des Zahnrades 8, wenn er nach oben bewegt wird, Antrieb des Zahnrades
9. Letzteres treibt über ein Z.wischenrad 10 das auf der Vorgelegewelle 11 befestigte
Zahnrad 12 und damit die Wellen selbst an. Diese ist mittels des Zahnrades 13
mit dem auf der Welle 3 drehbar gelagerten Zahnrad 8 gekuppelt. Der Eingriff dieser
beiden Zahnräder ist infolge der oben angedeuteten Auseinanderziehung der Getriebewellen
zwecks übersichtlicher Darstellung nicht ersichtlich.
Die Welle 11 läuft je nach der Einstellung des verschiebbaren Kupplungsteiles 7 auf der
Welle 3 in der einen oder anderen Drehrichtung um und mit ihm der Schieberadblock 14,
der mittels Gabel 15 von dem Kolben 16 aus verschoben werden kann. Weiteren Schieberadblöcken
17, 18 sind Kolben 19 bzw. 20 zugeordnet.
Die Werkzeugspindel, beispielsweise die Bohrspindel einer Radialbohrmaschine, ist mit 21 bezeichnet.
Die auf die eine bzw. andere Seite der Kolben 16, 19, 20 führenden Druckmittelleitungen
22 sind an einen als Verteiler ausgebildeten Drehschieber 23 herangeführt, der mittels
Handrades 24 eingestellt werden kann und das von der Zahnradpumpe 4 durch die Leitung 25 geförderte Druckmittel auf die entsprechenden
Seiten der Kolben 16, 19 öder 20 wirken läßt.
Zur Umsteuerung der Kupplung 7 dient ein Handhebel 26 und ein Drehschieber 27, der
das Druckmittel entweder über oder unter dem Kolben 6 zur Wirkung kommen läßt.
Der Verteiler 23 wird mittels des Handrades 24 entsprechend einer Einteilung,
welche beispielsweise die Drehzahlen der Arbeitswelle, z.B. Bohrspindel, angibt, auf die
gewünschte Übersetzung bzw. Drehzahl eingestellt, solange das Getriebe noch stillsteht.
Daß der Schieber nur während des Stillstandes des Getriebes gedreht wird, kann erreicht
werden durch einen Sperrstift 28, der hydraulisch gesteuert wird durch den Druck des
Druckmittels, das den Drehschieber 27 verläßt bzw. durch eine diesem Druck entgegengesetzte
Belastungsfeder.
Hat nun eine der Einstellung des Verteilers 23 entsprechende Verschiebung der Kolben
16, 19 oder 20 und der von ihnen gesteuerten Schieberäder stattgefunden und sind die Kolben
bzw. Räder in die durch Anschlag begrenzte Endstellung gelangt, dann tritt in
den vor oder hinter den Kolben 6 führenden Leitungen 29 eine Drucksteigerung ein, welche
die auf bestimmte Größe eingestellte, auf den Kolben 6 wirkende Gegenkraft, die durch
eine Feder 30 angedeutet ist, überwiegt und nun erst eine Verschiebung des Kupplungsteiles
und somit Einrückung oder Umsteuerung der Kupplung herbeiführt.
Wird bei der Verschiebung der Kolben 16,
19 oder 20 und der zugehörigen Schieberäder
nicht ohne weiteres der Zahneingriff erreicht und die Weiterbewegung durch das Gegeneinandertreffen
der Zahnräder gehindert, so tritt gleichfalls ein für die Einrückung der Kupplung ausreichender Druckanstieg ein,
der eine Drehung der angetriebenen Zahnräder des Getriebes zur Folge hat, bis bei den
miteinander in Eingriff zu bringenden Zahnrädern die Zähne des einen Zahnrades die
Lücken des anderen Zahnrades gefunden haben. Dann wird sogleich die Einrückbewegung
fortgesetzt, wahrend der vorübergehende Druckanstieg verschwindet und infolgedessen die Kupplung wieder gelöst wird,
so lange bis nach vollständiger Einrückung der Zahnräder endgültige Kupplung und Antrieb
bewirkt wird.
Hieraus ist ersichtlich, daß der die Maschine bedienende Arbeiter für die Inbetriebsetzung
der Maschine vor Beginn der Arbeit nichts anderes zu tun hat, als den Verteiler mittels des Handrades 24 auf die gewünschte
Arbeitsgeschwindigkeit einzustellen und dann den Kupplungshebel 26 nach Bedarf zu bedienen. Alles übrige wird durch die hydraulische
Steuerung der Kupplung des Getriebes selbsttätig besorgt, und zwar in einer Weise,
die jegliche Störung vermeidet.
Claims (3)
1. Hydraulische Wechselgetriebe- und Kupplungssteuerung an Werkzeugmaschinen,
insbesondere für Radialbohrmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder für die hydraulische Ein- und Ausrückung
der Kupplung mit denen der hydraulischen Steuerung des Wechselgetriebes
durch eine Druckmittelleitung verbunden ist und daß sein Kolben durch eine dem Einrücken entgegenwirkende
Gegenkraft (Vorspannfeder 30) derart belastet ist, daß erst, nachdem die Steuerbewegung
des Wechselgetriebes einen mit einer ausreichenden Drucksteigerung in der Verbindungsleitung verbundenen Anschlag
gefunden hat, das selbsttätige Einrücken der Kupplung einsetzt.
2. Steuerung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen gemeinsamen Verteiler
(23) für die dem Übersetzungswechsel dienenden hydraulischen Zylinder
(16, 19, 20). n°
3. Steuerung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine hydraulisch bewegte Sperrung (28) für den Verteiler
(23) in solcher Ausführung, daß der Verteiler nur bei stillstehendem Getriebe bewegt
werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH142969D DE670574C (de) | 1935-03-03 | 1935-03-03 | Hydraulische Wechselgetriebe- und Kupplungssteuerung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH142969D DE670574C (de) | 1935-03-03 | 1935-03-03 | Hydraulische Wechselgetriebe- und Kupplungssteuerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE670574C true DE670574C (de) | 1939-01-20 |
Family
ID=7179053
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH142969D Expired DE670574C (de) | 1935-03-03 | 1935-03-03 | Hydraulische Wechselgetriebe- und Kupplungssteuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE670574C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE896895C (de) * | 1941-07-06 | 1953-11-16 | Froriep G M B H Maschf | Vorrichtung zum Schalten von Zahnraederwechselgetrieben mit Druckmittelkolben |
| DE1185484B (de) * | 1958-04-03 | 1965-01-14 | Carl Kaelble G M B H Motoren U | Vorwaehlschaltvorrichtung fuer ein Wende- und Wechselgetriebe, insbesondere fuer Erdbaugeraete und Strassenbaumaschinen |
| DE1265595B (de) * | 1959-01-13 | 1968-04-04 | Tatra Np | Fremdkraftschaltvorrichtung fuer ein durch Druckluft schaltbares Wechselgetriebe, insbesondere fuer Heckmotorfahrzeuge |
| DE1292514B (de) * | 1959-04-28 | 1969-04-10 | Caterpillar Tractor Co | Hydraulische Steueranordnung fuer Stufenwechselgetriebe, insbesondere fuer Traktoren |
| DE3235155A1 (de) * | 1982-09-23 | 1984-03-29 | Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Betaetigungseinrichtung fuer die schaltglieder eines wechselgetriebes |
-
1935
- 1935-03-03 DE DEH142969D patent/DE670574C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE896895C (de) * | 1941-07-06 | 1953-11-16 | Froriep G M B H Maschf | Vorrichtung zum Schalten von Zahnraederwechselgetrieben mit Druckmittelkolben |
| DE1185484B (de) * | 1958-04-03 | 1965-01-14 | Carl Kaelble G M B H Motoren U | Vorwaehlschaltvorrichtung fuer ein Wende- und Wechselgetriebe, insbesondere fuer Erdbaugeraete und Strassenbaumaschinen |
| DE1265595B (de) * | 1959-01-13 | 1968-04-04 | Tatra Np | Fremdkraftschaltvorrichtung fuer ein durch Druckluft schaltbares Wechselgetriebe, insbesondere fuer Heckmotorfahrzeuge |
| DE1292514B (de) * | 1959-04-28 | 1969-04-10 | Caterpillar Tractor Co | Hydraulische Steueranordnung fuer Stufenwechselgetriebe, insbesondere fuer Traktoren |
| DE3235155A1 (de) * | 1982-09-23 | 1984-03-29 | Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Betaetigungseinrichtung fuer die schaltglieder eines wechselgetriebes |
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