DE711591C - Schaltungsanordnung zur Frequenzteilung mit Elektronenroehren, die als Sperrschwinger geschaltet sind oder zu Multivibratoren gehoeren - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Frequenzteilung mit Elektronenroehren, die als Sperrschwinger geschaltet sind oder zu Multivibratoren gehoeren

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DE711591C
DE711591C DET49715D DET0049715D DE711591C DE 711591 C DE711591 C DE 711591C DE T49715 D DET49715 D DE T49715D DE T0049715 D DET0049715 D DE T0049715D DE 711591 C DE711591 C DE 711591C
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DE
Germany
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circuit arrangement
tube
multivibrators
frequency
belong
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Expired
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DET49715D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dietrich Hermann
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/04Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback
    • H03K3/16Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using a transformer for feedback, e.g. blocking oscillator with saturable core
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/00006Changing the frequency

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Electron Tubes For Measurement (AREA)
  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
  • Particle Accelerators (AREA)
  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Frequenzteilung mit Elektronenröhren, die als Sperrschwinger geschaltet sind oder zu Multivibratoren gehören Es ist bekannt, für Zwecke der Frequenz= teilung Sperrschwinger oder Multivibratoren so durch Steuerimpulse zu synchronisieren, daß nicht jeder einzelne, sondern jeder iz-te Impuls einen Schwingungsvorgang auslöst, daß also die Frequenz des betrachteten Sperrschwingers oder Multivibratörs den it-ten Teil der Frequenz der synchronisierenden Impulsfolge beträgt.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Schaltungsanordnung zur Frequenzteilung unter Verwendung von Sperrschwingern oder Multivibratoren. Dabei werden die Anoden von zwei Elektronenröhren, die mindestens drei Gitter haben und entweder als verschiedene Frequenzen liefernde Sperrschwinger geschaltet sind oder zu verschiedenen Multivzbratoren gehören und bei diesen die entsprechenden Nutzimpulse führen, auf einen gemeinsam-en Anodenwiderstand geschaltet, wähnend jeweils das Steuergitter der einen Röhre mit dem freien Gitter der anderen Röhre verbunden ist.
  • Die Vorteile gegenüber der bekannten Anordnung von Sperrschwingern sind folgende: Man denke sich eine gegebene Schwingung, beispielsweise von zoo Hz, die durch Frequenzteilung in zwei Stufen auf die Frequenz io Hz gebracht werden soll. In bekannten Fällen verwendet man dazu zunächst einen Sperrschwinger, der mit der Frequenz 50 schwingt und von jedem vierten Impuls der gegebenen Reihe ausgelöst wird. Die Ausgangsfrequenz des ersten Sperrschwingers ist somit 5o. Diese Schwingung soll nun auf die Frequenz io gebracht werden, d.h. der zweite verwendete Schwingungserzieuger muß die Grundfrequenz io besitzen und durch jeden fünften Impuls des ersten Generators ausgelöst «erden. damit also die Frequenz io erzielt wird.
  • Die gleiche Wirkung läßt sich mit Hilfe der Erfindung durch zwei Sperrschwinger c:-zielen, deren einer mit der Frequenz 5o, deren anderer mit der Frequenz .1o läuft. Setzt z. B. der erste Impuls des Generators gegenüber dem ersten Impuls des Generators 5o um Impuls S ek -unde des einen später Generators ein, so wächst die mit Differenz J jedem von dem des anderen Generators um Sekunde. Jeweils nach vier Impulsen d-es Generators .4o bzw. nach fünf Impulsen des anderen Generators fallen die Impulse der beiden Generatoren zusammen, so daß in diesem Augenblick ,am gemeinsamen Ausgangswiderstand der beiden Röhren ein Impuls hervorgerufen wird, der also mit der Frequenz i o auftritt.
  • Schon aus diesem Beispiel ist zu ersehen, daß man bei der Anwendung der Frequenzteilung nach der Erfindung Sperrschwinge von praktisch gleichem Aufbau verwenden kann; lediglich ihre Schaltglieder sindgegeneinander etwas zu, verstimmen, denn ihre Frequenzen 4.o und 5o weichen nur unwesentlich voneinander ab. Bei den bisher belcannt2n Anordnungen dagegen würde die Frequenz des ersten Generators gleich 5o, die des zweiten Generators i o Hz betragen. Diese Unterschiede sind aber so groß, daß man. nicht mehr mit denselben Schaltelementen auskommt. Die Erfindung ermöglicht also eine Vereinheitlichung der benutzten Schaltelemente und damit eine Beschränkung der Aufbauelemente der Generatoren auf wenige Typen.
  • Außerdem ergibt sich noch ein weiterer Vorteil. Bekanntlich tritt immer eine gewiss° Verzögerung zwischen dem Erscheinen des Steuerimpulses und dem Auslösen des Impulsgenerators ein. Diese Verzögerung ist unerwünscht und soll möglichst klein gehalten werden. Bei der bekannten Schaltungsanordnung löst jeder Steuerimpuls jeweils einen folgenden Generator aus, so daß sich dort eine doppelte Verzögerung ergibt. Bei der Schaltung nach der Erfindung kann aber die gesamte Anordnung nur eine einfache Verzögerung aufweisen; es kann hier also, verglichen mit der Gesamtverzögerung der ersten Schaltung, nur die halbe Verzögerung wie dort eintreten.
  • Eine Ausführungsform einer Anordnung gemäß der Erfindung sei nun in Abb. i erläutert. Die beiden Fünfpolröhren 8 und 9 sind jede für sich in der Anordnung eines Sperrschwingers gescl#altet; dabei übernehmen die Schirmgitter die Funktion der früheren Anode. Ferner sind die Gitter kreuzweisse folgendermaßen verbunden: Steuergitter der Röhre 8 mit dem Bremsgitter der Röhre 9, Bremsgitter der Röhre 8 mit dein Steuergitter der Röhre 9. Man legt den Schwingk-.,-eis zweckmäßigerweise an dasjenige (Brems-oder Steuer-) Gitter, das den grölier°n Aussteuerbereich hat. Im allgemeinen wird man darauf achten, daß die beiden Steuergitter einer Röhre einen etwa gleichen Aussteuerbereich haben. Jedoch genügt es auch, da[.) die beiden miteinander verbundenen Gitter, die also nicht der gleichen Röhre angehören, einen angenähert gleichen Aussteuerbereich haben. Die Anoden der beiden Röhren sind miteinander verbunden und arbeiten auf einen gemeinsamen Widerstand io.
  • Wenn die beiden Röhren 8 und 9 in verschiedenen Frequenzen schwingen, dann kann an der gemeinsamen Anode beider Röhren nur dann ein Impuls entstehen, wenn in beiden Röhren gerade gleichzeitig beide Gitter freigegeben werden, wenn also zwei Impulse der verschiedenen Impulsfolgen gerade zusammenfallen. Die Frequenz der am Widerstand i o auftretenden Impulse ist dabei der grüßt: gemeinsalrie Teiler der Frequenzen, in denen die beiden Sperrschwinger 8 und 9 erregt sind. Sind diese Frequenzen teilerfremde ganze Zahlen, dann ist die Frequenz der an io auftretenden Impulse gleich i. Sind die Frequenzen gebrochene Zahlen mit teilerfremden Nennern, z. B. i/;, und 1 "';, dann ist die Frequenz der Impulse am Widerstand io deren größtes gemeinsames Vielfaches, also in dem erwähnten Falle i/35.
  • Bei der bekannten Frequenzteilung mit Sperrschwingern sind alle ganzzahligen Teilungsverhältnisse denkbar. Bei der Durchführung solcher Schaltungen wird man jedoch wegen der Sicherheit der Anordnung höchstens bis zur Teilung um den Faktor i o gehen können. Je größer man die Teilungsverhältnisse wählt, um so flacher ist der exponentielle Anstieg der Gitterspannung an der Stelle der Impulsbeeinflussung und um so weniger unterscheiden sich dann die Spitzen der auf diesen Spannungsverlauf aufgesetzten Impulse in ihrer Entfernung von der Sperrspannung, so daß bei geringen Schwankungen der Betriebsdaten schon- der vor dem gewünschten Impuls liegende Impuls zünden kann oder erst der nachfolgende (vgl. Abb.2a). Je steiler der Gitterspannungsablauf ist, d. h. je kleiner die Teilungsverhältnisse sind, um so sicherer arbeitet die Anordnung (vgl. Abb.2b).
  • Mit der in Abb. i erläuterten Anordnung gemäß der Erfindung kommt man. im Teilungsverhältnis um eine Größenordnung weiter. Zwar gilt für jeden einzelnen Sperrschwinger das eben Gesagte auch, aber durch die besondere Schaltung multiplizieren sich die beiden Teilungsverhältnisse. Werden z. B. beide Sperrschwinger mit der gleichen Frequenz synchronisiert und spricht die Röhre 8 auf Grund der Bemessung des RC-Gliedes im Gitterkreis nur auf jeden achten Impuls an, die Röhre g nur auf jeden neunten Impuls, dann wird am Widerstand io nur für jeden zweiundsiebzigsten Impuls d.er ursprünglichen Frequenz ein Impuls erzeugt. Zur Vermeidung eines unerwünschten Zusammenfalles zweier Impulse, das etwa so denkbar ist, daß der hintere Teil eines in einer Röhre erzeugten Impulses mit dem vorderen Teil eines in der anderen Röhre erzeugten zeitlich zusammenfällt, wie es in Abb.3 angedeutet ist, genügt es, die Impulsdauer auf den zehnten Teil der ganzen Periode zu bemessen, weil größere Teilungsverhältnisse als i : i o praktisch nicht vorkommen.
  • Die Schaltung der Abb. i läßt sich dadurch noch vereinfachen, daß statt der zwei Röhren 8 und 9 eine einzige Verbundröhre Anwendung findet, deren Elektrodenanordnungentsprechend Abb. q. ausgebildet sein muß. Diese Röhre besitzt neben einer Kathode und einer Anode zwei getrennte Gittersysteme, die je aus mindestens drei Gittern bestehen, beispielsweise Steuer-, Schirm- und Brems- oder zweites Steuergitter. Es können auch mehr als drei Gitter vorhanden sein, es sollen aber zwei von ihnen etwa gleichen Aussteuerbereich besitzen. Dabei können im-besonderen Falle zwei als Steuergitter dienende Elektroden kreuzweise miteinander verbunden sein. Alles Vorstehende über die Anwendung von Sperrschwingern für die Zwecke der Erfindung gilt sinngemäß auch für Multivibratoren.

Claims (3)

  1. PATI:NTANSPI:ÜC1117: i. Schaltungsanordnung zur Frequenzteilung mit Elektronenröhren, die mindestens drei Gitter haben und als. Sperrschwinger geschaltet sind oder zu Multivibratoren gehören und bei der diese Schwingungserzeuger voneinander verschiedene Frequenzen liefern, dadurch geo kennzeichnet, daß die Anoden zweier solcher die entsprechenden Nutzimpulse führenden Elektronenröhren einen gemeinsamen Anodenwiderstand besitzen, während jeweils das Steuergitter der einen Röhre mit dem freien Gitter der anderen Röhre verbunden ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander verbundenen Gitter etwa den gleichen Aussteuerbereich besitzen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch Verwendung einer Verbundröhre, die zwei getrennte Gittersysteme mit je mindestens drei Gittern besitzt.
DET49715D 1937-12-24 1937-12-24 Schaltungsanordnung zur Frequenzteilung mit Elektronenroehren, die als Sperrschwinger geschaltet sind oder zu Multivibratoren gehoeren Expired DE711591C (de)

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US247166A US2237668A (en) 1937-12-24 1938-12-22 Oscillator circuits
FR847895D FR847895A (fr) 1937-12-24 1938-12-22 Système de division de fréquence
GB37526/38A GB505352A (en) 1937-12-24 1938-12-23 Improvements in or relating to frequency dividers

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DE758534C (de) * 1939-06-03 1954-11-22 Opta Radio A G Anordnung zur Frequenzteilung einer Impulsspannung
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