DE711373C - Loesevorrichtung fuer Wanderpfeiler - Google Patents

Loesevorrichtung fuer Wanderpfeiler

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DE711373C
DE711373C DEG98116D DEG0098116D DE711373C DE 711373 C DE711373 C DE 711373C DE G98116 D DEG98116 D DE G98116D DE G0098116 D DEG0098116 D DE G0098116D DE 711373 C DE711373 C DE 711373C
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piers
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DEG98116D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/60Devices for withdrawing props or chocks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Lösevorrichtung für Wanderpfeiler Im Untertagebau ist es üblich, aus einzelnen aufeinandergestapeltenHolzbohlen oder Eisenschienen Pfeiler zum Tragen des Hangenden zu errichten, die als Wanderpfeiler nach dem Abbau auseinandergenomm@an werden. Hierbei ist ein Lösen der Pfeiler vom Gebirgsdruck notwendig, wozu Lösevorrichtungen in den Pfeiler eingebaut werden. Diese Lösevorrichtungen sind in vielen. Ausführungen bekannt. Es ist außerdem bereits bekannt, bei Wanderpfeilern in einem kastenähnlichen Gehäuse mehrere kurze Stempel so senkrecht verschiebbar anzuordnen, daß sie von einer Stelle aus hydraulisch gehoben und gesenkt werden können.
  • Die Erfindung betrifft eine Lösevorrichtung für Wanderpfeiler mit in Führungen senkrecht verschiebbaren kurzen Stempeln für jede Ecke des Wanderpfeilers und besteht darin, daß ein kastenähnliches Gehäuse als Träger für feststehende, seitlich offene Führungshälften der Stempel dient und diese auf je einer nach innen quer verschiebbaren Spurlagerhälfte aufruhen sowie die verschiebbaren Spuxlagerhälften durch eine gemeinsame Vorrichtung feststell- und auslösbar sind.
  • Die durch :die Erfindung dem Bekannten gegenüber erreichten. Vorteile sind darin zu sehen, daß ein gleichzeitiges Lösen aller Abstandhalter, im vorliegenden Fall der kurzen Stempel, auf allen Ecken des Wanderpfeilers durch eine einzige, von sicherem Ort aus vorzunehmende Handlung. möglich ist, ein sehr starkes Absenken der Abstandhalter erreicht wird und dieses stärker ist als bei bekannten Lösevorrichtungen sowie leicht abspringende Haltenasen, wie sie bei Verschiebekeilen notwendig sind, überflüssig werden. Außerdem ist praktisch ein Ecken der Abstandhalter beim Lösen nicht möglich. Die verschiebbaren Spurlagerhälften können durch einen Keil bzw. durch Schwenkarme festgelegt werden.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen Fig. i bis 3 in drei verschiedenen Ansichten eine Lösevorrichtung mittels eines Schwenkarmes, Fig. q. eine Aufsicht auf eine Lösevorrichtung mittels Verschiebekeils.
  • Die Lösevorrichtung nach Fig. i bis 3 besteht aus dem kastenähnlichen Gehäuse 2, welches zusammengesetzt ist aus einer Bodenplatte i mit in den Ecken befestigten Tragstützen, die durch Verstrebungen 3 miteinander verbunden sind. An den Eckentragstützen sind seitlich offene Führungshälften ,l für kurze Stempel 8 befestigt. Auf die Stempel8 werden in bekannter Weise die Bohlen g des Wanderpfeilers aufgelegt. Gegenüber den feststehenden, seitlich offenen Führungshälften q. befinden sich .nach innen quer verschiebbare Spurlagerhälften 18, i9, die zum Tragen der Stempe18 dienen. Die Spurlagerhälften 18,19 sind durch Traversen 5 miteinander verbunden, die in Augen 6 geleitete Führungsarme 7 aufweisen. Die Traversen 5 werden durch den um die Achse i i drehbaren Schwenkarm io vor Einsetzen der Stempel 8, wie in der Zeichnung dargestellt ist, festgelegt. Der Schwenkarm io weist kurvenförmige Abgleitflächen 12 an beiden freien Enden auf. Wird der Schwenkarm in Richtung der eingezeichneten Pfeile geschwenkt, schieben sich infolge des auf die Stempe18 aufruhenden Gebirgsdruckes die Traversen 5 zusammen, wodurch die Stempel 8 auf die Grundplatte i der Lösevorrichtung abrutschen und so den Pfeiler senken und vom Hangenden lösen.
  • Fig.:l zeigt, wie die Traversen 5 durch Auskragarme 16, die keilförmige Anliegeflächen 17 für den Verschiebekeil 13 aufweisen, verschiebbar sind. Der Keil 13 ist mittels der Führungsstange 1 4 im Lager 15 des kastenähnlichen Gehäuses axial verschieb- und feststellbar angeordnet. Die Zeichnung zeigt den ausgezogenen Keil und die Lösevorrichtung in Lösestellung. Die Lösevorrichtung nach der Erfindung ist in Flözen verschiedenster Mächtigkeit verwendbar und zeigt, daß sie qm gesicherten Feld aus schnell und einfach hedient werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lösevorrichtung für Wanderpfeiler mit in Führungen senkrecht verschiebbaren kurzen Stempeln für jede Ecke des Wanderpfeilers, dadurch gekennzeichnet, daß ein kastenähnliches Gehäuse (2) als Träger für feststehende seitlich offene Führungshälften (a) der Stempel (8) dient und diese auf je einer nach innen quer verschiebbaren Spurlagerhälfte (18, i9) aufruhen sowie daß die verschiebbaren Spurlagerhälften (18, i9) durch eine gemeinsame Vorrichtung (i o bzw. 13) feststell- und auslösbar sind.
  2. 2. Lösevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbaren Spurlagerhälften (i 8, i 9) durch einen Keil (13) feststellbar sind.
  3. 3. Lösevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbaren Spurlagerhälften (18, 19) durch Schwenkarme (io) feststellbar sind.
DEG98116D 1938-06-22 1938-06-22 Loesevorrichtung fuer Wanderpfeiler Expired DE711373C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924261C (de) * 1951-01-27 1955-02-28 Heinrich Klaesener Vorrichtung zum Abstuetzen von Grubenausbauteilen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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