DE620448C - Stabeisenkuehlbett - Google Patents

Stabeisenkuehlbett

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Publication number
DE620448C
DE620448C DEW93256D DEW0093256D DE620448C DE 620448 C DE620448 C DE 620448C DE W93256 D DEW93256 D DE W93256D DE W0093256 D DEW0093256 D DE W0093256D DE 620448 C DE620448 C DE 620448C
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DE
Germany
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cooling bed
stacking
bar iron
strips
lever
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Expired
Application number
DEW93256D
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English (en)
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RICHARD WULF
Original Assignee
RICHARD WULF
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Publication date
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Publication of DE620448C publication Critical patent/DE620448C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B43/00Cooling beds, whether stationary or moving; Means specially associated with cooling beds, e.g. for braking work or for transferring it to or from the bed
    • B21B43/003Transfer to bed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

Description

  • Stabeisenkühlbett Man hat schon wiederholt Sonderkühlvorrichtungen in Vorschlag gebracht, die dazu dienen, eine langsame Abkühlung von Flachstählen,in der Weise zu ermöglichen, daß man diese mit ihren Breitseiten eng aneinanderlegt, während sich ihre Schmalseiten auf einen Kühlrost abstützen. Diese Einrichtungen sind baulich meist sehr umständlich und teuer, so daß sich die Beschaffung derselben nur bei Sonderwalzwerken, dagegen in den meisten Fällen, d. h. bei Walzwerken mit gemischter Erzeugung, aber nicht lohnt, weil der Produktionsanteil an Flachstählen allgemein nicht so groß ist, daß sich die Beschaffung so teurer Sondereinrichtungen lohnt.
  • Zweck der Erfindung ist, eine einfache und billige Vorrichtung zu schaffen, die die Abkühlung der Flachstahlsorten in der vorgeschriebenen Weise ermöglicht, ohne daß umfangreiche Neuanlagen erforderlich sind. Die Einrichtung ist so vorgesehen, daß sie in jedes bestehende Kühlbett irgendeiner Bauart eingefügt werden kann, so daß man .mit einem sehr geringen Aufwand eine zweckmäßige Einrichtung für die Abkühlung von Flachstählen schaffen kann. Es wird also lediglich eine Hochkantstapelvorrichtung in das betreffende Kühlbett eingefügt.
  • Die Zeichnung stellt ein Einbaubeispiel einer solchen Einrichtung in ein Rechenkühlbett bekannter Bauart dar. In der Abb. i ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Einrichtung wiedergegeben, und es bedeuten io die Auflaufrinne, 9 und i9 die gezahnte Richtplatte, 18 den anschließenden festen, ebenfalls b zahnten Rost dieses vorhandenen Kühlbettes. Zur Querförderung des Walzgutes über die Kühlfläche dienen in der Zeichnung nicht angedeutete bewegliche Rechen, die in bekannter Weise ebenfalls gezahnt sein können und die Walzstäbe schrittweise von einer Rechenaussparung in die andere legen. Die neue Einrichtung nach Abb-. i besteht aus einer, schwingend zu bewegenden Welle i, auf der in passenden Abständen Hebel z und 3 aufgekeilt sind. Die Hebel 3 besitzen Kulissen, in welche die Zugstangen 4 eingreifen. Die Zugstangen 4 greifen mit ihrem anderen Ende an Hebel 5, die sich um Bolzen 8 drehen können und die durch Gegengewichte 7 immer nach oben in die gezeichnete Lage gehoben werden. Die Bolzen 8 dienen gleichzeitig auch als Dreh- und Stützpunkte für die Rostschienen i i, die mittels der Stützen i2 in der Aussparung 15 auf Bolzen 14 abgestützt sind, die ihrerseits beispielsweise in dem festen Rostrechen angebracht sein können. Durch diese Abstützung der Rostschienen i i in angehobener Stellung ist die Einrichtung in-Arbeitsstellung für das Hochkantstapeln der Flachstähle gebracht. Mittels der Hebel :2 und der Achse i werden die Flachstäbe 17 nach und nach in die Stellungao gebracht und dort von den Nasenhebeln 5 vor dem Herabgleiten von den Rostschienen i i bewahrt. Jeweilig, wenn von den Hebeln z ein Flachstahl 17 in die Stapelzone geschoben wird, beginnen sich die Stapelhebel 5 unter dem Einfluß der Kulissenwirkung 3 dann zu senken, wenn die Hebel2 mit dem Flachstahl 17 kurz vor der unteren Stapelkante angelangt sind. Dadurch wird es möglich, den Stab 17 ungehindert von den Stapelhebeln 5 den bereits angestapelten Flachstählen anzufügen. Im Ausführungsbeispiel wird der ganze Stapel um ein gewisses Maß über die Stapelkante 'des Hebels 5 nach oben geschoben, bevor die rückläufige Bewegung der Hebel 2 und 3 beginnt. Dadurch erreicht .man, daß die Stapelhebel 5 wieder genügend hoch über die Oberkante der Stapelschienen i i herausragen, um das Heruntergleiten der angestapelten Gruppe zu vermeiden, d. h. die Hebel- und Kulissenanordnung und deren Bewegungen sind erfindungsgemäß so vorgesehen, daß die Stapelkante der Hebel 5 genügend hoch über die Kante der Stapelleisten i i herausragen, nachdem eine gewisse rückläufige Bewegung des Hebelwerks eingetreten ist. Die Gegengewichte 7 sorgen dabei dafür, daß .die Hebel 5 rechtzeitig nach oben gezogen sind. An Steile der Gegengewichte können natürlich auch andere Kräfte hierfür in Anspruch genommen werden.
  • Im Rahmen der Erfindung liegt es auch; wenn die Hebel 2 und 3 statt auf einer Welle i auf zwei Wellen angeordnet werden, wobei natürlich die Bewegung dieser Wellen in einer solchen Abhängigkeit voneinander erfolgen muß, wie es die sinngemäße Arbeitsweise der Hebel 5 und 2 erfordert. Hat sich der Flachstahlstapel 2o so weit nach oben geschoben, daß der erste Stab das freie Ende 21 überrutscht, so gelangt der betreffende Flachstahl über die Rutsch- und Stützstangen 12 auf den normalen Rost des bestehenden Warmlagers und wird dort in der bekannten Weise mit den vorhandenen Einrichtungen quer über die bestehende Kühlbettfläche zur Abfuhrseite gefördert. Soll die Einrichtung außer Betrieb gesetzt werden, so werden die Stützstangen 12 einfach von ihren Stützpunkten 14 entfernt und das Gestänge i i und 12 nach unten unter die Oberfläche des Kühlrostes der vorhandenen Einrichtung versenkt. Die Stapelhebel 5 werden ebenfalls unter die Oberfläche des vorhandenen Rostes geschwenkt, was erfindungsgemäß dadurch geschieht, daß die Zugstangen q. in geeigneter Weise verkürzt werden oder durch Herausziehen der in der Kulisse befindlichen Bolzen und Tieferziehen der Stangen q. und ihrer Befestigung entsprechend unterhalb der Kulissenhebel bewirkt wird.
  • In Abb. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Einrichtung dargestellt. Die Stapelleisten i i" sind dadurch um die Welle i" schwenkbar gemacht worden, daß sie sich durch die Stützen 12, auf die Hebel 22 abstützen. Die beiden Endstellungen des Hebelsystems sind in dünnen und dicken Linien eingezeichnet. Man erreicht dadurch einen geringeren Rutschweg von der Stapelleiste auf das Kühlbett.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stabeisenkühlbett mit in einem Winkel aufgerichtet gegen das Kühlbett liegenden. Leisten zum Stapeln der Stäbe auf ihrer Schmalseite, dadurch gekennzeichnet, daß die Stapelleisten (i i) von der Aushebevorrichtung schräg aufwärts gerichtet eingerichtet sind, so daß das Stapeln von unten nach oben erfolgt, und an ihren oberen freien Enden (21) an Abrutsch- . leisten (12) angelenkt sind, auf denen die Stäbe auf das Kühlbett abgleiten.
  2. 2. Stabeisenkühlbett nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrutschleisten (12) zusammen mit den Stapelleisten (i i) heb- und senkbar ausgebildet sind.
DEW93256D 1933-12-15 1933-12-15 Stabeisenkuehlbett Expired DE620448C (de)

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DEW93256D DE620448C (de) 1933-12-15 1933-12-15 Stabeisenkuehlbett

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DEW93256D DE620448C (de) 1933-12-15 1933-12-15 Stabeisenkuehlbett

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DE620448C true DE620448C (de) 1935-10-21

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