DE445928C - Walztischanordnung fuer Duowalzwerke - Google Patents

Walztischanordnung fuer Duowalzwerke

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DE445928C
DE445928C DES74440D DES0074440D DE445928C DE 445928 C DE445928 C DE 445928C DE S74440 D DES74440 D DE S74440D DE S0074440 D DES0074440 D DE S0074440D DE 445928 C DE445928 C DE 445928C
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roller
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rolling
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roll
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Sundwiger Eisenhuette Maschinenfabrik Grah and Co
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Sundwiger Eisenhuette Maschinenfabrik Grah and Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/02Feeding or supporting work; Braking or tensioning arrangements, e.g. threading arrangements
    • B21B39/04Lifting or lowering work for conveying purposes, e.g. tilting tables arranged immediately in front of or behind the pass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Walztischanordnung für Duowalzwerke. Beim Walzen von kurzen Platten und Blechen jeder Art auf- Duowalzwerken ist es vielfach üblich, nach dem sogenannten Doppelschlagverfahren mit zwei Blechen gleichzeitig zu arbeiten.
  • Dieses Verfahren besteht darin, daß, während das eine Blech gewalzt wird, die Walzer gleichzeitig ein zweites Blech, das vorher gewalzt ist, über die «'atze zurückreichen. Auf diese Weise wird das Walzwerk gut ausgenutzt, da fast ständig ein Blech in der Walze ist. Dieses Verfahren ist bisher nur bei kurzen und leichten Blechen, welche von ein, zwei oder drei Mann von Hand über die '\Valze gehoben werden können, anwendbar. Überschreiten Gewicht und Länge der Bleche eine gewisse Grenze, wird mit Überhebetischen gearbeitet, welche das Walzgut über die Walze zurückheben. Diese Überhebevorrichtungen sind bisher in der Hauptsache für das Walzen von Platten und kurzen Blechen so ausgebildet, daß, während ein Blech gewalzt wird, das andere übergehoben werden kann. Durch die vorliegende Erfindung soll das rationelle Walzen, insbesondere langer Blechstreifen auf normalen, nicht reversierbaren Duowalzwerken, dadurch ermöglicht werden, daß eine kombinierte Walz- und Transporttischanordnung getroffen wird, welche gestattet, Bleche von beliebigem Gewicht und beliebiger Länge nach dem Doppelschlagverfahren zu walzen. Die Erfindung geht hierbei von dem Grundgedanken aus, statt wie bisher den Walztisch zugleich als Transport- und Hebetisch zu benutzen, Doppeltische anzuordnen, von denen der eine stets als Walztisch und der andere als Transporttisch benutzt wird und ferner entweder den Transporttisch zugleich als Hebetisch zu benutzen oder besondere Hebe- bzw. Verschiebeeinrichtungen anzuordnen, welche das Walzgut von einem Tisch zum andern befördern. Abb. i bis 3 zeigen verschiedene Anordnungsmöglichkeiten der Tische. In Abb. i ist der Transporttisch unter den Walztischen angebracht. Das Walzgut wird also unter der Unterwalze zurücktransportiert. Abb. 2 zeigt den Transporttisch über der Oberwalze; Abb. 3 zeigt den Transporttisch seitlich neben dem Walzgerüst angeordnet.
  • Die Tische können im einzelnen in verschiedenster Weise ausgebildet sein. Die Walztische können mit oder ohne Rollen, die Transporttische mit angetriebenen Rollen oder mit Transportband ausgestattet sein.
  • Die Beförderung des Walzgutes von einem Tisch auf den andern kann auf verschiedene Weise geschehen. Bei senkrecht übereinanderliegenden Tischen wird zweckmäßigerweise der Obertisch um eine oder zwei Längskanten drehbar eingerichtet. Bei den Tischen hinter der Walze kann man dann das Walzgut vom oberen auf den unteren Tisch herabgleiten lassen und dann den Obertisch wieder hochklappen. Die Tische vor dem Walzwerk werden zweckmäßigerweise wie in Abb. ¢ bis 6 dargestellt, ausgebildet. Der Obertisch ist um Längsachsena drehbar und besteht aus einzelnen Rollen b. Der untere Tisch ist als Rolltisch mit angetriebenen Rollen c ausgebildet. Zwischen den Rollen der Tische werden Heberahmend auf und ab bewegt. Zum Hochheben eines Bleches vom unteren auf den oberen Tisch werden folgende Bewegungen des Obertisches und der Heberahmen ausgeführt: i. Herunterklappen des Obertisches, 2. Hochheben der Heberahmen, 3. Hochklappen des Obertisches, q.. Herunterlassen der Heberahmen. Die Einrichtung mit Heberahmen kann natürlich auch bei den Tischen hinter ° dem Walzwerk angewendet werden.
  • Bei Anordnung der Tische nebeneinander (Abb. 3) kann "das seitliche Verschieben der Bleche von einem Tisch auf den andern, wie in Abb.7 bis io dargestellt, durch Kettentriebe (Abb. 7), Zahnstangen (Abb. 8), Drehkreuze (Abb. g) oder Trapezwippen (Abb. io) geschehen.
  • Der Antrieb der Tische und Hebevorrichtung erfolgt durch bekannte Übertragungsmittel, wie Schnecken- und Kurbeltrieb, Stirnradgetriebe und Reibungskupplungen.
  • Das Walzen nach 1 dem Doppelschlagverfahren vollzieht sich z. B. auf der zuerst beschriebenen Anlage folgendermaßen Beim Beginn des Walzens sind die oberen Tische in horizontaler Lage, die Heberahmen sind nach unten gelassen. Dann wird das erste Blech gewalzt und legt sich auf den hinteren Tisch. Ein zweites Blech wird dann auf den vorderen Tisch gelegt und gleichzeitig das Blech von dem hinteren Walztisch auf den Transporttisch herabgelassen. Danach wird das zweite Blech gewalzt und gleichzeitig das erste Blech durch den Transporttisch nach vorn befördert. Nach Beendigung dieses Vorganges wird gleichzeitig das Blech vor der Walze von dem Transporttisch auf den Walztisch gehoben und das Blech hinter der Walze von dem Walztisch auf den Transporttisch herabgelassen usw.
  • Es ist natürlich möglich, auf den beschriebenen Doppeltischanlagen auch in der gleichen Weise wie mit den bisher üblichen Hebetischen zu arbeiten, d. h. so, daß jeweils nur ein Blech oder ein Paket Bleche (beim Paketwalzen) unterwegs ist. Oder es kann mit der neuen Tischanordnung so gearbeitet werden, daß erst mehrere Bleche gewalzt und auf den Transporttisch aufgestapelt werden und dann der Stapel nach vorn transportiert wird und die Bleche vom Stapel heruntergenommen und nochmals gewalzt werden.
  • Ferner ist es möglich, nur den hinteren Teil der Tische mit drehbarem Obertisch und Heberahmen bzw. Ouerverschiebeeinrichtungen auszustatten und dann in der Weise zu arbeiten, daß die Bedienung der Walzen und andererseits der Rücktransport der Bleche unabhängig voneinander geschieht. Auch ist es möglich, wie in Abb. ii dargestellt, nur den vorderen Teil der Rolltischanlage mit klappbarem Obertisch und Heberahmen auszustatten und als Verlängerung der Doppeltische einen einzigen Tisch c anzuordnen, welcher auf halber Höhe liegt und der durch eine selbsttätige Klappe f mit Ober- bzw. Untertisch verbunden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3: Walztischanordnung für Duowalzwerke, um mehrere Walzstücke gleichzeitig zu walzen und auf die Einstichseite zurückzufördern, insbesondere für lange Bänder, dadurch gekennzeichnet, daß außer den auf jeder Seite des Walzgerüstes in Einstichhöhe angebrachten Walztischen ein besonderer, und zwar über, unter oder neben den ersteren liegender, von der einen zur anderen Seite des Walzgerüstes durchgehender und zur Rückförderung des Walzgutes dienender Tisch (Fördertisch) angeordnet ist, wobei Walztische und Fördertisch durch an sich bekannte Hebe-, Verschiebe- oder Schleppvorrichtungen miteinander verbunden sind.
DES74440D 1926-05-11 1926-05-11 Walztischanordnung fuer Duowalzwerke Expired DE445928C (de)

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