DE623107C - Umkehrkaltwalzmaschine - Google Patents
UmkehrkaltwalzmaschineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B1/00—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
- B21B1/22—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling plates, strips, bands or sheets of indefinite length
- B21B1/30—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling plates, strips, bands or sheets of indefinite length in a non-continuous process
- B21B1/32—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling plates, strips, bands or sheets of indefinite length in a non-continuous process in reversing single stand mills, e.g. with intermediate storage reels for accumulating work
- B21B1/36—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling plates, strips, bands or sheets of indefinite length in a non-continuous process in reversing single stand mills, e.g. with intermediate storage reels for accumulating work by cold-rolling
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Description
Die Erfindung betrifft Kaltwalzmaschinen zum Auswalzen von bandförmigen Metallwerkstücken.
Bei solchen Kaltwalzwerken wird in bekannter Weise eine Platine durch in der Richtung wechselndes Hindurchführen
durch die Arbeitswalzen unter schrittweiser Verringerung seiner Dicke in ein verhältnismäßig
dünnes Metallband ausgestreckt. So lange das Werkstück noch eine erhebliche
Dickenabmessung hat, wird dessen zu- und ablaufendes.Ende über Rolltische geführt, sobald
es jedoch mit zunehmender Dickenverminderung biegsam genug ist, wickelt man es wegen seiner nunmehr auch erheblichen Länge
auf Haspeltrommeln auf und ab.
Man hat bereits vorgeschlagen, diese Haspelvorrichtung in Verbindung mit den
Platinenrollgängen in der Weise anzuordnen, daß der durch eine kurze, rollenlose aufklapp ■
bare Tür abgedeckte Haspel unter diesem Rollgang liegt und durch Aufklappen der Tür
sowie eine abwärts gerichtete Klappbewegung des zwischen Walzwerk und Haspel befindlichen
Teiles des Rollganges für den Haspel-Vorgang zugängig zu machen.
Diese bekannten Umkehrkaltwalzmaschinen lassen die Bearbeitung des Bandes nur bis zu
einer gewissen mäßigen Dickenabnahme zu, so daß zur weiteren Bearbeitung des Bandes,
z. B. bis zum Dickengrade von Metallfolien, das Band auf ein anderes, hierzu besonders
ausgestaltetes und mit besonders ausgebildeten Haspelvorrichtungen versehenes Walzwerk
übergeführt werden muß.
Gegenstand der Erfindung ist eine Umkehrkaltwalzmaschine, welche durch symmetrische
Anordnung ihrer Hilfsvorrichtungen die zu bearbeitenden Werkstücke durch dieselben.
Bearbeitungswalzen in unmittelbar aneinander anschließenden Arbeitsgängen unter Benutzung
des Umkehrwalzverfahrens von der Platine aus bis zur feinsten Metallfolie fertig
bearbeitet. Dies wird dadurch ermöglicht, daß im Räume zwischen den Bearbeitungswalzen der Walzmaschine und den beiden für
das Umkehrverfahren üblichen, mit mechanischem Antrieb versehenen Grobhaspelvorrichtungen,
die unterhalb der durch die Arbeitswalzen und Rollgänge zum Auswalzen der Platinen bestimmten Walzebene liegen,
je eine Feinhaspelvorrichtung angeordnet ist, welche vorzugsweise mit abnehmbaren Haspelrohren
und mit seiner besonderen Aufgabe entsprechend feinfühligem Reibungsantrieb versehen ist. Die Rollgänge der Walzmaschine
sind beiderseits der letzteren als Ganzes um jenseits der Grobhaspel angeordnete waagerechte
Lagerachsen klappbar angeordnet, so daß sie unter Überbrückung beider Haspelvorrichtungen
in die für ihre Anwendung zum Walzen der Platine erforderliche waagerechte, an den Einlauftisch der Walzmaschine anschließende
Höhenlage gebracht werden können. Zu diesem Zweck sind die beiden Feinhaspelpaare
ebenfalls unter der Walze angeordnet und der Einlaufführungstisch so ausgestaltet,
daß er durch eine abwärts gerichtete Schwenkbewegung aus der Bahn des von
der Bearbeitungsstelle den Feinhaspeln zulaufenden bzw. von ihnen ablaufenden Bandes
gelangt.
Auf der Zeichnung ist eine der Erfindung entsprechende Umkehrkaltwalzmaschine in
Abb. ι in schematischer Seitenansicht, in Abb. 2 in einem zugehörigen Grundriß dargestellt.
Abb. 3 zeigt in größerem Maßstabe einen
to senkrechten Längsschnitt durch die auf der einen Seite der Bearbeitungs walze angeordneten
Grob-, Feinhaspel- und Einlauffüh-' rungsvorrichtungen.
Die beiden Arbeitswalzen i, 2 der WaIzmaschine
sind in auf der Grundplatte 3 ruhenden Walzenständern 4, wie üblich, gelagert. Die
untere Arbeitswalze 1 wird, wie üblich, von einem nicht dargestellten Antriebsmotor aus
mittels der Welle 5 angetrieben. An den beiden den Walzen 1, 2 parallelen Längsflächen
der Grundplatte 3 sind Stützkonsole 6 befestigt, auf denen das Lagergestell 7 je einer
Feinhaspelvorrichtung ruht, deren Haspel aus einem Rohr 8 besteht, das'an seinen beiden
Enden von zwei Stützkonen 9 leicht lösbar getragen wird, von denen der eine auf dem
freien Ende einer Trieb welle 10, der andere
auf dem diesem gegenüberliegenden Ende eines Lagerzapfens 11 befestigt ist, der zur
Abnahme des Haspelrohres 8" in seiner Lager-.stelle in bekannter Weise längs verschiebbar
gehalten wird. Die Triebwelle ιό wird mittels einer einstellbaren Rutschkupplung durch
eine Vorgelegewelle 13 angetrieben, auf welcher
ein Zahntrieb 14 sitzt, der mit einem auf der Haüpttriebwelle 5 angebrachten Zahnrad 1S
in Eingriff steht.
In einigem Abstand von den beiden Feinhaspelvorrichtungen ist das Lagergestell 16
je einer Grobhaspelvorrichtung angeordnet, deren zu den Arbeitswalzen 1, 2 parallele
Haspeltrommel 17 auf einer Welle 18 ruht, die ebenfalls unter Vermittlung einer Rutschkupplung
19 und eines mit der einen Kupp-♦5
lungshälfte verbundenen Zahnrades 20 durch einen auf einer Vorgelegewelle 21 sitzenden
Zahntrieb 22 angetrieben wird. Die Welle 21 wird durch Vermittlung einer Riemscheibe 23,
eines Treibriemens 24 von einer auf der Vorgelegewelle 13 der ■ Feinhaspelvorrichtung
sitzenden Riemscheibe 23 angetrieben.
An den von den Bearbeitungswalzen entfernten Außenseiten der beiden Grobhaspelvorrichtungen
sind beiderseits der durch diese bestimmten Bewegungsbahn des Walzgutes je zwei Gestellböcke 26 angeordnet, in welchen
die zu den Bearbeitungswalzen parallelen Schwenkachsen 27 je eines aufklappbaren
Platinenrolltisches ruhen, in dessen Rahmengestell eine Anzahl von Rollen 29 gelagert ist.
Die Höhenlage der Schwenkachsen ^ und die gegenüber der Längenabmessung der Rolltische
einseitig liegende Verbindung mit dieser Schwenkachse ist so gewählt, daß die beiden
Platinenrolltische gegen die Wirkung eines an seinem kürzeren Ende angebrachten Gegengewichtes
30 in eine waagerechte, mit der zwischen den beiden Bearbeitungswalzen 1, 2
liegenden Bearbeitungsstelle in gleiche waagerechte Höhe gebracht und mittels einer Verriegelungsvorrichtung
darin festgehalten werden können. In dieser Gebrauchsstellung des Platinenrolltisches schließt sich an seine
Oberfläche je ein festes Rollenbahngestell 31 an, dessen Rollen 29 die von dem aufklappbaren
Tisch 28 gebildete Rollenbahn für die Bearbeitung von Platinen oder Blechbändern
zum Tragen und Weiterleiten von durch Auswalzen einer Platine hervorgebrachten Blech-'
bahnen bilden, solange ihre Dicke noch zu groß ist, um einen der beiden Grobhaspel zur
Anwendung bringen zu können.
An beiden Längsseiten der Arbeitswalzen 1, 2 ist zwischen den Walzenständern je ein Einlaufführungstisch
32 (Abb. 3) vorgesehen, welcher beispielsweise in Verbindung mit einer darüber zwischen den beiden Walzenständern
befestigten Keilbremsstütze 33 für die Anwendung einer selbsttätigen Keilbremsung
des Bandeinlaufs eingerichtet ist. In der Oberseite des Einlaufführungstisches ist
in geringem Abstand von seinem den Bearbeitungswalzen parallelen Außenrand in
einer Aussparung 34 eine Rolle 35 mit zu den Bearbeitungs walzen paralleler Achse in solcher
Höhenlage angeordnet, daß ihre Umfläche etwas über die Oberfläche des Einlaufführungstisches
emporragt, so daß das von der Bearbeitungsstelle einer der beiden Grobhaspeltrommeln
17 zulaufende oder von diesen herkommende Werkstückband 36, wie in Abb. 3
strichpunktiert angedeutet, ohne mit der Tischfläche
in gleitende Berührung zu treten, über diese Rolle mit geringer Abbiegung hinweggeht.
·
Jeder der Einlauftische wird an beiden den gegenüberliegenden Walzenständern benachbarten
Seiten durch Vermittlung eines beweglichen Zwischengliedes 37 von Zahnstangen 38
abgestützt, welche in einem zwischen die Stützkonsolen 6 eingebauten Hubgehäuse 39
senkrecht geführt sind und in diesem mit je einem Zahnrad 40 in Eingriff stehen, dessen
Welle 41 durch Vermittlung eines auf ihr angebrachten Schneckenrades 42, einer in dieser
eingreifenden Schnecke 43 mittels einer auf deren Welle 44 sitzenden Handkurbel 45
zwecks Hebens und Senkens des Einlaufführungstisches gedreht werden kann. Dieser
greift an beiden Enden mit je einer gebogenen Leiste 46 in eine an der benachbarten
Innenfläche der beiden Walzenständer vor-
gesehene Führungsnut 47 ein, die konzentrisch
zu der unteren fest gelagerten Bearbeitungswalze ι gekrümmt ist. Bei der von der Handkurbel
45 bewirkten Senk- und Hubbewegung des Einlaufführungstisches führt dieser daher
eine zu der Arbeitswalze ι konzentrische Schwenkung aus. In seiner unteren, in Abb. 3
mit gestrichelten Linien dargestellten Grenzlage gelangt daher dieser ■ Führungstisch
ίο außer den Bereich der durch die punktierte
Linie 48 angedeuteten Bahn des Arbeitsgutes, wenn dieses von der Bearbeitungsstelle aus
der Umfläche des Haspelrohres 8 des Feinhaspels, vorzugsweise, wie dargestellt, von
dessen Unterseite her zugeführt wird.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Umkehrkaltwalzmaschine mit zwei beiderseits der Arbeitswalzen parallelachsig zu diesen angeordneten, mit Einlaufbremsvorrichtungen zusammenarbeitenden Grobhaspelvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen denArbeitswalzen und den Grobhaspeln, die unterhalb der durch die Arbeitswalzen und Rollgänge (Rollbahntische) zum Auswalzen der Platinen bestimmten Walzebene liegen, noch zwei mit abnehmbaren Haspelrohren (8) versehene Feinhaspel-Vorrichtungen unterhalb der durch die Arbeitswalzen und die Grobhaspelvorrichtungen bestimmten Walzebene angeordnet sind.
- 2. Umkehrkaltwalzmaschine nach Anspruch ι mit zu beiden Seiten der Arbeitswalzen angeordneten Einlaufführungstischen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Führungstisch (32) der mit der Grobhaspelvorrichtung zusammenwirkenden Einlaufbremsvorrichtung am Walzengestell (4) etwa in konzentrisch zur Umfläche der unteren Arbeitswalze (1) gekrümmten, an den beiderseitigen Innenflächen der Walzenständer (4) vorgesehenen Leitschlitzen (47) versenkbar befestigt ist.
- 3. Umkehrkaltwalzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Führung der auszuwalzenden Platinen dienenden Rollbahntische, welche die beiderseitigen Grob- und Feinhaspel überdecken, von den Einlauf tischen bis jenseit der Grobhaspel um eine dort befindliche waagerechte Querachse als Ganzes aufklappbar angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBERUX. GEDRUCKT IM DER
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE399135D BE399135A (de) | 1933-06-28 | ||
| DEB161423D DE623107C (de) | 1933-06-28 | 1933-06-28 | Umkehrkaltwalzmaschine |
| FR758167D FR758167A (fr) | 1933-06-28 | 1933-07-08 | Laminoir à froid réversible |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB161423D DE623107C (de) | 1933-06-28 | 1933-06-28 | Umkehrkaltwalzmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623107C true DE623107C (de) | 1935-12-13 |
Family
ID=7004581
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB161423D Expired DE623107C (de) | 1933-06-28 | 1933-06-28 | Umkehrkaltwalzmaschine |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE399135A (de) |
| DE (1) | DE623107C (de) |
| FR (1) | FR758167A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2617320A (en) * | 1948-09-30 | 1952-11-11 | Anthony J Peila | Stripper guide for rolling mills |
-
0
- BE BE399135D patent/BE399135A/fr unknown
-
1933
- 1933-06-28 DE DEB161423D patent/DE623107C/de not_active Expired
- 1933-07-08 FR FR758167D patent/FR758167A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2617320A (en) * | 1948-09-30 | 1952-11-11 | Anthony J Peila | Stripper guide for rolling mills |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE399135A (de) | |
| FR758167A (fr) | 1934-01-11 |
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