DE711263C - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von fuer besondere Loeschzwecke bestaendigem, z.B. alkoholbestaendigem Luftschaum - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von fuer besondere Loeschzwecke bestaendigem, z.B. alkoholbestaendigem LuftschaumInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von für besondere Löschzwecke beständigem, z. B. alkoholbeständigem Luftschaum Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von für besondere Löschzwecke beständigem, z. B. alkoholbeständigem Luftschaum, durch Zusatz von stabilisierenden Stoffen.
- Es ist bereits mehrfach vorgeschlagen worden, den Luftschaumbildner durch geeignete Zusätze alkolbolbeständig zu machen. Bei praktischen Versuchen sind auch einige Erfolge in dieser Richtung erzielt worden, indem es gelungen ist, einen Schaum zu erzeugen, der nicht sofort von Alkoholen zerstört wird, sondern beim Aufbringen auf solche Flüssigkeiten kurze Zeit beständig ist.
- Einen absolut alkoholbeständigen Schaum kann man nach diesem Verfahren aber nicht erzeugen. Die dafür in Betracht kommenden Stoffe können nämlich nicht in der erforderlichen Konzentration dem Schaumbildner zugesetzt werden, da die Zumischung von Stabilisatoren mit steigender Konzentration stark auf die Schaumausbeute des Schaumbildners drückt. Ferner ist es heim Arbeiten nach dem Einheitsverfahren nur möglich, weniger wirkungsvolle Stabilisatoren dem Schaumbildner zuzusetzen, denn hochaktive Stabilisatoren, die einen auf Alkohol oder alkoh olhaltigen Flüssigkeiten lange beständig gen Schaum liefern, wirken, wenn sie einem ebenfalls hochaktiven Schaumbildner b.eigegeben werden, in der Weise, daß sich Ausscheidungen bzw. Niederschläge bilden, die zur Verstopfung der Diesen und engen Zuführungsleitungen führen. Praktische Versuche haben ergeben, daß die meisten Stabilisatoren und Sdhaumbildner sich auch sonst u günstig beeinflussen, so daß entweder der Scnaumbildner oder der Stabilisator oder auch beide Stoffe in ihrer Wirksamkeit nachlassen.
- Dies wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der Stabilisator oder die Stabilisatoren getrennt von dem Schaumbildner in den Schaumerzeuger eingeführt und erst in der Verschäumungszone oder dicht dahinter in den Schaum eingearbeitet werden.
- In Schaumerzeugern zur Ausführung des Verfahrens kann oder können zur Zuführung von Stabilisierungsflüssigkeit in oder hinter die Verschäumungszone eine oder mehrere Strahl-bzw. Zerstäuberdüsen angeordnet sein. Ferner kann der zur Schaumbildung und zur Einmischung der Stabilisierungsflüssigkeit dienende Teil des Schaumrohres kugelförmxg gestaltet sein.
- Das neue Verfahren bietet den Vorteil, daß die Zellwände eines beispielsweise aus Wasser, Schaumbildner und Luft erzeugten Schaumes durch Zusatz von stabilisierenden Stoffen so versteift werden, daß er u. a. zum Löschen von Alkoholbränden dienen kann. während gewöhnlicher Luftschaum bei der Bekämpfung von Alkoholbränden infolge Entziehung des Wasserpolsters rasch in sich zusammenfallt.
- Auf der Zeichnung sind verschiedene zur Durchführung des Verfahrens geeignete Schaumerzeuger dargestellt.
- Abb. I zeigt die Zuführung des Stabilisators in Form einer vom Druckwasser getrennten Chemikalienlösung zur Schaumerzeugungszone eines Ejektorschaumrohres.
- Abb. 2 zeigt einen Querschnitt durch das Rohr nach Abb. l, in dem die Stabilisator-bzw. Schaumbildnerdüsen rings im Zylindermantel des Ejektorschaumrohres angeordnet sind.
- Abb. 3 und 4 zeigen andere Anordnungen zur Zuführung der Stabilisatorflüssigkeit durch mehrere Zerstäuber- bzw. Strahldüsen.
- In der Abb. I ist am hinteren Ende des Rohrmantels a die Ringdüse b mit Anschluß an die Druchwasserleitung angeordnet. während sich im Mittelpunkt derselben leine Strahl- oder Zerstäuberdüse d mit Anschluß für den Stabilisator oder Schaumbildner befindet. Die Rohrverbindungt dient zur Zuführung von Druckwasser zum Ansaugen des Stabilisators oder Schaumbildners. Die im Rohrmantel a angeordneten Düseng (Abb. 1 und 2) dienen zum Zuführen des Stabilisators oder Schaumbildners, je nachdem, -ob der Stabilisator innerhalb - oder außerhalb des Wasserhohlstrahls der Verschäumungszone zugeleitet werden soll. Mit h sind die Flüssigkeitsstrahlen angedeutet. die aus einer Ringdüse b oder mehreren Strahldüsen b austreten und im Schnittpunkt i zusammentreffen. Der so erzeugte Schaum tritt aus dem Schaumerzeuger durch das Auslaßrohrk aus.
- In den Abb. 3 und 4 ist die Schaumerzeugungskammer a kugelförmig ausgebildet. An dem Düsenkörper 1 sind der Wasseranschlußstutzen c und der SchaumbildneranschluR-stutzene angeordnet. In Abb. 3 sind Zerstauberdüsen fll zur Zuführung des Stabilisators in zerstäubter Form vorgesehen, während in Abb. 4 die Strahldüsen n den Stabilisator in Form von Vollstrahlen zuführen. Die Zuleitung des Stabilisators zu den Düsenm bzw. n erfolgt durch den Anschlußstutzen 0.
- Das vorliegende Verfahren eignet sich vorzugsweise zur Anwendung in Schaumerzeugern, die nach dem Ejektorprinzip arbeiten; es kann sinngemäß aber gleich gut auch bei allen anderen Apparatesystemen angewendet werden. Die 5tabilsierungsfiüssigkeit kanl bei getrennter Zuführung von Wasser und Schaumbildner dem Raum der Schaumerzeugung entweder durch das zu verarbeitende Druckwasser oder beim Arbeiten mit einer verschäumungsfertigen Wasser- Schaumbil 4-ner-Lösung durch eine oder mehrere besondere Strahldüsen bzw. Zerstäuberdüsen zuge führt werden.
- Bei Zuführung des Stabilisators durch mehrere Zerstäuberdüsen wird zweckmäßig der Raum der Schaumerzeugung Lugelförmigausgebildet, damit das zerstäubte Chemikal in einem möglichst breiten Streuwinliel, d. h. in feinster Verteilung zugeführt werden kann Gemäß dem vorliegenden Verfahren ist es auch möglich, einen anderen geeigneten Stabilisator in den Schaum einzuarbeiten, der ihm eine andere Eigenschaft, z. B. Seewasserbeständigkeit, Hitzebeständigkeit, lange Haftfähigkeit usw., verleiht, oder die Stahilisicrung eines aus stark kalkhaltigem oder sonst wie schwer verschäumbaren Wasser erzeugten Schaumes bewirkt.
- 1\TEXTANSPR ÜCHE: I. Verfahren zur Erzeugung von für besondere Löschzwecke beständigem, z. B. alkoholbeständigem Luftschaum, durch Zusatz von stabilisierenden Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß der Stabilisator oder die Stabilisatoren getrennt von dem Schaumbildner in den Schaumerzeuger eingeführt und erst in der Verschäumungszone oder dicht dahinter in den Schaum eingearbeitet werden.
Claims (1)
- 2. Schaumerzeuger zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß er zur Zuführung VOll Stabilisierungsfiüssigkeit in oder hinter die Verschäumungszone eine oder mehrere Strahl- bzw. Zerstäuberdüsen aufweist.3. Schaumerzeuger zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der zur Schaumbil dung und zur Einmischung der Stabilisierungsflüssigkeit dienende Teil des Schaumrohres kugelförmig gestaltet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEF83979D DE711263C (de) | 1936-11-17 | 1936-11-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von fuer besondere Loeschzwecke bestaendigem, z.B. alkoholbestaendigem Luftschaum |
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE711263C true DE711263C (de) | 1941-09-29 |
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ID=7114198
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| DEF83979D Expired DE711263C (de) | 1936-11-17 | 1936-11-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von fuer besondere Loeschzwecke bestaendigem, z.B. alkoholbestaendigem Luftschaum |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE711263C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5014790A (en) * | 1987-10-24 | 1991-05-14 | The British Petroleum Company Plc | Method and apparatus for fire control |
-
1936
- 1936-11-17 DE DEF83979D patent/DE711263C/de not_active Expired
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