DE710704C - Beruehrungsschutzschaltung fuer Wechselstromnetze - Google Patents

Beruehrungsschutzschaltung fuer Wechselstromnetze

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DE710704C
DE710704C DEST46783D DEST046783D DE710704C DE 710704 C DE710704 C DE 710704C DE ST46783 D DEST46783 D DE ST46783D DE ST046783 D DEST046783 D DE ST046783D DE 710704 C DE710704 C DE 710704C
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DE
Germany
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contact protection
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switch
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residual current
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Expired
Application number
DEST46783D
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Inventor
Georg Keller
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RUDOLF SCHOLZE GENANNT SCHOLZ
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RUDOLF SCHOLZE GENANNT SCHOLZ
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/16Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to fault current to earth, frame or mass
    • H02H3/162Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to fault current to earth, frame or mass for AC systems
    • H02H3/165Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to fault current to earth, frame or mass for AC systems for three-phase systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Berührungsschutzschaltung für Wechselstromnetze Die von H e i n i s .c h und R i .e d 1 antwikkelte Berührungsschutzschaltung für Wechselstromnetze beruht darauf, daß die Metallteile, welche bei Isolationsfehlern unter Spannung kommen können, über ein Relais mit einer Erdleitung verbunden sind und .daß durch die in dieser Erdleitung fließenden Ströme mit Hilfe eines Relais die Anlage vorn Netz abgeschaltet wird, sobald die in der genannten Leitung auftretende Spannung ein bestimmtes Maß überschreitet. Durch diese Schaltung wird erreicht, daß an den nicht zum Stromkreis gehörenden Metallbeilen der Anlage -und ihrer gefährdeten Umgebung keime für Menschen und Tiere gefährlichen Berührungsspannungen entstehen können.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung dieser Berührungsschutzschaltung, und zwar besteht die Verbesserung darin, daß das Relais nicht an eine Hilfserde, sondern an den einen künstlichen NTullpunkt bildenden Verkettungspunkteiner zwischen den Phasen liegenden Drossel angeschlossen ist, die gleichzeitig das Spannungsrückgangrelais zum Abschalten der spannungführenden Teile bei Rückgang einer Phasenspannung vom Netz bildet. Hierdurch wird eine erhebliche Vereinfachung und Verbilligung in den Fällen, in: denen ein Rückspannungsrelais zu irgend-, welchen ,anderen Schutzzwecken erforderlich ist, herreicht. Dies ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil die an sich wünschenswerte, möglichst weitgehende Verwendung der Heinisch-Riedl-Schutzschaltung durch die Anwendung der vorliegenden Erfindung noch @crheblich gefördert werden kann. Die Schutzschaltung gemäß der Erfindung kommt hauptsächlich für Motorenschutz in Betracht.
  • In der Zeichnung bedeuten R, S, T die drei Leitungen eines Dreiphasenstromnetzes. a ist der Hauptschalter mit der Auslösespule b. Zwischen den Dreiphasenleitungen liegt @erfindungsgemäß seine gleichzeitig .als Rückspannungsrelaisdienende Drossel c, an deren Verkettungspunk t d die Fehlerstromspule e der Berührungss,chutzschaltung angeschlossen ist. Das andere Ende der Fehlerstromspule e ist mit dem Körper f der Schaltkästen verbunden, in denen die Sammelschienen R1, S1, T1 verlegt sind. Von diesen Sammelschienen sind die verschiedenen Verbraucherstromkreise abgezweigt, von denen nur einer dargestellt ist. Als Beispiel für das stromverbrauchende Gerät ist ein Motorg gewählt. Dieser ist über den Schutzschalter h an die Sammelschienen R1, S1, T1 angeschlossen. i ist die Auslösespule des Motorschutzschalters, während l die Fehlerstromspule der Berührungs-. schutzschaltung bezeichnet. Das eine Ende dieser Spule ist, wie üblich, an den Körper -der Schaltkästen m und die Leitung o angeschlossen, die alle diejenigen Metallteile der Anlage miteinander verbindet, die bei Isolationsfehlern unter Spannung kommen können. Bei p ist der Mantel der stromführen.-den Leitung angedeutet, der, ebenfalls mit der Leitung o in Verbindung steht.
  • Das linke Ende der Fehlerstromspule1 ist an den Verkettu gspunkt v der Drossel h angeschlossen, die zwischen den Phasen des Verbraucherstromkreises liegt. Die Drossel h ist ebenfalls wieder so ausgebildet, daßsiegleichzeitig das Rückspannungsrelais zum Auslösen des Motorschutzschalters h bildet. Zu diesem Zweck ist der Eisenkern hl der Drossel offen und mit einem Schwenkanker h. versehen. k3 ist eine Federbelastung oder Gewichtsbelastung, die der auf den Anker k3 wirkenden Anzugskraft entgegenwirkt.
  • Fällt die Phasenspannung im Netz unter einen bestimmten Wert, z. B. durch Erdschluß in der Hauptleitung 12, S, T, so fällt der Ankerh. unter Wirkung d@° Federbelastung /z; vom Eisenkern k1 ab und betätigt dabei in nicht dargestellter Weise auf mechanischem oder -elektrischem Wege die AuslösevDrrichtung des Motorschutzschalters h. Beispielsweise kann der Schwenkanker k. den Stromkreis der Auslösespüle i des Motorschutzschalters schließen.
  • Sind mehrere Fehlerstromschalter hintereinandergeschaltet, so muß dafür gesorgt werden, daß nicht .alle Fehlerstromschalter auf einmal ansprechen. Dies kann dadurch erreicht werden, daß die auf die Anker k.. der Drossel wirkenden Belastungen k3 so eingestellt werden, daß die Anker der verschic djenen Drosseln auf verschiedene Spannungen ansprechen. Man kann aber auch für jede Drossel eine verschieden starke Verzögerung einführen.

Claims (1)

  1. hATENTANSYItÜCII1:: i. Berührungsschutzschalter für Wechselstromnetze, bei welcher die Metallteile, die bei Isoi.ationsfehlern unter Spannung kommen können, untereinander elektrisch verbunden und an ein Hilfsrelais angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende der Hilfsspule an dem einen künstlichen Nullpunkt bildenden Verkettungspunkt einer zwischen den Phasen liegenden Drossel angeschlossen ist, die gleichzeitig das Rückspannungsrelais zum Abschalten der sp.annungführenden Teile bei Rückgang einer Phasenspannung vom Netz bildet. z. Berührungsschutzschaltung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern der Drossel offen und ein bewegbarer Anker vorgesehen ist, welcher bei Stromfluß angezogen ist, beim Sinken der Spannung unter einen bestimmten Betrag aber abfällt und dabei auf elektrischem oder mechanischem Wege die Auslösung des Haupt- oder Schutzschalters bewirkt. 3. Berührun.gsschutzschaltung nach Anspruch i oder i und 2, dadurch geken:iizeichnet, daß bei Hintereinanderschaltung mehrerer Fehlerstromschalter der letzte ohne Verzögerung, die vorhergehenden mit entsprechender Abschaltverzögerang versehen sind. ,l. Berührunbsschutzschaltung nach Anspruch i oder i und 2, dadurch @;ekennzeichnet, daß bei Hintereinanderschaltung mehrerer Fehlerstromschalter die verschiedenen Fehlerstromschalter für verschiedene Ansprechspannungen eingestellt sind.
DEST46783D 1929-12-03 1929-12-03 Beruehrungsschutzschaltung fuer Wechselstromnetze Expired DE710704C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE861128C (de) * 1950-11-07 1952-12-29 Martin Kiessl Differentialspannungsrelais fuer Drehstromsysteme

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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