DE710571C - Gewindespindel, insbesondere fuer Schiffshebewerke - Google Patents

Gewindespindel, insbesondere fuer Schiffshebewerke

Info

Publication number
DE710571C
DE710571C DEK151189D DEK0151189D DE710571C DE 710571 C DE710571 C DE 710571C DE K151189 D DEK151189 D DE K151189D DE K0151189 D DEK0151189 D DE K0151189D DE 710571 C DE710571 C DE 710571C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
plate
tension member
parts
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK151189D
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Bomnueter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEK151189D priority Critical patent/DE710571C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE710571C publication Critical patent/DE710571C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00Mechanisms for lifting ships vertically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description

  • Gewindespindel, insbesondere für Schigshebewerke Die Erfindung bezieht sich auf Gewindespindeln, wie sie insbesondere bei Schiffshebewerken Verwendung finden und dort in erheblichen Längen angefordert werden, -welche die Herstellung und auch die genaue Bearbeitung erschweren. #Vegen ihrer großen Länge müssen sie aus mehreren Teilen hergestellt werden. 'Um diese Teile zu verbinden, hat man schon eine Kupplung vorgeschlagen, bei der die Zügspannung der Spindeln durch einen besonderen eingesetzten Kern übertra#--gen wird. Erfindungsgemäß wird die Spindel in zwei oder mehrere der Länge. nach druckfest alleinandergefügte Stücke unterteilt, welche die Druckbeanspruchungen aufnehmen und in der anderen Richtung durch ein ge- meinsames, Zugkrifte, aufnehmendes Organ zusammengehalten werden, das aus einem in der Bohrung der Spindel angeordneten Drahtseil oder Stangenzstück bestellen kann. Zu diesem Zweck wird das Zugorgan an seinen Enden mit Tellern versehen, welche die Spindel zwischen. sich einspannen bzw. zur Entlastung der Spindel von solchen Druckkräften auf Widerlager einwirken5 welche in dem die Spindel haltenden. Rahmen angeordnet sind. Zur Herstellung eines über die einzelnen Spindelteile durchlau-fenden Gewindes werden zweckmäßig Zwischenstücke eingeschaltet, deren Gewinde mit dem ersten Spindelteil mitgeschnitten wird[ und als Leitgewinde für den zweiten Spindelteil, auf dein das Zwischenstück eingesetzt wird, beim Schneiden des Gewindes dieses Spindelteiles dient.
  • Weitere Erfindungsgedanken. bestehen in der zweckmäßigen Anordnung und' Ausgestaltung der Einzelteile.
  • Die Zeichnung zei'gt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine Spindel voli Schiffshebewerken, und zwar zeigen Abb. i einen Schfiitt durch die Auflage-#tellen uiid'das die Spindelteile verbindende Zwischenstück der Spindel, Abb. 2 eine Draufsicht zu. Abb. i bei abgenommenem Teller des Zuggliedes, Abb. 3 einen Sc-Imitt nach der Linie III-Ifl der Abb. 2, Abb. -1 eine V'ergrößerte Darstellung des -Spindelzwischenstückes und Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Abb. 4' -i bezeichnet die Spindel, die in *der üblichen##7eise am oberen und unteren Rahmen 2 und 3 des Hebewerkes befestigt ist. Zu diesein Zweck- sind auf Querholmen 4 befestigte Lagerböcke 5 vorgesehen, durch deren Öff- nungen 6 die Spindel i hindurchgeführt wird. Die Üffnungen 6 sind so groß, daß die Spind#--1 i für den Einbau ausreichendes seitliches Spiel erhält. Auf jedem Bock # r-uht ein Auflagertisch 7, welJier durch lZeile 8 seitlich ge,genüber dem Lagerbock 5 einstellbar ist und den kugelflächig ausgebildeten Auflagerring 9 trägt, gegen den sich eine entsprechende Halternutter io der Spindel i und mit ihr die Spindel i in axialer Richtung abstützt. Die Spindel i wird durch die Mutterfi io fest eingespannt und erhält außerdem noch öben und unten- eine sie in radialer Richtung begreiizende Lagerung, welche in einem Flansch ii angeordnet ist, der auf dem Zwischenstück 12 durch Schrauben befestigt ist. Das Zwischenstück 12 selbst ist mit dem Auflagertisch 7 fest verbunden. In einer Ausnehmung des Flansches i i liegen . die'Ringe 13 und 14 der Radiallagerung, welche zwecks Einstellung der Spindel i mit kugeligen Anlagefläcben versehen ist. Eine gleichartige Lagerung ist auch am unteren Ende der Spindel vorg esehen.
  • Die Spindel i besteht aus zwei Hauptteilen 15 und 16 und einem diese verbindenden Zwischenstück 17, welches im betriebsfertigen Zustande fest auf den Kegelflächen 18 der konischen -Enden ig der Spindelteile 15 und 16 aufliegt. Zur genauen Begrenzung des konischen Sitzes dienen die achssenkrechten Bundflächen 20, welche von Stellstiften:m durchsetzt werden. Zum Lösen des Zwischenstückes 17 sind ferner an den Kegelflächen 2o gegenüberliegende Ausnehmungen 2:2 und 23 angeordnet, welche die Spindelteile durchsetzen und etwas versetzt zueinander liegen, so daß beim Eintreiben der nicht näher dargestellten Keile das Zwischenstück 17 von den konischen I#nden abgedrückt wird.
  • Die beiden Spindelteile 15 und 16 sowie das Zwischenstück 17 sind mit einem durchaufenden Gewinde24 für die angetriebene Latifi-nutter der Hebevorrichtung versehen, welches zunächst auf dem einen Spindelteil, z. B. 15, eingeschnitten %vird, auf deni das b Zwischenstück 17 betriebsfertig aufgekeilt ist, so daß das Gewinde 24 des Zwischenstückes 17 mit dem Gewinde des Spind-elteiles 15 mitgeschnitten werden kann. Nach Beendigung dieser Arbeit wird das Zwischenstück 17 vom Spindelteil i5 gelöst und betriebsfertig auf den anderen Spindelteil 16 aufgebracht, so daß dessen Gewinde beim Schneiden des Gewindes diese#s Spindelteiles 16 als Leitgewinde Verwendung findet. Durch dieses Verfahren wird ein über die ganze Spindel i fehlerlos durchlaufendes Gewinde erreicht.
  • Die Verbindung des Zwischenstückes 17 mit den Spindelteilen 15 und 16 ist zur Aufnahme der Verdrehungsbeanspruchungen, der Druckbeanspruchungen und verhältnismäßig geringen Zugbeanspruchungen eingerichtet. Für größere Zugbeanspruchungen ist folgende Einrichtung geschaffen: Die Spindel ist mit einer Bohrung 25 versehen, durch welche ein Zugglied in Form eines bzw. auch mehrerer nebeneinanderliegender Seile 26 läuft, das an beiden Enden in den Tellern 27 und 28 durch konische Ringe 29 festgehalten und zwischen diesen Tellern vorgespannt wird. Da die Vorspa,nnung des Seiles bei unmittelbarer Anlage -der Teller 2# und :28 an der Spindel in dieser eine zusätzliche Drtick-beanspruchung verursachen würde, läßt man das Seil 26 auf die Lagerböcke 5 der Rahmen 2- und 3 wirken, und zwar so, daß sich ' der eine Teller 28 gegen den unteren Flansch ii und der andere, 27, gegen den oberen Flansch ii abstützt. Zur Herstellung der V&rspannung sind zwischen dem oberen Teller 27 und dem Flansch ii drei Hubzylinder 3o eingeschaltet, welche mittels hydraulischer Kolben den Teller 27 solan-e nach außen treiben, bis die nötige Vorspannung im Seil 26 erreicht ist. Es sind drei gleichmäßig auf den Umfang des Flansches i i und zwischen dessen Rippen 3 1 angeordnete Hubzylinder 3o vorgesehen, welche mithin an drei Punkten des Flansches ii gleichmäßig angreifen. Ist die nötige Vorspannung erreicht, so werden zwischen je zwei Hubzylilider 30 Muttern 3:2 mit Schrallbenbolzen 33, deren zwischen den Rippen 3 1 geführte Köpfe 34 auf dem Flansch i i aufliegen, eingefügt und so lange auseinander geschraubt, bis die hallige Kopffläche 35 der Mutter 32 an die entsprechend geformte Ausnehinung 36 des Tellers:27 fest zur Anlage kommt. In das aufgeschraubte Stück wird vor dem Nachlassen der Druckzylinder 30 ein auf Maß gefertiges Zwischenglied in Form eines zweiteiligen Ringes 37 zur Entlastung des Gewindes in die Ausliebinung 38 der Mutter 32 eingesetzt.
  • ,Durch die Vorspannung wird auch der i Täler 27 vom Ende der Spindel etwas abgedrückt, so daß ein freier Raum besteht, der im Katastrophenfall zuviel Spiel ergeben würde. Man setzt daher zweckmäßig nach dem Vorspannen ein auf Maß gefertigtes zweiteiliges und ringföriniges Zwischenstück 39 ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Gewindespindel, insbesondere für Schiffshebewerke, bestehend aus zwei oder mehreren der Länge nach druckfest aneinandergefügten Teilen, die zur Aufnahme der Zugkräfte an den Stoßstellen durch in Bohrungen der Spindel eingesetzte Verbindungsstücke zu-fest miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zugfeste Verbindung d#x einzelnen Teile (15, 16) der Spindel (i) aus einem gemeinsamen, auf die ganze Spindellänge durchgehenden Zugglied (26) besteht, das an z-wei an den Spindelenden vorgesehenen Tellern (27, 28) anspannbar befestigt, ist. --. Spindel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, Cr daß das Zugglied (26) aus einem oder mehreren die Bohrung (25) der Spindel (i) ausfüllenden Drahtseilen oder Stangenstücken besteht. 3. Spindel nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entlastung der Spindel (i) von den Druckkräften der Vorspannung des Zuggliedes (26) die Widerlager (i i) der Vorspanmingsteller (27, 28) in dem die Spindel (i) haltenden Rahmen (5, 7, 12) angeordnet sind. 4. Spindel nach Anspruch 3, dadurch 01 gekennzeichnet, daß an dem einen Ende der Spindel zwischen deni Teller (27) des Zuggliedes (26) und dein Widerlager (i i) Spannschrauben (32, 33) eingeschaltet sind, die zweckmäßig zu dreien gleichmäßig über den Tellerumfangverteilt sind. 5. Spindel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Vorspannen zur E ntlastung der - Bolzengewinde der Spannschrauben (32, 33) auf Maß gefertigte Stützglieder (37) zwischen die Bolzenköpfe (34) und die Muttern (32) eingelegt -,verden. 6. Spindel nach Anspruch 3, ' dadurch gekennzeichnet, daß zum Vorspannen des Zuggliedes- (--96) zwischen dem Teller (27) und dem Widerlager (ii) hydraulische Druck-zytinder (3o) angeordnet sind, welche den für- die Vorspannung nötigen Druck herstellen, bis der Teller (27) durch die auf Ahsta-nd eingestellten festen Zwischenglieder (37) gehalten -,vifd. 7.."'Spindel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -daß je zwei Spindelteile (15, 1 durch ein Zwischenstück (17) mit-: einander verbunden sind, dessen Ge#winde (24) mit dem ersten Spindelteil (15) mitgeschnitten wird und als Leitgewinde für den zweiten Spindelteil (16), auf den nachher das' Zwischenstück (17) aufgesetzt wird, beim Schneidem des Gewindes dieses Spindelteiles (16) dient. 8. Spindel -nach Anspruch 7, dadurch , ennzeichnet, daß die Verhindüng der gel-Spindelteile (15, 16) durch konische- Ansätze (ig) erfolgt, deren Lage durch Bunde (2o) und Stifte (21) gesichert wird.
DEK151189D 1938-07-08 1938-07-08 Gewindespindel, insbesondere fuer Schiffshebewerke Expired DE710571C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK151189D DE710571C (de) 1938-07-08 1938-07-08 Gewindespindel, insbesondere fuer Schiffshebewerke

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK151189D DE710571C (de) 1938-07-08 1938-07-08 Gewindespindel, insbesondere fuer Schiffshebewerke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE710571C true DE710571C (de) 1941-09-17

Family

ID=7252307

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK151189D Expired DE710571C (de) 1938-07-08 1938-07-08 Gewindespindel, insbesondere fuer Schiffshebewerke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE710571C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019115501A1 (de) * 2019-06-07 2020-12-10 Precitec Gmbh & Co. Kg Spindel für einen Gewindetrieb und Gewindetrieb mit demselben

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019115501A1 (de) * 2019-06-07 2020-12-10 Precitec Gmbh & Co. Kg Spindel für einen Gewindetrieb und Gewindetrieb mit demselben

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2424262A1 (de) Gewindelose spannvorrichtung
DE2125419A1 (de) Selbstausrichtende Spannvorrichtung
AT512600B1 (de) Spannvorrichtung
DE710571C (de) Gewindespindel, insbesondere fuer Schiffshebewerke
DE3220253A1 (de) Lasthaken
DE2740090A1 (de) Selbsthaltende, manuell betaetigte winsch
DE2052196A1 (de) Absperrorgan
DE2932580A1 (de) Vorrichtung zur befestigung einer spreizbaren nabe in einer bohrung
DE2146608B2 (de) Spannvorrichtung
DE3127634C2 (de) Hydraulische Spannvorrichtung für Gattersägen
DE1201289B (de) Gebirgsanker
DE8534790U1 (de) Vorrichtung zum Sichern von Schraubenbolzen gegen Drehung
DE1924561A1 (de) Vorrichtung zum Spannen von Draehten im Spannbetonbau
DE2554448A1 (de) Einrichtung zur kopplung eines kardan- halbgelenkes mit einer festen anordnung
DE882799C (de) Hydraulische Saeulenpresse, vorzugsweise Viersaeulenpresse
DE917189C (de) Leitungsverbinder fuer Hoch- und Mittelspannungsleitungen sowie fuer Ortsnetz- und Telephonleitungen
DE2444675A1 (de) Verfahren zur vorlaeufigen befestigung vorgefertigter bauteile, insbesondere vorgefertigter brueckenbauteile, und fertigbauteil zur durchfuehrung eines solchen verfahrens
DE2039738A1 (de) Schraubbolzen und Schluessel zum Anziehen desselben
DE563945C (de) Zugmast zum Ziehen von Spundbohlen
DE515940C (de) Keileindrueckvorrichtung fuer Freileitungsklemmen
DE968612C (de) Verankerung gebuendelter Spanndraehte fuer Spannbeton
DE2046067C (de) Vorspannbare Schraubverbindung
DE3310894C1 (de) Schere fuer Material beliebiger Art
DE2037663C3 (de) Axialspannfutter
DE372927C (de) Schleiferstein fuer Holzschleifer