DE710256C - Selbsttaetige Anlassvorrichtung fuer Synchronmotoren - Google Patents

Selbsttaetige Anlassvorrichtung fuer Synchronmotoren

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DE710256C
DE710256C DES115112D DES0115112D DE710256C DE 710256 C DE710256 C DE 710256C DE S115112 D DES115112 D DE S115112D DE S0115112 D DES0115112 D DE S0115112D DE 710256 C DE710256 C DE 710256C
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DE
Germany
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switching
motor
excitation
switch
generator
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Expired
Application number
DES115112D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Carl Hermann Dreyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L50/00Electric propulsion with power supplied within the vehicle
    • B60L50/10Electric propulsion with power supplied within the vehicle using propulsion power supplied by engine-driven generators, e.g. generators driven by combustion engines
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/60Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
    • Y02T10/7072Electromobility specific charging systems or methods for batteries, ultracapacitors, supercapacitors or double-layer capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Selbsttätige Anlaßvorrichtung für Synchronmatoren Mit Wechselstromsynchronmotoren arbeitende Antriebe; beispielsweise Fahrzeugantriebe, sind gewöhnlich so aufgebaut, daß eine Primärmaschine, beispielsweise eine Dampfturbine, Dieselmaschine o. dgl., einen Wechselstromgenerator antreibt, der seinerseits einen Antriebsmotor für das Fahrzeug speist. Bei solchen Antrieben muß eine gvöße Anzahl von Schaltvorgängen durchgeführt werden, um die Anlage in der einen oder anderen Drehrichtung in Betrieb zu setzen und die Drehzahl zu regeln. Die Fahrtrichtung läßt sich beim elektrischen Antrieb dadurch ändern, daß die vom Generator zum Motor führenden Leitungen mit Hilfe von Schaltern umgepolt werden. Für den eigentlichen Anlaßvorgang müssen nach bestimmten Gesetzen die Erregungen der zum Antrieb gehörenden Wechselstrornmaschinen geschaltet werden, während zum Regeln der Geschwindigkeit des Antriebsmotors die Treibmittelzufuhrder den Generator antreibenden Primärmaschine geändert wird. Zur Vereinfachung der Bedienung eines solchen Antriebes ist bereits vorgeschlagen worden, einen gemeinsamen, aus einer -Nullage heraus in zwei Richtungen verstellbaren Steuerschälter zu verwenden, der in festgesetzter Reihenfolge elektrische Schaltei- zur Auswahl der gewünschten Fahrtrichtung -und zum Einregeln der Erregung-in Tätigkeit setzt. Dabei muß der Wärter während des Anlaßvorganges beim Schalten von einer Anlaßstufe auf die nächste eine Reihe von Instrumenten beobachten, die ihm anzeigen, ob das Anlassen in der gewünschten Weise vor sich geht. Da bei solchen elektrischen Antrieben gewöhnlich eine große Anzahl von Instrumenten überwacht «-erden muß, besteht das Bedürfnis, die Hedienung der Anlage noch weiter zu vereinfachen.
  • Die Erfindung gibt hierzu ein Mittel dadurch, daß für das Anlassen der Maschinen eine an sich bekannte Nachlaufsteuerung verwendet wird, mit der eine selbsttätige Anlaßeinrichtung derart verbunden ist, daß der lTaschinenwärter durch den Befehlsgeber der Nachlaufsteuerung mit einem einzigen Handgriff denselbsttätigenAblaufdesAnlaßvorganges einschalten kann. Andererseits kann er, falls es aus besonderen Gründen erwünscht ist, beispielsweise vor allem beim Versagen des Selbstanlassers mit der Nachlaufsteuerung, die einzelnen zum Anlassen erforderlichen Stufen schrittweise weiterschalten.
  • Bei der Ausführung der Erfindung ist der Handschalter der 2\Tachlaufsteuerung mit einer Reihe von- Kontakten versehen, die mit auf dem nächlaufenden Teil angeordneten Gegenkontakten zusammenarbeiten. Der nachlaufencle Teil selbst wird zweckmäßig als elek-
    trisch angetriebene, aus einer Nullage lierau.#i
    nach zwei Richtungen hin verstellbare Schalt-
    walze ausgebildet. Sie ist mit Schaltstücken
    versehen, welche mit feststehenden, den
    zelnen Schaltstufen zugeordneten Kontakten zusammenarbeiten.
  • Uni die Fahrtrichtung und die Erregerstromkreise der Wechselstroinmaschinen mit Hilfe des Schaltapparates einzustellen, durchläuft dieser aus seiner Nullage heraus in jeder Richtung nacheinander folgende Schaltstufen: i. Einstellen der Fahrtrichtungschalter für den \Vechselstromniotor: 2. Einschalten einer Stoßerregung des Wechselstromgenerators, wodurch der Motor asynchron anläuft, 3. Einschalten der Normalerregung des \@'echselstroinmotors, wodurch sich der Motor in den Synchronlauf zieht, 1. Einschalten der für den Normalbetrieb festgesetzten Erregung des Generators und Motors.
  • Die für die Durchführung dieser Schaltbefehle nötigen Schalter werden zweckmäßig durch gegeneinander versetzte, auf der Schaltwalze befestigte Nocken gesteuert, so (laß durch Drehen ;der Schaltwalze die Schalter in der gewünschten Reihenfolge nacheinander ein- oder ausschalten. Benn Rücklauf (les Schaltapparates in die Nullage werden folgende Schaltstufen durchlaufen: 1. Erstregen des Motors und Generators, Ausschalten des Fahrtrichtungschalters.
  • Auch diese Befehle werden von der erwähnten Nocken welle aus gegeben, wobei zweckmäßig ausweichende Schalthebel verwendet werden. Damit gegebenenfalls ein für die eine Richtung verstellter Schalter, z. B. der zum Einschalten der Stoßerregung des Generators dienende Schalter, beim Verdrelien des Schaltapparates in der anderen Richtti-lg nicht verstellt wird.
  • In den Figuren ist als Ausführungsbeispiel oder Erfindung die Steuerung eines Wechseltromschiffsantriebes dargestellt.
  • s s Fig. i ist die Abwicklung einer elektromotorisch angetriebenen Schaltwalze, welche zur Auswahl der Fahrtrichtung und zum Regeln der Erregung der elektrischen Maschine des Schiffsantriebes dient. Auf der drehbaren Schaltwalze sitzen die in der Figur schraffierten leitenden Beläge. Von diesen leitenden Belägen arbeiten die unteren mit -1i bis .46 bezeichneten mit Kontakten 31 bis 36 zusammen, die ihrerseits mit dem gegenüber der Schaltwalze cerdrehbaren, in der Zeichnung nicht dargestellten Befehls-
    liailai-acl der Nachlaufstetierung seit %-ei-l)tin-
    den sind.
    Mit i, -2, 3, 4. usw. bis -2.1 sind feststehende
    lnt;ilcte bezeichnet, die bei der Drehung der
    "-altwalze auf den Belägen schleifen. Die
    'e,tstehenden Kontakte arbeiten immer paar-
    @fi,eise zusammen, und zwar die Kontakt-
    paare r -i- 2, 3 + =h 5 +- 6, i Jr S, f) -f 10- 1 1 -!- 12, 13 -f- 1-4, 13 -1-- 15, 13 -!-- 16- 1 7 @- 18. 19 -I- ='o, 21 -- 2223 -1- 21. Zu jedem dieser Kontaktpaare gehören die auf der gegenüber den feststehenden Kontaktpaaren beweglichen Schaltvt;alze in gleicher Höhe liegenden, nicht mit Bezugsziffern versehener: schraffierten Beläge. Die jedem Kontaktpaar -zugeordneten Beläge :iilcl leitend miteinander verbunlen. In der Zeichnung sind die feststehenden Kontaktpaare i bis 2d auf der rechten Seite der Schaltvorrichtung dargestellt. In der Nulllage der Schaltwalze stehen sie aber in einer Linie mit den einstellbaren Kontakten 31 bis 36, so daf die Kontaktpaare t171, tf-= und If"" 117, durch die zugehörigen Beläge ül-icibrückt sind. Die Nachlaufsteuerung arbeitet derart, daß die Schaltwalze mit ihren Belägen dem Steuerhandrad nachläuft. Wenn also dieses finit seinen ILoiital:ten 31 bis 36 beispielsweise aus der Stellung o in die Vorausstellung I verstellt wird, so läuft die Schaltwalze in derselben Richtung, also nach rechts, nach. Da diese Bewegung von den feststehenden Kontakten 1 his 24 nicht mitgemacht wird, werden beim Übergang in die neue Stellung, der Schaltwalze die Kontakte W;i, lt "1 unterbrochen und die Kontakte 1t',1, f', egeschlo#-,eii, wiiliren(i die Kontakte lt,'" ei :" geschlo"en bMl)en. hie "Zittern I-VI bezeichnen @lie einzelnen Schaltstufen der Walze, und zwar werden in der Schaltstufe I die Fahrtrichtun-rschalter gesteuert, in der Schaltsteife I1 (las` Erstregen des Generators und Motors, in der Schaltstufe III die Stoßerregung des Generators, in der Schaltstufe IV die Normalerregung des Motors, in der Schaltstufe V die Erregtin-, des Generators auf seine Nornialerregtuig und in der Schaltstufe VI die C'nischaltun- auf die betriebsmäßige Erregung für Motor und Generator. In der mit o bezeichneten Schaltstellung steht (leg, Antrieb still.
  • Fig.2 zeigt ein Schaltbild der Anlage. Mit G ist der Wechselstromgenerator, mit -11 der zu regelnde ZVechselstrommotor, mit _ 1 ein die Drehzahl des Wechselstroinniotors überwachendes Relais und mit b' ein Synchronisierrelais bezeichnet. F., F;i und F,, sind im Erregerkreis des Synchronmotors 1I liegende Schalter, die dazu dienen. entsprechend der jeweiligen Schaltstellung der in Fig. i dargestellten Schaltwalze die Erregung des Motors einzustellen. In den Stellungen o bis III ist der Schalter F3 geschlossen. Beim Übergang zur Schaltstellung IV werden die Schalter F2 und F4 geschlossen u@.d der Schalter F3 geöffnet. In der Schot' stellung V wird .der Schalter F2 geöffnet. @" _ In Fig.3 sind die Arbeitstromkreise für', die Nachlaufsteuerung dargestellt. V bezeichnet das zum Inbetriebsetzen des Schaltwalzenantriebsmotors in der Vorlaufrichtung dienende Schaltschütz und R das der Rück-Jaufrichtung zugeordnete Schaltschütz. Die Schaltung ist in üblicher Weise mit Arbeits-und Ruhekontakten dargestellt, und zwar sind mit llfl, Wz, W3, W4, W.5, W6 usw. die feststehenden Kontakte i, a, 3 usw. der in Fig. 1 dargestellten Schaltwalze, mit 34 41, 32, 4.2, 33# d-3 usw. die zusammen mit dem Steuerhandrad beweglichen Kontakte der in Fig. r dargestellten Schaltwalze bezeichnet. Mit R1 und Ih sind Kontakte der Schütze R bzw. -. V, mit Hl; H. Kontakte des Hilfsrelais H bezeichnet. S ist ein weiteres Hilfsrelais und Z ein Zeitrelais. Diesen sind die Kontakte Si, S., bz-,v. Z1 zugeordnet. Mit C und D sind von Hand zu bewegende Schalter bezeichnet, welche geschlossen werden, wenn die durch die Relais A, B, in Fig. a S, Z und H in Fig. 3 gegebene Selbstanlaßeinrichtung außer Betrieb ist. Sonst sind die Schalter C und D offen, wodurch auf selbsttätiges Anlassen geschaltet ist. In diesem Falle arbeitet die Steuerung folgendermaßen: Das Steuerhandrad, welches die beweglichen Kontakte3r bis 36 trägt, wird in die Stellung V vorausgedreht. Dadurch wird der Nachlaufkontakt 31, 41 geschlossen und das Vorausschütz V des Antriebsmotors für die in Fig. r dargestellte Schaltwalze über die Kontakte TV" ZV= und R1 zum Ansprechen gebracht. Der Antriebsmotor dreht nun die Nockenwelle in die Stellung III, Hier wird die Stromzufuhr zum Schütz V durch Öffnen des Kontaktes W" W., unterbrochen; der Antrieb bleibt also stehen. Der Propellermotor läuft in der gewünschten Drehrichtung in dieser Schaltstufe infolge der Stoßerregung des Generators asynchron an. Wenn der Motor die dem Generator entsprechende Drehzahl erreicht hat, spricht das Relais A an und schließt über das Kontaktpaar W13, yF" den Kontakt A1 und über den Kontakt B1 das Relais S. Dieses bringt über die Kontakte W13, LT'" und S2 das Relais H zum Ansprechen, so .daß nunmehr das Schaltmotorschütz U über die Kontakte Hl, W" W" R1 wieder zum Ansprechen gebracht wird. Die Nockenwelle wird infolgedessen in die Stellung IV weitergedreht. Hier erhält der Motor 11T, wie oben bereits erwähnt, durch Schließen der Schalter F. und F4 Erregung und zieht sich in Tritt. Wenn Motor 1l und Generator G synchron laufen, spricht das Relais B an, welches über den Kontakt B. das Zeitrelais Z zum Anlaufen bringt. In Abhängigkeit von diesem Zeitrelais wird das Hilfsrelais H über die Kontakte W13, W" und Z1 erregt und schaltet wiederum über die Kontakte Hl, W;" W,1,, R1 dm Vorwärtsschütz V ein. Die Schaltwalze läuft somit in die Stellung V weiter, wobei sich gleichzeitig die Kontaktbahn .a.1 des Nachstellwerks unter dem beweglichen Kontakt ,31 wegdreht und in der Stellung V den Stromkreis unterbricht.
  • Wenn die Erregung der Maschine von Normalerregung auf die Betriebserregung umgeschaltet werden soll, wird das Steuerhandrad auf die Stellung VI vorausgestellt. Dadurch wird .der Nachlaufkontakt 32, 42 geschlossen und gibt über Kontast W", W18 Spannung an das Motorschütz V. In die Stellung VI nachgedreht, unterbrechen - wieder beide Kontakte den Schützenstromkreis. Der notor wird dadurch abgeschaltet und die Nockenwelle bleibt in Stellung VI stehen.
  • Beim Abwärtsregeln spielen sich die Vorgänge ähnlich ab. Durch Rückdrehen des Steuerhandrades in die Stellung V wird der Nachlaufkontaht33,d-3 geschlossen undbringt über den Endkontakt W13, W20 das Schütz R des Schaltmotors zum Ansprechen. Die Nockenwelle läuft in die Stellung V ein und sämtliche Kontakte werden geöffnet. Dann wird das Steuerhandrad in die StellungI zurückgedreht. Hierbei wird der Nachlaufkontakt 34,44 geschlossen, und das Schütz R zieht über den Kontakt LV" TV" an. Die Nockenrolle wird in die Stellung o zurückgedreht, und die Kontakte 3d., 44 und TV" Wlo schalten in der Stellung o das Schütz ab. Die Schaltung kann aber auch ohne Relais so getroffen werden, claß .die Schaltwalze zwischen Stellung V und I beim Rückwärtslaufen den Stromkreis für die SchaItmotorschütze in einer oder mehreren Stellungen unterbricht.
  • Die beschriebene Nachlaufstenerung kann auch einwandfrei arbeiten, wenn der Selbstanlasser außer Betrieb ist. In diesem Fall muß das Handsteuerrad von Stellung zu Stellung geschaltet und gewartet werden, bis die Schaltwalze in die befohlene Stellung des Handsteuerrades nachgelaufen ist bzw. bis der Motor hochgelaufen oder synchronisiert ist. Der Anlaßvorgang geht dann beispielsweise folgendermaßen vor sich: Durch Drehen des Steuerhandrades aus Stellung o nach I voraus, wird das zugehörige Schütz über Nachlaufkontakt 34 41 und die Kontakte W" Wo erregt. Nach Einlaufen der Schaltwalze in die Stellung I schaltet sich das Schütz durch Nachlaufen der Nachlaufkontaktliahn 41 ab. Für die Stellungen IV, V und VI gilt das gleiche. Für die Stellung I11 und IV sind noch Überbrückungskontakte C und D zti den entsprechenden Hilfskontal:te:i Iii und H. vorgesehen, wie in Fig.3 gestrichelt dargestellt ist. Durch Schließen der Schalter C und D werden die in den Erregerstromkreisen der Schütze L' und R liegenden Kontakte Hl und H., des Relais H überbrückt: damit ist die selbsttätige Anlaßeinrichtung völlig ausgeschaltet. 'Man kann tl,-nn durch schrittweises Schalten von einer Schaltstellung zur anderen das Schütz. l" über den Nachlaufkontakt 35,45 und .den Schaltwalzenkontakt TV, W, und das Schütz. R über den -Nachlaufkontakt36,.I6 und den Schaltwalzenkontakt W;, W,, unmittelbar einschalten.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Selbsttätige Anlaßvorrichtung für Synchronmotoren, insbesondere für Schiffsantriebe, mit umkehrbarem Schaltmotor und Nachlaufsteuerung, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreisen der beulen Erregerwicklungen des Schaltmotors mit der als Nachlauforgan ausgebildeten Schaltwalze verbundene Kontakte liegen, die den Antrieb der Schaltwalze stillsetzen, sobald die Schaltwalze in eine bestimmte Schaltstufe nachgelaufen ist, und daß der Schaltmotor in Abhängigkeit von Relais (A, B, S. Z, H) selbsttätig wieder eingeschaltet wird, wenn der anzulassende Hauptmotor den (ler jeweiligen Schaltstufe entsprechenden Betriebszustand erreicht hat.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (Maß der Schaltapparat in jeder Betätigungsrichtung aus der Nullage heraus nacheinander Schaltstufen zum Schließen der Fahrtrichtungsschalter des Wechselstrommotors, zum Einschalten einer Stoßerregung des Wechselstromgenerators für das asynchrone =anlassen des Motors, zur Normalerregung des Wechselstrommotors für seine Synchronisierung und zur Ein-Stellung der Betriebserregung tles 'Motors und Generators durchläuft.
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, dati (ler Schaltapparat bei seinem Rücklaufen in (lie Nullage Schaltstufen zur Entregung des Generators und Motors und zur Ausschaltung der Fahrtrichtungsschalter des Wechselstrommotors durchläuft.
  4. Steuereinrichtung nach Anspruch unrl 3, gekennzeichnet durch ausweichende Schalterbetätigungsliebel, so daß gegebenenfalls ein in der einen Richtung des Schaltapparates verstellter Schalter, z. B. der zur Einschaltung der Stoßerregung des Generators (Mienenre Schalter, beim Bewegen des Schaltapparates in der anderen Richtung nicht verstellt wird.
  5. 5. Steuereinrichtung nach Anspruch --ladurch gekennzeichnet; daß sich der Schaltapparat nach Erreichen der Schaltstufe, in welcher die Stoßerregung fies Generators eingeschaltet wird, selbsttätig stillsetzt und selbsttätig erst dann weiterläuft, wenn ein die Drehzahl des Wecliselstrommotors überwachendes Relais (_l) (Fig. 2) nach Erreichen einer bestimmten Motordrehzahl angesprochen hat.
  6. 6. Steuereinrichtung nach .\7spruc11 2. dadurch gekennzeichnet, dall sich der Schaltapparat nach Erreichen tler Schaltstellung, in welcher die Normalerregung des Wechselstrommotors eingeschaltet wird, selbsttätig stillsetzt und selhsttiitig erst dann weiterläuft, wenn ein @y-nchr@@-nisierrelais (B) (Fig. 2) angesprochen hat.
  7. 7. Steuereinrichtung nach Anspruch oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche handbetätigte Üherhrückimhschalter (C, D) (Fig.3) beim Versagen der selbsttätigen Anlaßeinrichtung geschlossen werden, so daß der sonst von (lein Relais (A bzw. B) gegebene Befehl für (4as Weiterlaufen des Nachlatir'-organes vorn liandl)etätigten Befehlschalter der Nachlaufsteuerung ;egeLen werten kann.
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